Impressionen vom diesjährigen Tag der offen Tür
Viele Viertklässler von Lingener Grundschulen folgten am vergangenen Freitag (16. Januar 2026) mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern der Einladung unserer Schule zum Tag der offenen Tür.
Durch das vielfältige und interessante Rahmenprogramm konnten sich die Grundschüler:innen davon überzeugen, wie breitgefächert das Unterrichts- und Bildungsangebot am Georgianum ist.

Der Streicherchor und die Streicher von Jugendorchester Emsland unter der Leitung von Herrn Neubauer eröffneten die Veranstaltung in der Mensa mit einer Kostprobe ihres musikalischen Könnens. Die jungen Instrumentalisten, die von Herrn Badde am Klavier begleitet wurden, spielten vor der mehr als vollbesetzten Mensa zunächst das Stück „Dorothy‘s Waltz“ von Andrea Holzer-Rhomberg.

Nach der ersten musikalischen Darbietung begrüßte Schulleiter Lucas Sieberg die Gäste an unserer Schule herzlich. In seiner kurzen Ansprache drückte Herr Sieberg seine Freude darüber aus, dass sich die Grundschüler so zahlreich auf den Weg zum Georgianum gemacht hätten. Sicherlich sei die anstehenden Entscheidung, zu welcher weiterführenden Schule der eigene Weg im Sommer führen werde, eine schwere; aber die Schulgemeinschaft des Georgianums habe ein buntes Programm zusammengestellt, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern. So würden die vielen Aktionen und Stände der Georgianer:innen sowie die zahlreichen Infos zu den Fächern und Profilen sicherlich einen breiten Eindruck der angebotenen Möglichkeiten hinterlassen.

Herr Kösters begrüßte alle Grundschüler:innen ebenso herzlich und bedankte sich im Namen der Schule besonders bei den Elternvertreter:innen für die beeindruckende Organisation von Kaffee und Kuchen für unsere Gäste. In seinen Dank schloss der Koordinator für diese Veranstaltung auch die Schülervertretung ein, die für die folgenden Stunden Schulführungen anbieten würden.

Nach dem zweiten eingeprobten Musikstück aus dem Broadway Musical „Beauty and the Beast“ von Alan Menken starteten für die einen die angekündigten Schulführungen und für die anderen der selbstgestaltete Rundgang über die Etagen des C-Gebäudes.

„Auf den Weg zu den Sternen“ – das war der Titel des Stationslauf der Fachschaft Physik. Am Zugang zu den einzelnen Stationen wurde den neuen kleinen Forschern geduldig erklärt, wie den 5-Stationen-Lehrpfad am besten bewältigen könnten.

Bei der Station „Energieübertragung“ war es Aufgabe mit Hilfe der Handkurbel, die einen Dynamo betrieb, die Lampe im Mittelgrund zum Leuchten zu bringen, deren Licht sollte dann über das Solarmodul den kleinen Propeller betreiben.

Schüler aus dem MINT-Profilfach unserer Schule präsentierten den Thymio, einen kleinen mobilen Roboter. Hier galt es für die jungen Besucher, den fahrenden Roboter durch die Berührung der Sensoren, die vorne und an der Seiten angebracht sind, zu lenken und zu führen.

Der Fachbereich Englisch präsentierte sich publikumswirksam mit einem Puppentheater. Die Schüler:innen der sog. „Internationalen Klasse“ führten in englischer Sprache „The Wizzard in Oz“ von Lyman Frank Baum auf.

Frau Wernke, die Leiterin der Froggy-Ag, präsentierte Inhalte aus ihrer englischsprachigen Theater-Ag. Dazu ließ sie spielerisch mit Handpuppen eine Szene aus „Room on the Broom“ (Ist Platz auf dem Besen?) umsetzen. Dazu legten die jungen Spieler:innen nach englischen Ansagen und deren Wiederholung ihre Handpuppen auf die beiden in der Mitte der Raums ausgelegten Besen.
Der Fachbereich Kunst präsentierte Werke von Schüler:innen aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Der Leistungskurs aus dem 12. Jahrgang stellte Werke zum Oberthema „Menschen in Bewegung“ vor. Dazu wurden den Schüler:innen von Frau Oeldig aufgetragen, sich eine kurze Geschichte auszuwählen oder auszudenken, um dann die Höhepunkte der Story künstlerisch auszuarbeiten.

So präsentierte Sophia Landwehr mit „Im Moment der Entfesselung“, die Situation im Roman „shatter me“, als sich die Protagonisten Juliette Ferrars sich der gezielten Anwendung ihrer Kraft bewusst wird.
Der Lk aus dem 13. Jahrgang unter der Leitung von Frau Krey stellte Exponate zum Oberthema „Künstlerische Forschung“ aus, bei der die Künstler:innen nicht nur ein eigenes Werk zu erstellen, sondern auch den Weg bis zur Fertigstellung zu dokumentieren hatten – wie:

oder..

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Im Fachbereich Musik stellten die Percussion -Ag „Groovebox“ und – wie im Bild zu sehen – „Georgie‘ Groove Orchestera“ ihr Können vor.

Die Maker-Ag unter der Leitung von Herrn Felschen präsentierte den Nachbau eines Trebuchet, die größte Wurfwaffe unter den mittelalterlichen Belagerungsgeräten.

Ein zweiter Blickfang im Maker-Space war „Joseph, die Krabbe“. Hier wurde und wird im Weiteren versucht, ein schon vor Jahren mit dem 3D-Drucker erstelltes Modell zum Laufen zu bekommen. Neben der Ansteuerung der insgesamt 12 Motoren für die Beweglichkeit der Krabben-Beine gilt besonders die permanente Stromversorgung als Grundproblem für eine konstante Fortbewegung.
Die Fachschaft Deutsch begrüßte die kleinen Gäste mit Märchen-Pop-ups und Quadramas.

Zeigten die Pop-ups die Protagonisten und Handlungsorte von bekannten Märchen, …

so setzten die Schüler:innen mit den Quadramas – beschränkt auf vier Gestaltungs-Dreiecke – die Handlung von Fabeln in den entsprechenden Handlungsschritten gestalterisch um.

Im Fachbereich Chemie sollten Grundschüler und Besucher mithilfe von Saft aus Rotkohl als Indikator ermitteln, ob eine Lösung eher zum Spektrum der Säuren oder der Basen gehörte.

Zur Freude von Gartenbesitzern unter den Besuchern bot die Umwelt-Ag unter der Leitung von Frau Stockhorst neben „Samenblumen“ und „Insektentränken“ auch „Ohrwurm-Häuser“ zum Verkauf an. Diese blumentopfförmigen Häuser bieten der Forficula auricularia Unterkunft und sicheren Ort zur Vermehrung; sie werden auch Ohrenkneifer oder Gemeiner Ohrwurm genannt. Auch wenn ihre musikalischen Verwandten für den Menschen durchaus lästig sein können, gelten diese Fluginsekten als Nützlinge. Sie sind allein zu Blattläusen gemein, denn sie haben diese lästigen Läuse zum Fressen gern.
Text und Fotos: Stefan Roters.









