Das Georgianum ist in Fahrt. Bei der diesjährigen emsländischen Mathematik-Olympiade gelang dem Lingener Team der Dreifachsieg. Unter den 14 emsländischen und grafschafter Schulen gewann das Georgianum die Konkurrenzen der Jahrgänge 5/6 und 7-10 und sicherte sich so auch den Gesamttitel. Das hatte es in der Geschichte der ELMO und des Georgianums noch nicht gegeben.
„Das ist etwas ganz Besonderes. Das verdient ganz besondere Freude“, sagte Lehrerin Kathrin Heese, die gemeinsam mit Lehrer Martin Glosemeyer das Team vor Ort betreute. Und das Team freute sich riesig, was durch die leuchtenden Augen und die strahlenden Gesichter zum Ausdruck kam. „Das ist wohl einmalig“, befand Aulon Sinani. Und Tjark Thönnißen entgegnete: „Nein. Das wiederholen wir im nächsten Jahr.“ Doch was wirklich zählte, war nicht die Zukunft, sondern der Moment. Und den kostete das Team dann bei Fotoshootings, „We are the champions“ und „Ein Hoch auf uns“ sowie „Stadt, Land, Fluss“ im Bus voll aus.
Vorher hatten alle acht Beteiligten geglänzt. In den Jahrgängen 5/6 überzeugten Ennie Bruns, Andrei Chelaru, Aulon Sinani und Tjark Thönnißen, die wohl alle Aufgaben richtig lösten. Denn bei der Siegerehrung waren sie mit dem Gymnasium Haren das einzige Team mit voller Punktzahl. Die Jury entschied sich für das Lingener Team, die die Lösungen etwas strukturierter und ausführlicher dargestellt hatte.
Und die Älteren? Die waren nach der Vorrunde unter den TOP 3. Gemeinsam mit dem Gymnasium Haren und dem Marianum Meppen durften sie in der Endrunde noch eine weitere Aufgabe bearbeiten und dem Publikum präsentieren. Alle drei Teams zeigten sich beim Präsentieren stark, weil sie alle Teammitglieder einbanden und sicher und selbstbewusst ihre Sichtweise vortrugen. Das Georgianum war es, dass durch den doppelten Satz des Pythagoras noch den richtigen Lösungsansatz im Gepäck hatte und sich auch in dieser Altersklasse durchsetzen konnte.
Die beiden Einzelsiege führten in der Summe zum Dreifachsieg. Denn die beste Schule erhält am Ende immer den Wanderpokal, der in diesem Jahr neu ins Leben gerufen wurde. Und die austragende Schule aus Haren (mit Unterstützung aus Sögel) hatte hier, wie auch in allen anderen Bereichen, nicht gespart. Das Georgianum konnte sich über einen riesigen Pokal freuen. Die Augen leuchteten noch mehr. Und das Beste: jeder darf den Pokal nun eine Woche bei sich behalten, ehe er in die Vitrine der Schule landet, wo er bis zur nächsten ELMO, die dann GRAMO heißt und in Bad Bentheim stattfindet, aufbewahrt wird.
Das Gymnasium in Haren hatte in Zusammenarbeit mit der Schule aus Dörpen den Kids und Jugendlichen wirklich einen Tag für die Ewigkeit beschert, einen Tag der für immer bleibt.














Autor und Bilder: Martin Glosemeyer









