Grundschülerinnen und Grundschüler beim Projekt Bewegen am Georgianum

06. September 2026


Ein Erfahrungsbericht von Maximilian Kruse (Schüler im Sport-LK, Jahrgang 13)

Auch dieses Jahr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zwei separaten Tagen die Bewegungsmuster der Sportarten Turnen und Ballspiele erproben. Angeleitet wurde dies von Herrn Glosemeyer und Frau Beel sowie von Schülerinnen und Schülern des Sport-Lk's, die zusammen bestmögliche Vorraussetzungen für Spaß am Sport boten.

Eine große Gruppe an Viertklässlerinnen und Viertklässlern in Sportmontur wartete nur darauf, dass es losging. Angefangen wurde mit Aufwärmübungen verknüpft mit Kennlernspielen, um sowohl Verletzungen zu verhindern als auch alle Namen kennenzulernen. Die Kinder waren in Gruppen aufgeteilt und standen voller Vorfreude bereit, um sich an den neuen Bewegungsmustern des Turnens zu versuchen. Alle Kinder stürmten auf das Mini-Trampolin und wollten schnellstmöglich die notwendigen Vorübungen testen, um den Handstützüberschlag zu bewältigen. Viele stellten sich diesem das erste Mal und wollten es trotz notwendiger Hilfestellungen direkt mit Anlauf versuchen. Fehlte mal das Tempo und die Angst überwog, gab Oskar ihnen den nötigen Schwung und Frau Beel und ich sorgten für eine optimale Bewältigung der Übung.

An der Station der Ringe assistierten Herrn Glosemeyer und Noah Nham beim Salto. Auch dort musste keiner das turnen, was er sich nicht zutraut. Aber alle wollten. So auch beim Schwebebalken, wo Anna Dahle das nötige Vertrauen gab. Ebenso bewältigten die Sportbegeisterten Übungen auf der Air-Track und auch am Reck, wo einige weitere Schülerinnen und Schüler des Sport LK's Hilfe und Tipps zur Optimierung gaben.

Auch am Tag der Ballspiele herrschte Begeisterung unter den Kindern. Hier gaben sich die verschiedenen Teams spannenden Duellen im Tchoukball, Spike-Ball und im Pickle-Ball hin. Drei Sportarten, die verschiedenste Fähigkeiten verlangen. Die Schülerinnen und Schüler des Sport LK's unterstützten erneut und wechselten sich ab. So zählten beispielsweise Ida und Anna die Punkte, während Lisa und Claire die Teams als Mitspielerinnen ergänzten. Spiel für Spiel gaben alle ihr Bestes und am Ende kam dann die Siegerehrung. Diese war aber eher zweitrangig. Alle bekamen ihre verdiente Belohnung in Form von Süßigkeiten.

Zum Abschluss gaben alle ein ehrliches und durchweg positives Feedback zum Sportevent am Georgianum, sodass sich die Frage „Kommt ihr denn nächstes Jahr auch an diese Schule?“ vielleicht gar nicht mehr stellt.

Text: Maximilian Kruse, Bilder: Martin Glosemeyer