Alle Artikel von Martin Glosemeyer

Endlich wieder – Lohne überzeugt beim Lehrer-Volleyballturnier

Drei Jahre hatten die Lehrkräfte auf diesen Tag warten dürfen. Und endlich war es wieder soweit. Gute Aufschläge, lange Ballwechsel und spannende Matches sorgten bei vielen für Freude und Spaß. Als Siegerteam ging das Schul´zentrum Lohne hervor, das den Pokal in den letzten zehn Jahren noch nicht gewonnen hatte. Insgesamt nahmen elf Mannschaften teil.Wir hatten wirklich schöne Spiele und eine tolle Stimmung“, freute sich Organisatorin Jennifer Beel.

Das Georgianum erwischte keinen guten Start. Im ersten Spiel gegen die Johannesschule aus Meppen unterlag das Lingener Gymnasium mit einen Punkt mit 17:18. Im weiteren Verlauf steigerte sich das Team und gewann direkt das zweite Spiel gegen das Franziskusgymnasium mit 17:12. Doch die Freude währte nicht lange. Völlig überraschend konnte das Georgianum auch gegen die Friedenschule nicht überzeugen und verlor erneut mit nur einem Punkt Differenz (15:16). Im abschließenden Gruppenspiel gegen das Schulzentrum Lohne II gewann das Georgianum und landete damit auf Platz 3 der Gruppe A. Sieger in dieser Gruppe wurde die Johannesschule, die sich mit einem Punkteverhältnis von 6:2 und einer Punktedifferenz von +22 knapp vor das Franziskusgymnasium schob (6:2; +20). In Gruppe B wurde das Marianum Erster, gefolgt vom Schulzentrum Lohne I. Auf Platz drei landete das Franziskusgymnasium II.

In zwei spannenden Halbfinals konnte sich das Marianum Meppen mit 25:23 gegen das Franziskusgymnasium durchsetzen, das Schulzentrum Lohne I schlug die Johannessschule. Im Finale behielt das Schulzentrum Lohne I die Oberhand und gewann gegen das Marianum. Dritter wurde das Franziskusgymnasium vor der Johannesschule. Für das Georgianum reichte es zum Abschluss immerhin noch zu Platz 5.

Bei der Siegerehrung und beim abschließenden Imbiss samt Umtrunk waren so viele Spieler:innen wie nie zuvor noch vor Ort. Fast alle 80 Teilnehmer:innen waren dabei als Organisatorin Jennifer Beel die Urkunden und den Pokal überreichte. Freuen können sich die Lehrkräfte nun schon auf 2024, wenn in Lohne aufgeschlagen wird.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer:innen, allen voran an Jana Müller für die folgenden eindrucksvollen Bilder sowie Theresa Degenhardt für die Moderation als Stadionsprecherin. Auch danken wir der Technik-AG und den Schiedsrichter:innen Tom Agnes, Justus Herbrüggen, Maximilian Eckart, Celine Beel sowie Fadi Ali mit seiner Schwester.

Siegreich am Georgianum: Das Team vom Schulzentrum Lohne I
Platz 2 für das Marianum aus Meppen
Platz 3 für das Franziskusgymnasium I
Platz 4 für die Johannesschule
Platz 5 für das Georgianum
Platz 6 für das Franziskusgymnasium II
Platz 7 ging an die Friedenschule
Platz 8 für die Marienschule
Platu 9 für das Gymnasium Dörpen
Platz 10 für das Gymnasium aus Haren
Auf Platz 11 landete das Team vom Schulzentrum Lohne II
Mit größter Beteilung: viele Spieler:innen vom Schulzentrum aus Lohne
Um ihn hier ging es 😉
Begrüßung der Teams
Der Block ist da
Der Ball tanzt im Netz
Aufschlag für die Friedenschule
Die Friedeschule nimmt an
Stark präsentierte sich das Franziskusgymnasium
Aufschlag
Mit vereinten Kräften
Annahme der Marienschule, ein alter Bekannter 😉
Gespannte Blicke vom Team des Franziskusgymnasiums II
Zuspiel
Annahme vom Franziskusgymnasium II
Interessante Perspektive
Zuspiel von Jenni Beel
Martin Glosemeyer hebt ab
Hilfe füreinander
Annahme I
Annahme II
Strahlende Stadionsprecherin. Theresa führte die Spieler:innen gekonnt durch einen schönen Nachmittag
Gspannte Blicke von der Bank hier…
… und da.
Das Schulzentrum Lohne I im Angriff
Das Franziskusgymnasium greift an
In der Annahme
Überkopfgestellter Ball
Angriff vom Schulzentrum Lohne I
Die Johannesschule in Aktion
Bereits in der Vorrunde trafen das Marianum und das Schulzentrum Lohne I aufeinander
Gelungene Spielzüge…
… und gut zugespielte Bälle
Vorbei am Block
Aufschlag Marke Anne Doleski
Anne mit vollem Einsatz
Der Zerminator greift an
Beelinho blockt
Glosemeyer to serve
Das Georgianum in der Defensive
GyGeGo
Im Spiel um Platz 7 begegneten sich die Friedenschule und die Marienschule
Dankende Worte an die Helfer:innen werden mit Applaus versehen
Jenni Beel moderiert
Vier der acht Helfer:innen

Autor: Martin Glosemeyer

Bilder: Jana Müller

Aufschläge machen den Unterschied – letztes Volleyballteam scheidet aus

Die Aufschläge machten letztlich den Unterschied. Unsere WKIV-Mannschaft ist als letztes Volleyballteam der Mädchen in der zweiten Runde von JtfO ausgeschieden.

Gegen das Schulzentrum aus Lohne verloren die Mädels um Jule Barkeling, Marit Echelmeyer, Nele Goik, Pauline Müller, Kristin Mönning, Theresa Hilvert und Lotto Egbrink mit 17:25 und 19:25. Nach starkem Beginn mussten sich die Mädels unter der Leitung von Lehrer Martin Glosemeyer den starken Aufschläge und dem cleverem Spiel der Lohnerinnen geschlagen geben.

Unsere WKIV-Mannschaft in Lohne
Julie stellt den Ball
Lotta greift an, Julie sichert ab
Seitenblick
Aufschlag Georgianum
Angriff von Nele
Aufschlag Georgianum

Autor: Martin Glosemeyer

Bilder: Kristin Mönning

Kaum zu stoppen – tolle Leistungen im Bereich der Mathematik

Das Gymnasium Georgianum legt im Bereich der Mathematik weiter zu. Bei der zweiten Runde der Mathematik-Olympiade erreichten in diesem Jahr gleich sieben Schülerinnen und Schüler mehr als 30 von 40 Punkten. Davon dürfen sich vier auf die Landesrunde in Göttingen freuen, die im Februar stattfindet. So viele Landesrunden-Teilnahmen hatte das Georgianum noch nie. Die Schülerinnen und Schüler sind kaum zu stoppen. „Grundlage all dieser Erfolge ist die Begeisterung für die Mathematik, die sich bei unseren Schülerinnen und Schülern feststellen lässt. Die Teilnahme an den Wettbewerben sowie die individualisierte Matheförderung im Drehtürmodell tragen ihre Früchte“, kommentiert Schulleiter Manfred Heuer.

Mit 38 Punkten Beste war aus Jahrgang 6 Madelon Hibbel, die im Februar zur Landesrunde nach Göttingen fährt. Ebenfalls nach Göttingen fahren Jano Gerling (Jahrgang 8), Lisa-Marie Wolters (Jahrgang 8) und Jaira Hibbel (Jahrgang 10).

Knapp verpasst haben die Landesrunde Allaa Brghleh (Jahrgang 6; 33 Punkte), Nele Schaaf (Jahrgang 6; 30 Punkte) und Laura Schüring (Jahrgang 8; 31 Punkte).

Insgesamt nahmen in diesem Jahr 36 Schülerinnen und Schüler an der zweiten Runde teil. Dort schreiben die Klassen 5/6 eine Klausur über 270 Minuten, die älteren Jahrgänge sogar über 330 Minuten.

Die Erfolge haben mehrere Gründe. Das Georgianum baut die Förderung im Bereich der Mathematik aus. So können die Schülerinnen und Schüler in jedem Jahr zum Beispiel am Mathe-Adventskalender, dem Känguru-Wettbewerb, dem Bolyai-Teamwettbewerb, der Mathematik-Olympiade oder dem Bundeswettbewerb der Mathematik teilnehmen. Auch werden für besonders starke Schülerinnen und Schüler jetzt extra Seminare, die einmal im Monat stattfinden, eingerichtet. Auch die Mathematik-AG, die von Schülerin Jaira Hibbel und Lehrer Martin Glosemeyer geleitet wird, ist ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler. „Damit trägt die systematische Talentförderung die erhofften Früchte. Es ist ein tolles Konzept erarbeitet worden, das konsequent umgesetzt und weiterentwickelt wird“, freut sich auch Fachobmann Jürgen Herbrüggen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Runde der diesjährigen Mathematik-Olympiade

Autor: Martin Glosemeyer

Handballteams des Georgianums erfolgreich

Beim großen Handballturnier am vergangenen Freitag in der Gebrüder-Grimm-Halle durften sich unsere beiden Mannschaften der WK II (Jg. 2006 und 2007) und der WK IV (Jg. 2010 und 2011) jeweils über den 1. Platz freuen. In allen Altersstufen kam es zu hochklassigen und spannenden Begegnungen.

Unsere Spielerinnen und Spieler des Georgianums WK IV setzten sich klar gegen die Martinus-Oberschule aus Haren durch und wurden damit Schulmeister der Kreise Grafschaft Bentheim und Emsland. In einem deutlich überlegen geführten Spiel kamen alle Spielerinnen und Spieler zum Einsatz und zeigten ihr Können.

In der WK III (Jahrgänge 2008 und 2009) kam es zunächst zu einem Wettbewerb auf Ebene des Landkreises Emsland, den die Mannschaft der Martinus-Oberschule Haren knapp vor dem Windthorst-Gymnasium aus Meppen gewann. Im Verlaufe des Vormittags reiste dann mit dem Evangelischen Gymnasium aus Nordhorn der Kreismeister der Grafschaft Bentheim an, um im Spiel gegen die Harener den Meister der beiden westlichen Landkreise in Niedersachsen zu ermitteln. Hier kam es zu einem hochklassigen, körperlich betonten Spiel, das stark von den jeweiligen Auswahlspielern geprägt wurde. Nachdem den Harenern wenige Sekunden vor Spielende noch das Unentschieden gelang, kam es zu einer Verlängerung, die ebenfalls unentschieden endete. Im abschließenden Siebenmeterwerfen setzte sich die glücklichere Mannschaft aus Haren durch, die sich damit für die Weser-Ems Ebene qualifizierte.

Spannend wurde es in der Altersklasse der WK II (Jg. 2006 und 2007). Hier kam es zu einem 13:13 zwischen den Mannschaften unseres Georgianums und des Windthorst-Gymnasiums aus Meppen. Die Spieler beider Mannschaften kannten sich gut aus dem Vereinssport, teils auch als Mannschaftskameraden in der B-Jugend der HSG Nordhorn-Lingen. Die Entscheidung musste ein Vergleich der Ergebnisse beider Mannschaften aus den Spielen gegen das Marianum aus Meppen bringen. Während unsere Schule das Marianum mit einer Tordifferenz von 8 Toren besiegte, reichte es für das WGM lediglich für einen 2 Tore Sieg.

Damit werden beide Mannschaften des Georgianums zu Beginn des nächsten Jahres zum Weser-Ems Entscheid reisen dürfen. Herzlichen Glückwunsch!

Das Gymnasium Georgianum vertraten:

WK II (B-Jugend): Franz Vehring, Marlon Hartig, Jakob Sturm, Michael Shpyakin, Eldar von Stephanie, Jost Heuer, Lukas Krüger, Khristjan von Galen, Hennes Stenzel, Silas Dillenberger, Leon Thielmann.

WK IV (D-Jugend): Sebastian Badde, Lasse Greis, David Völk, Umut Yavuz, Emma Teckert, Jonne Iserlohe, Maiar Alessi, Emil Zeller, Theo Schoppe, Bladimir Bridna, Ilhan Vejselovic, Fynn Kertzscher, Luca Kertzscher, Tom Schlemermeyer

Siegreiche Mannschaft in der WK II
Siegreiche Mannschaft in der WK IV
Henning Bach begrüßt zur Siegerehrung
Siegerehrung

Autor: Manfred Heuer

1, 2, 3 – Volleyballteams überzeugen

Unsere Volleyballteams haben in der ersten Runde von JtfO überzeugt. Aufgrund der sehr starken Konkurrenz konnte sich ein Team das Ticket für die zweite Runde sichern. Die beiden anderen Teams belegten Platz 2 und 3.

Unsere Jüngsten, die Volleyballerinnen der WK IV, konnten unter lauten Anfeuerungsrufen in unserer eigenen Halle den ersten Platz verbuchen. Dabei verliefen die Spiele gegen das Marianum Meppen und das Franziskusgymnasium auf Augenhöhe.

Im ersten Spiel gegen das Marianum fand unser Team um Mannschaftsführerin Theresa Hilvert gut ins Spiel. Der erste Satz wurde klar gewonnen. Im zweiten Satz schlichen sich erste Ungenauigkeiten in der Annahme ein und das Marianum fand zunehmend besser ins Spiel. Der dritte Satz musste die Entscheidung bringen. Trotz eines Rückstandes behielten Lotta Egbring, Nele Goik und Marit Echelmeyer die Nerven. Mit ihren druckvollen und fehlerfreien Aufschlägen sowie präzisen Angriffen drehten sie den Satz und gewannen das Spiel mit 2:1.

Im Spiel gegen das Franziskusgymnasium standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber. Es sollte im Tiebreak entschieden werden. Verloren wir den ersten Satz am Ende recht deutlich, setzten unsere Youngsters im zweiten Satz die taktischen Absprachen vorbildlich um, so dass wir ihn klar gewannen. Im Entscheidungssatz gelang den Gegnern erneut ein Vorsprung. Und wieder bewiesen unsere Mädchen Nervenstärke. Nele Goiks starken Aufschläge, Lotta Egbrings erfolgreiche Blockarbeit und Marit Echelmeyers platzierten Angriffe führten uns zum zweiten Spielgewinn.

Das Team aus Lathen konnte im letzten Spiel souverän geschlagen werden. Pauline Müller, Kristin Mönning und Theresa Hilvert zeigten besonders im ersten Satz über weite Strecken ein fehlerfreies Zusammenspiel.

Die Freude über den Turniersieg, der auch durch die sehr positive und freudige Stimmung im Team und die Anfeuerungsrufe aller Auswechselspielerinnen möglich wurde, war riesengroß. Bereits in der nächsten Woche geht es weiter für die Jüngsten. Lehrerin Jennifer Beel freut sich schon auf den Schlagabtausch in Lohne.

Das Team der WKIII unter der Leitung von Lehrer Martin Glosemeyer konnte am Franziskusgymnasium Platz 3 sichern. Gegen das Franziskusgymnasium und das Marianum Meppen hatte das Team das Nachsehen. Die Mannschaft überzeugte dennoch und glänzte in Teilen auch durch schicke Angriffe. Vor allem Sophie Schulte und Maresa Lüken konnten immer wieder durch tolle Angriffsschläge begeistern. Paula Haking überzeugte durch sichere und konstante Aufschläge. Die bewegliche und agile Julie Barkeling kämpfte um jeden Ball und zeigte eine sichere Annahmeleistung. Auch Theresa Welling, Louise Hölscher, Linn Sabelhaus und Malin Hermes konnten durch gezielt gespielte Bälle glänzen. Sowieso feierte sich das Team und hatte viel Spaß. Denn darum geht es im Sport und im Leben. Um den Spaß-Faktor.

Den hatte mit Sicherheit auch die Mannschaft der WK II, die in Meppen am Marianum die Auftaktbegegnung gegen das Marianum mit 2:1-Sätzen gewann. Im Mittelangriff zeigten Diane Seybering, Selma Dall und Claire Engelshove beeindruckende Angriffs- und Blockerfolge. Im dritten Satz trat Anne Bünker beim Spielstand von 5:10 an die Aufschlaglinie und ermöglichte uns mit einer imponierenden Aufschlagserie von 8 Aufschlägen, das Spiel zu drehen und letztlich den Sieg für uns zu verbuchen. Nur gegen das Franziskusgymnasium hatte unser Team beim 0:2 das Nachsehen. Trotz der Niederlage konnten unsere Außenangreiferinnen Leni Teepen und Johanna Reichelt immer wieder durch geschicktes Legen und starke Angriffe die zukünftigen Turniersieger unter Druck setzen. Einen deutlichen Sieg erzielte unser Team um Mannschaftsführerin Diane Seybering gegen Spelle im letzten Spiel, so dass damit Platz 2 gesichert werden konnte. Unsere beiden Zuspielerinnen Lisa Theising und Johanna Sabelhaus stellten präzise Bälle, die unsere Angreiferinnen mit druckvollen Angriffen verwandelten. „Mit unserer besten Leistung wäre auch Platz 1 machbar gewesen. Wir haben gegen das Franziskus am Ende noch eine Serie mit vielen Punkten gehabt, doch der Abstand war schon zu groß“, resümierte Lehrerin Jennifer Beel.

Ab in die nächste Grunde geht es für unsere WK IV
Unser Team der WK III wurde Dritter
Und unser Team der WK II wurde Zweiter
Angriff über außen
Diane greift über die Mitte an
Laura, Louise, Sophie und Maresa warten auf den Aufschlag
Teambesprechung bei der WK III
Unsere WK III-Mannschaft bei der Siegerehrung

Autoren: Jennifer Beel, Martin Glosemeyer

Fotos: Katja Haking, Jennifer Beel

Grundschul-Handball-Turnier ein toller Erfolg

Viele strahlende Kindergesichter konnten in zwei prall gefühlten Hallen am Samstagmorgen gesichtet werden. Das Grundschul-Handball-Turnier machte das möglich, das vom Handballverband Niedersachsen und dem Georgianum organisiert wurde. „Das war eine super Veranstaltung, an der 12 der 16 Lingener Grundschulen teilnahmen“, war einer der drei Organisatoren Henning Bach sehr zufrieden, der gemeinsam mit Schulleiter Manfred Heuer und Rainer Voigt die Organisation übernommen hatte.

Insgesamt konnten über 500 Zuschauer gesichtet werden. Dabei waren Eltern, Geschwister, Großeltern, Lehrkräfte, Freunde und Klassenkameraden. Das Ganze wurde so schnell zu einem richtigen Handballevent, das zwischendurch durch den Auftritt der Sportklasse des Georgianums Abwechslung erfuhr. Die Kids von Lehrerin Melanie Lenger zeigte den Grundschülerinnen und Grundschülern das abwechselungsreiche Spiel Kin-Ball, bei dem drei Mannschaften zeitgleich gegeneinander spielen.

Nach den Vorrunden, die in der Sporthalle des Georgianums und in der Gebrüder-Grimm-Halle ausgetragen wurde, fanden die Halbfinals in der Grüder-Grimm-Halle statt. Ins Halbfinale einziehen konnten die Schulen aus Altenlingen, Brögbern, der Matthias-Claudius-Schule und die Grundschule Gauerbach. Das Halbfinale gewannen Altenlingen und Gauerbach. Die Grundschule aus Altenlingen setzte sich mit 4:1 gegen das Team aus Brögbern durch, die Grundschule Gauerbach siegte mit 3:2 gegen das Team der Matthias-Claudius-Schule. Im Finale siegte erneut die Grundschule aus Altenlingen. Beim 6:1-Erfolg hatte das Team aus dem Gauerbach das Nachsehen. „Es war richtig gute Stimmung auf den Rängen. Die Begeisterung war bei allen zu spüren“, so Bach.

Neben den drei Hauptorganisatoren Heuer, Bach und Voigt waren zahlreiche weitere Helferinnen und Helfer aktiv. Der Sport-Leistungskurs sorgte für ein umfangreiches Catering, Schiedsrichter und weitere Helferinnen und Helfer stellte der HC Lingen und die Handball-AG des Georgianums.

Den Spielplan mit allen Ergebnissen gibt es HIER.

Begrüßung der Teams in der Halle des Georgianums
Der Pokal der Begierde
Sorgte für ein top Catering: der Sport-LK vom Georgianum
Spannung vor den Halbfinals
Voller Einsatz, hier im Halbfinale zwischen Altenlingen und Brögbern
Altenlingen präsentierte sich stark
Prall gefüllte Zuschauerränge
Auch Brögbern sorgte im Halbfinale immer wieder für gefährliche Angriffe
Freude bei den Kids aus Altenlingen
Letzte Instruktionen vor dem Halbfinale
Gauerbach dominierte das Halbfinale und konnte ins Finale einziehen
Abwechslungsreiche Spiele mit vielen Wurfaktionen
Siegerehrung mit allen Team in der Gebrüder-Grimm-Halle

Goldmedaille bei der Internationen JuniorScienceOlympiade

Jaira Hibbel, die schon viele Erfolge in der Mathematik feiern konnte, ist auch in den anderen Naturwissenschaften ein Ass. Dies bewies die 14-jährige nun bei der Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO) in Bad Homburg, bei der sie die Goldmedaille holte.

„Jairas Erfolge bestätigen unser Konzept, Schülerinnen und Schülern Freiräume zu geben, in denen sie sich selbstständig an Projekten erproben und durch die Teilnahme an Wettbewerben weiterentwickeln können,“ urteilt Schulleiter Manfred Heuer mit Blick auf die am Georgianum etablierte Begabtenförderung. Dabei kam der Einzug in das Bundesfinale der IJSO sehr überraschend für die 14-jährige. „Es ist sehr lustig gelaufen: Einige Wochen nach der dritten Runde bekamen alle Teilnehmenden eine Mail mit einem angehängten Dokument. In diesem Dokument war eine Liste mit den 39 Nominierten. Da ich zu dem Zeitpunkt noch keine offizielle Einladung oder dergleichen erhalten hatte, ging ich davon aus, es nicht ins Bundesfinale geschafft zu haben. Zu meiner großen Überraschung stand bei Niedersachsen genau ein Name: mein eigener“, berichtet Jaira.

Das Bundesfinale war für Jaira eine herausragende Erfahrung. An fünf Tagen war die 14-jährige in Bad Homburg. Das Programm war sehr abwechslungsreich. Neben theoretischen Klausuren aus den Fachbereichen Biologie, Chemie und Physik wurden auch praktische Laborarbeiten durchgeführt. „Bei der praktischen Klausur hatten wir in unserem Laborteam 150 Minuten Zeit, drei durchaus aufwendige Experimente durchzuführen und anschließend auszuwerten. Ich habe mich um die Aufgabe gekümmert, ein Dopingmittel (den Lebensmittelfarbstoff E124) in einer Froschprobe (grünen Knetmassekügelchen) zu finden und zu identifizieren“, schilderte Jaira. Am Donnerstag machten alle 39 Teilnehmer einen Ausflug ins Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt. Am Freitag fand die feierliche Preisverleihung statt. „Zusätzlich gab es jeden Abend noch Improvisations-Theater und irgendwie blieb auch noch Zeit für Spiele, Unterhaltungen und Spaziergänge mit den anderen Teilnehmenden“, so die 14-jährige, die unter den insgesamt 4000 Teilnehmern den achten Platz belegte und damit eine der 10 Goldmedaillen holte. „Ich freue mich sehr, dass sich Jaira auch für die Chemie begeistern kann. Stolz bin ich besonders darauf, dass Jaira mit ihrer Laborgruppe den Preis für die beste Bearbeitung der praktischen Klausur bekommen hat“, kommentiert der Chemielehrer Herr Fink.

„Insgesamt habe ich bei der IJSO eine fantastische Zeit erlebt, nächstes Jahr bin ich aber leider zu alt für die Junior-Olympiade. Zum Glück gibt es da noch die Senior-Olympiaden für Naturwissenschaften, IBO, IChO und IPhO, an denen ich teilnehmen kann“, so die 14-jährige, die leider nicht zum internationalen Finale fahren darf, weil das nur den sechs Besten vorbehalten ist.

Chemielehrer Reinhard Fink und Schulleiter Manfred Heuer freuen sich gemeinsam mit Jaira über ihren Erfolg

Autor und Bild: Martin Glosemeyer

Georgianum erneut ausgezeichnet – weiter „MINT-freundlich“

Das Georgianum bleibt MINT-freundlich. Im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung wurde die Lingener Schule gemeinsam mit 37 weiteren Schulen aus Niedersachsen von Prof. Dr. Christoph Meinel, Vorsitzender von MINT Zukunft e.V., und von Grant Hendrik Tonne, niedersächsischer Kultusminister, als „MINT-freundliche Schule” ausgezeichnet.

Die Lingener Schule hatte die Auszeichnung das erste Mal 2019 erhalten. Das MINT-Profil hat das Georgianum seitdem noch weiter ausgebaut. „Hier ergänzen sich das praktische Arbeiten und Experimentieren sehr gut mit den sehr anschaulichen Möglichkeiten digital basierter Arbeitsschritte für unsere jungen Forscher,“ hebt Schulleiter Manfred Heuer hervor. So wurden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 Tablet-PCs eingeführt, ein Medienkonzept entwickelt und weitere Anstrengungen im Informatik- sowie im naturwissenschaftlichen AG-Bereich unternommen. In Jahrgang 5 können MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler das MINT-Profil wählen und im Rahmen einer zusätzlichen Stunde Erfahrungen im mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bereich sammeln. Besonders honoriert wurde auch das jahrgangsübergreifende Miteinander von Älteren und Jüngeren, von dem alle profitieren. Die Mathematik-AG wird zum Beispiel für von Schülerin Jaira Hibbel geleitet, die schon mehrfach Erfolge bei nationalen mathematischen Wettbewerben feiern konnte. Auch erhielt das Georgianum 2021 den Umweltpreis der Stadt Lingen, als die Schulgemeinschaft mehr als 20000 Müllartikel sammelte und dabei 1327 km lief. Eindrucksvoll überzeugte das Georgianum die Jury auch, weil die Fächer Biologie und Sport miteinander verbunden wurden. Manfred Heuer betont: „All diese Angebote in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften werden durch ganz praktische Projekte der Schulgemeinschaft ergänzt: Maßnahmen und Anschaffungen zu Müllvermeidung und Mülltrennung, die nachhaltige Gestaltung von Beeten und Biotopen, der Bau von Insektenhotel und Wetterstation, das Pflanzen von Obstbäumen und naturnahen Hecken.“ „Wir dürfen sehr dankbar sein,“ so der Schulleiter weiter, „dass wir engagierte Lehrkräfte haben, die ihre Begeisterung an unsere Schülerinnen und Schüler weitergeben.“

„Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik tragen heute ganz wesentlich zu unser aller Alltagsbewältigung bei und ermöglichen es uns, aktuelle und zukünftige Probleme zu lösen und das Verständnis über unsere Umwelt zu erweitern. Ich danke allen heute ausgezeichneten Schulen, beteiligten Lehrkräften und dem Verein MINT Zukunft für ihr Engagement, MINT-Fächer und Projekte voran und vor allem vielen Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen“, so Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Niedersachsen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing.

Viele MINT-begeisterte Kinder lassen sich im Rahmen der Ehrung zur MINT-freundlichen Schule von Lehrer Reinhard Fink ein Experiment demonstrieren, Schulleiter Manfred Heuer und Schülerin Jaira Hibbel amüsieren sich ebenfalls.

Autor und Bild: Martin Glosemeyer

Schüler:innen gewinnen sportlichen Dreikampf

Das war stark! Die Schülerinnen und Schüler der Q-Phase haben den sportlichen Dreikampf 2022 mit 2:1 gewonnen. „Mir hat es super viel Spaß gemacht. Durch die gegenseitige Unterstützung und den Spaß am Spiel konnten wir uns im Endeffekt durchsetzen“, benannte Schülerin Maja Pollmann die Garanten des Erfolgs.

Im Fußball entwickelte sich von Beginn an ein klares Bild. Die Lehrkräfte standen tief und lauerten auf Konter. Die Schüler:innen dominierten die Partie ohne sich allerdings große Torchancen zu erspielen. Nach einem Fehler von Justus Hilbers klaute sich Lehrer Martin Glosemeyer den Ball und versenke zum 1:0 für die Lehrkräfte, sodass der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt wurde. Doch die Schülerinnen und Schüler blieben ruhig und glichen mit dem Pausenpfiff aus. Anna Silies traf aus nahezu unmöglichem Winkel zum 1:1. Auch nach der Pause sahen die zahlreichen Zuschauer ein ähnliches Bild. Die Lehrkräfte verteidigen mit Mann und Maus und Torfrau Melli Kamps hielt, was zu halten war. Doch das sollte für die Lehrkräfte nicht reichen. Nahezu mit dem Schlusspfiff gelang den Schüler:innen das 2:1. „Im Fußball waren die Schüler:innen eine absolute Übermacht, aber die Lehrer verteidigten leidenschaftlich. Der Siegtreffer in der Schlussminute war der verdiente Lohn für den druckvollen Offensivfußball“, brachte es Kamps auf den Punkt.

Im nachfolgenden Volleyballspiel präsentierten sich die Schüler:innen erneut richtig stark. Nach einem 0:5 im ersten Satz kamen sie unbeeindruckt zurück ins Spiel. Harte Aufschläge und sehenswerte Angriffe machten den Lehrkräften zu schaffen, die nach über zweijähriger Spielpause Probleme mit der Annahme hatten und dadurch nicht richtig ins Spiel fanden. Die Schüler:innen hingegen zeigten immer wieder tolle Angriffzüge, in den Tom Agnes und Celine Beel durch sehenswerte Angriffsaktionen überzeugten. Aber auch die Aufschläge waren ein Grundstein des 15:12 und 15:11-Erfolgs der Schüler:innen.

Im Basketball hingegen überzeugten die Lehrkräfte auf ganzer Linie. Angeführt von Trainerin Kyra Berends spielten die Lehrkräfte wie im Rausch und gewannen mit 33:10 deutlich. „Ihr habt die Ehre gerettet“, befand Lehrer Fidelis Amo-Antwi, der als Zuschauer auf der Tribüne gemeinsam mit Alex Neubauer für einen passenden Support sorgte.

Insgesamt siegten die Schüler:innen damit mit 2:1 und sorgten im siebten Lehrer-Schüler-Duell für den 3:3 Ausgleich. Lediglich 2018 trennten sich beide Parteien Unentschieden, sodass es in dem Jahr keinen Sieger gab. „Der Dreikampf war ein super Highlight mit viel Ehrgeiz, Fair-Play und vor allem Spaß. Für uns Schüler war es natürlich die Krönung den Dreikampf für uns entscheiden zu können“, freute sich Justus Hilbers.

Nach zwei Jahren Pause waren letztlich alle glücklich, dass dieser Wettkampf wieder stattfinden konnte. „Es war sehr cool, dass der Dreikampf wieder stattgefunden hat“, freute sich Lehrer Hendrik Greiwe. Lehrer Markus Schmid gratulierte dem Siegerteam. „Bärenstarke Schüler:innen-Teams mit viel Ernsthaftigkeit bei der Sache“, so Schmid. Ähnlich sah dies auch Beel: „Sehr faire Spiele mit einem verdienten Sieger.“

Ein Dank geht an Stadionsprecher Jens Brüggemann, die Ge-Mixed-AG, an Fotografin Jana Müller, an die Mitorganisatoren Celine Beel, Justus Hilbers und Elias Nguyen sowie an die Helping-Hearts, die für ein passendes Catering sorgten.

Der Start mit dem Gruppenfoto. Alle Akteure auf einen Blick
Gemeinsames Einlaufen und Begrüßen der Zuschauer:innen
Hallenschach: die Schüler:innen schnüren die Lehrkräfte ein und suchen nach Lücken.
Die Defense der Lehrkräfte steht aber gut
Ein Tor, das den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte. Glosemeyer bejubelt die Führung…
… und Jürgen Herbrüggen sowie Jennifer Beel freuen sich mit (genau wie der Rest der Lehrerschaft 😉
Die Schüler:innen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und rennen weiter an. Noch vor der Pause gelingt der Ausgleich. Es trifft…
… Anna Silies.
Pausentee im Sportpark Georgianum
Die Schüler:innen, hier Maja Pollmann, rennen weiter gegen das Abwehrbollwerk der Lehrkräfte an
Winzige Angriffsversuche der Lehrkräfte werden von den Schüler:innen gekonnt abgewehrt.
In der Schlussminute gelingt den Schüler:innen der hochverdiente Siegtreffer.
Ein Siegerinterview von Stadionsprecher Jens Brüggemann mit Justus Hilbers
Unterstützung von oben: der eigene Jahrgang unterstützt die Schüler:innen auf dem Platz
Wechsel der Sportart: nun steht Volleyball im Fokus.
Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen steigerten sich die Schüler:innen
Starker Angriff um Tom Agnes und Justus Herbrüggen, top Zuspiele von Maxi
Tom schlägt am Block vorbei und punktet für sein Team
Sebastian Zermann greift an, hier machtlos gegen einen starken Block
Angriff Justus Herbrüggen, Glosemeyer fehlt das Timing beim Block
14:12 im ersten Satz…
… leider hilft auch die Auszeit nicht. 12:15 aus Sicht der Lehrkräfte.
Ein ähnliches Bild in Satz 2. Die Schüler:innen sind einfach etwas stärker, hier führen sie mit 13:9. Am Ende siegen sie mit 15:11.
Wechsel der Sportart: nun Basketball.
Auch Nowitzki is in the house 😉
Die Schüler:innen greifen an
Doch im Basketball sind die Lehrkräfte einen Schritt voraus.
LK-Duell: Jürgen Herbrüggen gegen Theresa Degenhardt.
Herbrüggen tankt sich durch und wird gefoult, erneutes LK-Duell mit Lennart Welling…
der das Nachsehen hat…
Schmiiiiiiid tankt sich durch…
… und trifft…
… und zieht einen Freiwurf.
Die Lehrkräfte dominieren, Kyra Berends ragt heraus
Theresa Degenhardt verfolgt von Miriam Bach und Jürgen Herbrüggen
Miriam Bach bejubelt einen Korb
Maja versucht Kyra den Ball zu klauen, erfolglos…
… und dennoch dürfen die Schüler:innen zurecht jubeln.
Martin Glosemeyer dankt den Helfer:innen und den Zuschauer:innen
Sagt ganz speziell Danke an die Helping-Hearts, an Jana Müller, Stadionsprecher Jens Brüggemann und die Mitorganisatoren Celine Beel, Elias Nguyen und Justus Hilbers…
… und ergibt den Pokal.
Jubel bei den Schüler:innen
Verdienter Pokal für starke Leistungen
Siegerfoto zum Abschluss

Autor: Martin Glosemeyer

Bilder: Jana Müller

Sportklasse 6b gewinnt Summer-Games

Gib mir ein H: Hhhhhh. Gib mir ein U: Uuuuu. Gib mir ein M: Mmmm. Gib mir ein B: Bbbbb. Gib mir ein A: Aaaaa. Gib mir ein Ausrufezeichen: Ausrufezeichen. Wir singen Humba, Humba, Humba, …

So feierte die Sportklasse nach dem Sieg der Summer-Games bei einer Humba ausgelassen. Dabei hatte die Sportklasse der 6b in zwei Jahren viel gelernt und überzeugte in allen Wettkämpfen.

Den zweiten Platz teilten sich die beiden Gruppen des Sportprofils aus Jahrgang 5 von Frau Börger und Frau Beel. Die Mannschaft von Frau Beel wurde im 50m-Sprint und im Beachhandball Zweiter, das Team von Frau Börger konnte im Beachfußball und Beachvolleyball Platz 2 erklimmen. Ohne Punktverlust siegte in allen Wettkämpfen die Sportklasse aus Jahrgang 6, die im letzten Jahr noch chancenlos gewesen war. Die Sportklassen-Schülerinnen und – Schüler hatten viel gelernt: auf und neben dem Platz.

Im 50m-Lauf waren Paul Alken und Ronja Kemmer die Garanten des Erfolgs für die 6b, die pfeilschnell die 50m absolvierten. Insgesamt stellte jede Gruppe ihre drei stärksten Mädchen und drei stärksten Jungen, sodass sich insgesamt sechs Läufe ergaben. Die Summe der Zeiten führte dann zum Sieger.

In den Beachsportarten Beachfußball, Beachhandball und Beachvolleyball wurde jeweils jeder gegen jeden gespielt. Und zwar im reinen Jungenteam, im reinen Mädchenteam und im Mixed. Insgesamt ergaben sich damit pro Sportart neun Duelle. Die 6b konnte in den Beachsportarten ohne Niederlage den Gesamtsieg erringen.

Ein großer Dank geht an die Helfer:innen Celine Beel, Béla Glashörster, Emma Kohl, Mala Greis, Franz Vehring und Hennes Kemmer, die als Coach, Schiedsrichter, Eisholer und weiteres fungierten.

Freude bei der 6b über den Sieg bei den Summer-Games
Gemeinsames Foto aller Schülerinnen und Schüler der Summer-Games
Los geht es mit einer Besprechung bei der 6b…
Auch die Gruppen des Sportprofils des 5. Jahrgangs kriegen Instruktionen von Frau Beel und Frau Börger
Und dann der Kulttanz am Georgianum zum Aufwärmen
Die Mädels der 6b werden von Celine gecoacht
Beachhandball der Jungen – Duell des Sportprofils aus Jahrgang 5
Und hier der Mädchen
Leon wirft aufs Tor
Und hier nochmal
Mädchenbeachfußball
Konsti zieht ab, Respekt beim Gegner
Zum Abschluss gab es dann Beachvolleyball

Autor: Martin Glosemeyer

Bilder: Emma Kohl, Mala Greis

Dritter im Landesfinale – Tennisteam darf nicht nach Berlin

Die Mission Berlin ist gescheitertet. Das Tennisteam der WK III um Justus Hendriksen, Marc Rotopanescu, Justus Funke-Rapp, Franz Vehring und Janno Börner ist in Hannover im Landesfinale gescheitert.

Dabei hatte das Georgianumgegen die Schule vom Gymnasium Hittfeld beim 0:6 keine Chance. Erst im kleinen Finale konnte das Georgianum wieder glänzen. Gegen das Tilman-Riemenschneider-Gymnasium konnte sich das Lingener Team mit 6:0 durchsetzen.

Die Leistungsunterschiede waren im Landesfinale enorm. Selbst der Sieger von der KGS Hemmingen gewann das Finale gegen Hittfeld mit 4:2 und hatte dabei sogar die beiden besten Spieler gar nicht mit im Kader, da diese auf internationalen Turnieren spielen durften. Die KGS Hemmingen als Eliteschule des Sports qualifizierte sich damit für den Bundesentscheid. Wir gratulieren herzlich.

3. Platz in Hannover: Das Tennisteam vom Georgianum
Aufschlag Marke Justus Funke-Rapp
Vorhand von Franz Vehring
Justus Hendriksen im Doppel am Netz
Aufschlag Marke Franz Vehring
Doppel mit Janno Börner und Marc Rotopanescu
Vorhand von Marc Rotopanescu

Autor: Martin Glosemeyer

Eindrucksvoller erster Seminarfachabend

„Wer heute Abend nicht da war, der ist selbst dran schuld“, befand Lehrer Alexander Neubauer. Der erste Seminarfachabend, an dem die besten Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse aus den Facharbeiten vorstellten, war ein voller Erfolg. Insgesamt bekamen die 150 Zuhörerinnen und Zuhörer eindrucksvoll vorgeführt, wie spannend und abwechslungsreich Wissenschaft sein kann. In insgesamt sechs Vorträgen überzeugten Theresa Degenhardt, Alexandra Alberti, Maja Schumacher, Tim Litfin, Stina Köppen und Lilly Hoff. Ihre Vorträge nahmen die Zuschauer in ihren Bann und machten den Abend zu einem Erlebnis.

Herr Heuer eröffnet den Abend…
und auch Herr Schmid begrüßt…
…vor gut gefüllten Rängen.

Theresa Degenhardt zeigte dem Publikum auf, wie jeder Einzelne seine Gewohnheiten verändern kann. Denn über 43% der täglichen Aktivitäten bestehen laut dem Sozialpsychologen Verplanken aus Gewohnheiten. „Somit prägen Gewohnheiten das Leben viel stärker, als es dem Menschen und seinem überschätzten rationalen Ich bewusst ist“, sagte Theresa. Sie berichtete aus Erkenntnissen der Hirnforschung und der Verhaltenspsychologie und bezog sich vor allem auf Klaus Roth, Manfred Spitzer sowie Dr. B. J. Fogg und sein Behavior-Design, das an über 40000 Menschen erprobt wurde. Wichtig für die Veränderung von Gewohnheiten sind beispielsweise das Festlegen einer goldenen Verhaltensweise, ein passender Auslöser, die Umgestaltung des Umfelds, einfache, kleinschrittige Veränderungen, Belohnungen sowie Wiederholungen.

Theresa Degenhardt präsentiert zum Thema Strategien zur Veränderung von Gewohnheiten

Alexandra Alberti nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch das Thema der Kimono. Eindrucksvoll schilderte sie ihre Erkenntnisse aus der Geschichte und der Neuzeit zur Thematik dem Publikum auf Englisch. Der Kimono ist eines der wichtigsten Kulturerbe Japans. Es wird von einer langen Geschichte gekennzeichnet, wurde mit dem Einfluss des Westens jedoch von seiner Rolle als Alltagskleidungsstück in Japan abgelöst.

Zudem hat der Kimono auch einen großen Einfluss im Westen, was man an einer Menge Beispiele in Kunst und Mode feststellen kann. In ihrem Vortrag stellte sie fest, dass es des Öfteren zu dem Phänomen der kulturellen Aneignung kommt: Teile des Kimonos werden nicht mehr als Tradition Japans angesehen und stattdessen mit z. B. Konzernen oder Marken in Verbindung gebracht. Daraus kann eine große ökonomische Benachteiligung für das Land resultieren. Alexandra machte darauf aufmerksam, dass es wichtig ist, sich vorher über traditionelle Elemente zu informieren und mit ihnen einen respektvollen Umgang zu pflegen.

Alexandra Alberti präsentiert zum Thema Kimonos
Eindrucksvoll erläutert sie viele Aspekte anhand von Bildern zu den Kleidungsstücken und…
zieht sich selber einen Kimono über.

Emotional war auch der Vortrag von Maja Schumacher. Das Thema sexueller Kindesmissbrauch wurde von Maja auch anhand einem traurigen Einzelschicksal dargelegt und sehr überzeugend vorgetragen. „Das macht jeder Opa mit seiner Enkelin. Das ist völlig normal“, lauteten die Worte aus einem Zitat eines Opas bei einem sexuellen Übergriff. Maja stellte anhand von Zahlen dar, dass in Deutschland vermutlich etwa 140000 solcher Fälle jährlich auftreten und das Thema in der Öffentlichkeit eine größere Bandbreite erlangen sollte. Denn vor allem die langfristigen Folgen sind verheerend: Angstzustände, zwanghaftes Verhalten, Persönlichkeitsstörungen, eine geschädigte Beziehungsfähigkeit oder Depressionen könnten u. a. die Folge sein, wie aus Interviewausschnitten mit einer Betroffenen hervorging. Als Behandlungsmöglichkeiten schilderte Maja mögliche Therapiemöglichkeiten, den so wichtigen Beistand und einen möglichen Medikamenteneinsatz. Abschließend schloss Maja mit einem klaren Fazit: „Sexueller Kindesmissbrauch ist nicht völlig normal.“ Sie warb dafür genauer hinzusehen, Kindern auch ein Nein beizubringen und mehr über die Thematik aufzuklären.

Maja Schumacher präsentiert.
Sie trug selbstbewusst und überzeugend auf und machte aufmerksam auf ein sehr ernst zu nehmendes Thema.
In der Pause war Zeit z. B. die Kunstausstellung „künstlerische Freiheit“ des LKs des 13. Jahrgangs zu begutachten.
Gestärkt werden konnte sich durch die von den Helping-Hearts angebotenen Snacks und den Getränken, die von Elias Nguyen und Jens Brüggemann besorgt wurden.
Nach der Pause startete Tim Litfin.

Tim Litfin zeigte den Zuschauern auf, dass das Emsland eine Vorzeigeregion in Bezug auf grünen Wasserstoff ist. Er zeigte vor allem die Vorteile im Rahmen der Energienutzung auf und warb für die Entwicklung dieser Energiegewinnungsmethode. Wasserstoff als das am häufigsten vorkommende Element sei vielfältig in allen möglichen Bereichen einsetzbar, eine saubere Energiequelle mit hoher Leistungsfähigkeit und kurzen Ladezeiten für eine lange Reichweite. Auch die Nachteile verschwieg er nicht, die sich vor allem auf hohe Investitionen, Sicherheitsbedenken wegen der leichten Entflammbarkeit sowie die Verlässlichkeit bezogen. „Grüner Wasserstoff kann ein Schlüsselelement für eine nachhaltige Klimawende werden“, so Tim.

Anhand von vielen Bildern und Grafiken zeigte Tim den Vorteil der Energiegewinnung durch Wasserstoff auf.

„Sekten und Verschwörungstheorien – Eine gefährliche Allianz“ lautete das Thema von Stina Köppen. Nach einer Begriffsklärung von Sekten und Verschwörungstheorien verglich Stina beide Gemeinschaften miteinander. Dabei zeigte ein VENN-Diagramm deutlich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

In einem Fazit schloss Stina, dass Sekten ungleich Verschwörungstheorien seien, da insgesamt große strukturelle Unterschiede bestehen, die Verbindlichkeit/Beanspruchung der Mitglieder nicht vergleichbar sowie unterschiedliche Ziele und Absichten verfolgt würden. Allerdings machte sie auf die Gefährlichkeit beider aufmerksam. Beide spalten die Gesellschaft und stellen die Demokratie, die Staatlichkeit und das Grundgesetz in Frage.

Stina präsentiert, hier stellt sie Qanon vor.

Den Abschluss eines erlebnisreichen Abends machte Lilly Hoff. Lilly referierte zunächst über ihre methodische Vorgehensweise und legte dann ihre wesentlichen Erkenntnisse zur Thematik Konflikte durch Migration als Folge vom Klimawandel dar. Ihr selbst erstelltes Schaubild zeigt das Wechselspiel von Migration, Konflikten und Ressourcenverknappungen, die aus dem Klimawandel resultieren können.

Der Klimawandel führt so z. B. durch die Erderwärmung und die Zunahme von Naturkatastrophen insgesamt zu weniger Ressourcen. Durch die Erschwerung des Nahrungsmittelanbaus kann es in Zukunft weniger Essen geben. Anhand des Streits um Wasser, der im Konflikt zwischen Ägypten und Äthiopien entstanden ist, zeigte Lilly das Wechselspiel von Ressourcenverknappung und Konflikten auf. Danach schilderte sie, dass Konfliktforscher und Historiker auch zwischen Migration und Konflikten deutliche Verbindung erkennen. Diesen Zusammenhang machte Lilly anhand des Rohingya Zustroms nach Bangladesh deutlich. Abschließend zeigte sie auch die Verbindungen zwischen Migration und Ressourcenverknappung auf. Als Fazit stellte Lilly die These auf, dass der Klimawandel Konflikte in Zukunft antreiben wird. Sie warb dafür den Klimawandel einzudämmen, Krisen präventiv zu verhindern, schwache Länder zu unterstützen und Verantwortung zu übernehmen.

Mit eindrucksvollen Folien und einen eigenen Modell überzeugte Lilly die Zuschauer.
Auch präsentierte sie ganz frei.

Leider nicht vortragen konnten Nadine Stover (Das Frauenbild in A. S. Puschkins Erzählung „Der Postmeister) sowie Eva Gebbe (Rassismus in Schulbüchern). Beide hatten Stellwände vorbereitet, sodass sich die Zuschauer vor und nach der Veranstaltung sowie in der Pause einen Einblick in ihre Thematik verschaffen konnten.

Das Seminarfach ist fester Bestandteil der gymnasialen Oberstufe in Niedersachen. Dort sollen die Schülerinnen und Schüler lernen wissenschaftspropädeutisch zu arbeiten. Im zweiten Halbjahr von Klasse 12 müssen alle eine Facharbeit schreiben, in der in 12- 15 Seiten ein wissenschaftlich relevantes Thema selbstständig erarbeitet wird.

Abschlussworte von Martin Glosemeyer.

„Vielen Dank, dass sie heute Abend hier waren. Sie haben den Referentinnen und Referenten das Geschenk der Zeit gemacht. Zeit ist wohl das Wertvollste, was wir haben. Ich bin mir sicher, dass sie den Abend in guter Erinnerung behalten werden“, resümierte Martin Glosemeyer, der gemeinsam mit Markus Schmid die Moderation übernommen hatte, zum Ende der Veranstaltung.

Die Vortragenden und Moderatoren beim Abschlussfoto. Es fehlt Alexandra Alberti. Von links: Stina Köppen, Lilly Hoff, Theresa Degenhardt, Tim Litftin. Maja Schumacher, Martin Glosemeyer und Markus Schmid.

Ein großer Dank gilt Elias Ngyuen und Jens Brüggemann, die die Getränkeorganisation übernommen hatten sowie an die Helping-Hearts, die Snacks für die Ukraine-Hilfe verkauften. Und natürlich an Stefan Kemmer, der diese eindrucksvollen Bilder eines erlebnisreichen Abends festhielt. Der erste Seminarfachabend wird sicherlich allen in Erinnerung bleiben, weil er abwechslungsreich, mit überzeugenden RednerInnen und schick gestalteten Präsentationen versehen war. Auch das gemeinsame Beisammensein bis in die späten Abendstunden wurde von allen Beteiligten als sehr cool empfunden.

Die Helping-Hearts sorgten für Snacks. Eine tolle Aktion. Das Geld kommt der Ukraine-Hilfe zugute.
Gut besuchter erster Seminarfachabend.

Autor: Martin Glosemeyer

Bilder: Stefan Kemmer

Mission Berlin – Tennisteam erreicht Zwischenziel

Das war mehr als knapp. Das Tennisteam ist fast am Landesfinale gescheitert. Denn im Finale beim Bezirksentscheid spielte das Georgianum nur 3:3 und teilte sich mit dem Gegner aus Lohne auch gleich viele Sätze und Spiele. Damit griff die dritte Entscheidungsregel: der Sieger im zweiten Doppel…

… und das gewann das Georgianum souverän mit 6:4 und 6:2. Franz Vehring und Justus Funke-Rapp, die sowieso sehr zu überzeugen wussten, holten diesen wichtigen und im Einzel jeweils einen weiteren Punkt. Sie waren die Garanten des Erfolgs. Nicht den besten Tag erwischten Marc Rotopanescu und Justus Hendriksen, die beide ihre Einzel verloren. Bei Marc war es die fehlende Variation im Spiel, die es dem Gegner zu leicht machte, bei Justus vor allem eine mangelnde positive Körpersprache. Beide Gegner der an Nummer 1 und 2 gesetzten Georgianer waren allerdings auch stark, sodass eine Niederlage kein Beinbruch darstellte. „Die heutigen Gegner waren auf jedenfall nicht schlecht und es war auch sehr verdient das wir dieses Jahr nachdem wir vorletztes Jahr gegen die gleichen Gegner durch einen Satz Unterschied rausgeflogen sind. Zudem war die Autofahrt sehr witzig. Ich freue mich auf Hannover, wo wir hoffentlich den nächsten Sieg heimbringen“, kommentierte Franz Vehring den gelungenen Tag.

Für das Landesfinale in Hannover sollte sich das Team allerdings deutlich steigern, möchte es die Mission Berlin erfolgreich beenden 😉

Siegreiches Team: Lehrer Martin Glosemeyer, Franz Vehring, Justus Hendriksen, Justus Funke-Rapp, Trainer Patrick Funke-Rapp, Marc Rotopanescu und Iskander Mustafin
Übergabe der Urkunde: Justus Hendriksen nimmt sie in Empfang und freut sich über Platz 1
Justus Hendriksen beim Aufschlag
Das Glück ist wie ein Schmetterling: Wenn wir es jagen, vermögen wir es nie zu fangen, aber wenn wir ganz ruhig innehalten, dann lässt es sich auf uns nieder.
Aufschlag Marc Rotopanescu
Sliceangriff von Justus Funke-Rapp
Justus niedergeschlagen, Franz mit einer Rückhand
Knallharte Vorhand von Marc
Franz mit fokussiertem Blick. Zwei Spiele – zwei Siege und bei JtfO immer noch mit weißer Weste.
Allen Grund zur Freude…
Justus Funke-Rapp mit schönem Treffpunkt vor dem Körper.
Erfolgsdoppel: Justus Funke-Rapp und Franz Vehring, Coach Glosemeyer schaut gespannt zu.
Lagebesprechung im ersten Doppel: Justus Hendriksen mit Iskander Mustafin.

Autor: Martin Glosemeyer

Bilder: Patrick Funke-Rapp, Iskander Mustafin

Von Eichhörnchen und Nüssen – Jaira Hibbel ragt beim Bundeswettbewerb heraus

Fünf Eichhörnchen haben zusammen einen Vorrat von 2022 Nüssen. So fing dieses Jahr die erste Aufgabe im Bundeswettbewerb der Mathematik an, an dem nur die Besten des Landes teilnehmen. „Die Aufgaben zu lösen, ist wie das Knacken einer Nuss mit Hammer und Meißel: wenn man Glück hat, trifft man direkt die richtige Stelle. Wenn man Pech hat, muss man mühevoll Macken und Kratzer in die Schale bringen, bis sie endlich nachgibt“, erzählt Jaira Hibbel vom Gymnasium Georgianum, die beim Bundeswettbewerb der Mathematik in diesem Jahr in der ersten Runde alle vier Aufgaben richtig lösen konnte. Das gelang in Niedersachsen in Jahrgang 9 nur ihr. In ganz Deutschland landeten gemeinsam mit ihr noch sechs weitere Talente aus ihrer Altersklasse auf einem ersten Platz.

„Eine Nuss kann man mit dem Auto platt wälzen. Doch davon hat man nichts. Denn dann ist die Nuss kaputt. Je besser die Werkzeuge, desto leichter ist es, die Nuss zu knacken“, vergleicht Jaira das Lösen von mathematischen Aufgaben mit der Nussaufgabe. Und nicht nur in der Mathematik trifft diese Sichtweise zu. Überall im Leben ist es wie beim Knacken einer Nuss. Es kommt auf die Werkzeuge und häufig auch auf den Blickwinkel an. „Ich habe nicht alle Schalen schnell und einfach spalten können und beim Bundeswettbewerb kommt noch hinzu, dass auf saubere Dokumentation viel Wert gelegt wird. Die Nüsse mussten sozusagen noch in Schokolade getunkt, verpackt und verschickt werden“, vergleicht Jaira weiter. „Es hat mir aber sehr viel Freude bereitet und mich noch erfahrener gemacht, die Mühe war es also ganz sicher wert. Jetzt geht es ab an die zweite Runde“, freut sich die Neuntklässlerin vom Georgianum.

Die 14-jährige hat am Georgianum viel Freiräume und einen eigenen Stundenplan. Jaira erhält eine Sonderförderung, indem sie nur wenige Stunden am Unterricht teilnimmt und in der anderen Zeit Projekte und Wettbewerbsaufgaben bearbeitet. „Das Konzept scheint sehr gut aufzugehen“, freut sich Schulleiter Manfred Heuer. Auch leitet Jaira gemeinsam mit Lehrer Martin Glosemeyer die Mathematik-AG, wovon die jüngeren Schülerinnen und Schüler enorm profitieren, weil Jaira ihre Strategien und Ideen an die Talente weitergeben kann. „Wir wollen unseren Kindern helfen, ihren eigenen Weg zu gehen“, unterstreicht Heuer. Dafür müsse die Schule bereit sein, Freiheiten zu eröffnen und Selbstständigkeit zu ermöglichen. „So viel Freiheit wie möglich, so viel Kontrolle wie nötig“, erklärt Heuer.

„Es gibt einige anspruchsvolle Mathematik-Wettbewerbe unter denen der Bundeswettbewerb so etwas wie die Champions League ist. Jairas herausragende Leistung ist nur möglich durch ihr außergewöhnliches Talent in Kombination mit großem Spaß an der intensiven Auseinandersetzung mit Mathematik, die teilweise weit über den schulischen Lernstoff hinausgeht“, sagt Fachobmann Jürgen Herbrüggen voller Anerkennung.

Fachobmann Jürgen Herbrüggen, Jaira Hibbel, Mathe-AG-Leiter Martin Glosemeyer und Schulleiter Manfred Heuer freuen sich gemeinsam über den Erfolg von Jaira

Text: Martin Glosemyer

Bild: Markus Vogel

Eine Schule läuft… – zahlreiche Teilnahmen beim City-Lauf

Knapp 100 Schülerinnen und Schüler nahmen am Wochenende beim City-Lauf teil. Dabei wurden Strecken über 1km, 2.5km, 5km und 10km absolviert. Die Klasse mit den meisten TeilnehmerInnen war die 6a, aus der genau 13 (und damit die Hälfte) teilnahmen. Heraus ragte eine Staffel.

Erfolge feiern konnten zahlreiche GeorgianerInnen. Allen voran die Staffel um Laurenz Berndt, Hennes Stenzel, Hannes Hilbers, Loris Korth und Andreas Struck, die die 10km in 40:24 absolvierten und damit Platz 1 ergatterten.

Über 5km konnte sich Jana Müller in der U20 mit 27:55 über Platz drei freuen. Bei den Jungen überzeugte in der U18 David Kunstmann, der in 24:31 ins Ziel kam. Patrick Funke-Rapp sicherte sich gar in der U20 Platz 2. Er kam knapp hinter Lehrer Martin Glosemeyer in 20:14 ins Ziel. Unterwegs hatten sich beide immer gegenseitig gepuscht.

Über 2.5km hatte das Georgianum zahlreiche Talente am Start. Platz 1 sicherte sich in der U12 Maiar Alissa, der in 8:38 ins Ziel kam. In der U13 war Philipp Hofmann bester Georgianer. Er kam nach 9:11 ins Ziel und wurde Sechster. Bester in der U14 war Dariel Enweonwu, der eine Zeit von 10:00 benötigte und Vierter wurde. Bei den Mädels wurde Lynn Segger in 10:36 in der U12 Erste. Eigentlich wäre hier Nele Goik Erste geworden. Nele lief allerdings eine Runde zu viel. Nach dem Lauf war sie sehr enttäuscht. In der U13 landete Clara Nottbeck auf Rang 2. Sie benötige exakt 10 Minuten. In der U14 wurde Carolin Schulte Dritte (11:06), Vierte wurde Mala Greis (11:32). In der U15 sicherte sich Ida Humbert Platz 1 in starken 9:12.

Über 1km sicherte sich bei den Mädels Louisa Klimansky Platz 3. Sie lief die 1km in 3:06. Nele Hafermalz landete auf Platz 11.

Auch viele alte Bekannte des Georgianums konnten gesichtet werden. So nahm beispielsweise Jakob Seybering teil, der mittlerweile in Göttingen BWL studiert.

Von den Lehrkräften waren Jürgen Herbrüggen und Martin Glosemeyer am Start. Herbrüggen wurde in der M45 Sechster, Glosemeyer in der M35 Vierter.

Startschuss für den 31. Lingener City-Lauf, hier der Mädchen über 1km.
Vorfreude bei den Mädels aus der 6a
Gruppenfoto
Los geht es auf der Strecke
Mit Vollgas am Start, im bild u. a. Ida Humbert
Helga und Mala geben alles
Amelie, Lina, Laura und Theresa beim Lauf über 2.5km
Nele Goik lief versehentlich eine Runde zu viel
Dana läuft
Dilara mit einem Zwischensprint
Johanna und Pia halten gemeinsam durch
Helga und Mala kurz vor dem Ziel, klarer Fokus
Mala sprintet
Antonia gibt Gas
Alica ist im Ziel und erhält eine Medaille
Mutter und Tochter im Ziel
Tochter und Vater im Ziel 😉
Trost für Nele von ihrer Mutter
Nun laufen die Jungen 2.5km, hier Ben aus der Sportklasse
Auch Damian und Felix aus der Sportklasse sind am Start
Auch der fünfte Jahrgang und die Sportklasse sind vertreten
Philipp aus der 6a mit fliegenden Schritten
Maik mit Deutschlandtrikot
Matti aus Jahrgang 7 mit dem Trikot der Sportklasse
Felix läuft
Leonard in der Mitte
Konstantin gibt alles
Einige Starter des Georgianums vor dem 5km-Lauf
Das Georgianum unterwegs zum Start
Lehrkräfte im Austausch
David läuft
Maarten läuft
Auch Herr Glosemeyer gibt Gas
John ist auch dabei
Nochmal David
Mohammed gibt alles.
Und auch Herr Glosemeyer ist gut zu Fuß
Ole läuft
Siegerehrung für die 10km-Staffel, Platz 1 für die fünf Jungs
Strahlende Sieger
Selfie nach dem Lauf
Patrick Funke-Rapp bei der Ehrung zu seinem zweiten Platz
Jana Müller bei der Ehrung zu ihrem dritten Platz

Text: Martin Glosemeyer

Bilder: Martin Glosemeyer, Carsten Schonhoff

Mission Berlin – Tennisteam bei JtfO erfolgreich

Das große Ziel klar im Blick. Und zwar Berlin. Das JtfO Tennisteam will es wissen. In der ersten Runde des Cups ließ das Georgianum nichts anbrennen und gewann in Meppen gegen das Marianum mit 6:0. Dabei überzeugte das Team um Justus Hendriksen, Marc Rotopanescu, Justus Funke-Rapp, Franz Vehring und Iskander Mustafin auf ganzer Linie.

Sowohl die vier Einzel als auch die beiden Doppel gingen in glatten Zweisatzsiegen an das Lingener Team. Lediglich drei Spiele musste das Georgianum insgesamt abgeben. Dabei war allerdings auch der Altersunterschied zu spüren. Die Meppener hatten überwiegend Spieler mit Jahrgang 2010 am Start, die Lingener mit 2007. „Das war ein gelassener Auftakt. Wir freuen uns auf die nächste Runde“, sagte Franz. Das Bezirksfinale findet am 21.06. in Oldenburg statt. „Das Spiel hat Spaß gemacht“, befand auch Justus Funke-Rapp. Das Team hat ein großes Ziel und möchte nach Berlin. Bereits 2019 stand dieses Team in Hannover im Landesfinale, scheiterte mit Platz zwei dann aber knapp.

Das Tennisteam 2022 hat ein großes Ziel
Mit starken Grundschlägen: Justus Hendriksen
Neu im Team: Marc Rotopanescu.
Noch eine Vorhand von Justus Hendriksen, der sein Einzel und sein Doppel jeweils 6:0 und 6:0 gewann
Marc mit einer knallharten Rückhand
Aufschlag Marke Justus Funke-Rapp
Aufschlag Marke Franz Vehring
Franz mit einer Slicerückhand

Text und Bild: Martin Glosemeyer

IdeenExpo-Roadshow am Georgianum

Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften mit ausgewählten Exponaten unterwegs – Abgeordneter Christian Fühner holt Roadshow an Schule

Spannende Technik zum Ausprobieren: Die Roadshow der IdeenExpo war am Georgianum in Lingen. Die Roadshow ermöglicht Neugierigen, in die faszinierende Welt der sogenannten MINT-Berufe einzutauchen. Damit können bereits vor der Eröffnung der diesjährigen IdeenExpo erste Eindrücke von Europas größtem Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften gewonnen werden. „Die Schülerinnen und Schüler wurden mit allen Sinnen angesprochen und zum Experimentieren eingeladen“, freute sich Schulleiter Manfred Heuer.

Möglich machte diese Einblicke der Abgeordnete des Niedersächsischen Landtags Christian Fühner, der sich am Donnerstag am Georgianum das Ganze auch ansah und sich mit der Schulleitung austauschte. „Die Ideenexpo und die dadurch entstehenden Projekte regen die Neugierde und Kreativität junger Menschen an und wecken Interesse für MINT-Berufe. Diese Förderung ist beispielgebend und ein Projekt, das ich gerne unterstütze“, sagt Abgeordneter Christian Fühner.

Als Exponat in Lingen mit dabei war unter anderem der „Robot Code“. Hier erhalten Interessierte einen Einblick in die Robotik – indem sie selbst per Puzzle-Code die Bewegung eines Roboterarms programmieren. Wenn der Code korrekt geschrieben wurde, erfüllt der Roboterarm seine Aufgabe und transportiert einen Würfel von A nach B. Ein weiteres Mitmachexponat war der „Laser Maze“, bei dem ein Laser so navigiert werden kann, dass eine ununterbrochene Kommunikation ermöglicht und eine Aktion ausgelöst wird. Konkret bedeutet das, dass in einem Spiegellabyrinth bewegliche Umlenkspiegel so ausgerichtet werden müssen, dass ein Laserstrahl auf einen Zielpunkt trifft – und dort ein Objekt zum Strahlen bringt.

 Noch bis Anfang Juli tourt die Roadshow quer durchs Land und macht an insgesamt 180 Stationen Halt. Vom 2. bis 10. Juli lädt die IdeenExpo 2022 schließlich unter dem Motto „mach doch einfach!“ auf das Messegelände Hannover. Jugendliche erleben dann, wie spannend die beruflichen Perspektiven in der MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-Welt sein können – und zwar indem ihnen in mehreren Hallen mehr als 600 Mitmach-Exponate von zahlreichen Ausstellern zur Verfügung stehen. Musikalische Highlights gibt es außerdem an den Wochenenden: An drei Konzertabenden präsentieren die IdeenExpo und N-JOY, das junge Radioprogramm des NDR, angesagte Live-Acts.

Landtagsabgeordneter Christian Fühner (2. von links) mit der 10c sowie Manfred Heuer (2. von rechts)
Austausch zwischen dem Leiter der Roadshow, Manfred Heuer und Christian Fühner
Die Mädels der 10c programmieren den Roboter
Freude auch bei der 8c, ganz links bei Henry
Weitergabe von Stromschlägen 😉
Der Strom geht um den Kreis
Die 10a beim Ausrichten des Lasers

Text und Bilder: Martin Glosemeyer

Vier erste Plätze – so „schnell“ waren unsere Känguru’s noch nie

Känguru’s sind bekanntlich richtig schnell. Bis zu 70km/h können sie laufen. Beim diesjährigen Känguru-Wettbewerb waren zwei Schülerinnen und zwei Schüler des Georgianums auch richtig schnell. Denn beim Känguru-Wettbewerb gewinnt nur, wer richtig schnell und dazu auch noch richtig clever ist.

Erste Plätze sichern konnten sich Madelon Hibbel (5b), Sebastian Badde-Reyes (5e), Jano Gerling (7a) und Jaira Hibbel (9a). Dabei sicherte sich Jaira auch noch das T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung. Ihr gelangen 23 richtige Antworten in Folge. Damit sprang Jaira weiter als richtige Kängurus (zumindest verglichen mit deren Meterweite). Denn Känguru’s können bis zu 13,5m weit springen.

Das Georgianum konnte zudem drei zweite Plätze feiern. Mit Lotta Egbring (5e), Nele Schaaf (5e) und Johann Feld (6e) waren die Kinder alle aus Jahrgang 5 und 6.

Neben diesen zweiten Plätzen konnten sich gleich acht Schülerinnen und Schüler über einen dritten Platz freuen. Mika Schonhoff war dabei der einzige aus der Oberstufe, der sich überhaupt einen Platz sichern konnte. Weitere dritte Preise erhielten: Magnus Heskamp (9a), Carla Schulte (8d), Noah Gerdes (7a), Alisa Vorobyeva (5d), Allaa Brghleh (5d), Sophie Küpker (5c) und Mark Vygodner (5a).

Da das Georgianum dieses Jahr so viele Preisträgerinnen und Preisträger hatte, fiel das Paket mit den Preisen auch extra groß aus. Zahlreiche coole Preise konnten bei der Siegerehrung von Schulleiter Manfred Heuer, Fachobmann für Mathematik Jürgen Herbrüggen und Mathe-AG-Leiter Martin Glosemeyer übergeben werden.

Text und Bild: Martin Glosemeyer

Mathematik erleben – Mathe-AG besucht Ausstellung

Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ von der Universität Gießen hat die Mathematik-AG besucht. Am Franziskusgymnasium können Interessierte in diesen Tagen Mathematik live erleben. Von Seifenblasen über Wegeprobleme bis hin zu Kodierungen werden vielfältige mathematische Bereiche interessant dargestellt und deren Nutzen verdeutlicht.

Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ beinhaltet 19 Stationen mit 30 interaktiven Experimenten. Die Ausstellung richtet sich an alle Menschen ab sechs Jahren. Sie ist ideal für Schulklassen- und Privatbesuche geeignet.

„Ich fand eigentlich alles gut“, sagte Schüler Jano Gerling am Ende der Veranstaltung. Andere der Schülerinnen und Schüler hatten mit der Kodierung von Wörter oder dem Optimierungsproblem von Wegen einen Favoriten.

In jedem Fall war die Veranstaltung für alle total interessant und gewinnbringend. Denn: Mathematik ist häufiger im Alltag versteckt als man denkt und interessanter als so manche Jugendliche oder Erwachsene glauben 😉

Eine Lösung des Wegeproblems fand unsere Mathematik-AG gemeinsam
Lehrer und AG-Leiter für die Klassen 7-11 Martin Glosemeyer in der Seifenblase
AG-Leiterin für die Klassen 5/6 Jaira Hibbel erzeugt oben lokal eine Minimalfläche, die sich automatisch ergibt, wenn man sich bückt. Derartige Formen nimmt beispielsweise eine Seifenblase an.

Text und Bilder: Martin Glosemeyer

Herzensangelegenheit: Laura Fischer berichtet über das Niedersachsen-Technikum

Die Infoveranstaltung zum Niedersachsen-Technikum war ein Gewinn für die Schule und vor allem für die Schülerinnen. „Ich fand die Veranstaltung sehr informativ und könnte mir auch vorstellen, dass später zu machen“, sagte Schülerin Susanna Berndt aus Jahrgang 11.

Svenja Folkerts von der Hochschule Osnabrück, die im Bereich Emsland für die Verbreitung des Niedersachsen-Technikums verantwortlich ist sowie Laura Fischer als ehemalige Schülerin und Technikantin gaben interessante Einblicke in die Möglichkeit des Niedersachsen-Technikums nach dem Abitur.

Nach einem Einstieg mit dem Problemaufriss, dass in Deutschland viele MINT-Fachkräfte und in den Studiengängen vor allem Frauen fehlen, folgten allgemeine Informationen zur Möglichkeit des Technikums. Seit 2010 wird das Niedersachsen-Technikum angeboten. An insgesamt 10 Universitäten kann man sich bewerben. Dabei koordiniert die Hochschule Osnabrück das Ganze und wird von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt.

Ein solches Niedersachsen-Technikum dauert sechs Monate. In der Woche sind die interessierten Schülerinnen vier Tage in einem Unternehmen ihrer Wahl. Zudem absolvieren sie einen Tag lang ein Modul des entsprechenden Studiengangs. Neben der Praxisorientierung und dem Schnupperstudium können sich die Schülerinnen in den sechs Monaten ein Netzwerk aufbauen und StudentInnen und IngenieurInnen kennenlernen sowie verschiedene Zertifikate erwerben. „Ich wurde bei meinem Technikum sehr gut betreut und alle Kollegen haben uns viel über ihre Fachgebiete berichtet und uns in ihre täglichen Aufgaben eingebunden“, berichtete Laura.

Nach den allgemeinen Informationen durch Folkerts berichtete Laura vor 30 Schülerinnen und zwei Lehrkräften mit Bildern unterstützt ihre tollen Eindrücke aus den sechs Monaten bei ZF durch die sie nun zu ihrem Traumstudium zur Mechatronikerin gefunden hat.  „Es lag mir am Herzen anderen Schülerinnen von diesem Projekt zu berichten. Das Niedersachsen-Technikum war eine große Entscheidungshilfe für mich“, sagte Laura. Das Unternehmen ZF ist im Bereich Transport und Mobilität tätig und setzt den Fokus auf Systeme für PKW, Nutzfahrzeuge und Industrietechnik. Bei ZF konnte Laura neben kleineren Projekten und Aufgaben auch ein großes Projekt bearbeiten. „Besonders bei der selbstständigen Bearbeitung meines eigenen Projekts habe ich viel gelernt. Von Programmieren bis Metallarbeiten war alles dabei.“

Insgesamt sammelte Laura viele Erfahrungen, kam in einen Austausch mit anderen Gleichgesinnten, sammelte viel Selbstvertrauen und lernte eigenständiges Arbeiten und Problemlösen. „Viele andere Mitschülerinnen haben die Veranstaltung heute auch sehr wertgeschätzt und fanden es auch mega interessant. Danke, dass wir die Möglichkeit heute dazu hatten“, sagte Marie Wiechers aus Jahrgang 12.

Der Start ins Niedersachsen-Technikum ist immer im September. Eine Bewerbung ist ganzjährig möglich.

„Man hat einen guten Überblick über das Technikum bekommen und was einen erwarten würde. Auch von anderen habe ich schon positive Feedback gehört. Lohnt sich bestimmt für nächste Jahrgänge erneut eine Infoveranstaltung anzubieten. Ich finde die Idee dahinter toll“, resümierte Ellen Hofschröer aus Jahrgang 12.

Svenja Folkerts und Laura Fischer berichteten über das Niedersachsen-Technikum

Text und Bild: Martin Glosemeyer

Sportmotorischer Test am Samstag erfolgreich abgelaufen

Ein sehr hohes sportliches Niveau bekamen am Samstag, 19.02.2022 die Sportlehrer*innen des Gymnasiums Georgianum geboten, als die Kinder für die kommende Sportklasse den sportmotorischen Test absolvierten. Aus Gründen des Infektionsschutzes wurden die Kinder für den Test in drei feste Kleingruppen mit jeweils einem eigenen Sporthallenbereich aufgeteilt. Zuschauer konnten in diesem Jahr leider nicht zugelassen werden. In einer professionellen, sehr angenehmen und konzentrierten Arbeitsatmosphäre zeigten sich die Kinder höchst motiviert. Mit toller Stimmung wurden beeindruckende Testergebnisse erreicht.

Hinsichtlich der Zusammensetzung der Sportklasse weist das Sportkollegium des Gymnasiums Georgianum eine mehrjährige Erfahrung auf. Neben der nötigen Fachkompetenz und der digitalen Ausstattung für die Testauswertung ist pädagogisches Fingerspitzengefühl die Basis für das faire Auswahlverfahren.

Für die Kinder, die am Samstag leider erkrankt bzw. entschuldigt waren, findet am Freitag, den 04.03.2020 um 15.15 Uhr ein Nachtest statt. Damit werden allen Kindern die gleichen Chancen zur Teilnahme an der Sportklasse eingeräumt. Die Bekanntgabe der Ergebnisse aller Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird sich aus diesem Grund noch ein wenig verzögern. In der Woche nach dem Nachtest werden wir die Familien informieren.

Wir bedanken uns bei allen für die Teilnahme und das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen.

Sportklassentest am Georgianum: hier Liegestütze.

JLZ Emsland besucht den Leistungskurs Sport am Georgianum

Am 16.02.2022 führte das JLZ Emsland eine Schulungsmaßnahme zum Thema Leistungsdiagnostik am Gymnasium Georgianum durch. Die Athletiktrainer Günter Weist und Thorben Kampel ermöglichten dem Leistungskurs Sport des Abiturjahrgangs sowohl eine theoretische als auch eine praktische Einführung in das Thema. Neben Weist und Kampel waren auch der organisatorische Leiter Michael Lüken und der sportliche Leiter Volker Pierkarski mit am Georgianum.

Dabei bereitete vor allem der praktisuche Teil, bei dem mittels eines sogenannten Shuttle Run Tests die Ausdauerleistungsfähigkeit getestet wurde, den Schülern viel Freude. Während dieses Tests trugen die Schüler spezielle Brustgurte zum Messen ihrer jeweiligen Herzfrequenz. Beim anschließenden Betrachten der Ergebnisse wurde besonders eindrucksvoll deutlich, dass zwar alle Schüler der gleichen Belastung ausgesetzt waren, die Herzfrequenz jedoch sehr unterschiedlich ausfiel. Auch deutlich konnte daran werden, wie unterschiedlich die Leistungsfähigkeit der Schüler in diesem Bereich sind.

Neben den Erkenntnissen am eigenen Körper wurden auch weitere Maßnahmen aus dem Profisport zur Leistungsdiagnostik vorgestellt. Hierbei wurde herausgestellt, dass die Einhaltung der Testgütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität wichtig ist, damit die Tests ein zuverlässiges und vergleichbares Ergebnis liefern. Zum Schluss hatten die Schüler die Möglichkeit, den Athletiktrainern noch einige Fragen zu stellen. Dabei wurde beispielsweise auch das Aufwärmen vor einem sportmotorischen Test angesprochen, welches zur Vorbereitung auf die folgende Belastung sehr wichtig ist. Neu dazu lernten die Schüler in diesem Zusammenhang unter anderem, dass es bedeutend ist, zwischen dynamischem und statischem Dehnen zu differenzieren.

Insgesamt konnten die Schüler bei dieser Veranstaltung des JLZ Emsland also einige neue Erkenntnisse gewinnen, die interessant vermittelt wurden und vor allem im praktischen Erproben viel Spaß bereiteten.

Gespannte Blicke auf interessante Einblicke
Klare Erklärungen
Lichtschranken zur Zeitmessung

Von Charlotte Eder, Moritz Brockhaus, David Zecics und Lilian Siepker

„Großes Tennis“ in der Mathematik

„Das ist großes Tennis“, lobte Mathematik-Fachobmann Jürgen Herbrüggen vom Gymnasium Georgianum die vielen Mathematik-Talente, die bei unterschiedlichen Wettbewerben richtig gut abschnitten. Ganz vorne weg qualifizierten sich Jaira Hibbel, Lisa-Marie Wolters und Allaa Brghleh für die Landesrunde der Mathematik-Olympiade, die demnächst in Göttingen stattfindet.

„Hier kommen Begeisterung und Begabung zusammen,“ freut sich Schulleiter Manfred Heuer über die diesjährigen Erfolge seiner Schülerinnen und Schüler, die nun auf Landesebene noch weiter ausgebaut werden können.

Die Landesrunde dieser Mathematik-Olympiade ist das jährliche Highlight, auf das die Kinder und Jugendlichen hinfiebern. In der zweiten Runde mussten die Schüler eine Klausur schreiben. Nur die besten des Landes kommen in die Landesrunde. Jaira Hibbel konnte in dieser Klausur 39 von 40 Punkten erzielen, Lisa-Marie holte 32 und Allaa Brghleh 35 Punkte. „Die Mathematik-Olympiade war für mich wieder ein Highlight, da es schon eine große Ehre ist überhaupt in die dritte Runde zu kommen. Für dieses Jahr hoffe ich vielleicht eine Medaille zu holen“, sagte Lisa-Marie.

Aber auch andere Wettbewerbe machen den Schülerinnen und Schülern Spaß. Beim Bolyai-Teamwettbewerb schnitt das Georgianum ebenfalls stark ab. In dem Wettbewerb, in dem immer Viererteams aus ganz Deutschland gegeneinander antreten, wurde das Georgianum mit Allaa Brghleh, Madelon Hibbel, Korousch Rahimmalek und Kirstin Mönning in Klasse 5 Siebter. In Klasse 7 landete das Team um Lisa-Marie Wolters, Jano Gerling, Moritz Harms und Noah Geerdes deutschlandweit auf Platz 12. Als bestes Team vom Georgianum beim Wettbewerb landeten Jaira Hibbel, Paulina Degenhardt, Magnus Heskamp und Laurenz Berndt aus Jahrgang 9 auf Platz vier. „Den Bolyaiwettbewerb fand ich wie immer spannend, da es ein ganze andere Form der Mathematik ist, wenn man im Team arbeitet“, so Lisa-Marie.

Der MINT-Bereich ist im zertifizierten mintfreundlichen Georgianum ein stark entwickelter Schwerpunkt. Die Mathematik-AG, die mittlerweile gemeinsam von Schülerin Jaira Hibbel und Lehrer Martin Glosemeyer geleitet wird, spricht besonders die Talente aus diesem Bereich an. „Wir bilden hier die klügsten Köpfe aus. Besonders toll ist, dass Jaira die AG für die Klassen 5 und 6 leitet und so ihre vielen Erfahrungen weitergeben kann“, sagt AG-Leiter Martin Glosemeyer. Auch in den anderen naturwissenschaftlichen Fächern werden die Schülerinnen und Schüler am Georgianum schon früh gefördert. Das MINT-Profil für die Kinder ab Klasse 5 vermittelt einen vertieften Einblick in die Fächer Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Robotik.

Schulleiter Manfred Heuer (links) und Lehrer Martin Glosemeyer (rechts) freuen sich gemeinsam mit Lisa-Marie Wolters, Jaira Hibbel und Allaa Brghleh über den Einzug der drei in die Landesrunde der Mathematik-Olympiade

Autor: Martin Glosemeyer

Foto: Laurenz Berndt

Stefan Wessels begeistert – Leuchtende Kinderaugen

Das erste Highlight am Gymnasium Georgianum haben die 5. Klässler des Sportprofils hinter sich. Stefan Wessels, ehemaliger Schüler des Georgianums (Abitur 1998) und Fußballprofi (u.a. Torwart beim FC Bayern München und 1. FC Köln), besuchte die sportbegeisterten Kinder und stellte dabei seine Osnabrücker Ballschule („BaKoS“) vor.

Im Gepäck hatte er die verschiedensten Bälle, die sich mal mehr, mal weniger zum Schießen, Werfen, Prellen und Dribbeln eigneten. Auf ganz intuitive Art und Weise lernten die Schüler den Umgang mit den unterschiedlichen Bällen und bekamen einen Einblick in die Bausteine „Koordination“, „Technik“ und „Taktik“ der Ballschule. Vor allem während der abschließenden Spielphase war das Leuchten in vielen Augen zu erkennen und auch die zuerst dem Ballsport eher skeptisch gegenüberstehenden Kinder waren mit vollem Eifer dabei.

Am Ende dieser Doppelstunde bedankten sich unter großem Applaus die verantwortlichen Lehrkräfte Jennifer Beel und Katharina Börger bei Stefan Wessels mit einem kleinen Präsent. Diesen Dank gab Wessels nur allzu gern zurück, hatte er seinerseits doch ebenfalls viel Spaß gehabt mit den über 40 Kindern. Nach dem obligatorischen Foto stellte sich Wessels dann noch den vielen Autogramm- und Fotowünschen der Schüler, die diesen Tag somit sicherlich noch länger in bester Erinnerung behalten werden.      

Gruppenfoto mit den beiden Sportklassen sowie Stefan Wessels
Anweisungen vom Ex-Profi-Torwart Wessels
Zum Abschluss gab es eine Autogrammstunde
Coole Spiele mit verschiedenen Bällen
Neben Bällen wurde auch mit Hockeyschlägern agiert

Text und Bilder: Katharina Börger

Digitale Einblicke – Ipads im Klassenzimmer

Der sechste Jahrgang geht ins zweite Jahr mit den Ipads. Wir wagen einen Blick in die Klassenzimmer am Gymnasium Georgianum:

Mathematikunterricht in der 6d und der 6b:

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Übungsaufgaben zur Bruchrechnung. Das Schulbuch liegt als eBook vor, sodass die schwere Schultasche nun deutlich leichter ist. Nachdem die Pflichtübungen aus dem Buch beendet sind, können schnelle Mathematikerinnen und Mathematiker online das Kopfrechnen trainieren (vgl. Abbildung 1) oder mit Apps wie Anton oder Kahoot (vgl. Abbildung 2 und 3) das Thema vertiefen.

Abbildung 1: Kopfrechnen in der 6d
Abbildung 2: Spielen im Team. Annett und Lina treten gemeinsam beim Kahoot-Quiz an.
Abbildung 3: Richtig gelöst wurde eine Aufgabe beim Kahoot-Quiz

Deutschunterricht in der 6d:

Die Klasse erarbeitet die Unterschiede zwischen den Aufsatzformen „Erzählen“ und „Berichten“. In diesem Kontext sollen die einen in geteilter Gruppenarbeit über einen eindrucksvollen Ferientag schriftlich berichten, die anderen hingegen hiervon schriftlich erzählen. Mithilfe der Notizen-App digitalisiert jeder sein Ergebnis in der Ordnerstruktur bei IServ im dort angelegten Ordner für das Fach Deutsch. Hiernach ist jeder aus der Klasse in der Lage, sich mit seinem Tablet über den Beamer zu verbinden und sein Ergebnis zu präsentieren. Die Unterschiede zwischen beiden Arbeitsaufträgen können somit anschaulich visualisiert herausgearbeitet werden. Die im Anschluss gemeinsam abgeleiteten Regeln für das Schreiben eines Berichts werden ebenso digital gesichert und sind somit für Wiederholungen in den kommenden Jahren gesichert und abrufbar.

Englischunterricht in der 6b:

Und worin sehen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b den Mehrwert der IPads im Fach Englisch?

Felix: Man muss nicht mehr so viel tragen. 

Max: Es ist abwechslungsreich, wenn nicht nur das Buch benutzt wird.

Damian: Wir lernen spielerisch.

Ronja: Wenn wir etwas nicht wissen, können wir es einfach nachschauen.

Hanna und Emma: Das Lernen macht mehr Spaß und ist motivierender mit den verschiedenen Apps. Jeder kann sein Lerntempo bestimmen.

Die Schülerinnen und Schüler zeigen aber durchaus auch die Einsicht, dass nur ein Einsatz mit Verstand Sinn macht. Es sind sich alle einig, dass sie nichts dazulernen, wenn sie z.B. bei freier Aufgabenwahl Übungen nehmen, die zu einfach sind oder bei Wettbewerben klicken ohne zu denken, um am schnellsten zu sein.

Die Lieblings-App der 6b ist die Kahoot App. Damit lassen sich z.B. Grammatikkenntnisse unter Wettbewerbsbedingungen festigen. Jeder gegen jeden oder auch in Teams. Auf dem Smartboard erscheinen Fragen, die dann auf den Ipads beantwortet werden.

Ein Zauberstab ist das IPad nach Ansicht der Englischlehrerin nicht, aber ein sinnvolles Werkzeug in der heutigen Zeit.

Abbildung 4: Hier ging es um das simple present und die Frage, ob der Satz grammatikalisch richtig ist. (Foto Annett, Leon)
Abbildung 5: Ronja, Emma und Lina haben es auf das Siegerpodest geschafft.
Abbildung 6: Die Klasse tritt in zwei Teams gegeneinander an.

Sportunterricht in der 6b:

Die Schülerinnen und Schüler turnen an den Ringen und am Boden. Sie üben fleißig und haben viel Spaß. Durch die neuen Ipads können sie nun Videoaufnahmen von ihren eigenen Bewegungen machen und sich gegenseitig analysieren (vgl. Abbildung 7). Auch schauen sie vorbereitete Videos an, die auf einer digitalen Lernkarte per QR-Code hinterlegt sind (vgl. Abbildung 8), um sich so eine Vorstellung von der Bewegung zu verschaffen.

Abbildung 7: Hanna turnt an den Ringen und wird von Wafa, Emma und Sophia gefilmt.

Insgesamt zeigen die Beispiele den sinnvollen Einsatz des Tablets deutlich. Am Georgianum wird mit digitalen Medien gearbeitet. Und zwar dort, wo es sinnvoll ist.