Schlagwort-Archiv: Umweltschule

Digitaler Energieworkshop

Zusammenarbeit von Hochschule Osnabrück und Gymnasium Georgianum

Die Hochschule Osnabrück veranstaltete einen digitalen Workshop am Gymnasium Georgianum.

Am digitalen Workshop „Energieversorgung der Zukunft – 100 Prozent Erneuerbar“ haben jetzt die Schüler des Seminarfachs Erneuerbare Energien des Gymnasiums Georgianum Lingen teilgenommen. Referentinnen waren Theresa Gothe und Helena Karatassios, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Hochschule Osnabrück.

Wie die Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, in einer Pressemitteilung schreibt, stellen die Schüler zum Abschluss des Workshops fest, dass es viele Optionen gibt, aber gleichzeitig auch viele Hindernisse wie die Kosten, die politischen Rahmenbedingungen und das gesellschaftliche Umdenken. Eines sei allerdings sicher: „Ein Energiesystem aus 100 Prozent erneuerbaren Energien ist theoretisch möglich.“

In dem Workshop wurde erklärt, wie der Klimawandel und CO2-Einsparungen mit der Energiewende zusammenhängen. Darüber hinaus wurde ein „Energieszenario“ modelliert. Es wurde beleuchtet, wie die Energiewelt der Zukunft aussieht, welche erneuerbaren Energien es gibt und dass diese nicht nur im Bereich Strom benötigt werden, sondern auch in den Sektoren Wärme und Verkehr.

Im Themenbereich Verkehr wird neben den effizienten Technologien auch das Konsumentenverhalten unter die Lupe genommen.

Beim Thema Wärme beschäftigten sich die Schüler mit der Frage, wo Gebäude Wärme verlieren und was dies bedeutet. Im Themenbereich Windenergie stimmten die Schüler darüber ab, auf welchem prozentualen Flächenanteil man Windenergieanlagen an Land und im Meer aufstellen sollte, und produzierten für ihre modellierte Energiewelt noch ein Extra an Energie.

Der Workshop war Teil des Projekts „Zukunftsdiskurse in der Umweltkommunikation“. Das Projekt wird gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Text und Foto: Reinhard Fink

Lingener Tagespost vom 19.11.2020

Insektenhotels – Biologieunterricht mal anders

Die SchülerInnen der Klasse 5c haben in den letzten Wochen der Schulschließung tolle Insektenhotels gebaut. Nachdem vorab im Unterricht die Überwinterung von Insekten und Wildbienen thematisiert worden war, war es der Klasse ein wichtiges Anliegen, unsere kleinsten, so wichtigen Mitlebewesen etwas zu unterstützen.
Ihnen fehlt es nämlich häufig an Unterschlupf und Nistplätzen, da die natürlichen „Wohnquartiere“ wie zum Beispiel Lehmhänge oder Totholz viel seltener geworden sind in der vom Menschen ordentlich aufgeräumten Natur.
Genau hier kommen unsere Insektenhotels ins Spiel, die zumindest einen kleinen Teil des verlorenen Lebensraums ersetzen können.

Die SchülerInnen haben mit größter Sorgfalt und viel Engagement an den Häusern für die Insekten gewerkelt und wurden häufig auch durch Geschwister und Eltern fleißig unterstützt. Neben der Funktionalität legten sie dabei natürlich auch sehr viel Wert auf Kreativität.
Wie auf den Bildern zu erkennen ist, sind so nun ganz verschiedene Insektenhotels entstanden, z.B. in Form einer Raupe, als mehrgeschossige Häuschen, bunt bemalte Konservendosen, in alten Weinkisten usw.

Auch in unserem Schulgarten gibt es bereits ein großes Insektenhotel. Wir, die Klasse 5c, würden uns freuen, wenn auch ihr euch für unsere kleinen Freunde einsetzt und noch ganz viele Insektenhotels bei euch zu Hause hinzukommen. Inspiration und Anleitungen findet ihr auf unseren Bildern oder auch zahlreich im Internet.

Übrigens keine Angst: Wildbienen, die eventuell in das Insektenhotel einziehen, werden nicht stechen. Zwar haben die Weibchen einen kleinen Stachel, der aber zu schwach ist, die menschliche Haut zu durchdringen. Außerdem verteidigen Wildbienen im Gegensatz zu Honigbienen ihr Nest nicht, sodass man die Hotelgäste ganz ohne Bedenken Willkommen heißen kann.

(Bilder: Klasse 5c, Text: Julia Schniedergers)