Georgianum erhält 2026 die Zertifizierung zur „Humanitären Schule“

23. Juni 2026


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Im Rahmen des Kampagnenjahres „Humanitäre Schule“, welches vom Jugendrotkreuz (JRK) im DRK-Landesverband Niedersachsen e. V. umgesetzt wird, führten wir im März 2026 das Planspiel h.e.l.p. durch. Zudem setzten wir ein eigenes humanitäres Projekt um: Wir organisierten eine DKMS-Registrieungsaktion und einen Kuchenverkauf.

Bei der Zertifizierungsfeier in Hannover am 18.06.2026 erhielten wir dafür die Auszeichnung als „Humanitäre Schule“. An der Zertifizierungsfeier nahmen insgesamt 33 niedersächsische Schulen teil. Durch das Programm führten die Moderatoren Lisa Becker und Hans Beckmann. Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Band Fudge. Sabine Schipplick, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, sprach über Solidarität und gesellschaftliches Engagement. Außerdem richteten der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe sowie Thomas Klapproth, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Grußworte an die Anwesenden. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung des Ehrenamts und die Übernahme von Verantwortung durch junge Menschen hervorgehoben.

Ein weiterer Programmpunkt war ein Film zum humanitären Völkerrecht. Anschließend hielt Jakob Furini vom Deutschen Roten Kreuz einen ausführlichen Vortrag über die Entstehung des DRK und die Grundlagen des humanitären Völkerrechts. Ein interaktiver Programmpunkt mit Selina rundete das Programm ab. Unter dem Motto „Wo braucht es mehr Menschlichkeit im Schulalltag?“ setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand verschiedener Dilemmafragen mit alltäglichen Situationen auseinander. Dabei wurde unter anderem die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Sprachbarrieren, ein aktiver Umgang mit Mobbing sowie die Vermeidung von Diskriminierung, Rassismus und Sexismus thematisiert. Außerdem wurde darüber gesprochen, wie wichtig es ist, Betroffenen zuzuhören und Mitschülerinnen und Mitschüler in schwierigen Situationen zu unterstützen.

Bei der Zertifizierungsfeier standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlose Getränken, Essen, Popcorn und Eis bereit. Außerdem bot sich die Gelegenheit, mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen ins Gespräch zu kommen und sich über ihre Projekte und Erfahrungen auszutauschen. Alles in allem war die Teilnahme am Kampagnenjahr sehr lehrreich und lohnenswert.

Text: Hannah Peschel, Bild: Christian Wyrwa

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