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Die „Helping Hearts“ im vollen Einsatz bei der „Eins-mehr-Aktion“

Am vergangenen Samstag (20.06.20) fand die jährlich stattfindende „Eins-mehr-Aktion“ in vielen verschiedenen Discountern und Supermärkten statt. In diesem Jahr war erstmals die AG „Helping Hearts“ unserer Schule mit dabei.

Um 10.00 Uhr positionierten sich die Schülerinnen und Schüler vor dem Rewe-Markt an der Josefstraße und sprachen, natürlich gut mit Mundschutz und Handschuhen ausgerüstet, die Menschen auf ihrem Weg in den Laden an.

Bei der Eins-mehr-Aktion geht es, wie der Name schon vermuten lässt, darum, ein Lebensmittel mehr zu kaufen, damit dieses dann an die „Lingener Tafel“ gespendet werden kann. Organisiert wurde die Initiative zum 14. Mal vom Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd.

Ein Großteil der angesprochenen Einkäufer nahm die Aktion sehr positiv auf und lobten das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Wenn auch nicht alle ein Lebensmittel mehr kaufen wollten, wurde dieses Defizit von anderen Supermarktbesuchern wieder wett gemacht, da teils gerne auch mehrere Tüten Nudeln oder Mehl, etc. gespendet wurden. 

Am Ende des erfolgreichen Tages war es den Schülerinnen und Schülern möglich, den Mitarbeitern der Tafel sieben randvoll mit Lebensmitteln gefüllte Einkaufswagen stolz zu überreichen.

„Ich fand es sehr erstaunlich, dass selbst Menschen gespendet haben und bereit waren, Hilfsbedürftigen zu helfen, von denen man es nicht erwartet hätte. Mich hat es sehr gefreut, ein Teil der Aktion zu sein, zumal es erstaunlich war, wie viele Komplimente man von Personen bekommen hat, dass wir als Jugend-AG uns für die „Lingener Tafel“ einsetzen,“  resümierte Mika-Jos Schmees aus der 10b, einer der Gründungsmitglieder der AG, der sich bereits mit den anderen Mitgliedern auf die kommende Aktion „Eins-mehr“ im nächsten Jahr freut.

Die “Helping Hearts“ im vollen Einsatz für bedürftige Menschen:

Vordere Reihe: Jana Müller; hintere Reihe: Mika-Jos Schmees, Matthis Mohaupt und Niclas Roling, Klasse 10b
Alica Nienhaus, Klasse 10b
Matthis Mohaupt und Jana Müller, Klasse 10b

Text: Jana Müller, Klasse 10b; Fotos: Mika-Jos Schmees, Klasse 10b

Informationen zur Einschulung unserer neuen Fünftklässler

Liebe neue Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern unserer neuen Fünftklässler!

Ihr geht den letzten Tagen eurer Grundschulzeit entgegen. Wir arbeiten mit Hochdruck an eurer Einschulungsfeier, die am 28.08.2020 ab 15.00 Uhr sein wird. Wir werden immer 2 Klassen gemeinsam einschulen, damit nicht zu viele Menschen versammelt sein werden. Hierzu erhaltet ihr in den nächsten Tagen Post. Neben einem Informationsbrief der Schulleitung stellen sich auch eure neuen Klassenleitungen vor. Darüber hinaus erhaltet ihr unsere Informationsbroschüre mit vielen nützlichen Informationen. Wir wünschen euch einen guten Abschluss eurer Grundschulzeit, erholsame Ferien mit euren Familien und dann hoffen wir, dass ihr viel Freude am Tag eurer Einschulung mitbringen werdet.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Kösters

Niederländisch ab Klasse 8

Liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7,


ab dem nächsten Schuljahr habt ihr die Möglichkeit an einem Nachmittag in der Woche Niederländisch als dritte Fremdsprache zu erlernen.

Warum ihr das tun solltet, alle weiteren Informationen und die Anmeldung könnt ihr der PDF-Datei, die ihr hier herunterladen könnt, entnehmen.

Text: Theresa Hülsmann

Insektenhotels – Biologieunterricht mal anders

Die SchülerInnen der Klasse 5c haben in den letzten Wochen der Schulschließung tolle Insektenhotels gebaut. Nachdem vorab im Unterricht die Überwinterung von Insekten und Wildbienen thematisiert worden war, war es der Klasse ein wichtiges Anliegen, unsere kleinsten, so wichtigen Mitlebewesen etwas zu unterstützen.
Ihnen fehlt es nämlich häufig an Unterschlupf und Nistplätzen, da die natürlichen „Wohnquartiere“ wie zum Beispiel Lehmhänge oder Totholz viel seltener geworden sind in der vom Menschen ordentlich aufgeräumten Natur.
Genau hier kommen unsere Insektenhotels ins Spiel, die zumindest einen kleinen Teil des verlorenen Lebensraums ersetzen können.

Die SchülerInnen haben mit größter Sorgfalt und viel Engagement an den Häusern für die Insekten gewerkelt und wurden häufig auch durch Geschwister und Eltern fleißig unterstützt. Neben der Funktionalität legten sie dabei natürlich auch sehr viel Wert auf Kreativität.
Wie auf den Bildern zu erkennen ist, sind so nun ganz verschiedene Insektenhotels entstanden, z.B. in Form einer Raupe, als mehrgeschossige Häuschen, bunt bemalte Konservendosen, in alten Weinkisten usw.

Auch in unserem Schulgarten gibt es bereits ein großes Insektenhotel. Wir, die Klasse 5c, würden uns freuen, wenn auch ihr euch für unsere kleinen Freunde einsetzt und noch ganz viele Insektenhotels bei euch zu Hause hinzukommen. Inspiration und Anleitungen findet ihr auf unseren Bildern oder auch zahlreich im Internet.

Übrigens keine Angst: Wildbienen, die eventuell in das Insektenhotel einziehen, werden nicht stechen. Zwar haben die Weibchen einen kleinen Stachel, der aber zu schwach ist, die menschliche Haut zu durchdringen. Außerdem verteidigen Wildbienen im Gegensatz zu Honigbienen ihr Nest nicht, sodass man die Hotelgäste ganz ohne Bedenken Willkommen heißen kann.

(Bilder: Klasse 5c, Text: Julia Schniedergers)

Überprüfung der E-Mailadressen der Eltern

Die Schule möchte auch wegen der derzeitigen Situation aktuelle Informationen für Eltern gerne als E-Mail an die E-Mailadresse schicken, die die Eltern bei der Anmeldung in der Schule hinterlegt haben. Um zu prüfen, ob die Adressen noch aktuell sind, wird das Sekretariat am Montag, dem 4. Mai eine Test-Mail an diese Elternadresse schicken mit der Bitte um eine kurze Rückmeldung.
Die Rückmeldung muss unbedingt Vor- und Nachname sowie Klasse des/der Schülers/in enthalten, damit eine korrekte Zuordnung möglich ist.
Schüler(innen) werden gebeten, ihre Eltern über die Test-Mail und dass es sich nicht um Spam handelt, zu informieren. Wer bis mittags keine Mail aus dem Sekretariat erhalten hat, hat entweder keine Mail hinterlegt oder die Adresse ist nicht mehr aktuell. In diesen Fällen werden die Eltern gebeten, dem Sekretariat über den Schüleraccount eine E-Mailadresse zu nennen, unter der sie erreichbar sind.
Eltern, die danach keine aktuelle E-Mailadresse in der Schule hinterlegt haben, können natürlich weiterhin der Homepage aktuelle Informationen entnehmen.

Die Ode an die Freude – Ein stilles Jubiläum?!

Es ist 2020, das Beethovenjahr. Doch die Konzertsäle bleiben leer. Die Coronakrise hat Deutschland fest im Griff. Trotz alledem verstummt die Musik nicht. Um ein Zeichen des Zusammenhalts zu setzen, sind Musiker aus ganz Deutschland über die sozialen Netzwerke aufgerufen, von zu Hause aus an einem Flashmob teilzunehmen.
Auch Schüler und Lehrer des Gymnasiums Georgianum Lingen beteiligen sich daran. Am 22.03. spielen sie um 18:00 Uhr aus dem Fenster, vom Balkon oder der Terrasse aus passend zum Beethoven-Jubiläumsjahr die „Ode an die Freude“.
Einen Mitschnitt dieses digitalen Kurzkonzertes könnt ihr auf unserem Youtubekanal sehen. Wir wünschen euch viel Spaß dabei.

Rundbrief der Woche vom 27. April 2020

Gymnasium Georgianum

1. Elternabende Jahrgänge 5 und 6

Die Elternabende für die Jahrgänge 5 (Informationen zur zweiten Fremdsprache) und 6 (Informationen zur Klassenzusammensetzung im Jahrgang 7 und zum bilingualen Sachfachunterricht) finden aus gegebenem Anlass nicht statt. Wir informieren euch und eure Eltern stattdessen über IServ bzw. die E-Mailverteiler der Eltern (für den Jahrgang 5 wurden die Informationen bereits versandt). In den Informationen werden auch die jeweiligen Ansprechpartner mit Angabe der Mailadresse benannt.

2. Jahrgang 11 – Informationsabend zur Kurswahl

Da der Informationsabend zur Kurswahl für die Qualifikationsphase aus gegebenem Anlass nicht stattfinden kann, bietet unser Oberstufenkoordinator Herr Völpel Gesprächstermine zur Beratung an. Ihr könnt ihn in der Zeit von Montag, den 4.05. bis Freitag, den 8.05.2020 in der Zeit von 8 bis 13 Uhr telefonisch (Tel.: 80787623) erreichen. Lasst euch bitte vorher im Sekretariat (Tel.: 8078760) einen Gesprächstermin geben. Die Kurswahlen finden Ende Mai im Computerraum der Schule statt. Den genauen Termin und Angaben zum organisatorischen Ablauf wird Herr Völpel euch rechtzeitig mitteilen.

3. 30-Tage-Plank-Challenge ein Erfolg

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte waren bei der Plank-Challenge dabei und verbesserten dadurch ihren Fitnesszustand. Klasse! Auch wurden sehr viele Bilder von euch auf der digitalen Pinnwand gepostet (https://padlet.com/gg1680/plank). Eine neue Challenge ist schon gestartet. Seid auch hier dabei: (https://padlet.com/gg1680/LNGNGPS). Einen Bericht mit Fotos von der aktuellen Challenge findet ihr auf unserer Homepage. Ein besonderer Dank geht an die Organisatoren Dominik Stauber und Hanjo Vocks.

4. SV-Aktion – “We got you covered”!

Wir wollen als Gemeinschaft Masken nähen und verkaufen. Diese Masken entsprechen der Maskenpflicht, die für die Schülerbeförderung gilt. Außerdem schreibt der Landkreis Emsland, dass auch auf dem Schulhof und auf dem Weg zum Klassenraum Masken getragen werden sollen. (https://www.emsland.de/buerger-behoerde/aktuell/pressemitteilungen/schulstart-unter-besonderen-bedingungen.html
Den Erlös spenden wir an die Caritas im Emsland und an Project:help. Beide Organisationen kümmern sich um Menschen, die es besonders hart trifft. 

Wie kannst du helfen? 
Hilf uns Masken zu nähen. Jeder darf mitmachen: Schüler, Eltern, Großeltern, Nachbarn, Freunde… Man braucht hierfür eine Nähmaschine, Stoff und etwas Gummiband. Nähvorlagen findest du vielleicht selbst oder bekommst du von uns, wenn du uns anschreibst. 

Du möchtest mitmachen? 
Dann schreib uns eine E-Mail auf IServ mit einer groben Anzahl an Masken, die du für unsere Aktion spenden würdest. Am 4.5. und 5.5. von 14:30 – 16:00 Uhr kannst du sie dann zum ersten Mal in der Pausenhalle im A-Gebäude abgeben. Weitere Termine werden noch verkündet. Wer Unterstützung bei dem benötigten Material braucht oder noch Fragen hat, der kann sich gerne bei uns melden. Schickt uns auch gerne Fotos, die wir auf Instagram und Facebook teilen können 🙂

Eine Maske wird 4 Euro kosten. Wir verkaufen, solange der Vorrat reicht. 
Am 7.5. von 14:30 – 17:00 Uhr startet der erste Verkauf, in den Wochen danach immer dienstags und mittwochs von 9:30-12:30 Uhr.

Die Caritas ist ein Verein, der sich für sozial Schwächere in Deutschland, aber auch weltweit, einsetzt. In der Corona Krise kümmert sie sich zum Beispiel um die Versorgung von Obdachlosen und Familien in Not.
Project:help ist ein Lingener Verein, der in Südafrika Hilfsprojekte unterstützt. Es steht Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Seit 11 Jahren sammelt unsere Schule schon Geld für das Projekt „Crosspoint Academy“. Dort stehen sie nun vor einer großen Herausforderung, denn viele Eltern verlieren ihre Arbeit und können das Schulgeld nicht mehr aufbringen. Man braucht Hilfe, um die Kosten für zum Beispiel Gehälter und Miete zu decken. 

Also mach mit und wir helfen denen, die es gerade brauchen!

Eure SV

C. Horas, Koordinatorin Sek I                      M. Heuer, Schulleiter

Hinweis des Beratungslehrerteams

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

angesichts der durch die Coronakrise eingetretenen Veränderungen des schulischen Lebens möchten wir als Beratungslehrerteam des Georgianums auf Folgendes hinweisen:

Falls Sie uns in einer wichtigen Angelegenheit sprechen möchten, ist das selbstverständlich auch jetzt möglich. Probleme und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Schule können natürlich auch in Zeiten wie diesen entstehen und verlangen nach einer Lösung. Bitte melden Sie sich in einem solchen Fall umgehend bei einem von uns.

Sie erreichen uns per E-Mail oder telefonisch unter:

Melanie Kamps:         melanie.kamps@gg-lin.de                0591/1626486

Gerd Höckner:           gerhard.hoeckner@gg-lin.de             0591/ 66895

Herzliche Grüße! Bleiben Sie gesund!

Melanie Kamps                      Gerd Höckner

Beratungslehrerin                   Beratungslehrer

Verschiebung der Wiedersehensfeier in das Jahr 2021

Verein ehemaliger Georgianer e. V.
Kardinal-von-Galen-Straße 7-9, 49809 Lingen (Ems)

Lingen, im April 2020

Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Georgianum und Johanneum,

im Rahmen der aktuellen Corona-Pandemie wurde in der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020 festgelegt: „Großveranstaltungen spielen in der Infektionsdynamik eine große Rolle, deshalb bleiben diese mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.“ Auch wenn mit Großveranstaltungen wohl Veranstaltungen mit über 1000 Personen gemeint sind, hat sich der Vorstand des Vereins ehemaliger Georgianer in seiner Videokonferenz vom 20. April 2020 entschieden, das diesjährige Georgianerfest abzusagen und auf das Jahr 2021 zu verschieben (aktuelle Meldungen: www.georgianer.de).

Mit dieser Absage möchten wir einerseits dem Risiko einer späteren Absage ausweichen. Anderseits möchten wir aber insbesondere die vielen über 60-jährigen Ehemaligen bzw. auch die Ehemaligen mit einer Vorerkrankung nicht in die Verlegenheit bringen, aufgrund des erhöhten Risikos im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, nicht an unserem Treffen teilnehmen zu können.

In der Hoffnung einer Bewältigung der Corona-Krise im laufenden Jahr planen wir das Ehemaligentreffen dann für das letzte Augustwochenende 2021. Selbstverständlich behalten die bereits geleisteten Teilnehmerbeiträge auch für das kommende Jahr ihre Gültigkeit als Teilnahmevoraussetzung. Wir würden uns freuen, wenn diejenigen, die ihren Beitrag für die Jahre 2016 bis 2020 noch nicht geleistet haben, diesen in Höhe von EUR 50,00 auf das Vereinskonto (DE52 2665 0001 0000 0209 90) bei der Sparkasse Emsland einzahlen, damit die Festvorbereitung für 2021 auch finanziell sichergestellt werden kann. Alle diejenigen, die bereits ihre Hotelunterkunft gebucht haben, möchten wir darauf hinweisen, diese ggf. fristgerecht zu stornieren. Eine Bitte noch: Sendet eure Mail-Adressen an info@georgianer.de – das erleichtert den Schriftverkehr.

Wir bedauern die Absage sehr und hoffen auf das Verständnis aller Mitglieder. Für die übernächste Wiedersehensfeier werden wir dann im Jahr 2025 selbstverständlich wieder auf den alten Rhythmus zurückkehren.

Mit gymnasialen und heimatlichen Grüßen

Heinz Gehring (1. Vorsitzender)
Georg Kruse (2. Vorsitzender)

Für Rückfragen stehen euch die Vorstandsmitglieder gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind dem Anschreiben im PDF-Format zu entnehmen, welches hier heruntergeladen werden kann.

Georgianum erreicht Platz 4 auf Landesebene

Junges Team erzielt tollen Erfolg beim Schulschach

Nach den souveränen Turniersiegen auf Kreis-, Unterbezirks- und Weser-Ems-Ebene fuhr unser noch sehr junges Team am 11. März 2020 gespannt zum Landesfinale im Schulschach nach Hannover. Leider musste die Mannschaft kurzfristig auf Isaak Kerti verzichten, sodass sie nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Da mit Jano Gerling ein starker Ersatzspieler parat stand, startete das Team trotzdem erwartungsfroh ins Turnier. Dazu stiegen die Mannschaft und ihr Betreuer Herr Herbrüggen bereits um 6:45 Uhr in den Bus, der sie zum Turnierort brachte.

Das Team mit Moustafa Wati, Ward Alyousef, Fabian Saatkamp und Jano Gerling startete mit einem klaren 3:1 gegen das Team vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium Osnabrück in den Wettbewerb.

Im zweiten Spiel folgte dann leider die erste – wenn auch recht unglückliche – Niederlage mit 1,5-2,5 gegen die Mannschaft aus Göttingen. Zwar folgte im Anschluss ein kampfloser 4-0 Sieg gegen das nicht anwesende Team aus Stade, dann allerdings zeigte sich, dass die beiden Teams aus der Region Hannover in diesem Jahr noch eine Nummer zu groß für uns waren.

Nach zwei Niederlagen in diesen Partien war es schwierig, sich für die beiden abschließenden Spiele gegen Uelzen und Braunschweig zu motivieren und zu konzentrieren. Beide Spiele gegen die schlagbaren Gegner endeten „nur“ unentschieden.

Am Ende stand mit 6-8 Punkten und 12,5-15,5 Brettpunkten trotzdem der undankbare, aber respektable 4. Platz, der Hoffnung für das nächste Jahr macht.

Da dann nämlich alle vier Spieler immer noch in der Altersklasse antreten können, wollen wir 2020/21 einen neuen Anlauf machen, Landesmeister zu werden!

Dann würde es auch für uns heißen: Wir fahren nach Berlin!

Text und Fotos: Jürgen Herbrüggen

Georgianum holt nächsten Schach-Titel

Sieg beim Weser-Ems-Finale 2020

Mit dem Doppelsieg unserer beiden Teams in der WK 4 in der Region Landkreis Emsland / Grafschaft Bentheim konnten unsere Schüler die Qualifikation für das Bezirksfinale in Bad Zwischenahn erreichen. Bereits um 715 Uhr starteten unsere Mannschaften begleitet vom AG-Leiter Jürgen Herbrüggen am 26.02.2020 mit dem Bus gemeinsam mit Schülern von der Gesamtschule Emsland und aus Nordhorn in Lingen.

Unsere junge zweite Mannschaft mit Iskander Mustafin, Jano Gerling, Tore Lange und Hannes Rump ging als Vize-Unterbezirksmeister als Außenseiter ins Turnier und konnte erfreulicherweise gut mithalten. Nach zwei Siegen gegen Leer und die Gastgeber aus Bad Zwischenahn sowie einem Unentschieden und vier Niederlagen stand am Ende der tolle sechste Platz. Besonders stark spielte Jano, der an Brett 2 vier seiner sieben Partien gewinnen konnte.

Nach den sehr souveränen Siegen auf Kreis- und Unterbezirksebene rechnete sich unsere erste Mannschaft mit Moustafa Wati, Ward Alyousef, Isaak Kerti und Fabian Saatkamp sogar Chancen auf den Turniersieg aus.

Nach einem klaren 4-0 gegen unsere zweite Mannschaft und einem knappen 2,5-1,5 gegen das Team aus Westerstede, stand die Partie gegen das bis dahin ungeschlagene Team aus Aurich an. Nachdem diese Schule uns im Vorjahr noch 3-1 besiegt hatte, gelang diesmal uns der Sieg mit 3-1 Brettpunkten. Nach weiteren drei klaren Siegen und einem Unentschieden gegen das Team vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium aus Osnabrück stand der letztendlich klare Turniersieg mit 13-1 Mannschafts- und 23-5 Brettpunkten. Damit hat sich unser Team als Bezirksmeister für das Landesfinale am 11. März in Hannover qualifiziert. Ebenfalls vertreten wird dort das zweitplatzierte Team vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium Osnabrück sein, das unsere Mannschaft im Turnier klar mit 3,5-0,5 besiegen konnte.

In einem sehr starken Team gelangen Ward mit 6 Siegen und Moustafa mit 7 Siegen aus 7 Partien an Brett 1 herausragende Leistungen.

Die Reisegruppe Georgianum

Text und Fotos: Jürgen Herbrüggen

Nach der Bluttat von Hanau: 1000 Bürger in Lingen sagen bei Mahnwache rassistischer Gewalt den Kampf an

Rund 1000 Menschen setzten am Sonntag mit ihrer Teilnahme an der Mahnwache in Lingen nach der Bluttat in Hanau ein Zeichen gegen Hass, gegen Hetze und gegen Rassismus. Foto: Ludger Jungeblut

Rund 1000 Menschen haben am Sonntagabend mit ihrer Teilnahme an der Mahnwache vor dem Historischen Rathaus in Lingen ein eindrucksvolles Zeichen gegen Hass, gegen Hetze und gegen Rassismus gesetzt. Die Direktorin der Kunsthalle, Meike Behm, Heribert Lange, Vorsitzender des Forums Juden-Christen und der BN-Fraktionsvorsitzende Robert Koop hatten dazu ein breites Bündnis organisiert.

Anlass war die ausländerfeindliche Buttat in Hanau, bei der ein 43-jähriger Deutscher in der Nacht zum Donnerstag neun Bürger mit Migrationshintergrund erschossen hatte. Der Mann tötete auch seine Mutter und richtete sich dann selbst. In den musikalischen Beiträgen der Gruppen Zain Landozz & Friends sowie Tobias Bako & Friends wurde zu Gewaltlosigkeit aufgerufen. Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle Lingen, las aus dem Buch von Carolin Emcke „Gegen den Hass.“ Die Flut des Hasses dürfe nicht weiter anschwellen, mahnt Emcke.

 Deutliche Botschaften hatten die Redner während der Mahnwache: Oberbürgerbürgermeister Dieter Krone: „Es ist überwältigend zu sehen, wie viele von ihnen sich heute auf den Weg gemacht haben, um hier und jetzt ihre Solidarität mit den unschuldigen Opfern von Hanau zum Ausdruck zu bringen. Und gleichzeitig zu zeigen: Wir lassen uns nicht vergiften von fremdenfeindlichen Parolen und Hasstiraden.“ Das tiefe Mitgefühl gelte den Angehörigen, Freunden und Bekannten der grausam, brutal und heimtückisch ermordeten Opfer, der Verletzten sowie allen Hanauer Bürgern. „Gleichzeitig stehen wir heute aber auch hier, um allen Hetzern rechter Parolen und rechter Gewalt entgegenzurufen: Wir nehmen eure dumpfen Phrasen und manipulativen Kommentare nicht länger hin.“ 

Der in Lingen lebende Musiker Zain Landozz aus Togo sang das Lied Biassi. Das heißt übersetzt „Warum?“ Er rief allen Menschen zu: „Nie wieder Gewalt! Wir wollen in Frieden leben!“ Foto: Ludger Jungeblut

Krone betonte, dass rechtsradikales Gedankengut in Lingen keinen Platz habe und auch nicht in Deutschland. Die AfD-Bundesspitze griff er scharf an. Diese versuche, die Taten in Hanau zu verharmlosen und als Gewaltakt eines einzelnen Irren zu bezeichnen, der nicht im Zusammenhang mit der AfD stehe. Der Oberbürgermeister: „Eine Partei, die Rechtsextremismus in ihren Reihen duldet, deren Mitglieder zum Teil völkische und rassistische Anschauungen vertreten oder die Verbrechen der Nazis verharmlosen und die auf populistische Stimmungsmache setzt, ist untragbar. Wir wolle diese Partei nicht in dieser Stadt.“ Damit spreche er für alle im Rat vertretenen Fraktionen.

Lingen stehe für Menschlichkeit, Vielfalt und Respekt. Hanau zeige, wie wichig es sei, die Werte unserer Demokratie, der Freiheit und der Mitmenschlichkeit zu verteidigen. „Terrorakte wie diesem dürfen wir nicht ohnmächtig begegnen, sondern wir müssen unsere Stimme erheben und lautstark für unsere Werte eintreten“, hob der Oberbürgermeister in seiner Rede hervor.

Heribert Lange, Forum Juden-Christen: Der Vorsitzende des Forums verlas die Namen der Toten, um dann um eine Schweigeminute zu bitten. Er zitierte Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth mit den Worten: „Am Anfang steht der Angriff gegen die Menschlichkeit. Ihm folgt alsbald der Angriff gegen die Menschen.“ Die Vorstellung, dass das, was in Halle und jetzt in Hanau passiert sei, das Werk von Irren oder kranken Menschen sei und entsprechend einzuschätzen, sei nicht einmal halb richtig. „Auch der auf diese Weise kranke Mensch nimmt seine Wahnbilder aus dem Leben dieser Gesellschaft: aus ihrem Reden, aus ihrem Handeln und aus ihren Agressionen, auch den verbalen.“

Die krude Ideologie von der völkischen Gemeinschaft entlasse Menschen aus ihrer unveräußerlichen Menschenwürde und erkläre sie zum Freiwild. Lange rief dazu auf, gegen den Ungeist der Menschenverachtung, das eherne Gesetz der Faschisten, aufzustehen. Lange: „Lassen Sie uns aneinander an die Hand nehmen und uns stark machen und zusammen und einmütig Nein sagen, wenn diese Rattenfänger mit ihrem uralten Gift unsere Gesellschaft durchqueren, um ihr verhängnisvolles und inzwischen viel zu weit fortgeschrittene Werk der Spaltung der Gesellschaft aufzuhalten und zu beenden.“

Petra Tiesmeyer, DGB: Die Geschäftsführerin der DGB-Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, erklärte: „Dieser Hass, diese Menschenverachtung, die sich auch in dieser Tat in Hanau wieder zeigt, macht sprachlos. Wir alle stehen heute hier, um unsere Betroffenheit, unser Mitgefühl und auch unsere Wut zu zeigen.“ Nach ihrer Ansicht fallen diese Taten und deren Täter nicht einfach vom Himmel. Dieser Hass, diese Menschenverachtung sei gezielt geschürt worden. „Sollten wir nicht aus der Geschichte lernen? Wir wissen doch aus der Zeit des Nationalsozialismus, wie es begann und wohin das führte.“

Die rechtspopulistische Rhetorik habe inzwischen mit der AfD Einzug in deutsche Parlamente gehalten. Laut Tiesmeyer erdreisten sich deren Vertreter, für ihre eigenen Hasstiraden diie Verantwortung abzulehnen und begeben sich mal wieder in die Opferrolle. Ausdrückllich dankte Tiesmeyer dankte Oberbürgermeister Krone und dem Lingener Stadtrat für deren klare Haltung, der AfD in der Stadt keinen Raum zu lassen.

Sie forderte Zivilcourage: „Wir müssen im Alltag, bei der Arbeit, in der Nachbarschaft oder in der Kneipe, im Zug, Bus und auf der Straße alle unterstützen und zu Hilfe eilen, die mit rechten Parolen und rassistisch beschimpft oder gar tätlich angegriffen werden. Es darf keine weiteren Opfer geben!“

Das Lied Imagine, die berühmte Friedenshymne von John Lennon, sang Theresa Nguyen. Foto: Ludger Jungeblut

Marie Beenken, Schülerin: „Bildung ist das beste Mittel gegen den irrationalen Hass“, sagte Marie Beenken. Die stellvertretende Schülersprecherin des Gymnasiums Georgianum setzte sich dafür ein, die Migrationen wertzuschätzen und ihnen die Wichtigkeit zuzuschreiben, die sie in der heutigen globalisierten Weg verdiene. Der Gruppe Tobias Bako & Friends blieb die Aufgabe, mit ihrer Sängerin Theresa Nguyen die Teilnehmer der Mahnwache mit dem berühmten Lied „Imagine“ von John Lennon und der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander nach Hause zu schicken.

Text: Ludger Jungeblut
Quelle: www.noz.de/lokales/lingen/artikel/2002963/1000-buerger-in-lingen-sagen-rassistischer-gewalt-den-kampf-an
vom 24.02.2020

Im Podcast der Ems-Vechte-Welle ist auch Marie Beenken zu hören!

Viel Applaus für junge Talente: Leni Storm aus Lingen gewinnt Kreisentscheid der Vorleser

Den Kreisentscheid beim, Vorlesewettbewerb gewann Leni Storm vom Gymnasium Georgianum (Mitte vorn). Foto: Sebastian Hamel

Sie trägt nicht nur den Nachnamen eines bekannten deutschen Schriftstellers, für Leni Storm aus Lingen spielt Literatur auch tatsächlich eine bedeutende Rolle. Aus einem ihrer zahlreichen Lieblingsbücher, namentlich „Wörter mit L“ von Autorin Tamara Bach, hat die Schülerin des Gymnasiums Georgianum eine Textpassage vor großem Publikum vorgetragen – und damit den Sieg beim Vorlesewettbewerb der Sechstklässler errungen.

Bei der Veranstaltung in der Marienschule in Lingen konnte sie sich gegen zehn weitere Schüler aus dem gesamten Emsland durchsetzen und darf somit im April beim Bezirksentscheid antreten, welcher ebenfalls in Lingen ausgetragen wird.

Simone Knocke, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Lingen, hieß die Mädchen und Jungen sowie zahlreiche Eltern und Lehrkräfte in der Schulaula willkommen. Sie sprach den Teilnehmern Mut zu: „Ihr habt euch ja schon zweimal durchgesetzt – als Klassen- und als Schulsieger.“ Nun folgte also der Entscheid auf Kreisebene.

Gestaltet wurde der Wettbewerb in zwei Runden: Zunächst durften die Sechstklässler eine selbst gewählten Text lesen, den sie zuvor ausgiebig vorbereiten konnten. Neue Werke wie „Freedom. Die Schmahamas-Verschwörung“ des YouTubers Paluten fanden sich ebenso darunter wie  die Klassiker „Harry Potter“ oder „Hanni und Nanni“. In Runde zwei galt es, die Herausforderung eines unbekannten Textes meistern. Dazu legte Simone Knocke ihnen das neue Jugendbuch „Grüne Gurken“ von Lena Hach vor, welches von der tollpatschigen Teenagerin Lotte handelt, die sich in ihrer neuen Heimat Berlin zurechtfinden muss.

Die vierköpfige Jury – bestehend aus Mechthild Jasper von der Katholischen Öffentlichen Bücherei Groß Hesepe, Karin Wilde von der Trinitatis-Bücherei Lingen, Andrea Salomon von der Buchhandlung Holzberg aus Lingen sowie Vorjahressiegerin Paulina Degenhardt – hatte keinen leichten Job. Die Expertinnen mussten einerseits die Lesetechnik – also Sicherheit, Aussprache und Tempo – beurteilen, andererseits auf die Interpretation – also die inhaltliche und atmosphärische Gestaltung – achten. Bei den eigenen Texten war zudem die Auswahl der Passage ein Kriterium, etwa ob der Abschnitt schlüssig ist und Interesse am Buch weckt.

Dann folgte der spannende Moment: „Es war sehr schwer für uns, denn alle waren gut“, befand Jury-Mitglied Paulina Degenhardt. Letztlich konnte Leni Storm jedoch am meisten überzeugen. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, sagte die Siegerin anschließend im Gespräch mit der Redaktion. Zu ihren Gefühlen beim Auftritt meinte sie: „Es war schon aufregend, aber auch toll, dass so viele Leute zuhören.“

Leni Storm bei ihrem Vortrag. Foto: Sebastian Hamel

Marko Wittstruck, Schulleiter der Marienschule, zollte allen Beteiligten Respekt für ihren Mut und legte ihnen ans Herz, mit dem Lesen weiterzumachen. „Bleibt dabei und tragt die Freude daran weiter. Lesen beflügelt die Fantasie.“

Der bundesweite Vorlesewettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten  wird seit 1959 jährlich von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Die Umsetzung erfolgt jeweils mit Partnern vor Ort wie Schulen, Buchhandlungen und Büchereien. Jahr für Jahr nehmen rund 600.000 Sechstklässler aus ganz Deutschland teil. […]

Text: Sebastian Hamel
Quelle: https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/2001898/leni-storm-aus-lingen-gewinnt-kreisentscheid-der-vorleser
vom 24.02.2020

Skikurs in Gunzesried im Allgäu

In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien fand auch dieses Jahr wieder der benotete Skikurs unter der Leitung von Herrn Bach statt. Nach einer neunstündigen Busfahrt erreichten wir in den frühen Morgenstunden unsere Unterkunft in Gunzesried im Allgäu.

Um bestmöglich Ski fahren zu können, ging es erstmal zum Ski Verleih, wo jeder, der kein eigenes Equipment besitzt, dieses leihen konnte.

Als dann alle gut ausgestattet waren, wurden wir dem Leistungsstand nach in fünf Gruppen eingeteilt. Die Anfänger wurden von Herrn Buss und Frau Börger übernommen, während Herr Stauber, Herr Bach und Herr Helmut Stauber die fortgeschrittenen Gruppen leiteten.

Jeden Tag legten die Fortgeschrittenen viele Pistenkilometer zurück, machten aber auch Übungen zur Verbesserung des Fahrstils.

Die Anfänger tasteten sich langsam aber sicher an das Skifahren heran, welches sie durch Spiele und Übungen erlernten. Jeden Mittag suchten wir uns eine Hütte nahe der Piste aus, um dort eine gemütliche Mittagspause mit mitgenommen Lunchpaketen einzulegen. Zudem hatten wir die Möglichkeit uns Essen auf der Hütte zu kaufen.

Nach anstrengenden Stunden des Skifahrens durfte natürlich der Spaß innerhalb der Gruppe nicht fehlen. Abends wurden vor sowie nach dem Essen Kartenspiele aber auch Tischtennis gespielt. Bei den täglichen Besprechungen kürte die Gruppe jeden Tag gemeinsam eine „Pistensau“, welche dann am Folgetag eine besondere Kleidung tragen durfte. Außerdem kam es noch zur Skitaufe der Anfänger, wodurch sie somit in den Bund der Skifahrer aufgenommen wurden.

Am letzten Tag waren wir in Oberstdorf Ski fahren, wo wir noch die berühmten Skisprungschanzen gesehen haben.

Rückblickend war die Fahrt eine sehr tolle Erfahrung für alle! Die Anfänger haben erfolgreich eine neue Sportart erlernt und die Fortgeschrittenen ihr Können noch weiter ausgebaut!

Text: Elisa Staudenmeyer und Ellen Wehming

Impressionen von unserem Skikurs:

Fotos: Henning Bach

Deutscher Handballbund lobt Projekt von HC Lingen und Gymnasium Georgianum

Ein Paradebeispiel für Kooperation

Da macht Schule Spaß: Die Handball-AG des Georgianums erhielt für das beste Kooperationsmodell „Weiterführende Schule – Verein“ eine Auszeichnung des DHB. Mit den Schülern präsentierten Marc-André Kaufhold, Guido Billig, Manfred Heuer und Andrea Thiel (von links) die Urkunden. Foto: Olaf Schnieders

Sportlich von höchster Stelle stammt die Auszeichnung, die Vertreter des Gymnasiums Georgianum und des Handball-Clubs (HC) Lingen entgegennehmen durften. Der Deutsche Handballbund (DHB) würdigte das Projekt „Talentschule des Sports“, das der HC Lingen mit dem Georgianum seit 2017 mit Leben füllt.

Vor drei Jahren machte sich Marc Linkert als Verantwortlicher des HC Lingen auf den Weg zum Georgianum. Sein Ziel: Er wollte in der Schule für gemeinsames sportliches Engagement werben. Drei Jahre später präsentieren sein Vereinskollege und zweiter Vorsitzender Guido Billig, Schulleiter Manfred Heuer, Marc-André Kaufhold, Fachobmann für Sport, und Elternvertreterin Andrea Thiel nicht ohne Stolz die Urkunde vom Deutschen Handballbund. Das Georgianum hat für seine Arbeit mit dem HC Lingen den Sportförderpreis „Weiterführende Schule“ gewonnen. Dotiert ist die Auszeichnung mit 750 Euro. Das Geld fließe, so die Verantwortlichen, in die sportliche Ausstattung der AG.

Der DHB beschreibt auf seiner Website das Projekt „Talentschule des Sports“ als „ein Paradebeispiel, wie eine Kooperation zwischen einem Handballverein und einer engagierten Schule entstehen und besonders bestehen kann“. Die Kooperation zwischen Schule und Verein verlief erfolgreich, berichtet Guido Billig: „Wir konnten einige der jungen Sportler auch für den Verein gewinnen und weiter aufbauen.“ Nicht zuletzt durch die guten Kontakte zur HSG Nordhorn-Lingen erreichte die AG des Georgianums ein hohes sportliches Niveau.

In der Arbeitsgemeinschaft spielen Jungen der Jahrgänge 2007 und 2008; das ist die D-Jugend. Das Training begleiten unter anderen Johannes Korte, der für die A-Jugend der HSG spielt und sein Freiwilliges Soziales Jahr am Georgianum absolviert, sowie sein Teamkollege Luke Stricker. Sie bringen die Professionalität aus dem HSG-Training mit in die AG. Auch Bundesligaspieler Alex Terwolbeck stieß beim Training schon zu den jungen Talenten und bestärkte sie in ihrer Motivation für den Sport.

Schulleiter Manfred Heuer verweist im Gespräch auf weitere Sportarten, bei denen das Georgianum Talente fördert und entwickelt und eng mit den Vereinen vor Ort arbeitet. Tennis, Turnen, Rudern und Fußball zählen neben Handball dazu. Auch habe man extra eine Sportklasse eingerichtet, um die starken Sportler gewinnen und aufbauen zu können.

Besonders erfolgreich dabei waren bislang die Fußballmädchen, die sich fünf Jahre in Folge für den Bundesentscheid der Schulen qualifizieren konnten. 2015 holten die Georgianerinnen sogar den Titel. Neu sei eine Zusammenarbeit mit dem Jugendleistungszentrum Emsland, die sich aktuell in Vorbereitung befinde, so der Schulleiter.

Text: Olaf Schnieders

Lingener Tagespost vom 10. Februar 2020

Unterbezirksfinale Emsland/Grafschaft Bentheim 2020

Georgianum wiederholt Doppelerfolg und erzielt weiteren Vize-Meistertitel

Unsere erfolgreichen Schülerinnen und Schüler

Vier Teams machten sich am 27. Januar mit ihrem AG-Leiter Herrn Herbrüggen auf den Weg, um unsere Schule beim Unterbezirksfinale für Schulschach-Mannschaften im Gemeindehaus am Markt in Nordhorn zu vertreten.

Neu in den Wettbewerb stieg dabei unsere Mädchenmannschaft mit Melike Nüsse, Merle Bengtson, Marie Rybak und Lotte Stevens ein. Unter fünf Teams blieb am Ende nach drei Niederlagen und einem Unentschieden zwar nur der letzte Platz, dennoch konnten die vier Mädchen in ihrem ersten Einsatz für das Georgianum teilweise tolle Partien spielen und einzelne Spiele gewinnen.

Unser Mädchen-Team

In WK 2 traf unser Team mit David Rein, Yannik Swarte, Mattis Lindemann und Benedikt Krieger wie im Vorjahr auf das sehr starke Team vom Gymnasium Nordhorn.

Dabei entschied die abschließende Partie zwischen diesen beiden Teams über den Gesamtsieg nachdem beide Mannschaften ihre ersten vier Partien klar gewinnen konnten. Gegen die Nordhorner blieb unseren Spielern dann zwar mit 0:4 klar das Nachsehen, am Ende blieb aber dennoch der tolle zweite Platz. Bei seinem ersten Turniereinsatz konnte Benedikt Krieger überzeugen. Er gewann 4 seiner 5 Partien.

Vizemeister WK 2

Noch erfolgreicher waren unsere Teams in der WK 4.

Nach dem Erreichen der ersten beiden Plätze beim Kreisfinale in Lingen, konnte der Doppelerfolg in Nordhorn wiederholt werden. Erneut gewinnen konnte dabei unsere erste Mannschaft mit Moustafa Wati, Ward Alyousef, Isaak Kerti und Fabian Saatkamp nach fünf Siegen in fünf Spielen mit starken 16,5-3,5 Brettpunkten. Diese Mannschaft hat sich damit genau wie das Vizemeisterteam mit Iskander Mustafin, Tore Lange, Hannes Rump und Jano Gerling für das Weser-Ems-Finale in Bad Zwischenahn qualifiziert.

Das Meisterteam der WK 4
Vizemeister WK 4

Neben der Niederlage gegen unsere erste Mannschaft gelangen drei Siege sowie ein Unentschieden gegen das punktgleiche Team vom Franziskusgymnasium, dem aufgrund der schlechteren Brettbilanz (13-7 zu 12-8) nur der dritte Platz blieb.

Herausragende Einzelleistungen gelangen Ward (4,5 von 5 möglichen Punkten) sowie Jano und Isaak, die jeweils alle ihrer fünf Partien gewannen.

Text und Fotos: Jürgen Herbrüggen

Stricker jubelt seinem Trainer zu

Jugendhandballer hat sich ein hohes Ziel gesetzt

Von Johannes Vehren

Lohne Fußball- und Handballgene wurden Luke Stricker von seinen Eltern Hardy und Heike in die Wiege gelegt. Einige Jahre übte der 17-Jährige beide Sportarten erfolgreich aus, doch dann entschied er sich in der C-Jugend, eingleisig zu fahren.

Sein Vater ist sportlicher Leiter beim Fußball-Landesligisten Union Lohne, sein Bruder Phil spielt in der ersten Mannschaft der Eisernen, und seine Mutter war früher eine gute Handballspielerin auf Bezirksebene. Luke spielte zunächst Fußball und fing in der Grundschule an, Handball zu spielen.

Bis zur C-Jugend kickte er bei seinem Heimatverein in Lohne und ebenso in einer Auswahlmannschaft. Doch die Liebe zum Handball war größer. Schon seit der zweiten Klasse schoss der 17-Jährige den Ball nicht nur mit dem Fuß, sondern nahm ihn auch gerne in die Hand. Mit einem Freund meldete er sich in der Grundschule bei einer Handball AG an.

Gemeinsam fingen die beiden anschließend das Handballspielen an. Stricker erzählt, dass sein Kumpel ihn zunächst davon überzeugen musste.

„Der Aufwand mit Handball und Fußball neben der Schule wurde dann irgendwann zu groß“, erklärt der Rückraumspieler seine Beweggründe, mit dem Fußball aufzuhören.

In der C- und B-Jugend spielte er für die SG Lingen-Lohne und wechselte im vergangenen Sommer in die A-Jugend der HSG Nordhorn-Lingen. Seine Trainer sind dort zum einen Thorsten Schwarz sowie Bundesliga-Spieler Lasse Seidel. Durch ihn hat Stricker nochmals einen anderen Blick auf den Sport bekommen: „Lasse ist ein cooler Typ und hat viel Wissen.“ Seidel habe ihn einen Schritt weitergebracht, und er gibt seinen Spielern viele Eindrücke aus dem Profi-Geschäft.

Innerhalb der A-Jugend lautet Seidels Spitzname „Cheffe“. „Es ist cool, ihn bei den Spielen auf der Platte zu sehen“, gesteht sein Schützling. Stricker verfolgt die Mannschaft von Trainer Geir Sveinsson in der Bundesliga sehr intensiv und probiert, bei vielen Heimspielen in der Halle zu sein.

Der Fußball ist aber weiterhin ein Bestandteil in seiner Freizeit, denn viele seiner Freunde treten gegen den Ball. „Am Samstag ab 15.30 Uhr ist Bundesligagucken ein Pflichttermin für uns“, erklärt der Fan des Hamburger SV.

Strickers großes Ziel ist es, für die erste Mannschaft der HSG auszulaufen. Er zeigt sich allerdings auch realistisch: „Das wird sehr schwer werden.“ Zudem möchte er in zwei Jahren sein Abitur am Gymnasium Georgianum in Lingen absolvieren und anschließend studieren.

Lingener Tagespost vom 30.01.2020

Klassik, Musical und Rock

Schüler aus vier Gymnasien bilden ein Schulorchester mit 120 Musikern

Aus vier mach eins – ein Orchester mit Schülern aus vier Schulen, darunter das Gymnasium Georgianum aus Lingen, kassierte großen Applaus beim ersten Abschlusskonzert des Orchestertreffen Frenswegen. Foto: Peter Löning

Von Peter Löning

120 Schüler bilden ein Sinfonieorchester. Das ist eine Größenordnung, die heute wohl kaum eine Schule allein stemmen kann. Umso interessanter ist da die Idee, sich mit Orchestern anderer Schulen zusammenzutun.

In der letzten Woche trafen sich also die Orchester von Gymnasien aus Bersenbrück, Melle, Nordhorn und auch Lingen zu einer intensiven Probenwoche im Kloster Frenswegen. Das Gymnasium Georgianum ist erst seit vergleichsweise kurzer Zeit Teil dieses Projektes. Umso erfreulicher war wohl die Resonanz beim ersten von insgesamt drei Abschlusskonzerten in der prall gefüllten Aula des Lingener Gymnasiums.

Ungeahnte Klangfülle

Acht Musiklehrer der teilnehmenden Schulen dirigierten im Wechsel ein weit gefächertes Programm aus klassischer Musik, aus Film- und Musicalsequenzen wie auch mit „Guns ’n’ Roses“ fetzigem Rock. Mozarts Flötenkonzert war ebenso dabei wie Schuberts „Unvollendete“ h-Moll-Sinfonie, aber auch der „König der Löwen“ und als krönender Abschluss ein Ausflug zu Harry Potter.

Dabei beeindruckt zuallererst die ungeahnte Klangfülle, die ein solches Ensemble zu erzeugen in der Lage ist. Aber auch das erstaunliche Niveau, das hier vorgelegt wurde, überragt bei Weitem das, was man anderenorts für gewöhnlich von sogenannten Orchesterklassen erwarten kann. Das macht Freude und ist hörbar bei den Spielern und auch im Publikum.

Der stete Dirigentenwechsel machte den jungen Musikern allerdings offenbar gelegentlich zu schaffen, ist andererseits aber auch eine besondere Herausforderung für sie. Schlussendlich aber zeigten die Schüler hier Leistungen, die ohne beharrliches und intensives Üben nicht zu meistern sind. Ganz großes Kompliment dazu.

Das Orchestertreffen in Frenswegen hat inzwischen eine beachtliche Geschichte. Erst seit sieben Jahren ist das Gymnasium Georgianum aus Lingen hier mit am Start. In diesem Jahr konnten 23 Schüler aus Lingen sich in einer arbeitsamen Probenwoche mit den Musikern der anderen Schulen auf die drei Abschlusskonzerte vorbereiten.

Die zu spielenden Stücke bekamen die Schüler bereits am Ende des letzten Jahres, ausgesucht in der Regel von den beteiligten Lehrkräften. Hierbei lassen diese durchaus ihre persönlichen Vorlieben durchblicken. Bietet sich aber eine Gelegenheit wie in diesem Jahr, wo der 17-jährige Bersenbrücker Schüler Marvin Lorenz Mozarts Flötenkonzert im Repertoire hat, kann auch dieses umgesetzt werden.

So ist neben der reinen Orchestergröße auch die intensive Arbeitsweise, aber auch die beinahe familiäre Gemeinschaftsatmosphäre in der Probenwoche, wie auch die anschließenden drei großen Konzerte eine wertvolle Erfahrung. Schon zu Schuljahresbeginn, so heißt es, kommen ungeduldige Fragen, wann es denn wieder losgehe.

Ein großartiges Konzept, ein tolles Konzert, das mit großem Applaus bedacht wird. Zugabe muss sein.

Lingener Tagespost vom 28.01.2020