Ausbildung zur Schulsportassistenz - eine win-win-win-Situation

08. September 2026


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Ein Wochenende lang erprobten die 13 Mädchen aus Jahrgang 9 gemeinsam mit anderen Jungs und Mädchen der Gesamtschule eigene Projekte, die ab jetzt am Georgianum umgesetzt werden sollen. „Wir haben ja neu den Tischkicker und wir wollen in den Pausen über eine Woche ein Tischkickerturnier machen. Und wir wollen ein Beachvolleyballturnier in den Pausen veranstalten“, erklärte Leni Bojer im Interview, die gemeinsam mit Josefa Scheffer, Anna Abeln, Lisa Abeln, Jule Moormann, Marlene Schnieders, Lotte Holland, Greta Kröger, Carlotta Stellbrink, Emma Charlott Czmiel, Liana Dervishaj, Mirja Kamps und Lilly Sager an der Ausbildung teilgenommen hat.

Die Mädels haben viele weitere Ideen und schon einige weitere Projekte ausgearbeitet. Jule und Lotte planen die Winter-Games für die Sportklassen, die in Anlehnung an die schon seit Jahren bestehenden Summer-Games ins Leben gerufen werden sollen. Dort sollen in der Sporthalle die Sportklassen gegeneinander antreten. "Geplant sind z. B. Sportarten wie Biathlon“, erklärt Lehrer Marc Kaufhold, der das Projekt gemeinsam mit Lehrer Martin Glosemeyer betreut.

Und nicht nur die Pausen sollen an Wert gewinnen. Die Schulsportassistentinnen werden auch in der Turneinheit und bei Bedarf in weiteren Einheiten in der Sportklasse in Jahrgang 6 eingesetzt. Dafür erlernten sie Hilfestellungen und methodische Aspekte, um optimal unterstützen zu können und selber Sicherheit zu erlangen. „Es ist eine win-win-win-Situation“, erklärt Glosemeyer. Die Schule gewinnt, weil es neben der bewegten Pause jetzt weitere Angebote gibt, an denen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam teilnehmen können. Die Klassen bekommen zusätzliche Unterstützung. Und die Schulsportassistentinnen profitieren, weil sie im Rahmen der Ausbildung viel Spaß hatten und eine ganze Menge neuer Aspekte erlernt haben.

Neben den vielen Hilfestellungen und methodischen Aspekten konnten sie auch im sozialen und personalen Bereich neue Kompetenzen erwerben, da sie ihre Projekte nicht nur planen, sondern auch vorstellen und in der 36-köpfigen Gruppe durchführen mussten. „Es wurden die Projekte im Kleinen angedacht, verbessert und durchgeführt“, erklärt Glosemeyer.

„Ich würde die Ausbildung in jedem Fall weiterempfehlen. Das macht richtig Bock und das war auch richtig cool mit der Gesamtschule zusammen zu machen!“

⁓ Greta

Darüber hinaus enthielt die Ausbildung rechtliche Aspekte, Wichtiges zum Thema sexualisierte Gewalt und zum Aufbau und Organisation von Sportstunden, Freizeitveranstaltungen, Abenteuersport und zur Schaffung neuer Bewegungsräume sowie Sicherheitsaspekte. „Ich würde die Ausbildung in jedem Fall weiterempfehlen. Das macht richtig Bock und das war auch richtig cool mit der Gesamtschule zusammen zu machen“, sagte Greta, die die Ausbildung aus zwei Gründen gemacht hat. „Ich mache selber gerne Sport und dann möchte ich auch anderen die Möglichkeit geben sich weiterzuentwickeln und selber auch in der Schule Sport zu treiben.“

Die Veranstaltung wird vom KSB Emsland angeboten und wurde von Lehrer Stefan Went geleitet. Marc Kaufhold und Martin Glosemeyer fungierten als Assistenten. Neben den Schulsportassistentinnen sind die angedachten Projekte auch eine Entlastung für die Lehrkräfte. „Wir freuen uns richtig, dieses Projekt übernehmen zu dürfen“, sagen beide. Langfristig sind die Schulsportassistentinnen auch für Fahrten im Bereich Jugend trainiert, das Projekt „Bewegen am Georgianum“ und den sportmotorischen Test Anfang Januar vorgesehen. Und sie haben schon viele weitere Ideen, die sie im Team umsetzen möchten.

Ein großer Dank geht an den Förderverein des Georgianums, der das Projekt finanziell unterstützt hat.

Text & Fotos: Martin Glosemeyer

PAUSENTURNIERE:

Tischkicker:

  • Dauer: eine Woche, immer in den Pausen
  • Spielzeit: je fünf Minuten
  • Zweiterteams

Beachvolleyball:

  • Dauer: eine Woche, immer in den Pausen
  • Spielzeit: bis fünf Tore
  • Viererteams

Anmeldungen demnächst bei den Schulsportassistentinnen. Weitere Infos folgen im Rundbrief.