Wow! Das gab es noch nie: Gleich zwei Teams siegten beim Volleyball-Landesfinale in Lüneburg am 04.03.2026 und fahren demnächst zu den jeweiligen Bundesfinals!
Nach einer sehr kurzen Nacht (Abfahrt um 5:30 Uhr) und 4-stündiger Fahrt glänzten unsere Volleyballerinnen von der ersten Sekunde an durch große Spielfreude und hervorragende Spielzüge. Dabei erwartete beide Mannschaften in ihren ersten Spielen eine der stärksten Konkurrenten des Tages:
Turnierverlauf der Wk III
Wk III : Gym. Oedeme 2:0
Mit überaus druckvollen Aufschlägen gelang es uns, die spielstarken Spielerinnen aus Lüneburg zu überrumpeln und nicht ins Spiel finden zu lassen. Zu Beginn des zweiten Satzes zeigten sie uns, dass auch sie Volleyball spielen können, so dass wir 1:6 hinten lagen. Mit viel Mut und Zusammenhalt gelang uns die Aufholjagd und am Ende der verdiente erste Sieg des Tages!
Wk III : Hannover 2:0 (15:2, 15:8)
Egal mit welcher Aufstellung: Wir hatten das Spiel im Griff und glänzten durchweg durch tolle Angriffe und Aufschläge.
Wk III : MK Braunschweig 2:0 (15:9, 15:11)
Ein Sieg noch und der Traum von Berlin würde Wirklichkeit werden! Nun galt es, nach dem langen Tag erneut die Konzentration zu halten und präzise im Spielaufbau zu agieren. Es gelang uns und der folgende Jubel über den Turniersieg war grenzenlos (vgl. Video unten)!
Turnierverlauf der Wk IV
Wk IV : MK Braunschweig 2:0
Auch unsere jüngsten Volleyballerinnen waren von der ersten Sekunde an bei 100% und zeigten mit präzisen Zuspielen und Angriffen, dass wir verdient zum Landesentscheid angereist sind. Druckvolle Aufschläge setzten die Gegnerinnen enorm unter Druck, so dass wir das erste Spiel des Tages mit einem klaren Sieg verbuchen konnten.
Wk IV : Bad Pyrmont 2:1 (11:15, 15:9, 15:11)
Der Start gegen Hannover war unerwartet: Das Mittagstief stellte sich ein und nichts wollte mehr richtig gelingen: verschlagene Aufschläge, Bälle flogen überall hin, aber nicht dahin, wie es beabsichtigt war, und durch ein unpräzises Zuspiel konnten wir keinen Druck im Angriff aufbauen. Somit verloren wir den ersten und einzigen Satz des Tages verdient. Mit neuem Mut und wie wach gerüttelt legten wir im zweiten Satz endlich wieder richtig los. Das Ballgefühl und Selbstvertrauen waren wieder da, so dass wir schließlich auch den Tiebreak für uns entscheiden konnten!
Wk IV : Gym. Oedeme 2:0 (15:11, 15:9)
Ein Sieg noch und der Traum von Bad Blankenburg würde Wirklichkeit werden! Hoch konzentriert und mit purer Spielfreude erkämpften wir uns Punkt für Punkt. Egal wer auf dem Feld stand, jede Spielerin brachte sich gewinnbringend ein, so dass auch bei der Wk IV mit dem letzten Punkt der Jubel über den Turniersieg riesig war (vgl. Video unten)!
Sehr erwähnenswert: Überaus sportlich zeigte sich eine gegnerische Spielerin von Oedeme, die eigenständig dem Schiedsgericht mitteilte, dass sie einen von uns gespielten Ball noch berührt hatte, obwohl das Schiedsgericht gegen uns entschieden hatte: Respekt für ein so faires Verhalten!
Während der vierstündigen Heimfahrt konnten wir im Siegerbus (unserer Fahrgemeinschaft Bersenbrück gelang auch der Turniersieg in der Wk II) anstoßen und uns lautstark zu Andreas Bourani „Auf uns“ feiern! Der mittlerweile traditionelle Stopp bei Mecces durfte natürlich auch nicht fehlen 😉
Ein perfekter Tag, der uns allen hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Vorfreude auf das, was uns nun erwartet, ist bei allen Beteiligten riesig:
Die Wk III fährt vom 04.05.-09.05.2026 zur Deutschen Meisterschaft in unsere Hauptstadt Berlin!
Die Wk IV muss sich noch etwas gedulden, aber Vorfreude ist ja oft eine der schönsten Freuden: Wir dürfen im November in Bad Blankenburg an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen!
Landessieger Niedersachsens nennen dürfen sich nun…
… in der WK III: Theresa Hilvert, Nele Schaaf, Marit Echelmeyer, Lotta Egbring, Mila Teepker, Lilly Sager, Masa Alkhatib…
…und in der Wk IV: Ida Lambers, Enni Tegeder, Anna Hungeling, Franziska Kues und Johanne Arns…
… sowie die Lehrkräfte Jennifer Beel und Martin Glosemeyer.



















Autorin: Jennifer Beel
Bilder: Die Mannschaft









