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Kreismeistertitel für das Georgianum

Schulschachmannschaftsmeisterschaften WK 4 – Kreisfinale 2018/2019

Am 10. Januar 2019 hat das Georgianum das diesjährige Kreisfinale für Schulschachmannschaften der WK 4 ausgerichtet. Insgesamt 16 Mannschaften von fünf Schulen aus Lingen, Meppen und Papenburg waren dabei. Unsere Schule war mit vier Teams vertreten, die von Herrn Herbrüggen, der ebenfalls als Turnierleiter im Einsatz war, betreut wurden.

Es ging neben dem Titel des Kreismeisters auch um die Qualifikation für das Unterbezirksfinale, die am Ende des in sieben Runden nach dem Schweizer System gespielten Turniers die drei erfolgreichsten Mannschaften erreicht haben.

Unsere zweite, dritte und vierte Mannschaft waren als Außenseiter ins Turnier gegangen und konnten am Ende allesamt Plätze im Mittelfeld erreichen.

Das Team Georgianum 4 mit Ben Uhlich, Malte Lüger, Fabian Saatkamp und Egor Sutke konnte zwei Siege und ein Unentschieden erzielen. Besonders stark war hierbei Fabian, der sechs seiner sieben Partien gewinnen konnte.

Die Mannschaften Georgianum 2 (Ali Tuaima, Nico Vogt, Bente Koops, Lukas Krüger und Jannis Grunert) und Georgianum 3 (Paul Renemann, Rafael Löpker, Johannes Bölter und Josef Menger) konnten jeweils drei Siege erringen und waren daher noch etwas erfolgreicher.

Hochspannend bis zur letzten Partie war der Kampf um die Qualifikationsplätze, allerdings gilt dies nur für die Plätze 2 und 3.

Denn als Sieger stand bereits nach der sechsten Runde unsere erste Mannschaft fest, die auch die abschließende Partie gewinnen konnte, und letztendlich deutlich vor den übrigen Mannschaften mit 7 Siegen und 24,5:3,5 Brettpunkten das Turnier gewinnen konnten.

Dabei zeigten Moustafa Wati, Ward Aljousef, Maik Steinle und Isaak Kerti allesamt tolle Leistungen. Überragend war Moustafa, der an Brett 1 alle sieben Partien gewinnen konnte.

Die Mannschaften auf den Plätzen 2-4 hatten mit jeweils 10 Mannschaftspunkten vier Punkte Rückstand auf unser siegreiches Team. Hier führten die unterschiedlichen Brettpunktzahlen (BP) zur denkbar knappen Entscheidung.

Zweiter wurde die Johannesschule 1 mit 18 BP, vor dem Team Gymnasium Papenburg 1 (17,5 BP) und dem Team Windthorst-Gymnasium Meppen 1 (17 BP).

Ein besonderer Dank gilt dem Schachverein Lingen, der das Material für das Turnier zur Verfügung gestellt hat.

Text und Fotos: Jürgen Herbrüggen

Tag der offenen Tür – Freitag, 11. Januar 2019 – 15.00 – 18.00 Uhr

Zeitplan – Tag der offenen Tür

Uhrzeit

Angebot

Raum

15.00 Uhr

Begrüßung durch Herrn Heuer und den Streicherchor

Aula

15.30 Uhr

Schulführung durch SL

Aula

Die Schulband Relics „unplugged“

C 232

Bewegungsangebote für Klein und Groß (durchgehend bis 18.00 Uhr)

Einblicke in die Hausaufgaben-Betreuung (bis 16.30 Uhr)

Schnupperstunde Französisch

kleine Halle

C 041

C 141

15.45 Uhr

Präsentation der Cajon-AG

C 232

Turnhallenführung

Schattentheater

Lateinischer Sketch Klasse 6

große Halle

C 213

C 123

16.00 Uhr

Schnupperstunde Chemie

C 013

Theaterstück Spanisch

C 010

Der Übergang zur Klasse 5:

Fünftklässler berichten von ihren Erfahrungen

C 243

Vorführung – Sport-Neigungsgruppen/ Profilklassen

große Halle

Einblicke in das musisch-künstlerische Profil

C 232

16.15 Uhr

Turn-Feuerwerk

Klasse 11: Wettbewerbsbeitrag – Eigenkomposition

große Halle

Pausenhalle C

16.30 Uhr

Führungen der Schülervertretung

Aula

Turnhallenführung

Einblicke in das musisch-künstlerische Profil

Schnupperstunde Französisch

C 232

C 141

16.45 Uhr

Präsentation der Cajon-AG

Schattentheater

Lateinischer Sketch Klasse 6

C 232

C 213

C 123

17.00 Uhr

Der Übergang zur Klasse 5:

Fünftklässler berichten von ihren Erfahrungen

C 243

Theaterstück Spanisch

C 010

Vorführung – Sport-Neigungsgruppen/ Profilklassen

große Halle

17.15 Uhr

Turn-Feuerwerk

große Halle

17.45 Uhr

Siegerehrung Mathe-Quiz

C 219

Programmgestaltung (Info als pdf)

Scannen Sie den QR-Code, um den Zeitplan herunterzuladen:

Der Raumplan zum Download (PDF)

Ende: 18.00 Uhr

Arbeitsgemeinschaften am Gymnasium Georgianum Lingen – 2. Halbjahr 2018/19

Gymnasium Georgianum Lingen

Herr Wilmes

 

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ganztagsangebot am Gymnasium Georgianum bietet Euch ein breites Spektrum an sportlichen, musischen, kulturellen, technischen sowie sprachlichen Inhalten. In der Mittagspause zwischen 13.15 Uhr und 14.00 Uhr könnt Ihr in unserer Mensa aus einem reichhaltigen Mittagsangebot auswählen und Euch für die in der Regel um 14.00 Uhr beginnenden Arbeitsgemeinschaften stärken.

Unter dem Menüpunkt Leben und Lernen / Arbeitsgemeinschaften könnt Ihr auf unserer Homepage die große Auswahl an AGs einsehen. Unter folgendem Link:

findet ihr die neue AG-Broschüre, mit der das Georgianum Euch über das Angebot der Arbeitsgemeinschaften für das 2. Halbjahr 2018/19 informieren möchte.

In der Broschüre werden alle Arbeitsgemeinschaften vorgestellt und erläutert. Neben inhaltlichen Aspekten werden zudem bereits der Wochentag, Zeit und Ort sowie die Jahrgangsstufen angegeben, für die die jeweilige AG angeboten wird.

Neben den Arbeitsgemeinschaften wird im kommenden Schulhalbjahr auch wieder die verbindliche Hausaufgabenbetreuung angeboten, die montags bis donnerstags von unserem Bundesfreiwilligendienstleistenden Herrn Teich geleitet wird. Ihr könnt Euch für alle vier Tage oder auch tageweise anmelden. Nach dem Anfertigen der Hausaufgaben könnt ihr dann unseren Freizeitbereich nutzen und spielen (Gesellschaftsspiele, Sportspiele, etc.). Ferner bietet das Gymnasium Georgianum die erfolgreich gestartete Nachhilfebörse „Schüler helfen Schülern“ auch weiterhin an. Nähere Informationen entnehmt bitte dieser Broschüre.

Es besteht die Möglichkeit bis zu drei Arbeitsgemeinschaften (1, 2, 3) zu wählen. Wird die gleichzeitige Teilnahme an zwei oder vielleicht sogar drei AGs im zweiten Halbjahr gewünscht, müssen die Zahlen eingekreist werden. Die Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften ist für das zweite Schulhalbjahr verbindlich, die Kursleiter führen Anwesenheitslisten. Nur bei einer regelmäßigen Teilnahme wird auch ein entsprechender Vermerk auf dem Zeugnis erscheinen.

Sollte die Teilnahme an einer AG auch im zweiten Schulhalbjahr fortgesetzt werden, so ist eine erneute Anmeldung NICHT erforderlich. Die jeweiligen AG-Leiter sollten jedoch über die fortgeführte Teilnahme Kenntnis gesetzt werden. Bei einer ABMELDUNG von einer AG, sollten ebenfalls die jeweiligen AG-Leiter direkt informiert werden.

Der AG-Anmeldebogen, der sich auf der letzten Seite der Broschüre befindet, muss abgetrennt und bis spätestens Freitag, 25.01.2019, 13.15 Uhr im Sekretariat eingereicht werden. Eine spätere Abgabe kann aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden. Die neuen AG-Listen sowie die Raumpläne hängen dann ab Mittwoch, 30.01.2019, am „AG-Brett“ (schwarzes Brett im Erdgeschoss des Gebäudes C) aus. Bitte haben Sie Verständnis, dass die jeweiligen AGs nur bei entsprechender Teilnehmerzahl stattfinden können.

Die Arbeitsgemeinschaften beginnen in der Regel dann wieder ab Montag, 04.02.2019.

Falls es Rückfragen zu den Angeboten/ Inhalten der AGs gibt, können Sie mich gerne telefonisch (05906 / 933747) oder per E-Mail (michael.wilmes@gg-lin.de) kontaktieren. Überprüft bitte regelmäßig die Aushänge der Kursleiter am AG-Brett, da es vereinzelt noch Vorbesprechungen geben wird und auch dort kurzfristige Terminänderungen veröffentlicht werden. Sollte eine AG wegen Abwesenheit des Kursleiters ausfallen, ist dies dem Vertretungsplan zu entnehmen.

Ich wünsche Euch viel Freude in den AGs und verbleibe mit freundlichen Grüßen

M. Wilmes

Schüler und Schülerinnen des Seminarfachs „Film“ besuchen Kongress „Vision Kino“ in Erfurt

Eine Podiumsdiskussion mit Experten vor einer Zuschauerschaft von 100 Leuten zu führen- das klang für uns Schüler des Georgianums, Sophie Kösters, Kim Kemmer und Maximilian Zaksek auf Anhieb sehr spannend. Zusammen mit unserem Lehrer Gerd Höckner wurden wir eingeladen, den Kongress „Vision Kino“ vom 21.-23. November 2018 in Erfurt zu besuchen und uns bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Digitale Filmbildung in Schulen“ zu beteiligen.

Auf dem Podium vor großem Publikum nahmen (von links) Gerd Höckner, Max Zaksek, Kim Kemmer und Sophie Kösters Platz. Foto: Konrad Behr

Kurz bevor die Diskussion begann, stieg unsere Aufregung, nicht zuletzt aufgrund der eindrucksvollen Atmosphäre des Kaisersaals in Erfurt, in dem der Kongress stattfand. Doch als es dann losging, schreckten wir nicht davor zurück, unsere Meinung zum Thema Filmbildung in unserer Schule kundzutun und Probleme offen anzusprechen. Obwohl unsere Schule sehr gut ausgestattet ist mit digitalen Smartboards und Computerräumen machen sich nicht alle Lehrer diese zu Nutze. Wir finden, dass dadurch die Unterrichtsqualität und das Interesse der Schüler erheblich gesteigert werden würde. Wir betonten, dass es durchaus sehr sinnvoll ist, Filme in den Unterricht zu integrieren, um den Schülern und Schülerinnen Themen noch besser näherzubringen. Außerdem halten wir das eigenständige Erstellen kurzer (Erklär-)Filme zu bestimmten Themen durch die Schüler für eine überzeugende Unterrichtsmethode. Von den Vorteilen der digitalen Filmbildung konnten wir uns selbst durch die Teilnahme an unserem Seminarfach „Film“, das von Herrn Höckner geleitet wird, überzeugen. Als wir Kurzfilme zum Thema „Heimat“ in Form einer filmpraktischen Arbeit erstellten, konnten wir das zuvor Erlernte über filmsprachliche Mittel anwenden. Das Arbeiten mit Filmen macht nicht nur außerordentlich Spaß, sondern steigert auch erheblich die Lernbereitschaft und das Engagement der Schüler und Schülerinnen.

Die Tatsache, dass leider noch viel zu wenig Lehrer deutschlandweit von dem Einsatz des Mediums Film im Unterricht Gebrauch machen, bestätigten in der Diskussion auch Ingo Kriebisch, der die Medienpädagogikabteilung der Hamburger Lehrerbildungs- und Schulentwicklungsinstituts leitet sowie Prof. Dr. Ursulsa von Keitz, die in der Filmforschung und Filmbildung tätig ist.

Max Zaksek während der Podiumsdiskussion

Wir kamen in der Diskussion zu dem Schluss, dass sich Lehrer offener gegenüber Vorschlägen seitens der Schüler zum Einsatz der Medien zeigen sollten. Außerdem muss, so gab auch Ingo Kriebisch zu, welcher außerdem Sprecher der Länderkonferenz MedienBildung ist, die Filmanalyse und -arbeit eine zentralere Stellung im Kerncurriculum der Schulen sowie in der Ausbildung junger Lehrer einnehmen.

Sophie Kösters während der Podiumsdiskussion

Nach der Diskussion hatten wir Georgianer die Möglichkeit, an einem der fünf Workshops teilzunehmen. Wir entschieden uns für einen Workshop, in dem wir uns abermals mit dem Erstellen und Analysieren von sog. Erklärfilmen beschäftigten. Auch zahlreiche Lehrer aus verschiedenen Bundesländern, die an diesem Workshop teilnahmen, waren am Ende begeistert davon, auf was für eine schnelle und einfache Art und Weise teils komplizierte Themen durch die Erklärfilme gut erfasst werden können.

Über die unverhoffte Begegnung mit Filmregisseur Wim Wenders (vierter von links) freuten sich (von links) Sophie Kösters, Kim Kemmer, Max Zaksek und Gerd Höckner: Foto: Konrad Behr

Am Ende unserer Reise hielten wir fest, dass wir gute Beiträge zur Diskussion rund um den Filmeinsatz im Unterricht leisten konnten und wir uns in diesem Zusammenhang ernst genommen und verstanden durch die weiteren Podiumsteilnehmer fühlten. Dafür hat sich die anfängliche Aufregung allemal bezahlt gemacht!

Max Zaksek, Kim Kemmer, Gerd Höckner, Sophie Kösters (v.l.) im Kaisersaal in Erfurt

Text: Sophie Kösters

Begegnung mit Wim Wenders – Georgianer bei Kongress „Vision Kino“ in Erfurt (Lingener Tagespost vom 02.01.2019)

Georgianum und KSB erneuern Kooperationsvereinbarung

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Georgianum und dem Kreissportbund Emsland hat Modellcharakter. Es ist lobenswert, wie die Kooperation zwischen Schule und Verein hier praktiziert wird“, so Michael Koop (KSB Präsident).

Zu einem wichtigen Treffen kam es an vergangenem Freitag am Georgianum: Michael Koop und Wolfgang Stehr (KSB Schulprojektkoordinator) besuchten die Handball-AG des Gymnasiums Georgianum. Diese AG wird von Manfred Heuer (Schulleiter des Gymnasiums Georgianum) geleitet und in Zusammenarbeit mit dem HCLingen ausgebracht.

Die Handball-AG von Herrn Heuer läuft auf Hochtouren. Luke Stricker und Hannes Korte unterstützen bei die motorischen Ausbildung der Kinder.

„Hier wird die Kooperation Schule und Verein gelebt“, so Manfred Heuer. „Mittlerweile haben wir vier Schul-Handballmannschaften, die aktiv an Jugend trainiert für Olympia teilnehmen. Das Training in der AG wird von HCLingen unterstützt und ist mit dem Vereinstraining vernetzt. Das Besondere ist, dass Spielerinnen und Spieler der AG zusätzlich das Vereinstraining des HCLingen besuchen können.“

Der Anlass des Besuchs war die Erneuerung der Kooperation zwischen dem Gymnasium Georgianum Lingen und dem Kreissportbund Emsland.

„Die Kooperation gibt es schon viele Jahre. Mehrere erfolgreiche Projekte wurden gemeinsam auf den Weg gebracht“, so Wolfgang Stehr. Erst vor kurzem konnte aufgrund der engen Zusammenarbeit das Großevent „Der Tag des Sports“ am Georgianum durchgeführt werden.

Das wohl bekannteste Ergebnis der Zusammenarbeit ist die Übungsleiter-C-Initiative Emsland. Diese Ausbildung vermittelt nicht nur wichtige fachliche Inhalte im Sport, sondern unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler in besonderer Art und Weise.

Die Fachgruppe Sport des Gymnasiums Georgianum hat in intensiver Zusammenarbeit mit dem KSB Emsland, der Sportschule Sögel und dem LSB Niedersachsen im Jahr 2013 dieses äußerst attraktive Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Sport entwickelt.

Am Ende der Ausbildung steht eine vollwertige und offiziell anerkannte DOSB Übungsleiter C-Lizenz Breitensport (1. Lizenzstufe), die in vielerlei Hinsicht für sportbegeisterte Vorteile bietet. „Auf der einen Seite können die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler mit der Lizenz in ihrem Sportverein aktiv werden“, so Marc Kaufhold (Fachobmann Sport am Georgianum). „Darüber hinaus hilft die Ausbildung jedoch auch einen vertieften Blick auf ihr eigenes sportliches Handeln zu entwickeln. Das könnte hilfreich im Leistungskurs Sport werden, denn in diesem Kurs werden die sportpraktischen und sporttheoretischen Inhalte 1:1 gewichtet.“

Das Georgianum führte das Projekt als erste Schule in der Projektphase (2012-2015) durch. Die „Übungsleiter C-Initiative Emsland“ erlang niedersachsenweite Beachtung und wird nun in dieser Form auch an anderen Schulen im Emsland umgesetzt.

Vor dem Hintergrund der Änderung der Anforderungen für das Abitur nach neun Jahren (G9), war dieses Treffen wichtig, um die notwendigen Rahmenbedingen für die weitere, etwas modifizierte Zusammenarbeit festzulegen.

Die Handballerinnen und Handballer der Schule mit Michael Koop und Wolfgang Stehr (links), sowie Marc Kaufhold und Manfred Heuer (rechts). Hannes und Luke knien in der ersten Reihe.

So fällt die Übungsleiter-C-Initiative mit Beginn des Schuljahres 2019/ 2020 in den Jahrgang 12. Weiterhin können Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Sport freiwillig an dieser hochwertigen Ausbildung teilnehmen.

Betont wurden die sehr gute Erfahrungen, die in den letzten Jahren mit der Schulsportassistenausbildung gemacht wurden. Insgesamt konnten 32 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7-10 in den Jahren 2017 und 2018 ausgebildet werden.

Die Aufgaben der ausgebildeten Schulsportassistenten am Georgianum sind vielseitig. Zur Zeit wirken in den AGs, Schulmannschaften oder Neigungsgruppen folgende Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit ehrenamtlich mit: Milena Winn (DFB-AG), Patrick Funke-Rapp (Tennis-AG), Felix Scheyk (Tennis-AG), Marie Reiners (Schulmannschaft Fußball), David Zecics (Schulmannschaft Basketball), Linus Hammer (Handball-AG), Eva Prigge (Schulmannschaft Volleyball), Celine Beel (Schulmannschaft Volleyball) und Jan Michaelsen (Turn-AG und Neigungsgruppe 10).

Die positiven Erfahrungen führen dazu, dass die Schulsportassistentenausbildung jährlich am Georgianum angeboten wird.

Die beiden Säulen der Zusammenarbeit „Übungsleiter-C-Initiative Emsland“ und „Schulsportassistentenausbildung“ wurden im Schulprogramm der Schule und im Schulprofil des Gymnasiums Georgianum fest verankert.

Aufgrund des innovativen Ansatzes wurde das besondere Sportangebot des Gymnasiums Georgianum in der Fachzeit SportPraxis publiziert:

Marc-André Kaufhold, Martin Glosemeyer und Wolfgang Stehr (2018): SportPraxis reflektiert: Das besondere Sportangebot am Georgianum Lingen. In: SportPraxis, 11+12, S. 31-34.).

WEITERFÜHRENDE LINKS

Rund um die Schulteams hier>>

Rund um die Sportklassen hier>>

Rund um die Neigungsgruppen hier>>

Text: Marc Kaufhold

Freude im Advent und zu Weihnachten schenken!

Die Mitglieder der Schulpastoral-AG haben sich wie in den Jahren zuvor dafür eingesetzt, anderen Menschen in der Adventszeit Freude zu bereiten. Einige von ihnen backten Plätzchen vor den Elternsprechtagen und verkauften den wartenden Eltern liebevoll gestaltete Tüten auf den Fluren. Andere verkauften in den großen Pausen der Adventszeit Waffeln:

Eine weitere Gruppe zeichnete sich verantwortlich für die Organisation von insgesamt 54 Geschenken, die von Familien aus unserer Schülerschaft gespendet wurden:

Diese Geschenke wurden am Wochenende des dritten Advents Mutter-Kind-Gruppen des Sozialdienstes katholischer Frauen und den Kindern im Edith-Stein-Haus (Einrichtung des Jugendamtes Lingen) überreicht.

Kinder des gemeinsamen Schulverbundes mit den Grundschulen Altenlingen, Holthausen-Biene, Damaschke, Wilhelm-Berning, Matthias-Claudius und Paul-Gerhardt waren am Donnerstagnachmittag vor dem dritten Advent zu einem Kinonachmittag ins Centralkino eingeladen, um hier gemeinsam den Film „Es ist ein Elch entsprungen“ zu gucken:

Versorgt wurden sie mit Süßem und Getränken:

Finanziert wurde der Kinonachmittag u.a. aus dem Erlös des Waffel- und Plätzchenverkaufs.

Allen Aktiven und Spendern möchten wir ein herzliches Dankeschön aussprechen und ein schönes Weihnachtsfest wünschen!

Text und Fotos: Frank Kösters

Malteser bilden 54 Jugendliche zu Ersthelfern aus

54 Ersthelfer KAU Dezember 2018

“Medizinische Erstversorgung mit Selbsthilfeinhalten für Jugendliche” hieß die Fortbildung, die unsere Schülerinnen und Schüler im November 2018 an unserer Schule durchlaufen konnten. Das Besondere an diesem Kurs war, dass er über 12 Unterrichtseinheiten à 45 min lief.

Mit Förderung des Bundesministeriums für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz konnten Schüler*innen im Alter von von 10 bis 18 Jahren kostenlos an diesem Lehrgang teilnehmen.

Die zentralen Ziele dieses Lehrgangs waren, dass die Schülerinnen eine abgeschlossene Erste Hilfe Ausbildung erwerben konnten. Zudem erschlossen sie in speziellen Lehreinheiten die Begriffe Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz und Zivilschutz und erkannten die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im gesellschaftlichen Gefüge. Darüber hinaus wurden Maßnahmen für die persönliche Notfallvorsorge und den Selbstschutz im Haus erarbeitet, indem sie ihre eigene Selbsthilfefähigkeit analysieren konnten.

Ein positiver Nebeneffekt und Anreiz für die Schüler*innen war, das Einsparen eines Kurses Erste Hilfe Ausbildung für den Führerschein.

Ein positiver Nebeneffekt für die Schule ist, dass viele Teilnehmer ihr Interesse am Schulsanitätsdienst bekundet haben. Im 2. Halbjahr können Sie daran teilnehmen und werden im Kampagnenjahr „Humanitäre Schule“ eingebunden.

Wir bedanken uns bei den Maltesern in Lingen für das ehrenamtliche Engagement und für die fundierte Ausbildung!

Kontaktdaten Malteser Lingen:

Verwaltung Ausbildung (Service- und Koordinierungsstelle Lingen)

Malteser Hilfsdienst e.V.
Stadtgeschäftsstelle Lingen
Diözese Osnabrück
Lengericher Str. 39, D-49809 Lingen

www.malteser.de

http://www.facebook.com/malteser.lingen

Weitere Informationen zum Schulsanitätsdienst am Georgainum

https://www.georgianum-lingen.de/leben-und-lernen/schulsanitaetsdienst/

Text und Bilder: Marc Kaufhold

Startschuss für das Kampagnenjahr Humanitäre Schule

Direkt nach den Sommerferien wurden die Einladungen zur Teilnahme an der Kampagne „Humanitäre Schule“ an alle in Frage kommenden niedersächsischen Schulen gesendet. Unser Schulsanitätsdienst war sofort interessiert an der Teilnahme. Daher hat unsere Schule sich beworben und ist nun eine von knapp 70 Schulen, die an dieser Kampagne teilnehmen dürfen.

Auf der entsprechenden Homepage wird die Kampagne wie folgt beschrieben:

Die Kampagne „Humanitäre Schule“ wurde 2004 vom Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Niedersachsen e. V. ins Leben gerufen. Das Ziel ist die Förderung sozialen Engagements durch die Sensibilisierung von Schüler*innen für Themen wie Menschlichkeit und aktuelle Probleme und Fragestellungen unserer Zeit. Soziales Engagement seitens junger Menschen, trägt dazu bei, die Zukunft zu gestalten, zu prägen und zu verbessern. Daher liegt ein weiteres Ziel in der Auszeichnung von Schulen und Schüler*innen, die sich mit diesen Themen in besonderer Weise auseinandergesetzt haben. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das humanitäre Projekt, welches jede beteiligte Schule im Laufe des Schuljahres durchführt.
(Quelle: https://www.humanitaereschule.de/index.php?id=91)

Die Schüler*innen des Schulsanitätsdienstes werden schwerpunktmäßig an dieser Kampagne teilnehmen. Besonders ausgebildetete und qualifizierte Schüler*innen unserer Schule werden die Maßnahmen leiten. Diese Schülerinen müssen dazu eine Ausbildung zu humanitären Scouts durchlaufen.

Unsere Humanitären Scouts

An unserer Schule waren viele interessierte Schulsanitäter*innen, die die Ausbildung zu humanitären Scouts durchlaufen wollten.

Letztendlich haben sich die Schüler*innen des Schulsanitätsdienst auf folgende drei Schüler*innen festgelegt:

Laura-Celine Wilbers

Janina Dierschke

Julien Fuchs

Teilnehmer Humanitäre Schule

Die Scouts haben während des Kampagnen- bzw. Schuljahres folgende Aufgaben:

  • Sie führen in der Schule das Planspiel h.e.l.p. mit ihren Mitschüler*innen des Schulsanitätsdienstes durch und leiten dieses.

  • Sie sind für die Organisation und Durchführung des eigenen humanitären Projektes zuständig.

  • Sie stellen die Kontaktpersonen zwischen der Schule und den Ansprechpartner*innen im Jugendrotkreuz dar.

Damit die Scouts ihre Rolle auch entsprechend einnehmen und füllen können, bildet das Jugendrotkreuz sie im Rahmen der Scoutseminare entsprechend aus. An diesem Seminar nehmen Laura-Celine, Janina und Julien vom 18.01.2019 bis zum 20.01.2019 in Einbeck teil.

Im Frühjahr findet zudem das Scoutevent statt, in dessen Rahmen die Schüler*innen vom Jugendrotkreuz weiter begleitet und unterstützt werden.

Die Scouts erhalten auf der Zertifizierungsfeier im Sommer eine besondere Urkunde, die ihr humanitäres Engagement hervorhebt.

Weitere Informationen:

www.humanitaereschule.de

www.haus-des-jugendrotkreuzes.de

www.jugendrotkreuz-nds.de

Weitere Informationen zum Schulsanitätsdienst am Georgainum

https://www.georgianum-lingen.de/leben-und-lernen/schulsanitaetsdienst/

Text und Bilder: Marc Kaufhold

Orgelbauer Menno Kaat zu Besuch in der 6e

Heute bekam die 6e Besuch vom international renommierten Orgelbauer Menno Kaat. Als Abschluss einer ausführlichen Einheit zum Thema Instrumentenkunde stellte Menno gleichermaßen informativ wie unterhaltsam die „Königin der Instrumente“ vor und stellte sich den zahlreichen Fragen seiner jungen Zuhörer. Von den Anfängen der Orgel-Geschichte bis hin zu deren Aufbau und der komplexen Funktionsweise, berichtete Menno von seinen zahlreichen Projekten, die ihn in Sachen Orgelbau bereits um den ganzen Globus geführt haben. Dabei interessierten sich die Schüler der 6e vor allem für die größten, kleinsten und teuersten Exemplare der Orgelgattung, wobei sie ihr Vorwissen zu den Aerophonen geschickt in den Vortrag des niederländischen Orgelbauers einbrachten. Dieser wurde am Ende seiner Ausführungen mit einem stürmischen Applaus und einem selbstgebastelten Dankesgeschenk der 6e aufs Herzlichste verabschiedet. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen, Menno!!

Text und Foto: Tobias Bako

Die 6f on Ice

Wie auch schon im letzten Jahr traf sich die Klasse 6f mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Stein-Schlicher und Frau Kamps am ersten Adventssamstag von 10-12 Uhr zum Schlittschuhlaufen auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadt. Leider verzögerte sich wie schon in den vorherigen Jahren der Start aufgrund von organisatorischen Problemen seitens des Betreibers, aber als gegen 10.40 Uhr endlich alle die Schlittschuhe geschnürt hatten, waren die 21 Schülerinnen und Schüler kaum noch zu halten.


Auch wenn sich mittlerweile alle mehr oder weniger sicher auf den Kufen fühlten, waren die blauen Wale heißbegehrt.

Kreisspiele on Ice.

Eine Polonaise geht eigentlich überall.

Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß und konnten unseren Teamgeist noch weiter stärken.

Text und Fotos: Melanie Kamps

„Wer sagt denn, dass das Leben immer leicht sein muss?”

Unsere 9. Klassen waren bei der mit über 2500 Besuchern sehr gut besuchten Präventionsveranstaltung „Vom Junkie zum Ironman“ in der Emsland-Arena.

Zum Hintergrund der Veranstaltung:

Andreas Niedrig, Hochleistungssportler und Motivator, ist nach einem bewegten Leben als Drogensüchtiger in die Spitzenklasse der Triathleten aufgestiegen. Mit der Veröffentlichung seiner Lebensgeschichte als Buch “Vom Junkie zum Ironman” im Jahr 2000 wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In den letzten Jahren war er in zahlreichen Talkshows, Radiosendungen und Interviews zu Gast. Am 24. April 2008 kam der Spielfilm “Lauf um dein Leben”, basierend auf seinem Buch, in die Kinos. Er erzählt die Geschichte seines bisherigen Lebens mit allen Höhen und Tiefen. Weitere Informationen zu Andreas Niedrigs turbulenten Lebenslauf sind auf seiner Website zu finden: www.andreas-niedrig.com und www.traumwaerts.de

Rede und Antwort stehen:

Nachdem die Besucher den bewegenden Film des Lebens von Andreas Niedrig sahen, stand er im Anschluss für die Fragen der Schüler zur Verfügung. Hierbei blieb keine Frage unbeantwortet und so erfuhren die Besucher vom Betroffenen selbst, wie es war, 1000 DM am Tag für Drogen zu brauchen, alles zu verlieren, um sich dann selbst wieder aus diesem Sumpf heraus zu ziehen. Nachdem Herr Niedrig ein Jahr auf der Straße lebte, stand er vor der Wahl: Therapie oder 4 Jahre Gefängnis? Er begann eine Therapie und kämpfte sich über Hilfsarbeiter-Jobs, die er durch Hartnäckigkeit und Willenskraft erreichte, aus seinem Tief Schritt für Schritt wieder heraus.

„Entwickelt ein Gespür für euch selbst!“

Andreas Niedrig schaffte es, mithilfe seiner persönlichen Lebenserfahrungen Sätze wie „Wer sagt denn, dass das Leben immer leicht sein muss?“ oder „Abhängigkeit macht einsam“ seine Zuhörer zu erreichen, sie zum Nachdenken auch über ihr eigenes Leben zu bewegen und erkennen zu lassen, dass kleine gesteckte und erreichte Ziele einmal zu einem ganz großen Sieg führen können, wenn man Selbstwertgefühl aufzubauen und anzuerkennen weiß.

Text: Frank Kösters

Gedenken zum Volkstrauertag in Lingen

Erinnerung und Friedensmahnung von Schülern des Gymnasiums Georgianum

Von Johannes Franke

In vielen Ortschaften des südlichen Emslandes fanden am Samstag und Sonntag zahlreiche Gedenkfeiern aus Anlass des diesjährigen Volkstrauertags statt. Die Erinnerung an Unrecht und Gewaltherrschaft sowie der millionenfachen Opfer der beiden Weltkriege, vor allem aber die Mahnung, sich für Frieden und Freiheit einzusetzen, prägten die Veranstaltungen.

Die Feierstunde in der Kapelle des Alten Friedhofs und am Ehrenmal stand im Zeichen des 100-jährigen Endes des Ersten Weltkrieges. Dr. Britta Rolfes und Sebastian Zermann hatten als begleitende Lehrer mit fünf Schülern des Gymnasiums Georgianum Beiträge zur Gedenkveranstaltung erstellt. Sie erinnerten an die Schrecken, Grauen, Schicksale und das Massensterben von 1914 bis 1918. In den vier Kriegsjahren hatten mehr als neun Millionen Menschen ihr Leben verloren, 20 Millionen wurden verwundet. Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten mit rund 1,4 Milliarden Menschen im Kriegszustand. Von der einen Katastrophe des 20. Jahrhunderts schlitterte Europa in die nächste: den Zweite Weltkrieg. Unglaublich ist die Zahl der Menschen, welche seit dem Kriegsbeginn in Europa am 1. September 1939 bis zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 durch direkte Kriegshandlungen getötet wurden. Schätzungsweise 60 bis 65 Millionen Menschen. Die Kriegsopfer aller Länder seien ein Aufruf, sich für den Frieden einzusetzen. Heute leben wir in einem überwiegend geeinten und friedlichen Europa, vor allem in einem Europa der Freiheit. Das „Friedensprojekt Europa“ skizzierten die Schüler anhand einiger wichtiger Stationen wie der „Montanunion“ von 1952, der „Römischen Verträge“ von 1957, vor allem aber dem Ende des Kalten Kriegs ab 1990. In dem Gedicht „Europa der Freiheit“ werden die Menschen verpflichtet, Lehren aus Elend, Leid und Krieg zu ziehen und „Menschen zu achten, ob Freund oder auch Feind.“

Pastor Paul-Gerhard Meißner von der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche ging in seiner Rede auf die Inschrift „Die Toten mahnen“ näher ein und appellierte, nationalen Egoismen zu wiederstehen, das friedliche Zusammenleben der Menschen, ob Freund oder Feind, in den Vordergrund zu rücken. Jesus sagt: „Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen.“ Meißners dringender Aufruf: „Dreht nicht an der Aufrüstungsspirale, ächtet die Atomwaffen, haltet die Abrüstungsverträge ein – denn: Die Toten mahnen!“

Der Musikverein Holthausen-Biene und das Ensemble des Lingener Kammerchores begleiteten die Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Unter den Klängen des Liedes „Vom guten Kameraden“ gedachten Abordnungen Lingener Vereine und der Bundeswehr, Oberbürgermeister Dieter Krone, Ratsvorsitzender Werner Hartke sowie Vorstandsmitglieder und Offiziere der Kivelinge der Gefallenen beider Weltkriege und legten Kränze nieder.

Zum Volkstrauertag in Lingen sprachen Schüler des Gymnasiums Georgianum (Elisa Horas, Viktoria Tuppek, Milena Winn, Lisa Goldschmidt und Enno Stemann v.l.) über den Ersten Weltkrieg. Sie legen ihre Hoffnungen auf gegenwärtigen und zukünftigen Frieden in die Europäische Union. Das Ensemble des Lingener Kammerorchesters spielte zwei Musikstücke. Foto: Johannes Franke
Nach den Redebeiträgen und Musikstücken in der Kapelle des Alten Friedhofes erfolgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal durch den Ratsvorsitzenden Werner Hardke, Oberbürgermeister Dieter Krone und Abordnungen der Bundeswehr. (v.l.). Foto: Johannes Franke

Text und Fotos: Johannes Franke

WhatsApp, Instagram und Snapchat – Was geht uns Eltern das an?

Veranstaltung im Rahmen der Reihe ElternBildung-Lingen

Wie soll eine Erwachsenengeneration Kindern und Jugendlichen einen kompetenten Umgang mit Internet und Smartphones vermitteln, wenn sie selbst komplett ohne diese Dinge groß geworden ist? Kindern und Jugendlichen fehlen die Vorbilder in der Mediennutzung; leider auch Schule und Eltern die Vorbilder in der Medienerziehung. Ständig verändert sich das Medienangebot: war gestern noch die Rede von Facebook, fragen sich viele Eltern heute, was überhaupt Snapchat ist.

Auf sehr nachvollziehbare, bisweilen nachdenkliche – aber auch auf überaus unterhaltsame Art und Weise stellt Moritz Becker die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen dar und gibt Hilfestellungen in der (Medien-) Erziehung und Argumente für Zuhause.

Das Angebot ist eine Kooperationsveranstaltung von ElternBildung-Lingen, der Fachdienste Jugendarbeit und Kultur, der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und der Beratungsstelle Logo.

Moritz Becker ist Sozialpädagoge, Eltern-Medien-Trainer und „nebenbei“ selbst Vater. Er arbeitet für den Verein smiley e.V. aus Hannover. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Universität Hannover und freiberuflich unter anderem für die niedersächsische Landesmedienanstalt tätig. smiley e.V. bietet Elternveranstaltungen an, führt Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrern durch und besucht jährlich über 1.100 Schulklassen.

Datum: Dienstag, 20.11.2018
Ort: Theater, An der Wilhelmshöhe
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Eintrittspreis: Kostenlos

 

LANDSCAPE – EINE AUSSTELLUNG DES GYMNASIUMS GEORGIANUM

Zum Thema Landschaftsmalerei stellt der Schwerpunktkurs der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums Georgianum aus. 18 vielfältige farbige Acrylarbeiten wurden unter der Leitung der Kunstlehrerin Heidrun Pannebäcker gefertigt. Collagen, Skizzen sowie Fotos bildeten die Quelle unterschiedlicher Assoziationen und Imaginationen. Aus diesen individuellen Blickwinkeln entstanden fantastische bis realistische Landschaftsräume.

74 Schüler lernen in Lingen auch in den Herbstferien

16. Schülerakademie in Lingen

Von Jessica Lehbrink


“Was Politik aus Serien lernen kann” war das Thema einer der Workshops. Bei einem Spiel konnte sich das ganze Publikum beteiligen, um zwischen Realität und Fiktion zu entscheiden. Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. Lernen in den Herbstferien: für manche Schüler unvorstellbar. 47 Teilnehmer aus emsländischen und 27 von Gymnasien aus der Grafschaft jedoch haben eine Woche lang genau dies getan. Sie haben an der 16. Schülerakademie teilgenommen. Die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten haben die Jugendlichen nun am Freitag im Lingener Ludwig-Windthorst-Haus vorgestellt.

Sie wurden zu Poetry-Slammern, Analysten und Erfindern, Diskutanten und Experten für die fernöstliche Kultur: Die Teilnehmer der Schülerakademie der Gymnasien des Emslandes und der Grafschaft Bentheim waren, trotz der Herbstferien, wissbegierig. Bereits zum 16. Mal hat die Veranstaltung des LWH in Kooperation mit Förderern, darunter beispielsweise die Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim sowie der Wirtschaftsverband Emsland, stattgefunden. „Ihr habt das LWH eine Woche lang mit Leben gefüllt“, richtete sich Michael Brendel, Leiter der Schülerakademie, an die Teilnehmer im Publikum. Schon vor den Darbietungen der Schüler zeigte er sich beeindruckt von deren Einsatzbereitschaft.

„Ausgeprägte Kreativität”

Dem schloss sich Manfred Rojahn von der Niedersächsischen Direktionsvereinigung wohlwollend an. Er habe einige Tage der Akademie erlebt und sprach von einer „ausgeprägten Kreativität der Teilnehmer“. Auch seien sie sehr harmonisch in ihrer Zusammenarbeit miteinander umgegangen. „Leistungsstärkere Schüler werden oft zu selten berücksichtigt“, merkte Rojahn an, weshalb er das Konzept der Schülerakademie als sehr wichtig empfindet. „Es war fast so, als ob die Schüler darauf gewartet hätten, mehr gefordert zu werden.“

Real oder fiktiv?

Die Kreativität der Schüler wurde bei der Abschlussveranstaltung im LWH deutlich. „Was Politik aus Serien lernen kann“: vor allem in Zeiten von Online-Portalen für Filme und Serien ein zeitgemäßes Thema. Die Jugendlichen dieses Workshops bedienten sich insbesondere an der Netflix-Serie „House of Cards“, die sie als „sehr realitätsnah empfinden“. Wie wenig fiktiv sie wirklich ist, bewies ein Spiel, an dem sich das Publikum beteiligte. Es galt spitzfindige Zitate des Serien-Präsidenten mit ebenso konfliktbehafteten Aussagen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu unterscheiden. Dies sorgte nicht nur für Gelächter, sondern auch für Verblüffung.


74 Teilnehmer hatte die 16. Schülerakademie im Lingener LWH. Foto: Jesscia Lehbrink

Ebenfalls angelehnt an Problemthemen waren die Texte des Workshops Slam Poetry: Aufgeteilt in drei Akte boten die Jugendlichen Texte, die unter anderem von Sexismus, Homophobie und dem Wandel im Alltag handelten. Dafür ernteten die jungen Poeten großen Applaus, brachten sie ihre Gesellschaftskritik doch klar auf den Punkt. Andere wiederum wurden zu Konstrukteuren. Sie entwickelten die Idee des Smart Homes weiter, also dem durch Technik vereinfachten Leben in den eigenen vier Wänden. Nicht nur das: Auch für die Gartenpflege präsentierten sie clevere Innovationen wie zum Beispiel eine Anlage zur Fütterung der Fische im Teich.

Brisante Themen

Die Schüler des Seminars „Ethik in der Medizin“ scheuten sich nicht vor brisanten Themen wie Schwangerschaftsabbruch und aktive Sterbehilfe; andere beschäftigten sich in einer inszenierten Gerichtsverhandlung mit der „Einführung in das Strafrecht“. Die letzte Akademiegruppe „Japan Now!“ erlernte binnen einer Woche sogar, einfache Dialoge auf Japanisch zu führen, und brachte das Publikum bei einem fernöstlichen Lied zum Mitsingen. Begleitet wurden sie dabei von Brendel am Klavier.

Ein Workshop der Akademie widmete sich der japanischen Kultur. Diese brachten die Schüler dem Publikum unter anderem mit einem japanischen Lied näher. Foto: Jessica Lehbrink

Redner der Abschlussveranstaltung waren neben Rojahn auch Maria Borgmann vom Wirtschaftsverband Emsland, Martin Gehrenkamp vom Landkreis Emsland, Uwe Fietzek vom Landkreis Grafschaft Bentheim sowie Staatssekretärin Gaby Willamowius vom niedersächsischen Kultusministerium. „Ich bin tief beeindruckt“, sagte sie und schloss sich somit ihren Vorrednern an. Willamowius appellierte an die Schüler neugierig zu bleiben und mutig zu sein, denn: „Es ist wichtig zu erkennen, dass es nach der Schule eine Bandbreite an Möglichkeiten gibt.“ Borgmann ging noch einen Schritt weiter und meinte: „Hier sitzen die Fach- und Führungskräfte, vielleicht sogar die Politiker von morgen.“

Lingener Tagespost vom 14. Oktober 2018

Über 100 Schüler nehmen an Typisierungsaktion am Georgianum Lingen teil

Der kleinen Mathilda aus Geeste und anderen an Blutkrebs Erkrankten das Leben retten – das ist am Donnerstag, 20. September 2018, die Intention der Typisierungsaktion am Georgianum gewesen. Über 100 Schüler haben sich dafür bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die die Aktion unterstützte, registrieren lassen.
Die 18-jährige Schülerin Viktoria Beisel ist eine der über 100 Schüler, die sich bei der Aktion der DKMS am Gymnasium Georgianum registrieren ließen. Foto: Wilfried Roggendorf

Die 18-jährige Schülerin Viktoria Beisel ist eine der über 100 Schüler, die sich bei der Aktion der DKMS am Gymnasium Georgianum registrieren ließen. Foto: Wilfried Roggendorf

Die Nichte der Schulsekretärin Mechthild Ripperda ist krank, sie hat Leukämie. Zwei Jahre lang kämpfte die kleine Mathilda gegen den Krebs und besiegte ihn. Doch nur vier Monate später folgte die schreckliche Diagnose: Der Krebs ist zurück und dieses Mal in einer weit aggressiveren Form. Mathilda kann nur noch ein Stammzellspender retten. „Wir haben mit der Familie schon mehrere Spenden- und Typisierungsaktionen ins Leben gerufen, bisher aber noch keinen Stammzellspender gefunden. Wir hoffen, dass jemand Mathildas Leben noch retten kann“, erklärte Ripperda traurig.

Alberding: Stammzellspende als Chance

Um Mathilda und anderen an Blutkrebs Erkrankten zu helfen, hatte die Schule eine Typisierungsaktion für die elften und zwölften Klassen organisiert. Zunächst wurden die rund 250 Schüler im Rahmen eines Vortrages in der Mensa der Schule über die Registrierung bei der DKMS aufgeklärt. Franziska Alberding, die ehrenamtlich für die DKMS arbeitet, erklärte den Schülern, wie schwierig es sei, einen passenden Spender zu finden. Deswegen wäre es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrierten. Es gebe zwar durch eine Stammzellspende keine Garantie auf Genesung, aber eine Chance.

Franziska Alberding von der DKMS klärte die rund 250 Schülern der elften und zwölften Klassen des Gynasium Georgianum über die Stammzellspende auf. Foto: Wilfried Roggendorf

Großer Andrang

Danach wurde die Typisierung vorgenommen. Die Klasse 10c kümmerte sich dabei um die Organisation. Fleißig erklärten die jungen Schüler ihren Schulkameraden, was sie erwartet. Lehrerin Cornelia Horas freute sich über den großen Andrang bei der Typisierung: „Wir haben uns, als wir erfahren haben, dass Mathilda keinen Spender findet, besonders beeilt, die Aktion zu organisieren. Wie man sieht, wird das Angebot von den Schülern auch gern angenommen. Sie sind sehr daran interessiert, Menschen zu helfen.“

Schüler will helfen, ist aber zu jung

Um sich bei der DKMS registrieren zu lassen, muss man mindestens 17 Jahre alt sein. Draußen vor der Tür fluchte ein Schüler: „Das ist unfair, ich bin einfach nicht alt genug“, schimpfte er. Seine Freunde stimmten ihm zu.  Horas versuchte, die Gruppe zu beruhigen. Sie könnten, wenn sie alt genug sind, sich selbst ein Set für die Typisierung bestellen. Das schien die Schüler ein wenig aufzumuntern.

Schüler bewerten Aktion positiv

Die Schüler, die sich typisieren lassen hatten, bewerteten die Aktion der Schule positiv: „Ich finde die Aktion gut. Wenn ich mir vorstelle, dass ich an Krebs erkrankt wäre, würde ich auch wollen, dass mir Menschen helfen. Und solange man gesund ist, sollte man versuchen, Leben zu retten“, sagte die 18-jährige Viktoria Beisel. Ihre Freundin Jane Kisser ergänzte: „In meiner Familie sind viele an Krebs erkrankt, denen ich nicht helfen kann. Hier habe ich vielleicht die Chance, das Leben eines anderen zu retten.“ Der 17-jährige David Ernst erklärte, dass man es wenigstens versuchen sollte, zu spenden, auch “wenn es nicht klappt”. Sein gleichaltriger Schulkamerad David Gurschler pflichtete ihm bei: „Man muss sich mal in die Lage der Erkrankten versetzen. Da muss man doch helfen.“

David Ernst und David Gurschler ließen sich bei der Aktion der Schule typisieren und hoffen nun, das Leben eines anderen retten zu können. Foto: Wilfried Roggendorf

Eine Chance, gerettet zu werden

Neben den Schülern ließen sich auch einige Lehrer und Mitarbeiter der Schule registrieren. Ripperda zeigte sich froh darüber, dass die Schule die Typisierung organisiert hatte: „Ich finde es gut, dass immer mehr Schulen an diesen Aktionen teilnehmen. Auch wenn Mathilda vielleicht nicht geholfen werden kann, gibt es andere, die eine Chance haben, gerettet zu werden.“

Text: Ines Hagen

Quelle: noz.de vom 21.09.2018

Zum Dank und als Anerkennung überreichte die DKMS dem Gymnasium Georgianum diese Urkunde:

Theaterstück über den Meisterdetektiv Sherlock Holmes

Lingen (eb) – Zur Lösung gleich zwei spannender Kriminalfälle lädt die Theater-AG die Schulgemeinschaft und alle Interessierten am 25.9. (Di., 19 Uhr) in die Aula des Gymnasiums Georgianum ein. Beinahe tödliche Langeweile macht sich in der Baker Street 221 b breit. Denn dem bekannten Detektiv Sherlock Holmes, der hier mit seiner Haushälterin Mrs. Hudson mitten in London wohnt, sind die Kriminalfälle und Aufträge ausgegangen. Da kommt es gerade recht, dass mit dem König von Böhmen und dem Inspektor Lestrade gleich zwei Kriminalfälle gleichzeitig gelöst werden müssen. Die Aufträge führen Holmes dazu, dass Dr. Watson, sein Freund und Berater, ins Gefängnis gelangt und bewirken auch, dass der Meisterdetektiv die aufregende Bekanntschaft der intelligenten Abenteuerin Irene Adler macht. Das Ende des Abends wird zeigen, ob es den Detektiven und ihren Helfern gelingt, den wahren Mörder zu überführen und das vermisste Objekt, das seinen Besitzer bloßstellen würde, wiederzubeschaffen. Die Theater-AG freut sich über die kriminalistische Unterstützung der Besucher zur Aufdeckung des Mordes. Der Eintritt ist frei. Roters-Foto

EL-Kurier vom 23.09.2018

Tag des Sports: Sieben Stunden Programm in Lingen

Vor zwei Jahren kamen 7500 Besucher nach Sögel zum Tag des Sports und sahen unter anderem die Künste der Karateka. Foto: Dieter Kremer

 

Lingen. „Spiel, Spaß, Sport!“ heißt am Sonntag (23. September) das Motto in Lingen. Beim dortigen “Tag des Sports” können die Besucher kostenlos Vereine kennenlernen und Sportarten ausprobieren. Weil mit einem großen Interesse gerechnet wird, hat der Fußballkreis extra seine angesetzten Spiele vorgezogen.

Rund um das Gymnasium Georgianum steigt das Sportfest, das am Sonntag von 10 bis 17 Uhr dauern soll. Insbesondere Kinder kommen auf ihre Kosten. Vor Ort gibt es unter anderem zwei Hüpfburgen, Fußball-Dart, Bungee-Run, Kletterwand, Bungee-Trampolin, Looping-Bike und Auto-Bowling. 30 Vereine beziehungsweise Verbände beteiligen sich. An der Podiumsdiskussion „Vereinssport/Schulsport – Quo vadis?” nehmen die zurückgetretene Leichtathletin Maren Orth und der frühere Bayern-Torwart Stefan Wessels teil. Beide sind ehemalige Schüler des Georgianums.

Vereine sollen Werbung für sich machen

Neben vielfältigen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche wird der KSB Emsland gemeinsam mit der Stadt Lingen über Themen wie Ernährung und Gesundheitssport informieren sowie verschiedene weitere Bewegungsangebote vorstellen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und kann wetterunabhängig im und rund um das Gymnasium durchgeführt werden. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Vereine und Verbände vor Ort die Chance nutzen werden, um Werbung in eigener Sache zu machen und hier neue Mitglieder für ihre Vereine akquirieren können“, ist sich KSB-Präsident Michael Koop sicher. Er eröffnet am Sonntag um 10 Uhr den Tag des Sports.

Moderierte vor zwei Jahren die Podiumsdiskussion: Der KSB-Vorsitzende Michael Koop. Foto: Dieter Kremer

Ab 9.30 Uhr wird am Veranstaltungstag die Kardinal-von-Galen-Straße in Lingen gesperrt. Weil mehrere Tausend Besucher erwartet werden, empfiehlt der KSB eine Anreise mit dem Fahrrad. Jeder Besucher, der ein Rad auf dem Fahrrad-Parkplatz (an der Kardinal-von-Galen-Straße) abstellt, erhält ein Los und nimmt automatisch an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es Eintrittskarten und Gutscheine.

Das Emsland beteiligt sich bereits zum zweiten Mal am Tag des Sports. Am 14. August 2016 lockte die Veranstaltung 7500 Zuschauer nach Sögel. Auf elf Bühnen beziehungsweise Arealen präsentierten sich diverse Vereine aus dem gesamten Emsland. Rund um das Haus des Sports hatten sie die Möglichkeit, ihre Sportarten mittels Infostand oder Präsentationen ins Rampenlicht zu rücken. Mitmachen und Ausprobieren standen in Sögel im Vordergrund. Am Morgen wurde der neue Kunstrasenplatz eingeweiht.

Vor zwei Jahren beteiligte sich auch der Amateur-Box-Club Lingen am Tag des Sports. Foto: Dieter Kremer

Nach der erfolgreichen Durchführung des Tags des Sports vor zwei Jahren hat sich der KSB Emsland erneut beim niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport um die Ausrichtung der Veranstaltung beworben und den Zuschlag erhalten.

Fünfter Tag des Sports in Niedersachsen

Auch in Holzminden und Osnabrück können sich am Sonntag die Besucher über zahlreiche Sportarten informieren und diese direkt vor Ort ausprobieren. In Niedersachsen findet der Tag des Sports zum fünften Mal statt. Wie in den Jahren zuvor unterstützt das Land Niedersachsen den „Tag des Sports“ mit insgesamt 100.000 Euro.

„In Niedersachsen spielt der Sport von jeher eine große Rolle”, sagt Niedersachsens Sportminister, Boris Pistorius.” Das zeigen nicht nur die Erfolge niedersächsischer Spitzensportlerinnen und Sportler, sondern insbesondere auch das große Interesse am Breitensport, in den Ballungszentren genauso wie in den ländlicheren Regionen. Sport gehört dazu! Am Tag des Sports wollen wir deshalb die ganze Vielfalt des Sportangebotes in Niedersachsen präsentieren. Das bunte und abwechslungsreiche Angebot kann sicherlich den ein oder anderen dazu motivieren, wieder aktiv Sport zu treiben – oder auch einmal eine ganz neue Sportart auszuprobieren.“

Weitere Informationen auf der Homepage des KSB Emsland unter www.ksb-emsland.de oder unter https://www.georgianum-lingen.de/tag-des-sports-am-23-september-2018/

 

Text: Dieter Kremer

Quelle: noz.de vom 20.09.2018

Viele gute Ideen für Mitmachaktionen

Fünfter „Tag des Sports“ in Niedersachsen: Abwechslungsreiches Programm am Sonntag am Georgianum in Lingen

Laden am kommenden Sonntag zum „Tag des Sports“ nach Lingen ein: (v. l.) KSB-Sportreferent Frank Gunia, KSB-Präsident Michael Koop und Wolfgang Stehr, Koordinator der Sportveranstaltung. Albers-Foto

Lingen (eb) – Bereits zum fünften Mal findet am kommenden Sonntag (23.9.) der „Tag des Sports“ in Niedersachsen statt. Unter dem Motto „Spiel, Spaß, Sport!“ wird allen Sportbegeisterten ein abwechslungsreiches Programm geboten. Von 10 bis 17 Uhr können die Besucher sich in Lingen, Osnabrück und Holzminden über zahlreiche Sportarten informieren und diese direkt vor Ort ausprobieren.

Nach der überaus erfolgreichen Durchführung des Tags des Sports 2016 in Sögel hat sich der Kreissportbund (KSB) Emsland erneut beim niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport um die Ausrichtung der Veranstaltung beworben und den Zuschlag erhalten. Um der Größe und der geografischen Lage des Emslandes gerecht zu werden, wird die Veranstaltung im Süden am Gymnasium Georgianum in Lingen durchgeführt.

Niedersachsens Sportminister, Boris Pistorius, sagt: „In Niedersachsen spielt der Sport von jeher eine große Rolle. Das zeigen nicht nur die Erfolge niedersächsischer Spitzensportler, sondern insbesondere auch das große Interesse am Breitensport, in den Ballungszentren genauso wie in den ländlicheren Regionen. Sport gehört dazu! Am Tag des Sports wollen wir deshalb die ganze Vielfalt des Sportangebotes in Niedersachsen präsentieren. Das Angebot kann sicherlich den ein oder anderen dazu motivieren, wieder aktiv Sport zu treiben – oder auch einmal eine ganz neue Sportart auszuprobieren.“

„Wir sind davon überzeugt, dass unsere Vereine und Verbände vor Ort die Chance nutzen werden, um Werbung in eigener Sache zu machen und hier neue Mitglieder für ihre Vereine akquirieren können“, ist sich KSB-Präsident Michael Koop sicher.

Die Veranstaltung ist kostenfrei sein und wird wetterunabhängig im und rund um das Gymnasium Georgianum (Kardinal-von-Galen-Straße 7–9) durchgeführt. Wie in den Jahren zuvor unterstützt das Land Niedersachsen den „Tag des Sports“ mit insgesamt 100000 Euro.

EL-Kurier vom 19. September 2018

Stolpersteine geben jüdischen Bürgern Lingens ihre Namen zurück

Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat am Dienstag (18.9.2018) in Lingen fünf weitere Stolpersteine zur Erinnerung an Lingener Juden verlegt, die in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ums Leben gekommen sind. Zahlreiche Bürger, darunter auch Schüler und Schülerinnen des Georgianums und Franziskusgymnasiums, begleiteten Demnig durch die Stadt.

Erinnerung macht Arbeit – auch körperliche: Wilhelmstraße, Burgstraße, Georgstraße – dort wo einst die Lingener Familien Herz, Os, Lewald und Moses lebten, kniet der inzwischen 70-jährige Demnig in seiner Arbeitskluft nieder. Foto: Thomas Pertz

In der Burgstraße 49 erinnert der Stolperstein, den der Künstler Gunter Demnig verlegte, an Johanna Moses, die mit ihrem Mann am 23. Juli 1942 in das sogenannte “Altersghetto Theresienstadt” transportiert wurde. Beide kamen dort ums Leben. Foto: Thomas Pertz

Enno Stemann und Lilli Briese berichten über das sogenannte “Ghetto Theresienstadt”, das eigentlich den Charakter eines KZ hatte. Foto: Alexander Pfleging

Er klopft die herausgenommenen Pflastersteine mit einem Hammer so zurecht, dass die quadratische Messingtafel mit der jeweiligen Inschrift genau in die Lücke passt. Die Ränder füllt der gebürtige Berliner mit Sand auf. Abschließend drückt er einen nassen Schlamm auf eine Rolle, bis der Schwamm nur noch feucht ist. Dann wischt Demnig damit über den Stolperstein. Der glänzt in der Sonne – ein Unikat wie alle anderen fast 70000 Steine, die der Künstler im Laufe der letzten Jahre in ganz Europa verlegt hat. Denn jeder Stein ist durch die Gravur des Namens einzigartig – so unverwechselbar, wie es jeder einzelne jüdische Bürger der Stadt Lingen gewesen war.


Ein Stolperstein für Meyer Herz liegt an der Wilhelmstraße 21 vor dem ehemaligen Haus des Kaufmanns. Dort befindet sich heute der Krankenhausparkplatz. Foto: Thomas Pertz

An sie erinnern Heribert Lange, Vorsitzender des Forums Juden-Christen, Anne Scherger und Benno Vocks sowie Schülerinnen und Schüler des Georgianums und Franziskusgymnasiums. Enno Stemann, Lilli Briese, Moritz Dietrich, Anton Krummen, Noah Werner, Hannah Kuhl, Fynn Bosse, Jan Lillge, Dana Wilting und Michael Krümpel berichten in Kurzreferaten über Auschwitz, Treblinka und Theresienstadt: Orte der Vernichtung jüdischen Lebens – auch aus Lingen.


Schüler des Georgianums und Franziskusgymnasiums referieren über die Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Foto: Thomas Pertz

„Wir gedenken Ihrer heute zutiefst beschämt und mit dem festen Willen, ihr Ansehen, ihre Ehre und Menschenwürde wiederherzustellen“, sagt Lange. Mit diesen fünf seien inzwischen 49 Stolpersteine in Lingen verlegt worden. Menschen wie Meier Herz, Johanna Lewald, Johanna Moses und Andreas und Julia Os gehörten zu den millionenfachen Opfern von Hitlers Mordmaschinerie. Lange dankt allen, die sich an diesem Tag zur Ehre der Opfer des faschistischen Nationalsozialismus versammelt haben.

Benno Vocks erinnert in der Georgstraße 38 an die Geschwister Julia und Andreas Os. Foto: Thomas Pertz

Moritz Dietrich und Anton Krummen gedenken an der Georgstr. 57 Johanna Lewald und gehen hierbei auf die Auflösung des “Familienlagers Theresienstadt”  in Auschwitz-Birkenau ein. Foto: Alexander Pfleging

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann aus dem Talmud, das grundlegende Werk der jüdischen Religion. Jeder der 49 Stolpersteine erzähle, so Tellmann, ein Stück Stadtgeschichte und erinnere damit an eines der dunkelsten Kapitel Deutschlands, auch Lingens. „Durch die Stolpersteine bekommen diese Menschen nach so vielen Jahren einen Namen und ein Gesicht“, betont der Bürgermeister. Das unsägliche Leid der Diktatur scheine heute ebenso in Vergessenheit zu geraten wie die Bedeutung des hohen Guts der Demokratie. Deshalb seien Mahnmale und Gedenkstätten dringender denn je, hebt Tellmann hervor.
Er dankt namentlich denen, die mit der Geschichte der Stolpersteine eng verbunden bleiben: dem früheren SPD-Ratsherr Gerd Kastein als Impulsgeber der Aktion und Anne Scherger als unermüdliche Rechercheurin der jüdischen Geschichte Lingens. Zur historischen Aufarbeitung beigetragen hat auch die heute in Berlin lebende langjährige Lingenerin Anne-Dore Jakob, mit Anne Scherger freundschaftlich eng verbunden.

Recherchierte umfassend über die jüdische Geschichte Lingens: Anne Scherger. Foto: Thomas Pertz

Text: Thomas Pertz

Quelle: www.noz.de/lokales/lingen/artikel/1528888/stolpersteine-geben-juedischen-buergern-lingens-ihre-namen-zurueck; 18.09.2018

Schüler aus Mezöberény auf Stippvisite in Lingen

Partnerschaft des Gymnasiums Georgianum mit Ungarn

15 Gastschüler aus Ungarn sind zurzeit Gäste in Lingen. Foto: Stadt Lingen

Der traditionsreichste Schüleraustausch des Gymnasiums Georgianum wird auch in diesem Jahr aktiv mit Leben gefüllt. Aktuell sind 15 Schüler aus dem ungarischen Mezöberény zu Besuch in Lingen.

Wie die Stadt Lingen weiter mitteilt, besteht die Partnerschaft zwischen dem Lingener Gymnasium Georgianum und dem bilingualen Gymnasium in Mezöberény seit mittlerweile fast 30 Jahren.

Bei einem Empfang im Neuen Rathaus hieß Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann die Gäste willkommen: „Es ist immer wieder schön, wenn junge Menschen aus anderen Ländern unsere Stadt kennenlernen wollen“, wird Tellmann in der Pressemitteilung zitiert.

Der erste Eindruck der Schüler von der Stadt an der Ems fällt den Angaben zufolge sehr positiv aus. Einen Unterschied zu ihrer Heimatstadt konnten die Mädchen und Jungen direkt nach ihrer Ankunft ausmachen: Im Gegensatz zur typisch norddeutschen Fassade aus Klinkersteinen seien die Häuser in Mezöberény meist verputzt und bunt gestrichen. Wo weitere Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen, können die Schüler aus beiden Ländern noch bis zum 19. September herausfinden.

Während ihres Aufenthaltes sind sie in Gastfamilien untergebracht und besuchen den Unterricht des Gymnasiums Georgianum. Neben dem Lernen stehen die Begegnungen untereinander im Mittelpunkt. So sind gemeinsame Ausflüge durch das Emsland und eine Fahrt nach Amsterdam geplant.

Einen besonderen Dank sprach Bürgermeister Tellmann den ungarischen Lehrern Eva Farkas und Tibor Takács sowie den deutschen Lehrern Michael Wilmes und Sebastian Zermann aus, die den Schüleraustausch erneut organisiert haben und die Schüler begleiten. Er hoffe, dass die Beziehungen zwischen den beiden Schulen noch lange andauern und noch viele gegenseitige Besuche folgen, so Tellmann weiter. pm

Lingener Tagespost vom 15.09.2018