Mein Name ist Daja und ich habe 2025 mein Abitur am Gymnasium Georgianum in Lingen gemacht.
Während meiner Schulzeit habe ich Englisch als Leistungskurs und Spanisch als weitere Fremdsprache belegt. Außerdem hatte ich Politik bilingual als fünftes Prüfungsfach.
2025 habe ich schließlich auch das CertiLingua-Zertifikat erhalten.
Heute studiere ich International Management im Double-Degree-Programm der ESB Business School.
Die Besonderheit des Studiengangs ist die internationale Ausrichtung: Zwei Jahre verbringt man in Deutschland und zwei Jahre an einer Partneruniversität im Ausland. Nach vier Jahren erhält man zwei Bachelorabschlüsse aus den beiden Ländern, in denen man studiert hat. Außerdem wird man für die Zeit im Ausland weitestgehend finanziell unterstützt.
So verbringe ich gerade mein zweites Jahr an der ICADE (Universidad Pontificia Comillas) in Madrid. Die ICADE gehört im wirtschaftlichen Bereich zu den renommiertesten privaten Universitäten Spaniens. Dadurch kann ich einen internationalen Studienabschluss erwerben, gleichzeitig Sprache, Land und Kultur intensiv kennenlernen und in einem internationalen Umfeld mit Studierenden aus verschiedensten Ländern studieren.
Genau diese Kombination war für mich ausschlaggebend bei der Studienwahl. Ich wollte Spanien nicht nur während eines kurzen Auslandssemesters erleben, sondern wirklich in das Land und den Alltag eintauchen. Warum schreibe ich nun also diesen Artikel? In erster Linie, weil ich noch genau weiß, wie ich mich nach meinem Abi gefühlt habe: Welche Uni nimmt mich wohl? Werde ich das studieren können, was ich gerne möchte? Ich möchte so vieles gleichzeitig, ist das überhaupt realistisch?
Um an der ESB zu studieren, braucht man nicht unbedingt einen 1,0-Abischnitt, auch wenn gute Noten natürlich nicht unwichtig sind. Interessant sind vor allem Bewerberinnen und Bewerber, die zeigen können, wer sie sind, wofür sie stehen und welche Erfahrungen sie bereits gesammelt haben.
CertiLingua kann bei einer solchen Bewerbung genau das zeigen. Es ist ein konkreter Nachweis dafür, dass man über längere Zeit engagiert an einem Ziel gearbeitet hat, konsequent internationale Erfahrungen gesammelt hat und bereit ist, sich dafür anzustrengen. Auch im persönlichen Auswahlgespräch konnte ich von internationalen Erfahrungen erzählen, die ich bereits in meinem CertiLingua-Erfahrungsbericht reflektiert hatte.
Für mich hat sich CertiLingua definitiv gelohnt. Auch wenn es keine Voraussetzung für mein Studium war, hat es mir geholfen, meine Interessen, Erfahrungen und Kompetenzen sichtbar zu machen. Sprachkenntnisse, internationale Erfahrungen, Engagement und die Bereitschaft, sich auf andere Kulturen einzulassen, spielen sowohl im Studium als auch später im Berufsleben eine wichtige Rolle – das wissen auch die Professoren im Auswahlgespräch.
Ich würde mich deshalb jederzeit wieder für den bilingualen Unterricht, CertiLingua mit all seinen Anstrengungen und jede helfende Hand, die einem am Georgianum gereicht wird, entscheiden.
Mein wichtigster Tipp an alle, unabhängig davon, ob ihr euch für CertiLingua interessiert oder nicht ist aber: Wenn man sich nicht bewirbt, wird man auch nicht genommen. Schickt Bewerbungen ab, auch wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr genommen werdet. Denn jede Bewerbung ist eine Chance und manchmal führt genau eine solche Chance an einen Ort, an dem man sich vorher vielleicht selbst noch gar nicht gesehen hat.
Text: Daja Iserlohe, Bild: Pixabay