Am 9. April stand der Schulalltag ganz im Zeichen der Demokratie. Beim Projekttag setzten sich alle Jahrgänge mit zentralen gesellschaftlichen Fragen auseinander.
Die Themen waren klar auf die Jahrgänge abgestimmt. In den Klassen 5 und 6 ging es um Rassismus und Vielfalt. Die Jahrgänge 7 arbeiteten zu Hass und Hetze im Internet. Drei Klassen wurden dabei von Schülerinnen und Schülern aus dem 11. und 12. Jahrgang begleitet, die als Demokratietrainerinnen und Demokratietrainer unterstützten. In den Jahrgängen 8 bis 10 standen unter anderem Sexismus, Queerfeindlichkeit und Rechtsextremismus im Netz im Mittelpunkt. Auch die Oberstufe war aktiv beteiligt. Der 11. Jahrgang besuchte das Haus der Geschichte in Bonn und setzte sich mit historischen und politischen Entwicklungen auseinander. Der 12. Jahrgang arbeitete projektbezogen zu aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus.
Der Projekttag setzte bewusst auf Beteiligung. Schülerinnen und Schüler diskutierten, reflektierten und entwickelten eigene Positionen. In der Klasse 5a entstanden Postkarten gegen Hass und Hetze. Die Ergebnisse zeigen klare Botschaften für Respekt und ein friedliches Miteinander.
Die Fotos geben Einblicke in die Arbeit des Tages. Zu sehen sind unter anderem Demokratietrainerinnen und Demokratietrainer aus dem 12. Jahrgang im Austausch mit einer 7. Klasse sowie Ergebnisse aus der Klasse 5a. Der Projekttag machte deutlich, wie wichtig es ist, demokratische Werte früh zu stärken und Räume für Austausch und Haltung zu schaffen.
Text: Judith Reinefeld, Fotos: Anne Edeler und Michael Wilmes