Alle Artikel von Stefan Roters

Dreimal Gold fürs Georgianum

Beim 28. Schulwettbewerb Reiten in Emsbüren waren die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Georgianum sehr erfolgreich und konnten sich gleich drei erste Plätze sichern. Im Punktespringen mit Joker (bis Klasse 6) gewann Vivien Kollenberg mit Arkado von Kobold. Ebenfalls im Springen (ab Klasse 7) konnte sich Cara Löffler mit Lacoste im Stechen gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Im Bild (v. l.) das Siegerteam der Kürdressur: Caren Dust, Kendra Niemann, Sanja Löffler, Anna-Marie Krüssel, Eni Köppen, Cara Löffler, Stina Köppen, Mika-Jos Schmees, Thea Abeln. Es fehlt Sina Müllers.

Den dritten Sieg sicherten sich die Schülerinnen und Schüler in der Kürdressur. Die vier Reiterinnen Caren Dust, Stina Köppen, Cara und Sanja Löffler  begleitet von weiteren Aktiven „rockten“ mit ihrer Rockerkür die Reithalle. Die drei Siegerteams qualifizierten sich damit für das „Große Finale“ in Ankum am 06.06.2018.

Text und Foto: Frau Löffler

Georgianum engagiert sich als Pflanzpate für Apfelbäume

Am vergangenen Mittwoch (11. April 2018) wurden auf unserem Schulgelände drei Apfelbäume gepflanzt. Im Rahmen der Kunstausstellung “Der Apfel. Eine Einführung. (immer und immer und immer wieder)”, die zurzeit in der Kunsthalle Lingen ausgestellt wird, übernahmen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen die Rolle als Pflanzpaten.

Mit Grubber und Forke, mit Spaten und Schüppe bereiteten die Schülerinnen und Schüler die Erdlöcher für die Pflänzlinge vor – mit dabei (v.l.) Frau Pannenäcker, Herr Heuer, Frau Nienau-Gielsdorf und Frau Stockhorst.

Die Ausstellung, die von Antje Majewski und Pawel Fischer initiiert wurde, ist sowohl ein künstlerisches als auch ein wissenschaftlich-kulturhistorisches Projekt. Deshalb entschlossen sich die Fachbereiche Kunst und Biologie, dieses Projekt gemeinsam durchzuführen. Das Projekt beinhaltet neben der Ausstellung in der Kunsthalle auch eine Pflanzaktion, bei der 50 Apfelbäume alter Sorten an unterschiedlichen Stellen der Stadt Lingen gepflanzt werden sollen. Die Äpfel stehen dann allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Ziel des Projekts ist es, vor allem die alten Sorten zu erhalten und somit die Vielfalt der Arten zu schützen.

Nach der Standortauswahl ging’s ans Loch ausheben – doch auch hier gilt:..

Der Zollstock ist das Maß der Ordnung. Hier in den Händen von Frau Stockhorst, die überprüft, ob das Erdloch groß genug ist.

Für zwei Sommer- und einen Winterapfel, die alle drei zum Verzehr geeignet sind, schaufelten die Schüler und Schülerinnen tiefe Löcher hinter dem B-Gebäude, setzten die Apfelbäume hinein und bewässerten sie. In den nächsten Wochen wird die Pflege der Apfelbäume durch die Umwelt-AG gewährleistet. In ein paar Jahren kann sich dann schließlich die ganze Schulgemeinschaft an den leckeren Äpfeln erfreuen.

Text: Sandra Stockhorst; Fotos: Stefan Roters.

Respekt! – Radiosendung mit der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Zur zweiten Radiosendung der Schülerzeitung wurden die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eingeladen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und der verantwortliche Lehrer, Herr Schmid, berichteten über ihr letztes Projekt, eine Filmvorführung zur rechten Musikszene in der Bundesrepublik, und den kommenden Aktionen.

Text und Foto: Stefan Roters.

“Einfach ausprobieren” – Tüftlerinnen vom Georgianum ausgezeichnet

Eine besondere Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ erhielten drei Schülerinnen des siebten Jahrgangs unserer Schule. Ihr Projekt „Heat4Power“ wurde beim letzten Regionalentscheid mit dem Umweltpreis dieses europaweiten Jugendwettbewerbs im Bereich Naturwissenschaften prämiert.

So simpel und einleuchtend die Idee der drei Siebtklässlerinnen, aus der Abwärme eines Kraftfahrzeuges Akkuladestrom für ein Handy zu gewinnen, für den Außenstehenden auch erscheinen mag, die Realisierung stellte Jantje Haar, Lena Kemmer und Lisa Schulte vor Hürden und Hindernissen, die sie erst geduldig mit vielen Experimenten überwanden. Zunächst galt es, sich mit einem sog. Peltier-Element, einem elektrothermischen Wandler, vertraut zu machen. Denn mit diesem Gerät, dem Herzstück des Projektes, erst konnte aus einer Temperaturdifferenz ein Stromfluss erzeugt werden. Für die Umsetzung ihrer Idee ergaben sich dann zwei weitere wichtige Fragen: Wie groß muss der Temperaturunterschied sein? Und vor allem, wo müsste das Peltier-Element angebracht werden, um die notwendigen fünf Volt zu erzeugen? Nach mehr als einem Jahr gelang es ihnen mithilfe ihrer Eltern, ihrer Lehrerin und mit Unterstützung von „Royouth“, einem bildungsorientierten Angebot der Firma Rosen zur Talentförderung von Jugendlichen, ihre Apparatur so zu konstruieren und am Abgasrohr eines Fahrzeugs zu befestigen, dass das angedachte Ziel mit den protokollierten Messergebnissen beleg- und überprüfbar war.

Wichtig war es, herauszufinden, wo unter dem Auto es heiß genug war, das Peltier-Gerät erfolgversprechend anzubringen.

Mit der Halterung Marke Eigenbau gelang es zunächst in einem ersten Probebetrieb, Messergebnisse mit den Messinstrumenten zu ermitteln.

Um die Jury von „Jugend forscht“ von der Funktionalität ihrer Idee zu überzeugen, galt es für die drei Forscherinnen (v.l.: Lena Kemmer, Jantje Haar und Lisa Schulte) dann noch, einen Analogaufbau für die Vorstellung während des Wettbewerbes anzufertigen, wobei ein Heißluftfön die Funktion des Abgasrohres übernahm. Idee, Umsetzung und Präsentation prämierte die Jury dann mit dem Sonderpreis für Umwelttechnik.

Die Physiklehrerin Theresa Kemmer, Mentorin der drei Georgianerinnen, zeigte sich beeindruckt vom Durchhaltevermögen und dem inneren Ansporn der Jung-Forscherinnen. Sie machte hierbei auch deutlich, dass dieser Ehrgeiz, den alle drei gezeigt hätten, nicht zuletzt auch durch das Georgianum gefördert werde. Denn, wenn es darum gehe, Begabung über den alltäglichen Unterricht hinaus zu fördern, nehme die Schule nicht nur am „Kooperationsverbund Emsland zur Förderung besonderer Begabungen“ teil, sondern unterstütze auch mit der regelmäßigen Teilnahme an wichtigen Wettbewerben wie „Jugend forscht“, „Was ist Chemie?“ oder „Biologie-Olympiade“ das Interesse der Schüler an naturwissenschaftlichen Themen. Ergänzend dazu sei in diesem Zusammenhang auch der sog. „Akademieabend“ zu erwähnen, der immer wieder zeige, wie wichtig es ist, dass Schüler die Möglichkeit bekommen, sich durch ihre Neugier an Neues heranzuwagen und dem Schulpublikum in Form von vorbereiteten Vorträgen vorstellen zu können.

Dass diese Neugier auch begeistern kann, zeigt sich im Fazit, das Jantje stellvertretend für ihre Gruppe zieht: „Ich fand ‚Jugend forscht“ war ein tolles Erlebnis und hat sehr viel Spaß gemacht! Man braucht ja nicht die geniale Idee; man kann sich auch irgendetwas Cooles mit seinen Freunden ausdenken, auch wenn es auf den ersten Blick nach viel Arbeit aussieht. Einfach ausprobieren!“

Text: Stefan Roters; Fotos: Lisa Schulte, Theresa Kemmer.

Nathan der Weise – Theaterfahrt zum Staatstheater Oldenburg

Anfang März des Jahres fuhr der 11. Jahrgang unserer Schule zum Staatstheater Oldenburg, um sich eine Neuauflage des von Gotthold Ephraim Lessing verfassten Stücks ,,Nathan der Weise“ anzusehen. Das fürs Abitur relevante Drama handelt von religiöser Toleranz und behandelt unter anderem die Frage nach der „richtigen“ Religion.

Als der reiche Jude Nathan von einer Dienstreise Heim kommt, erfährt er von seiner Haushälterin Daja, dass seine Tochter Recha beinahe bei einem Feuer ums Leben gekommen und von einem christlichen Tempelherrn gerettet worden sei. Dieser verhält sich erst abweisend und judenfeindlich gegenüber Nathan, doch durch dessen weises Reden werden sie schließlich Freunde, und der Tempelherr verliebt sich in Recha. Nathan stellt sich einer Hochzeit der beiden entgegen, da er vermutet, dass seine Tochter, die in Wirklichkeit von Nathan adoptiert worden ist, die Schwester des Tempelherrn sein könnte. Die Absage Nathans verleitet den Tempelherrn dazu, diesen beim Patriarchen anzuklagen, da ein Jude ein christliches Kind erziehen würde. Als der Tempelherr bemerkt, in was für eine Gefahr er Nathan gebracht hat, wendet er sich an ihn und gesteht seine Tat. Am Ende gibt Nathan dem Tempelherrn und seiner Tochter sein Geheimnis preis und informiert die beiden über ihre Verwandtschaft und Abstammung.

Nathan – hier zwischen seiner Tochter Recha und ihrem Geliebten, dem Tempelherrn – ist im Zwiespalt, da er seine Tochter nicht verlieren möchte.

Recha umarmt ihren Vater Nathan überglücklich, da sie von ihrem Retter, dem Tempelherrn mehr als begeistert ist.

Der Tempelherr (re.) fragt den Patriarchen um Rat. Er schildert ihm, dass ein Jude (Nathan) eine Christin (Recha) im falschen Glauben erzogen habe. Daraufhin meint der Patriarch, der Oberste der Kirche, dass dieser verbrannt werden müsse.

Der Tempelherr und seine geliebte Recha, nachdem Nathan (u.) die beiden aufgeklärt hat, dass sie Geschwister sind.

Die Inszenierung durch Klaus Schumacher verwandelt das 1779 uraufgeführte Drama in eine abstrakte und modernisierte Fassung. Das gewollt minimalistische Bühnenbild, bestehend aus einem hochfahrbaren Quader und einigen Hockern, sowie der gelungene Einsatz von Licht und Toneffekten lassen das historische Staatstheater in Oldenburg in einem anderen Licht erstrahlen.

Text: Tim Krummen; Bildunterschriften: Kim Kemmer; Fotos: Stephan Walzl

Wie wertvoll ist uns Europa heute?

Einen beachtenswerten Vortrag zur Bedeutung des Ersten Weltkrieges als historische Wurzel des gegenwärtigen Europas hielt am vergangenen Freitag (2. März 2018) der Politologe Ingo Espenschied vor Schülern des Georgianums. Anschaulich und eindrucksvoll zeigte er dem neunten Jahrgang dabei auf, wie stark und eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sind.

Nicht zur geschichtlichen, sondern mehr zur persönlichen Erinnerung (v.l.): Schulleiter Manfred Heuer, Herr Pfleging (Fachobmann Geschichte); Herr Espenschied und Frau Franke von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die den Vortrag vermittelte und ermöglichte.

Kein Foto von betonierten Festungen oder von monströsen Kanonen, nicht ein Foto von gepanzerten Ungetümen in grau-schwarzer Landschaft, sondern die farbige Ablichtung einer kleinen Schnapsflasche steht am Anfang des einstündigen Vortrags. Sie und besonders ihr papierener Inhalt bilden hierbei im Weiteren den Dreh-, Angel- und Bezugspunkt der historischen Ausführungen.

Auf dem Foto die mittlerweile blinde Flasche, deren vergilbter Inhalt mit einer Kugel verschlossen war. Unter den 28 Milliarden Feldpostbriefen aus allen kriegsteilnehmenden Ländern des Ersten Weltkrieges sei diese Flaschenpost einzigartig, so Espenschied.

Der aufgefundene Text, vor über 100 Jahren von deutschen Soldaten verfasst, reißt die Zuhörer in die bedrückende Lage von sechs Husaren, die im französischen Fiquelmont stationiert sind. Es ist 17. Juli 1916, der Tag des Abmarsches und eine Stunde des Rückblicks, in der sie mit ihren handschriftlichen Zeilen einen Einblick in ihre Gefühlslage geben. Nur 40 Kilometer von Verdun entfernt, beobachten sie über Monate hinweg „Tag für Tag den Qualm der Schlachten“ und „die Granaten mit blutrotem Blitz auf den Hügeln bersten“. Noch wissen sie nicht, wohin es geht, und befürchten wie viele ihrer Kameraden, unausweichlich dem „Untier Militarismus neue Nahrung“ zu sein.

Mit geeignetem Kartenmaterial und beeindruckenden Fotos von der Schlacht um Verdun veranschaulichte Espenschied die Not und Angst der Soldaten von Fiquelmont, an diesen Ort des Grauen versetzt zu werden.

Die Auswirkungen des Gas-Krieges: britische Soldaten nach einem Gas-Angriff.

Aber trotz der nagenden Ungewissheit wünschen sie sich „Freundschaft zwischen den Völkern“; und sie grüßen den unbekannten Finder der Flaschenpost mit einer weitsichtigen Vision: „Utopie und mögliches Eden ist ein geeintes Europa!“ Dieser Wunsch nach einem Ort, nach einem Europa eines immerwährenden Friedens verwundert durch seine tiefe Einsicht, um so mehr, wenn der Referent nach den politischen Vorbedingungen die militärischen und vor allem die menschlichen Folgen des Ersten Weltkriegs darlegt. So ungeheuerlich stellt sich diese „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) heute dar, 1o Millionen Tote und 6 Millionen Verwundete und Vermisste. Nicht minder hart waren die politischen Folgen für die Verlierer, deren Langzeitwirkung Espenschied anhand von zwei Entwicklungen beispielhaft aufzeigt. Da sei zum einen die Erkenntnis in den Regierungen der ehemals verfeindeten Länder, dass nur die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich in Europa den Frieden sichern könne, wofür der französische Außenminister Aristide Briand und seine deutscher Amtskollege Gustav Stresemann 1926 den Friedensnobelpreis erhalten. Da seien aber auch die Kräfte der Revanche, die keine europäische Zusammenarbeit wollten, sondern wieder auf Nationalismus und unter Hitlers Ägide auf aggressiven Rassismus setzten. Die noch größeren Zerstörungen und die exorbitanten Opferzahlen des Zweiten Weltkrieges bringen in den folgenden Jahrzehnten den Wunsch vieler nach einer europäischen Vereinigung bis hin zu den Vereinigten Staaten von Europa in die politische Diskussion ein. Doch auch wenn viele, die sich mit einer europäischen (Friedens-)Bewegung verbunden fühlen und nach staatlichen Strukturen verlangen, lässt sich – einem Plan des Franzosen Robert Schumann folgend – lediglich ein gemeinsamer Markt von Kohle und Stahl politisch durchsetzen, dem sich dann neben Deutschland und Frankreich auch Italien und die Benelux-Länder anschließen. Diese Montanunion bilde schließlich den Beginn der Europäischen Union, wie der Vortragende ausführt.

Eine Karikatur aus der Zeit: 1950 geht das Schiff Europa mit den Mitgliedern der Montanunion auf große Fahrt.

Die 1981 entdeckten Zeilen der deutschen Soldaten von Fiquelmont – als kleine Flaschenpost der Welt hinterlassen – hätten ihren Weg in unsere Zeit gefunden; für die Umsetzung ihrer Friedensbotschaft an die Völker Europas habe es aber den Schock zweier Weltkriege bedurft, bevor Europa zum größten Friedensprojekt der Geschichte geworden sei. Auch wenn Frieden, offene Grenzen und eine politische Union erreicht seien, könnten wir – so Espenschied – dennoch von den sechs deutschen Soldaten lernen, nämlich für unsere Zukunft in einer globalisierten Welt die immer dringendere und drängendere Frage zu stellen: Wie wertvoll ist uns Europa heute?

Text und Fotos: Stefan Roters.

Dass unsere Erde für unsere Nachkommen gut erhalten ist – Radiosendung zum Thema Insektensterben

Zum Thema Insektensterben hat die Schülerzeitung vom Georgianum ihre Radiosendung veröffentlicht.

Kurz bevor die nächste Talk-Runde beginnt: Technik, Moderatoren (l.) und Gäste (re.) bereiten sich schriftlich und gedanklich vor.

Dass unsere Erde für unsere Nachkommen gut erhalten ist – Radiosendung zum Thema Insektensterben

Text: Stefan Roters; Foto: Henrik Meemann

“Die Mutter des Lesens” – Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbes erstmals am Georgianum

Pascal Singer vom Gymnasium Leoninum in Handrup ist der Gewinner des Vorlesewettbewerbs 2017/2018 beim Kreisentscheid Emsland-Süd.

Zu Beginn begrüßte Joseph Lüken, Leiter der Stadtbibliothek Lingen, neben weiteren Gästen die zwölf am Vorlesewettbewerb teilnehmenden Schüler zum Kreisentscheid.

Seite um Seite überzeugte der Sechstklässler beim Vorlesewettbewerb in der Aula des Gymnasiums Georgianum. Nun darf Pascal seine Vorlesekünste im April beim 59. Bezirksentscheid unter Beweis stellen. Zwölf Schüler aus Emsbüren, Freren, Handrup, Lengerich, Lingen, Salzbergen, Spelle und Thuine traten gegeneinander an. „Ihr alle seid bereits Sieger, denn ihr habt schon den ersten Platz an eurer Schule gewonnen“, freute sich Jurymitglied Inge Seget.

Seget beglückwünschte im Namen der fünfköpfigen Jury die Mädchen und Jungen, überreichte die Teilnehmerurkunden und die Siegerurkunde hier an Pascal Singer.

„Wer liest, gewinnt immer. Vorlesen ist die Mutter des Lesens“, betonte Josef Lüken, Leiter der Stadtbibliothek Lingen. Die Schulsieger durften zunächst drei bis vier Minuten aus einem selbst gewählten Buch vortragen. Alle lasen flüssig, pointiert, ausdrucksstark, sinnbetont und setzten Pausen an der richtigen Stelle. Die Schüler lasen unter anderem Passsagen aus „Die drei !!! – Party des Grauens“ (Maja von Vogel), „Keine Angst vor Stinktieren“ (Elena K. Arnold), „Weltenspringer“ (James Riley), „Neues vom Süderhof“ (Brigitte Blobel) oder „Die Knickerbockerbande – U-Bahn ins Geisterreich“ (Thomas Brezina). Nicht ganz einfach für die Jury, anhand der Bewertungskriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl unabhängig voneinander ihre Punkte zu vergeben.

Aufmerksame Zuhörer während des Vortrages von Pascal Singer aus dem  Buch „Woodwalkers – Gefährliche Freundschaft“ von Katja Brandis.

In der zweiten Runde galt es, einen unbekannten Text flüssig vorzulesen.  Josef Lüken hatte dafür das Buch „Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi“ von Jürgen Banscherus ausgewählt. Waren die Sechstklässler zuvor noch äußerst textsicher, schlichen sich nun kleinere Fehler ein. Pascal Singer absolvierte die Aufgabe erneut mit Bravour. „Er hat in beiden Runden sehr flüssig gelesen und gut betont“, begründete die Jury die Entscheidung für Pascal. Neben den Urkunden durften sich alle Teilnehmer über das Buch „Feo und die Wölfe“ von Katherine Rundell freuen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Band „Relics“ unter Leitung von Georg Rosen.

Zufriedene Gesichter bei den Teilnehmern und den Mitglieder der Jury, der (v.l., hintere Reihe) Herr Scholz von der Buchhandlung Blanke, Frau Salomon von der Buchhandlung Holzberg und Frau Wilde von Trinitatisbücherei ebenso angehörten wie Frau Seget von der Fachstelle für Kath. Öffentliche Büchereien im Bistum Osnabrück und Herr Lüken von der Stadtbibliothek Lingen.

Frau Lux und Frau Dr. Rolfes sorgten mit vielen fleißigen Helferinnen für einen reibungslosen Ablauf der über zweistündigen Veranstaltung.

Text und Fotos: Johannes Franke

90 Minuten Filmmusik, Klassik und Evergreens – Grandioses Konzert in unserer Aula

Mit einem fulminanten Konzert haben 120 junge Musiker aus vier Schulen im Gymnasium Georgianum das Publikum begeistert. Das Abschlusskonzert des Orchestertreffens Frenswegen war der Auftakt für zwei weitere Konzerte in Bersenbrück und Melle.

Ohne Zusatzbühne ging es nicht – nur so fanden die insgesamt 120 Musiker in ihren Instrumentengruppen einigermaßen Platz.

„Das Orchester hat grandios gespielt und einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen“, freut sich Alexander Neubauer, Musiklehrer am Gymnasium Georgianum. So sehen es auch seine jungen Kollegen vom Gymnasium Melle, Bersenbrück und vom Evangelischen Gymnasium Nordhorn. Es sei kaum möglich, die Konzertreihe zu toppen. Es war das erste Konzert des Orchestertreffens am Georgianum. Vier anstrengende Tage mit jeweils achtstündigen Instrumentenproben im Kloster Frenswegen lagen hinter den Schülern der Klassen sieben bis zwölf. Angespannt, voll konzentriert saßen sie auf der vergrößerten Bühne, warteten auf ihren Dirigenten.

Herr Neubauer eröffnete mit der „Forrest Gump Suite“, eine fantastische Filmmusik, bei der die Blech- und Holzbläser sowie die Streicher sehr gefühlvoll und souverän als Gesamtwerk traumhaft intonierten. „Nicht nur dieses Thema, das wundervolle Programm mit den exzellenten Musikern hat mich sehr, sehr glücklich gemacht“, schwärmt Neubauer.

Wie in einer großen Familie fühlen sich Lisa Goldschmidt und Viktoria Tuppek aus der Klasse 9 c des Georgianums. „Für unsere anstrengenden Proben werden wir jetzt für etwas ganz Besonderes belohnt“, antworten sie auf Nachfrage von Schulleiter Manfred Heuer.

Herzlichen Applaus erhält das Orchester nach jedem Stück des abwechslungsreichen Programms. Jeder Dirigent hatte ein bis zwei Werke ausgesucht und in Frenswegen eingeübt. Die bunte Vielfalt von Filmmusik über klassische Werke unterschiedlicher Epochen bis hin zu Evergreen-Songs war überaus reizvoll. Eine großartige und beeindruckende Leistung, wie diese Vielfalt musikalisch abgedeckt, geprobt und als Einheit präsentiert wurde. Zum Highlight gehörte das Konzert Nr. 1 für Klavier und Orchester g-Moll, 3. Satz: Presto, von Felix Mendelssohn-Bartholdy.  Der Pianist Johannes Heitlage, Gymnasium Bersenbrück, spielte das Solo und wurde für seine virtuose Darbietung am Flügel gefeiert.

Die Musikpädagoginnen Céline Isambard, Annabell Klatte und Jennifer Kock aus Bersenbrück hatten am Samstag beim 25. Jubiläumskonzert noch einmal das Vergnügen.

Nicht nur die Musikpädagogen (v.l.) Daniel Sieverding, Eva-Maria Witte und Jan Mons aus Melle waren mächtig stolz auf Judith Wallis, die als Klarinetten-Solistin im Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur, 2. Satz: Adagio von Wolfgang Amadeus Mozart brillierte. Auch Jona Hinkenhuis aus Melle beeindruckte als Fagott-Solistin im Konzert für Fagott und Orchester in B-Dur von Antonio Rosetti.

Die drei Solisten des Abends erhielten von Schulleiter Manfred Heuer kleine Präsente (v.l.): Johannes Heitlage (Klavier), Judith Wallis (Klarinette), Jona Hinkenhuis (Fagott).

Sehr schnell stellte sich das Orchester auf die jeweiligen Dirigenten und abwechselnden Musikstückle ein. Die Medley-Hommage an Louis Armstrong lässt sich zusammenfassen: „What Aa Wonderful World.“  Beim Soundtrack „Ghostbusters“ von Ray Parker Jr. bewiesen die Blechbläser, dass sie als Geisterjäger mächtig ins Horn stoßen können. „Wir haben etwas ganz Großes und Anspruchsvolles auf die Beine gestellt“, sagt Florian Eckart vom Georgianum. Schulleiter Manfred Heuer dankte allen Mitwirkenden für dieses „sehr schöne und stimmungsvolle Konzert.“

Frau Giesecke von Bergh vom Evangelischen Gymnasium Nordhorn dirigierte die Nussknacker-Suite von Peter Tschakowski.

Stehender Applaus begleitete die Musiker beim Schlusslied „Pirates Of The Carribean – At the World’s End.“

Wie die anderen Dirigenten – so erhielt auch Herr Neubauer ein Präsent für sein Dirigat.

Schon vor dem Konzert war die Stimmung unter den 13 teilnehmenden Georgianern überwiegend heiter.

Das Orchestertreffen findet im nächsten Jahr entweder im Georgianum oder im Evangelischen Gymnasium Nordhorn statt, worauf sich Alexander Neubauer und Andrea Giesecke von Bergh schon jetzt freuen.

Text: Johannes Franke; Bilder: Johannes Franke, Stefan Koch und Stefan Roters.

„Fake oder War doch nur Spaß“ – Präventionsveranstaltung für den 7. Jahrgang

„Fake oder War doch nur Spaß“ – so heißt das Stück, zu dem am vergangenen Mittwoch (24.01.2018) alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen eingeladen waren. Die mobile Theaterproduktion des Ensembles Radiks aus Berlin thematisierte die Themen Cybermobbing und Medienkompetenz.

Bei der Agentur – Lea wird auf die fehlende Unterschrift ihres Vater hingewiesen, der eigentlich seine Zustimmung verweigert hat.

Der Traum der siebzehnjährigen Lea scheint in Erfüllung zu gehen, als sie in eine Casting-Agentur für Sängerinnen aufgenommen wird. Doch der Neid der vermeintlich besten Freundinnen führt nach ersten Sticheleien zu heftigen Mobbingattacken auf diversen Netzwerkportalen, unter anderem auch auf Facebook und WhatsApp. Lea wehrt sich zunächst, doch der Streit eskaliert. Lehrer schalten sich ein, können aber nicht mehr verhindern, dass Lea sich betrinkt, kaum noch zur Schule geht und, da auch ihr ehemaliger Freund zur Gruppe der Mobber gehört, sich das Leben nehmen will. Sie wird noch rechtzeitig gerettet und in der Folge übernimmt die Polizei die Ermittlungen.

Der Agentur-Chef befragt Lena für ein Video-Profil.

Sowohl der Inhalt als auch die Form des Dokumentartheaters bannten die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler, was auch in einem regen Austausch zwischen den Zuschauern und Darstellern nach der Aufführung deutlich wurde. Starker Applaus zum Ende der Veranstaltung bekräftigte nochmals, dass die Aktualität und Brisanz des Themas äußerst ansprechend dargestellt wurden.

Text: Maria Egbers; Fotos: Stefan Roters.

Schüler der 8b spenden 215 Euro

Am Tag der offenen Tür haben wir uns, die Klasse 8b, eine besondere Aktion ausgedacht und umgesetzt. Wir haben einen Losstand errichtet, um damit Spenden für Beratungsstelle Logo zu sammeln.

Wie sind wir auf diese Aktion gekommen?
Die Schüler Matthis Mohaupt und Mika-Jos Schmees sind zwei Wochen vor dem Tag der offenen Tür zu Frau Dr. Rolfes gegangen und haben sich gefragt, womit man Kinder glücklich machen und gleichzeitig anderen bedürftigen Kindern helfen könnte. Die Antwort war eine Losbude. Wir haben alles organisiert, Preise gekauft, fleißig Lose gedreht, Werbung gemacht und schließlich Helfer gesucht und gefunden: Joshua Eder, Niclas Roling und Jana Müller.

Eigentlich dachten wir, dass nur ein paar Leute kommen werden, aber dass gleich über 150 Menschen unsere Lose kauften, war wunderbar. Insgesamt haben wir so einen Spendenbetrag von 215 € gesammelt, die wir am Freitag, den 26.01.2018 Herrn Rohoff von LOGO (siehe Foto) überreichen konnten, der sich sehr darüber gefreut hat.

Klasse 8b bei der Übergabe des Spendenbeitrages an Herrn Rohoff von der Beratungsstelle LOGO.

Vielen Dank noch einmal an alle Schüler, Eltern und Lehrer, die uns bei unserer Aktion unterstützt haben!

Text: Klasse 8b, Foto: Stefan Roters.

“Mensch in Bewegung” – Tag der offenen Tür am Georgianum

Wie jedes Jahr zum Ende des ersten Schulhalbjahres so öffnete das Georgianum auch am vergangenen Freitag (19. Januar 2018) wieder seine Türen für die Viertklässler und deren Eltern. Durch das breitgefächerte Rahmenprogramm nutzten die zahlreichen Besucher intensiv die Gelegenheit, um sich über das interessante Unterrichts- und AG-Angebot unserer Schule zu informieren.

In der Aula der Schule begrüßte Schulleiter Manfred Heuer alle Gäste – vor allem die kleinen, da sie ja an diesem Nachmittag die Hauptpersonen seien. Mit dem Eintritt ins Gymnasium Georgianum hätten sie nun – je nach Interessenschwerpunkt – die Möglichkeit, besondere Profile zu wählen. Neben dem MINT- oder Musik-Profil könnten sich die Grundschüler zu Beginn der fünften Klasse auch noch für das internationale oder sportliche Profil entscheiden.

Der Streicherchor unter der Leitung von Herrn Neubauer (m.) und Herrn Badde spielten die “Ode an die Freude” von Ludwig van Beethoven an.

Ein fester Bestandteil des Rahmenprogramms – leckerste Kuchen und Torten, die die Eltern unserer Schüler mit viel Fleiß gebacken, dekoriert und zusammengetragen hatten.

Ein besonderes Angebot, das viel genutzt wurde – die Führungen der SV über das Schulgelände.

Auch Mitglieder der Schulleitung informierten unsere Gäste durch einen Rundgang entlang der einzelnen Gebäudeteile – hier Herr Kösters.

Vor dem Raum der Stille, das mit einem beeindruckenden Kreuz ausgestattet ist, stellte die schulpastorale AG ihre Arbeit vor.

Die Umwelt-AG unserer Schule, die nicht nur die Aquarien, sondern auch die Biotope pflegt, bastelte zum Tag der offenen Tür Insektenhotels, die an die Besucher verkauft wurden.

Wie kann man Münzen ,vergolden’? – Diese Experiment präsentierte die Chemie. Nach einem Bad in Alkohol und in konzentrierter Salzsäure wird eine Kupfermünze in einer Mischung von Zinkpulver und Kalilauge gekocht, danach mit destilliertem Wasser gereinigt und mit einer Tiegelzange in den Bunsenbrenner gehalten. Unter raschem Drehen erhält die Münze einen ,goldenen’ Überzug – die Farbe von Messing.

Ein elliptisches Verfolgungsrennen mit klarem Ausgang programmierte die Robotik-AG mit ihren Thymio-Robotern.

Die Schülerzeitung erstellte eine Bildergalerie zu den Interviewpartner der letzten Jahre und nutzte dazu eins der neuen iPads.

Zum Schweben und damit zum Ort ihrer Bestimmung gebracht – dieser Himmel voller Götter ist das Produkt der Klassenarbeit der 6c zum Thema Helden der griechischen Mythologie.

Hinter dem ,Bühnen-Fenster’ des englischsprachigen Puppentheaters – Die internationale Klasse des sechsten Jahrgangs ließ Puppen tanzen und Gegenstände fliegen – und zwar zur Geschichte “The Wizard of Oz” von L. Frank Baum. Dorothy, ein Mädchen aus Arizona, wird samt dem Haus ihrer Tante durch einen Sturm fortgerissen. Wie soll sie sich aus dem magischen Land, in dem sie gelandet ist, befreien und zurück nach Hause gelangen? Können ihr da die Vogelscheuche, der Löwe und der Blechmann, die sie dort trifft, helfen?

Alle Figuren kämpfen mit sich und ihrem Schicksal aber auch gegen die böse Hexe des Westens an, die zeitweise sogar den Löwen in einen Käfig (s.o.) einsperrt. Dennoch gelingt es dem Mädchen, sich und ihre ungleichen Weggefährten von der bösen Hexe zu befreien. Und alle erreichen schließlich das, was sie für sich ersehnt haben.

Die Arbeit von Laura Neu (Jahrgang 12) stellt ein Baby dar, das versucht, mit seinen Armen jemanden zu umarmen. Sein erster Schritt stehe symbolisch für den Anfang – so die jungen Künstlerin – aber auch fürs Ende. Denn sei der Schritt erst einmal getan, ende auch schon das Ereignis. Die Schülerin setzte mit ihrer Figur sinnfällig das Unterrichtsthema um – der “Mensch in Bewegung”.

Text und Fotos: Stefan Roters.

Musikalische Vielfalt in konzertanter Einheit – Auftaktkonzert erstmalig am Georgianum

Zu einem besonderen Konzert laden die Teilnehmer des Orchestertreffens Frenswegen alle Musikinteressierten am kommenden Freitag, den 26. Januar 2018, in die Aula des Gymnasiums Georgianum ein. An diesem ersten von insgesamt drei Veranstaltungsorten präsentieren die Schüler von vier Gymnasien der Region ab 18:00 Uhr ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm.

Ein Ort mit wechselvoller Geschichte – 1394 als Augustiner Chorherrenstift gegründet und 1803 mit dem Reichsdeputationshauptschluss aufgelöst – das Kloster Frenswegen, das Namensgeber und Probenort des Orchestertreffens ist.

Ihre erste Aufgabe, den eigenen Sitzplatz in ihrer Instrumentengruppe zu finden, bewältigten die jungen Musikerinnen und Musiker nach ihrer Ankunft im Kloster Frenswegen routiniert.

Bevor die 120 jungen Musiker der Gymnasien Bersenbrück und Melle sowie vom Evangelischen Gymnasium Nordhorn zusammen mit ihren Mitmusizierenden vom Georgianum die Ergebnisse ihrer intensiven Probenarbeit vorstellen, bestand die gemeinsame Herausforderung, das ambitionierte Repertoire gewissenhaft zu üben. Unterstützt und gefördert von ihren Musiklehrern, wurden die vielen und anstrengenden Proben – im kleinen Rahmen der verschiedenen Instrumentengruppen oder zusammengeführt in großen Orchesterproben – genutzt, um bekannte Werke in relativ kurzer Zeit einzustudieren. Dabei wird die musikalische Bandbreite den Zuhörer sicherlich überraschen: Da findet sich eine Hommage an Louis Armstrong in Form eines Medleys ebenso im Programm wie bekannte Filmmusiken aus „Jurassic Park“, „Forest Gump“ oder „Fluch der Karibik“. Da erinnert die Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowski an das berühmte Ballett zur Geschichte des Nussknackers, der gegen den Mäusekönig kämpft. Da werden die Zuhörer mit Sätzen aus Konzerten von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy oder Antonio Rosetti schnell erhören und erkennen, dass durch den einmaligen Probenort und durch das große Engagement der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer den Schülern eine besondere, nicht schulalltägliche Möglichkeit geboten worden ist, als Klangkörper zusammenzuwachsen und als Solisten wichtigste Erfahrungen zu sammeln.

So dürfen sich alle Zuhörer auf ein interessantes und zugleich kostenloses Konzert freuen und die jungen Musiker hoffentlich auf einen großen Zuspruch.

Text und Fotos: Stefan Roters.

Wozu Insektenhotels auf dem Schulgelände? – Radiosendung der Schülerzeitung

Ob du es glaubst oder nicht – Insekten sind stark gefährdet! Können da Insektenhotels helfen?

Ein Hotel steht schon am Biotop – Wozu aber sollen noch weitere entstehen?

Über dieses wichtige Thema wollen wir von der Schülerzeitung dich aufklären!

Und zwar nicht mit einem ellenlangen Text, sondern in einer richtigen Radiosendung. Dazu haben wir Experten eingeladen: Herrn Rusche vom NABU Emsland, vom Naturschutzbund Deutschland in der Region Emsland, und Frau Stockhorst mit Vertretern der Umwelt-AG unserer Schule.
Schalte einfach am 22.01.2018 um 18.00 Uhr die Emsvechte-Welle (UKW 95,6) ein oder direkt online unter http://www.emsvechtewelle.de/ – und erfahre so mehr über dieses wichtige Thema!

Text: Janis Budde Foto: Stefan Roters.

Stimmungsvoller Adventsgottesdienst in der Kreuzkirche

Zu dem Motto „Alles geschenkt!“ fand am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, am 21.12.2017, ein adventlicher Gottesdienst für die Fünft- und Sechstklässler in der Kreuzkirche statt. Er war von der evangelischen Religionsgruppe des sechsten Jahrgangs mit Frau Hörnig vorbereitet worden.

Adventliche Stimmung in der Kreuzkirche

Thema dieses Gottesdienstes kurz vor dem Weihnachtsfest waren die Geschenke, die sich die Schülerinnen und Schüler wünschten. Darüber hinaus wurde darüber nachgedacht, was an Weihnachten außer den Geschenken vielleicht noch wichtig sein könnte.

So befragte Pastor Philipp Wollek zu Beginn erst einmal die jungen Gottesdienstbesucher nach ihren Weihnachtswünschen – hier gab es vom Einhornpyjama bis zur Playstation ein breites Spektrum. Auch die vor dem Altar hoch aufgetürmte Geschenkewand machte deutlich, dass an Weihnachten für viele vor allem die Geschenke im Vordergrund stehen.

Pastor Wollek befragt die Schülerinnen und Schüler nach ihren Weihnachtswünschen.

Durch das Lied „Macht hoch die Tür“ und die anschließende Lesung nach Jesaja durch Schülerinnen und Schüler wurde aber dann doch deutlich, dass im Zentrum des Weihnachtsfestes die Geburt Jesu steht, die Licht in die Welt bringen und die Traurigen und Einsamen trösten will. Daher wurde die Geschenkewand vor dem Altar nun von der Vorbereitungsgruppe beiseite geräumt, um den Blick auf den Altar und Gottes Licht frei zu geben.

Lesung nach Jesaja und vor der Geschenkewand (v.l.n.r.: Fiona Seete, Diana Wollert, Leon Gebben, Ben Uhlich)

In diesem Sinne hielt Pastor Wollek dann auch eine lebendige Predigt.

In den engagiert vorgetragenen Fürbitten wurden anschließend verschiedene Themen deutlich, die die Schülerinnen und Schüler bewegten: Vorweihnachtlicher Stress durch viele Klassenarbeiten, Umgang mit Misserfolgen, Streit auch unter Freunden, Umweltprobleme und natürlich die Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest gemeinsam mit der Familie. Daher wurde anschließend auch freudig das Lied „O du Fröhliche“ gesungen.

Lesung der Fürbitten (v.l.n.r.: Pastor Wollek, Sina Herbers, Leana Gollmar, Sara Siegel, Tabea Klöpfer, Amrij Schörgers, Jana Marter, Matthias Johanning, Eni Köppen, Florian Schultheis)

Für die harmonische musikalische Begleitung sorgten die Kollegen A. Neubauer an der Trompete und J. Badde an der Orgel.

Text: Cordula Hörnig; Fotos: Stefan Roters.

Freudig, fröhlich, mit offenem Herzen – Musikgruppen des Georgianums gestalten adventliches Konzert

Zum traditionellen Adventskonzert unserer Schule versammelten sich am vergangenen Donnerstag (7. Dezember 2017) Gemeindemitglieder und Eltern, Schüler und Lehrer in der Maria Königin Kirche. Wie in den Jahren zuvor präsentierten die vielen Musikgruppen des Georgianums ihren Gästen wieder lang Geübtes und gut Geprobtes in einer Mischung aus traditionellem Liedgut und modernen Liedern.

Hausherr und Pfarrer Jens Brandebusemeyer begrüßte alle Anwesenden herzlich und freute sich, dass das Georgianum für das Adventskonzert wieder die Maria Königin Kirche als Veranstaltungsort ausgewählt habe.

Gleich zu Beginn überraschte die Musikklasse des sechsten Jahrgangs ihre Zuschauer mit einem kleinen Anspiel, das die Folgen des kaiserlichen Gebots, „dass alle Welt geschätzt würde“ (Lk, 2,1), szenisch umsetzte.

Kurz vor Beginn des Anspiels: ein Teil der Darsteller aus der 6b sammeln sich am vorderen Ende des Kirchenschiffs.

Die jungen Sänger der Musikklasse 6b unterstrichen – unter der Leitung von Frau Tilmann-Bürger – das Außerordentliche der Weihnachtsgeschichte mit zwei herzlich vorgetragenen Liedern aus dem von Jörg Ehni und Uli Führe komponierten Weihnachtsmusical „Am Himmel geht ein Fenster auf“, dessen Titel zugleich das Motto der beiden besonderen Abendstunden war.

Weitere Klassen und Kurse brachten sich mit breitgefächerten Programmbeträgen ins Konzert ein.

Schüler aus den Jahrgängen 12, 10 und 6 sangen zusammen das „Calypso Gloria“ von Emily Crocker und stellen mit Paul Gerhardt die bange Frage: „Wie soll ich dich empfangen?“ Mit dabei Frau Jansen (l.)

Gospels wie „Swing Low Sweet Chariot“ waren für Schüler aus dem neunten Jahrgang die erste Wahl für ihren außergewöhnlichen Vortrag; hier unter der Leitung von Herrn Scholz.

Der Leistungskurs Musik präsentierte gekonnt „All I Want For Christmas“ von Mariah Carey mit einer rein instrumentalen Umsetzung.

Auch die beständigen Musikgruppen am Georgianum trugen zum Hörerlebnis bei.

Das GGO brachte den bekannten ,weihnachtlichen’ Popsong „Let It Snow“ von Sammy Cahn zur Aufführung (Bild) und unterstützte Theresa Nguyen bei ihrem starken Vortrag von „City of Stars“ aus dem Spielfilm La La Land.

Relics, die zweite Schulband des Georgianums, spielte wieder mit viel Herzblut, diesmal den Popsong „Stay“ von Rihanna.

DER CHOR bekannte sich mit „As Long as There´s christmas“ von Don Black öffentlich zur Botschaft des Festes: „A star shines above us lighting your Way and mine“.

Diese Freude auf das Kommende setzten die Streichergruppen, die in einer intensiven Kooperation mit der Musikschule des Emslandes das Musikleben am Georgianum seit Langem bereichern, ebenso klangvoll um.

Der Streicherchor spielte Georg Friedrich Händels „Joy To The World“, und brachte zusammen mit der Sinfonietta – quasi in einem ,Joy-Venture’- die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven gefällig zu Gehör.

Aber nicht nur Klassisches lag den Streichern der Sinfonietta. Vielmehr begleitete dieser Klangkörper Lehrerin Natalia Scherrmann (r.) bei ihrem Vortrag von „Let It Go“ von Robert Lopez. Wie schon Gesang und Spiel zu „Let It Go“ eindrucks- und kraftvoll den Raum in voller Länge, Höhe und Breite ausmaßen, gelang das auch den Flötistinnen Laura Hadam und Femke Schlütken mit dem „Allegro con brio“ aus dem Flötenkonzert (Op. 80) von Friedrich Kuhlau.

Ließen kein Rind aufs Eis – sondern waren sicher und artifiziell bei ihrem nicht einfachen Vortrag des Kuhlau´schen Flötenkonzertes (Op. 80).

Das Klavierspiel von Doreen Oldekamp, die „In un’ altra vita“ von Ludovico Einaudi auf ihrem Instrument interpretierte, nutzte ebenso gekonnt die Vorteile des kirchlichen Klangraums und sicherlich auch der besinnlichen und nachdenklichen Stimmung.

Hier schloss sich auch der Vortrag des einzigen Terzetts des Abends an.

Sängerin Marie Kerzmann, Gitarrist Jonas Kramer und Yannic Kramer (Perkussion) stellten eindrucksvoll ihre Interpretation von „Vultures“ der Gruppe Normandie dem Publikum vor.

Bevor das letzte Stück verklingen sollte, nutzte Schulleiter Manfred Heuer die Gelegenheit, um allen Mitwirkenden seinen herzlichen Dank auszusprechen. Sie hätten alle zusammen durch ihre Musik die Freude des Weihnachtsfestes ausgestrahlt und so das Fenster am Himmel sperrangelweit geöffnet.

Durch die Blume gesagt – den besonderen Dank der Schule für die Lehrer der Fachschaft Musik (v.l.): Frau Kruse, Frau Jansen, Frau Tilmann-Bürger, Schulleiter Manfred Heuer, Herr Neubauer, Herr Scholz, Herr Bako und Herr Badde.

Blumen für die Solistinnen des Abends (v.l.) Frau Scherrmann, Doreen Oldekamp, Femke Schlükten und Laura Hadam. Dahinter – ebenso bedacht – Herr Hammer von der Musikschule des Emslandes.

Konzentriert konzertierend bis zum Schluss – die Streichergruppen am Georgianum beim Schlusslied

Gemeinsam mit dem Publikum stimmten sämtliche Musikgruppen zum Schlusslied „Feliz Navidad“ von José Feliciano ein; und so gaben alle Anwesenden gleichzeitig auch eine sinnfällige Antwort auf Paul Gerhardts Frage, wie man ihn empfangen solle: freudig, fröhlich, mit offenem Herzen.

Text und Fotos: Stefan Roters

Tiefe Blicke in vergangene Spielewelten – 1. Wintermarkt am Georgianum

Zu einem Wintermarkt lud am vergangenen Sonntag (26. November 2017) die Schülervertretung Kaufwillige in die Aula unserer Schule. In der Form eines Schülerflohmarktes veräußerten Schülerinnen und Schüler des Georgianums Spielzeug und Gebasteltes, Bücher und lang nicht mehr Benutztes.

Zu dieser Aktion, die während der Projektwoche zu Beginn des Schuljahres von Frau Bach angestoßen worden ist, konnte die SV 15 Stände organisieren. Dabei – so Frau Bach – sei der Termin so gelegt worden, dass er zu Beginn der Wichtelsaison und der Adventszeit auf ein möglichst interessiertes Publikum treffe.

Selbstgemacht – Das war das Motto des Standes dieser vier Schülerinnen: (v.l.) Anna, Judith, Emilia und Leni boten zum Beispiel Gläser mit Backmischungen, Instant-Trinkschokolade oder Geschenkanhänger an.

Einen Querschnitt durch seine Welt des Spielens – Das präsentierte Jost an seinem Stand mit den Lesefuchs-Büchern, mit seiner Carrera-Autorennbahn oder mit dem großen Handbuch der Dinosaurier-Forscher.

Auch Melissa (l.) und Angelina gewährten – an Lot und Lineal ausgerichtet – dem Besucher einen Blick in ihre vergangene Spielewelt.

Nintendo DS, PS 4  und EA Sports – den Jüngern des Joysticks boten Matthias (l.) und Jan ihre, nun für sie vergangene Schätze an.

Ihre Verkaufsstrategie ging an diesem Nachmittag auf, denn Janina (l.) und Jule waren zufrieden mit Einnahmen und Verkauf.

Eine heimliche Lese-Leidenschaft, eine benötigtes Wichtelgeschenk oder eine geplante Geldanlage? – Das wollte Herr Herrbrüggen nicht preisgeben.

Text und Fotos: Stefan Roters.

 

Wie soll ich dich empfangen? – Musikgruppen unserer Schule gestalten Adventskonzert

Zu einem vorweihnachtlichen Konzert lädt das Gymnasium Georgianum am Donnerstag, den 7. Dezember 2016, alle Schüler und Eltern, Lehrer und Musikinteressierte herzlich ein. Die Musikgruppen des Georgianums stellen in der Kirche Maria Königin ein breitgefächertes Programm vor, das um 19 Uhr beginnt.

Wieder eine der Stützen im Adventskonzert – der Streicherchor unter der Leitung von Herrn Badde (r.) und Herrn Hammer (l.) von der Musikschule des Emslandes.

Wie schon in den Jahren zuvor, so werden auch in diesem Jahr wieder viele musikalische Arbeitsgemeinschaften – seien es die ständigen oder jene, die der Anlass zusammengeführt hat – Kostproben ihres Könnens geben. Sie spannen dabei für den Zuhörer mit schwungvollen aber auch besinnlichen Beiträgen eine Brücke vom Adventlichen bis hin zur Weihnachtszeit. Der Streicherchor der Schule präsentiert das beliebte und bekannte Weihnachtslied „Joy to the World“ und zusammen mit der Sinfonietta die „Ode an die Freude“. Besinnlich wird das Konzert durch ein Flötenduett von Friedrich Kuhlau oder durch den Vortrag eines Klavierstücks von Ludovico Einaudi. Neben den Gospels wie „Swing Low Sweet Chariot“ und Liedern aus dem Weihnachtsmusical „Am Himmel geht ein Fenster auf“ findet sich weiteres geistliches Liedgut aus verschiedenen Epochen im Konzert – so auch ein geistliches Lied von Paul Gerhardt, dessen Titel gleichsam das Motto des musikalischen Abends abbildet, nämlich die bange und sehnsüchtige Frage des Glaubenden: „Wie soll ich dich empfangen?“

Text und Foto: Stefan Roters.

Die Kunst, Texte zum Leben zu erwecken! – Vorlesewettbewerb am Georgianum

Dem Aufruf des bundesweiten Vorlesewettbewerbes, Bücher durch gekonnten Vortrag erlebbar zu machen, folgten vier Schülerinnen und ein Schüler aus dem 6. Jahrgang unserer Schule. Sie trafen sich am vergangenen Montag (20. November 2017) zum Schulentscheid im Vorraum der Mensa, um sich einer Jury zu stellen.
Die jeweiligen Klassensieger David Wolf (6a), Miriam Lampenschulten (6b), Angelina Mers (6c), Winka Duisen (6d) und Imke Last (6e) hatten zunächst die Gelegenheit, vor aufmerksamen Mitschülern Textstellen aus selbst gewählten (Lieblings-)Büchern vorzustellen.

In der zweiten Runde wurden dann Passagen aus einem Fremdtext vorgetragen, den Herr Lüken, der Leiter der Stadtbibliothek und Jurymitglied, zuvor den Anwesenden kurz präsentierte (sehr empfehlenswert: Salah Naoura: Chris, der größte Retter aller Zeiten). Im Anschluss fiel es der Jury, zu der auch Frau Scherrmann und Frau Nagel gehörten, nicht leicht, einen Sieger zu benennen.

Laura Sadykov aus der 7c, die Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbes 2016 und in diesem Jahr Jurymitglied, gibt den Sieger bekannt.

Angelina Mers (7. v.l.) wird als unserer Botschafterin für das Lesen Ende Februar 2018 beim Kreisentscheid vertreten, der zum ersten Mal am Georgianum veranstaltet wird. Ein herzliches Dankeschön sprach Schulleiter Manfred Heuer allen Jurymitgliedern aus: (hintere Reihe v.l.) Josef Lüken, Frau Scherrmann, Frau Nagel, Laura Sadykov, Frau Lux, Frau Rolfes.

Text: Petra Lux; Fotos: Stefan Roters.

Schwer zu erlernen? – das France Mobil am Georgianum

Einen besonderen Gast begrüßte die Fachschaft Französisch am vergangenen Mittwoch (1. November 2017) an unserer Schule. Denn mit der Person von Loïc Pointeaux machte erstmals wieder seit langer Zeit das France Mobil Station am Georgianum.

Genau zuhören – dazu forderte Pointeaux, der neben Deutsch und Englisch auch Russisch in Frankreich studiert hat, die jungen Zuhörer auf.

Im Auftrag des Instituts français, einer staatlichen Institution in Frankreich zur Förderung der französischen Sprache und Kultur, verbrachte Pointeaux zwei Tage in den fünften Klassen. Sein Auftrag dabei: Die Schüler neugierig auf die französische Sprache zu machen.

Mit seiner Person und den Spielen traf Pointeaux den Nerv der Fünftklässler: So meint Tayler: “Ich fand es lustig, und der Mann hat sich viel Mühe gegeben!” Paula ergänzt: “Ich fand das France Mobil gut, weil wir das lustig (also mit Spielen) gemacht und nicht langweilig gelernt haben.”

Fast ohne ein Wort Deutsch dabei zu sprechen, gelang es dem 27-Jährigen mit viel Geduld und ansteckender Begeisterung, den Fünftklässlern die durchaus feinen sprachlichen Unterschiede bei der Begrüßung in Frankreich zu verdeutlichen. Denn wen man dort wie zu begrüßen hat, hängt im Wesentlichen davon ab, wie familiär oder freundschaftlich die Beziehung zum Begrüßenden ist. Gilt z.B. für einen Gruß an den Präsidenten der Republik das Bonjour als die angezeigte Wahl, variiert das im familiären bzw. freundschaftlichen Bereich zwischen einem Salut mit einem zwei-, drei- oder vierfachen Bussi, dem lockeren Coucou oder dem cooleren Wesh.

Faust auf Faust – zusammen mit einem freundlichen Lachen – das ist ein Wesh.

Dass die Schüler diesen ersten Kontakt mit einer neuen Sprache genossen, zeigte nicht nur die heitere und fröhliche Stimmung in dieser besonderen Schulstunde, sondern auch die Selbstverständlichkeit, mit der sie einfachste Fragen nach dem eigenen Wohnort oder dem Hobby ohne Zögern in der neuen Sprache beantworteten.

Auch die schwere Aufgabe, aus einem aktuellen französischen Lied bestimmte Wörter wie „cerise“ (Kirsche) herauszuhören, meisterten die Schüler von Mal zu Mal mit wachsender Begeisterung.

Die Heiterkeit in Stunde und Spiel sowie der sicherlich fremd-wohlige Klang der neuen Sprache haben den Jüngsten unserer Schule deutlich gezeigt, dass das Vorurteil nicht stimmen kann, dass Französisch schwer zu erlernen sei.

Text und Fotos: Stefan Roters.

#klartext – Schülerzeitung beim Schreibfestival in Hannover

Am Schreibfestival #klartext 2017 – veranstaltet vom niedersächsischen Kultusministerium  – nahmen neben Mitgliedern unserer Schülerzeitung noch viele weitere Schülerzeitungen aus Niedersachsen teil und waren vom vielfältigen Programm beeindruckt.

Gespannt lauschten die rund 400 Teilnehmer des Schreibfestivals zu Beginn dem Slam-Poet (Poetryslamer) Bas Böttcher, der die Veranstaltung mit seinen abwechslungsreichen  Gedichten und Erzählungen eröffnete.

Bas Böttcher dichtete sehr wortgewandt auf der Bühne.

Nach diesem lockeren “Warm Up” von Bas auf der großen Bühne des Pavillon Kultur- und Kommunikationszentrums Hannover begrüßte uns  Frau Schneider-Pungs vom Kultusministeriums, die uns das umfangreiche Programm für den Tag mit den zahlreichen Workshops vorstellte.

Danach strömten die Teilnehmer aus dem großen Saal und machten sich auf den Weg zu den Workshops. Das Angebot, was bis in den Nachmittag über laufen würde, war sehr vielseitig. Es gab Workshops über “Mobile Reporting” über “Social Writing” bis hin zu “Fake News”.

In dem Workshop “Schreiben fürs Hören”, den wir Georgianer besuchten, ging es darum, wie man attraktive Radiobeiträge etc. schreibt und umsetzt.

Es gab auch eine Schülerfirma die den Tag mit Filmaufnahmen begleitete. Wir von der Schülerzeitung wurden auch interviewt.

Ksenia und Leonie beantworten Fragen zum Beispiel zu ihrer Schreibmotivation.

Schon als Filmteam recht professionell ausgestattet, wurden auch wir anderen zur unserer Schülerzeitung befragt.

Es war ein schöner, erlebnisreicher und lehrreicher Tag in Hannover!

Fast komplett – die Redaktion unserer Schülerzeitung. (v.l:) Alexandra Graf, Kenia Geier, Leonie Lüken, Henrik Meemann, Kilian Mülder, Janis Budde, Dominik Smit. Es fehlt: Matilda Imwalle.

Text: Janis Budde, Fotos: Stefan Roters.

“Eine glückliche Abweichung” – die Juniorwahl am Georgianum

 

Wie schon vor der letzten Bundestagswahl so bekamen Schüler der Jahrgänge neun bis zwölf die Gelegenheit, ihre Stimme für eine der zur Bundestagswahl zugelassenen Parteien abzugeben. Zum Ergebnis dieser Wahl und zur Interpretation interviewte die Schülerzeitung Herrn Zermann, den verantwortlichen Lehrer.

„Eine glückliche Abweichung“: Die Juniorwahl am Georgianum

Text und Foto: Stefan Roters.

Georgianum erneut „Umweltschule in Europa“

Als Umweltschule in Europa wurde am vergangenen Mittwoch (13. September 2017) unsere Schule zum neunten Mal ausgezeichnet. Dazu reisten wir zur Auszeichnungsveranstaltung in das Naturkundemuseum nach Osnabrück.

In den Räumen des Museums überreichte Frau Ahlrichs, Landeskoordinatorin des Projekts (1.v.r), den Vertretern der Schule (v.l., Frau Stockhorst, Aris Rathaus, Tamara Kaminski) die Urkunde und ein Präsent.

Nach dem offiziellen Festakt fand ein “Markt der Möglichkeiten” statt. Jede der ausgezeichneten Schulen hatte dort einen Stand, auf dem sie ihre Aktivitäten und Projekte des vergangenen Projektzeitraums den anderen Umweltschulen zeigte. Somit konnten wir weitere Ideen für unsere Umweltarbeit sammeln und uns darüber austauschen.

Zahlreiche Fotos von unseren Aktionen konnten die anderen Schulen an unserer Stellwand begutachten.

Doch warum wurde das Georgianum zur Umweltschule in Europa ausgezeichnet?

Bevor man Umweltschule wird, muss man die Aktivitäten und Projekte der vergangenen zwei Jahre dokumentieren und der Jury zukommen lassen. Jede Schule arbeitet in dem Projektzeitraum an zwei Handlungsfeldern. Dabei haben diese Handlungsfelder eine nachhaltige Entwicklung als Ziel. Unsere Schule entschied sich in dem Zeitraum 2015-2017 für die Handlungsfelder “Energie und Klimaschutz” und “Biodiversität auf dem Schulgelände”, wobei vor allem die Umwelt-AG in diesen ausgewählten Handlungsfeldern aktiv war. Sie kümmert sich zum Beispiel um die drei Schulaquarien und die zwei Biotope. In dem großen Biotop wird beispielsweise der Teich gepflegt oder die Äpfel geerntet. Außerdem stellte die AG die Chancen und Wichtigkeit von erneuerbaren Energien am Tag der offenen Tür anhand von Plakaten und einem Solarhaus den interessierten Besuchern vor. Darüber hinaus sollte die Aktion „Jute gegen Plastikbeutel“, bei der Kinder bunte Jutebeutel selbst gestalten konnten, auf die Problematik von Plastikmüll hinweisen.

Das Gymnasium Georgianum engagiert sich aber auch noch mit anderen Projekten für eine nachhaltige Entwicklung, wie zum Beispiel mit „Project Help“, mit der Stiftesammelaktion sowie mit der Trennung des Altpapiers vom Restmüll bereits in den Klassenräumen.

Alle Vertreter der ausgezeichneten Umweltschulen fanden sich vor dem Museum zum Gruppenfoto ein.

Da das Georgianum auch zum 10. Mal Umweltschule werden will (im Zeitraum 2018-2020), strebt es neue Projekte an und will sich weiterhin mit Umweltarbeiten beschäftigen.

Text: Tamara Kaminski, Fotos: Sandra Stockhorst

“Unverpackt” – “Hinter der Fassade” – mit Worten gegen Diskriminierung

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage – mit Blick auf diese Selbstverpflichtung unserer Schule entstand im Rahmen der Projektwoche zum Schulfest am 27.  August 2017 die untenstehende Beiträge. Im Projekt: “Poetry Slam gegen Rassismus und Diskriminierung” texteten, schrieben oder dichteten Schülerinnen intensiv und produktiv zum Thema – so Alissa Czapla und Sophia Schmiedl .

 

Text: Stefan Roters; Fotos: Patrick Fore und Paul Gilmore; Quelle: www.unsplash.com