Sportfreundliche Schule

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Das Niedersächsische Kultusministerium und der LandesSportBund Niedersachsen wollen im Rahmen des Aktionsplanes 2011-2014 die niedersächsischen Schulen motivieren, Sport und Fitness in ihr Schulprogramm aufzunehmen und die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit vielfältigen Bewegungsangeboten zu unterstützen. Es geht dabei auch um Gesundheitserziehung durch Bewegungsförderung. Schulen, die in diesem Aufgabenbereich hervorragende Leistungen und besonderes Engagement nachweisen, werden auf Antrag mit dem Zertifikat „Sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet.

Die „Sportfreundliche Schule“ ist auch ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Konzepts des Niedersächsischen Kultusministeriums und des LandesSportBundes Niedersachsen aus dem Jahre 2003:

„Spitzensportstandort Niedersachsen gezielt fördern – Talentsichtung und Talentförderung in Zusammenarbeit von Schule und Verein“

In diesem Konzept wird die Aufgabe der Schule bei der Förderung von Sporttalenten dargelegt. Während die Partnerschulen des Leistungssports ausgewählten Kaderathletinnen und Kaderathleten optimale Rahmenbedingungen bieten, um Leistungssport mit den schulischen Anforderungen zu vereinbaren, zeichnen sich Sportfreundliche Schulen durch vielfältige Angebote für Sport und Fitness aus. Sie entwickeln Kernkompetenzen für das Sporttreiben und sichten Talente, die in Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Fachverbänden gefördert werden.

Mit der Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“ möchten das Niedersächsische Kultusministerium und der LandesSportBund Niedersachsen für ein sportfreundliches Klima an den Schulen werben und die Arbeit der Schulleitung, der Lehrkräfte sowie aller Personen, die sich in einer Schule für Sportlichkeit und Fitness der Kinder und Jugendlichen einsetzen, würdigen.

Kriterien, die für die Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule” erforderlich sind

• Der angestrebte sportliche Schwerpunkt muss Bestandteil des Schulprogramms sein und zur Profilbildung der Schule gehören

• Intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein oder Sportverband

• Talentsichtung und Talentförderung motorisch begabter Schülerinnen und Schüler

• Regelmäßige Teilnahme an Schulwettkämpfen (z. B. Sportabzeichen, Bundesjugendspiele, Jugend trainiert für Olympia)

• Vielfältige Angebote von Sportarbeitsgemeinschaften

• Durchführung des Schwimmunterrichts entsprechend den Vorgaben

• Bewegungsmöglichkeiten und Bewegungsangebote im Schulgebäude und auf dem Schulgelände

• Regelmäßige Teilnahme der Lehrkräfte/pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Fortbildungsmaßnahmen im Sport

• Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung, Sport und Gesundheit im Unterricht und in Projekten

• Gesundes Verpflegungs- und Getränkeangebot

• Anerkennungskultur für Leistungen und Engagement im Sportbereich.

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