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Erste Schülerin am Gymnasium Georginaum erreicht das CertiLingua-Exzellenzlabel

Clara Yael Wusterack hat als erste Schülerin des Gymnasiums Georgianum zusätzlich zum Abitur das CertiLingua-Exzellenzlabel erreicht. Ihr ist es dieses Jahr gelungen, die hohen Anforderungen an das Label zu erfüllen.

Um das CertiLingua-Exzellenzlabel zu erreichen, müssen neben guten bis sehr guten schulischen Leistungen auch zwei Fremdsprachen auf hohem Niveau beherrscht sowie ein Nachweis über bilingualen Sachfachunterricht in der gymnasialen Oberstufe erbracht werden. Überdies musste die Schülerin ihre internationale Handlungskompetenz in einem Begegnungsprojekt nachweisen, das sie in der Fremdsprache auf etwa zehn Seiten dokumentierte.

Clara Yael Wusterack hat für ihre Projektdokumentation in Norwegen recherchiert und nach Spuren des Zweiten Weltkrieges in der norwegischen Mentalität heute geforscht. Die herausragenden Leistungen wurden von Kultusminister Grant Hendrik Tonne in einem persönlichen Schreiben gewürdigt.

Das Foto zeigt die CertiLingua-Absolventin Clara Yael Wusterack und CertiLingua-Koordinatorin Judith Reinefeld.
Das Foto zeigt die CertiLingua-Absolventin Clara Yael Wusterack und CertiLingua-Koordinatorin Judith Reinefeld.

Text: Judith Reinefeld Foto: Stefan Roters

Briefe des Kultusministers vom 21. Mai 2021 zur Vorstellung des Stufenplans 2.0

Gymnasium Georgianum

Liebe Schulgemeinschaft,

anbei die heutigen Briefe des Ministers anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung des Stufenplans 2.0 mit der Bitte um Beachtung.

https://schulnetzmail.nibis.de/files/2f44e2122bfa7139591ffcf40d079594/2021-05-21_Brief_an_Eltern.pdf ( Größe: 70.11 KB )

https://schulnetzmail.nibis.de/files/2f44e2122bfa7139591ffcf40d079594/2021-05-21_Brief_an_Eltern_einfach.pdf ( Größe: 63.72 KB )

https://schulnetzmail.nibis.de/files/2f44e2122bfa7139591ffcf40d079594/2021-05-21_Brief_an_SuS_SekI.pdf ( Größe: 65.73 KB )

https://schulnetzmail.nibis.de/files/2f44e2122bfa7139591ffcf40d079594/2021-05-21_Brief_an_SuS_SekII.pdf ( Größe: 68.13 KB )

https://schulnetzmail.nibis.de/files/2f44e2122bfa7139591ffcf40d079594/stufenplan-kultusministerium-2_0.pdf ( Größe: 235.38 KB )

Niederländisch in Klasse 8 im Schuljahr 2021/22

Gymnasium Georgianum

Liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7, liebe Erziehungsberechtigte,

in dem Infobrief, den man hier herunterladen kann, informiere ich euch bzw. Sie über die Möglichkeit im nächsten Schuljahr (2021/22) Niederländisch als Wahlfach zu wählen. Es ist ein zusätzliches Fach, welches in einer Doppelstunde nachmittags stattfindet und für das es eine Zeugnisnote gibt, allerdings ist es aufgrund der geringen Stundenzahl nicht versetzungsrelevant.
Bei weiteren Fragen könnt ihr/können Sie mich gerne anschreiben.
Die Anmeldung erfolgt bei mir per E-Mail, indem der untere Abschnitt des Infoschreibens unterschrieben und als Foto oder Scan an Frau Hülsmann gemailt wird.

Met vriendelijke groeten

mevrouw Hülsmann

Theresa Hülsmann
Gymnasium Georgianum
Kardinal-von-Galen-Straße 7-9
49809 Lingen

Begegnungsprojekt: Antisemitismus im Wandel der Zeit

„Man möchte nicht immer mit der Angst vor Antisemitismus leben.“ Diesen Satz sagte Bobby Rootveld während des Begegnungsprojekts mit zahlreichen Geschichtsklassen in Anlehnung an die Aktion des Zentralrats für Juden „Meet a Jew“. Hierbei geht es darum, Berührungsängste abzubauen, Vorurteile zu entkräften und ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dass dieser auch im Jahr 2021 immer noch eine viel zu große Rolle spielt, machte Bobby Rootveld während des knapp 90-minütigen Gesprächs mit 104 Zehntklässlerinnen des Gymnasiums Georgianum deutlich. Rootveld, niederländischer Musiker und in Nordhorn lebend, forscht schon lange zu den jüdischen Wurzeln seiner Familie. Er hat den Schülerinnen eindringlich vom Bangen seiner Urgroßeltern und Großeltern erzählt, vom Wissen um den eigenen anstehenden Tod in den Konzentrationslagern Sobibor und dem Auschwitz-Außenlager Blechhammer. Etwa 120 Familienmitglieder hat Rootveld im Holocaust verloren.

Und trotzdem ist er vor zehn Jahren nach Nordhorn ins Täterland Deutschland gezogen. Seine Frau Sanna und er forschen zu Holocaustmusik und wollen so den vielen jüdischen Komponist*innen, die noch in den Konzentrationslagern und Ghettos Musik erschaffen haben, ihre Stimme zurückgeben. Dass diese ständige Auseinandersetzung mit dem eigenen Familientrauma nicht immer einfach ist, berichtet Rootveld ebenfalls. Genauso, wie die sich doch stetig wiederholenden antisemitischen Ausgrenzungserfahrungen.

Das Duo NIHZ – Bobby Rootveld und Sanna van Elst

Wer möchte, kann die Geschichte der Familie Rootveld im Internet frei zugänglich nachvollziehen und die 30-minütige Dokumentation „Between Blechhammer and Nordhorn“ (auf Englisch) ansehen.

Text: Judith Reinefeld
Fotos: Bobby Rootveld

Versteigerung eines signierten SV Meppen Trikots

Wir, die Helping Hearts, haben eine ganz besondere Aktion für das Frühjahr geplant. Dank Theresa und Pauline Degenhardt, habt ihr nun die Chance ein originalsigniertes Trikot des SV Meppen zu gewinnen. Der Aktionszeitraum ist vom 19.04. bis zum 03.05.2021 um 20:00Uhr, die Teilnahmebedingungen findet ihr auf dem Plakat. Wichtig! Der Erlös kommt in diesem Jahr der Obdachlosenhilfe zu Gute.

Macht alle mit! Eure Helping Hearts

Versteigerung Trikot SVM_Plakat

Hinweise zur Durchführung der Corona-Testungen

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

durch die derzeitige Situation hoher Inzidenzen ist das Betreten der Schule grundsätzlich nur erlaubt, wenn eine Negativtestung durch einen Laienselbsttest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt wurde oder eine ärztliche Bescheinigung über eine Negativtestung vorgelegt wird. Dies gilt nicht für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die eine Klausur schreiben oder an Abiturprüfungen teilnehmen.

Zweimal pro Woche sollen die Schülerinnen und Schüler einen Test zur Eigenanwendung, den Selbsttest, durchführen. Die Selbst- oder Laientestungen werden nur mit Ausnahme der Notbetreuung während des Präsenzbetriebes in Szenario A und B durchgeführt.

Die Selbsttests werden zweimal pro Woche zu Hause vor dem Besuch der Schule durchgeführt. Bedingt durch den Wechselunterricht, testet sich die eine Gruppe montags und mittwochs, die andere Gruppe dienstags und donnerstags. Bei YouTube gibt es das Erklärvideo zur Handhabung des Covid-19-Antigen-Schnelltest als Selbsttest: „YouTube Selbsttests – Die richtige Handhabung I“.      

Die negative Testung ist von den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten oder bei volljährigen Schülerinnen und Schülern von diesen selbst zu bestätigen. Dazu befindet sich im Anhang das Formular “Bestätigung des negativen Testergebnisses“, das mit dem jeweiligen Datum der Testung und der Unterschrift an den genannten Tagen (also montags und mittwochs bzw. dienstags und donnerstags) der verantwortlichen Lehrperson an dem jeweiligen Schultag vorzulegen ist.

Wurde zu Hause keine Testung durchgeführt oder die Bestätigung durch die Eltern vergessen, kann nur im Ausnahmefall eine Testung in der Schule – unmittelbar nach der Ankunft des Kindes – nachgeholt werden. Die Nachtestung wird im Vorraum der Mensa durchgeführt. Die Einführung des Tupfers in die Nase muss durch die Schülerin bzw. den Schüler selbst ausgeführt werden. Das Testergebnis wird von der Aufsichtsperson protokolliert. Nach der Testung müssen die Hände mit Seife gereinigt werden.

Kommt es zu einer positiven Testung, so wird die aufsichtführende Person umgehend die Schulleitung informieren. Das positive Ergebnis meldet die Schule dem Gesundheitsamt.

Das positiv getestete Kind erhält die „Bescheinigung über einen positiven SARS-CoV Schnelltest / Selbsttest“, die zur weiteren PCR-Testung bei der Hausärztin oder dem Hausarzt berechtigt.

Die Eltern werden durch die Schule informiert. Das positiv getestete Kind wird dann möglichst umgehend von den Eltern oder Erziehungsberechtigten von der Mensa abgeholt.

Austeilung der Testkits:

Die Testkits für die Schülerinnen und Schüler werden durch den jeweiligen Fachlehrer am Montag für die erste Gruppe, am Dienstag für die zweite Gruppe in der ersten Unterrichtsstunde ausgeteilt. Jede Schülerin, jeder Schüler erhält an dem für seine Gruppe vorgesehenen Austeilungstag zwei Testkits. Da alle bereits einen Testkit in den Osterferien erhalten haben, müssten beim ersten Schulbesuch unter Szenario A oder B alle Kinder einen Selbsttest durchgeführt haben und entsprechend muss von den Eltern/Erziehungsberechtigten bzw. von den volljährigen Schülerinnen und Schülern ein negatives Testergebnis durch die Unterschrift in dem angehängten Formular oder formlos bestätigt vorgelegt werden.

Positives Testergebnis:

Liegt bei einer Person ein positives Testergebnis vor, darf die Schule nicht besucht werden und die Schulleitung muss umgehend telefonisch oder per E-Mail informiert werden. Die Schule informiert dann das örtlich zuständige Gesundheitsamt, von dem sie weitere Anweisungen erhält. Eine positiv getestete Person muss sich unverzüglich bei der Hausärztin oder dem Hausarzt melden, um dann zur Abklärung einen PCR-Test durchzuführen. Bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Testes darf die Schule nicht betreten werden. Den weiteren Anweisungen des Gesundheitsamtes ist Folge zu leisten.

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an mich.

Martin Heß

(Koordinator)

Downloadmöglichkeit der Bestätigung eines negativen Testergebnisses (PDF)

https://www.georgianum-lingen.de/wp-content/uploads/2021/04/Bestaetigung-des-negativen-Testergebnisses.pdf

Gymnasium Georgianum ist offiziell CertiLingua-Schule

Akkreditierung CertiLingua-Schule

Das Gymnasium Georgianum darf sich von nun an CertiLingua-Schule nennen.  Das europäische CertiLingua Exzellenzlabel zeichnet überdurchschnittliche Schülerinnen und Schüler aus, die mit dem Abitur besondere Qualifikationen nachgewiesen haben. Dazu gehören neben einem hohen Niveau in zwei modernen Fremdsprachen auch der Besuch des bilingualen Sachfachunterrichtes in einer Fremdsprache sowie die Teilnahme an einem internationalen Begegnungsprojekt.

Derzeit beteiligen sich europaweit 288 Schulen an dem von der Europäischen Union geförderten Projekt, davon 22 aus Niedersachsen.

Eine zunehmend globalisierte Welt erfordert von jungen Menschen die Befähigung, auf hohem Niveau kompetent mit den Anforderungen sprachlicher und kultureller Vielfalt umzugehen. Das Gymnasium Georgianum bereitet seine Schülerinnen und Schüler als Europaschule auf ein Leben in dieser Welt vor. Zum pädagogisch-fachlichen Profil der Schule gehört es, ihnen Fähigkeiten in mehreren Sprachen zu vermitteln und sie mit der europäischen Dimension einer wirtschaftlich und kulturell zusammenwachsenden Welt vertraut zu machen. Der englischsprachige Unterricht in den Fächern Geschichte, Politik, Biologie und modular in Musik, Chemie und Sport ist fester Bestandteil des Lehrplans. Zudem werden in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern Themen und Inhalte akzentuiert, die auf internationale Studiengänge vorbereiten.

Die ersten Schülerinnen und Schüler des Georgianums werden im kommenden Schuljahr an einem internationalen Erasmus+ Begegnungsprojekt teilnehmen und gemeinsam mit slowakischen und ungarischen Schülerinnen und Schülern eigene Unterrichtsfilme im Bereich Physik erstellen.

Text: Judith Reinefeld
Foto: Stefan Roters

Erschienen in der Lingener Tagespost am 2. Februar 2021

Informationen aus dem Kultuministerium vom 20. Januar 2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

mit den unten angegebenen Links können Sie die Briefe des Ministers öffnen, die er am heutigen Mittag veröffentlichte und an die Elternschaft adressierte. 

Des Weiteren finden Sie Links zu einem Informationsschreiben des Ministeriums zur Befreiung vom Präsenzunterricht und zu einem entsprechenden Antrag. An unserer Schulformen ist dieser Antrag nur für die Schülerinnen und Schüler des 13. Schuljahrgangs von Bedeutung.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle für das weitreichende Verständnis danken, dass Sie unserer Schule und allen hier Arbeitenden in der aktuellen, höchst anspruchsvollen Situation entgegenbringen. Wir wissen, dass wir mit unseren Lösungen niemals den Erwartungen und Vorstellungen aller an Schule Beteiligten gerecht werden können. Dafür sind die jeweiligen Voraussetzungen, Erfahrungen und Zielvorstellungen selbstverständlich viel zu unterschiedlich, manchmal geradezu entgegengesetzt. Auch die heutigen ministeriellen Vorgaben geben zu erkennen, dass viele Lösungen in der Pluralität der Bedürfnisse Kompromisscharakter haben. Ich darf Ihnen versichern, dass wir klare Tendenzen im Feedback aufgreifen und, soweit uns dies möglich ist, entsprechende Steuerungselemente einsetzen.
Haben Sie bitte ebenso Verständnis, dass die Kommunikation auf digitalem Wege sehr aufwändig ist und auch unsere Lehrerinnen und Lehrer in ihren Rückmeldungen an die Schülerschaft sowie bei der digitalen Unterrichtsgestaltung an Grenzen der Belastbarkeit stoßen.  

Ihnen und Ihren Kindern wünsche ich weiterhin alles Gute für die anstehenden Wochen. Wir sollten uns auch in der nächsten Zeit um eine gewisse Gelassenheit bemühen und uns gegenseitig den Druck nehmen, gerade wegen des sich weiter ausdehnenden Zeitraumes stärkster Beanspruchung. 

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Heuer, OStD

Zu dieser Mail gehören folgende Dateien:

https://schulnetzmail.nibis.de/files/acf1d60b5174ff69652c925bfed150a1/2021-01-20_Brief_an_Eltern.pdf

https://schulnetzmail.nibis.de/files/acf1d60b5174ff69652c925bfed150a1/2021-01-20_Brief_an_Eltern_verk_rzt.pdf

https://schulnetzmail.nibis.de/files/acf1d60b5174ff69652c925bfed150a1/2021-01-20_Befreiung_Pr_senzpflicht.pdf

https://schulnetzmail.nibis.de/files/253485be3a2ea64daf781cfa8e4ac076/2021-01-20_Antrag_Pr_senzpflicht.docx

Briefe der Fünftklässler an ihre ehemalige Grundschule

Liebe Grundschüler!

Zu Weihnachten schreiben unsere Fünftklässler immer Briefe an ihre ehemalige Grundschule. Diese schicken wir dann den Grundschulen zu und eure Lehrerinnen und Lehrer lesen sie dann euch vor. Weil das so in diesem Schuljahr leider nicht ging, zeigen wir euch zumindest gerne hier eine kleine Auswahl. In den Briefen könnt ihr lesen, wie es unseren jetzigen Fünftklässlern auf ihrer neuen Schule erging.

Neue Informationen stellen wir immer wieder unter „Informationen für Grundschüler“ auf unserer Homepage ein.

Informationen des Niedersächsischen Kultusministers zum Schulstart am 11. Januar 2021

Die Briefe des Niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne zu den Beschlüssen vom 5. Januar 2021 und deren Umsetzung in Niedersachsen können über die folgenden Links abgerufen werden:

https://schulnetzmail.nibis.de/files/ad02e09fd5ba73379b06516fda4cc2de/2021-01-05_Brief_an_Eltern.pdf ( Größe: 151.25 KB )

https://schulnetzmail.nibis.de/files/ad02e09fd5ba73379b06516fda4cc2de/2021-01-05_Brief_an_Eltern_einfach.pdf ( Größe: 146.24 KB )

https://schulnetzmail.nibis.de/files/ad02e09fd5ba73379b06516fda4cc2de/2021-01-05_Brief_an_SuS_SekI.pdf ( Größe: 132.01 KB )

https://schulnetzmail.nibis.de/files/ad02e09fd5ba73379b06516fda4cc2de/2021-01-05_Brief_an_SuS_SekII_und_BBS.pdf ( Größe: 133.20 KB )

Schülerbeförderung im Januar – Information der Emsländischen Eisenbahn

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Ihnen mitteilen, dass ab dem 11.01.2021 im ÖPNV nach Schulfahrplan gefahren wird. Somit ist sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler der Abiturjahrgänge und Abschlussklassen der Jahrgänge 9, 10 und 13 sowie Schülerinnen und Schüler die sich in der Notbetreuung befinden und den ÖPNV nutzen ohne Probleme zur Schule kommen.

Die Sicherstellung einer Beförderung im Schülerfreistellungsverkehr (Taxibeförderung) ab dem 11.01.2021 für alle Schülerinnen und Schüler der Abiturjahrgänge und Abschlussklassen der Jahrgänge 9 und 10 sowie Schülerinnen und Schüler die sich in der Notbetreuung befinden kann nur erfolgen, wenn sich die Erziehungsberechtigten mit dem Taxiunternehmen in Verbindung setzen.

Adventskonzert im Wohnzimmer zum Heiligabend 2020

Nun ist es soweit, es ist Heiligabend 2020 und die Musiker des Gymnasiums Georgianum laden ein letztes Mal zum „Adventskonzert im Wohnzimmer“ ein, sozusagen zur Zugabe an Weihnachten. So zeigen nicht nur die aktiven Georgianer, dass sie niemals genug von Musik haben. Auch Ehemalige finden immer wieder zu uns zurück, so auch Femke Schlütken aus dem Abiturjahrgang 2018. An der Querflöte spielt sie „Never enough“ aus dem Film „The greatest showman“, begleitet von Alex Schreiber am Klavier. Anschließend wird es nochmal rockig, wenn Tilo Enneken (Klasse 10a), Noah Gels (Klasse 10d) und Paul Melle (Klasse 10b) ihre Interpretation von „Rudolph, the red-nosed reindeer“ präsentieren.
Besinnlicher wird es dann wieder, wenn Mitglieder des Orchesters zusammen mit den Musik- und Instrumentallehrern des Georgianums mit dem französischen Weihnachtslied „Hört der Engel helle Lieder“ auf die Weihnacht einstimmen. Anschließend trifft sich mit Felix Hammer an der Geige und Tobias Bako am Klavier ein Lehrerduett zu einem ruhigen Abschluss mit „Crystal Moments“.

Mit diesem letzten Beitrag der Reihe „Adventskonzert im Wohnzimmer“ verabschieden wir uns für dieses Jahr und wünschen der Schulgemeinschaft und den Freunden des Georgianums ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in einem Konzertsaal und verbleiben bis dahin mit besten Wünschen, Ihr Fachbereich Musik des Gymnasiums Georgianum.

Adventskonzert im Wohnzimmer zum 4. Advent

Nun neigt sich die Konzertreihe „Adventskonzert im Wohnzimmer“, die uns in den letzten Wochen begleitet hat, dem Ende entgegen. Eröffnet wird dieser letzte offizielle Teil mit einem Holzbläserensemle aus dem Jahrgang 11. An den Klarinetten hören wir Antonia Hermeling und Lara Morgenthal, die von Ada Korte am Saxophon begleitet werden. Und auch in dieser Woche ist mit Annika Silies an der Querflöte wieder eine ehemalige Schülerin dabei und vervollständigt das Quartett, das „Hark! The herald angels sing“ von Felix Mendelssohn Bartholdy vorträgt.
Im Anschluss daran hören wir mit „The rose“ einen besinnlichen Balladen-Klassiker, gespielt vom Lehrertrio um Johannes Badde (Orgel), Peter Scholz (Posaune) und Alexander Neubauer (Trompete). Etwas nachdenklicher wird es danach mit dem Titel „Read all about it“, den Sarah Korte aus dem Jahrgang 13 auf der Querflöte vorträgt. Begleitet wird sie von ihrem Bruder Christian Korte am Klavier. Dass auch andere Musiker aus dem Abiturjahrgang es sich zur Weihnachtszeit nicht nehmen lassen, bei einem Adventskonzert dabei zu sein, zeigen Lilli Briese (Klavier) und Till Schulz (Kontrabass), die zum Abschluss des vierten Kurzkonzertes eine Jazzversion des Weihnachtsliedes „God rest ye merry gentlemen“ spielen und uns Hörer beschwingt in den vierten Advent entlassen.

Aber das soll noch nicht das Ende der Reihe sein. Wir dürfen uns auf einige Zugaben am Heiligabend freuen. Es erwartet uns wieder eine Mischung aus besinnlichen, fröhlichen und rockigen Stücken, die von aktiven und ehemaligen Schülern, wie auch Lehrern des Georgianums präsentiert werden.

Eröffnung der interaktiven Ausstellung Georgianer gegen Hass – setz auch du ein Zeichen!

Am Tag der Menschenrechte (Donnerstag, 10. Dezember) wurde die Ausstellung „Georgianer gegen Hass“ in der 3. Stunde im Forum eröffnet.
Der Film zeigt die Eröffnung und vermittelt einen Eindruck von der Ausstellung mit beeindruckenden Fotografien und Kunstwerken, die ein starkes Zeichen gegen Hass, Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz und für Menschlichkeit, Miteinander und Verständnis setzen.

Den Presseartikel zur Ausstellungseröffnung finden Sie hier:

Ausstellung im Gymnasium eröffnet: Georgianer in Lingen im Einsatz für die Menschenrechte – Bericht der Lingener Tagespost vom 13. Dezember 2020

Traditionsveranstaltung fällt wegen Corona aus: Kein Weihnachtskonzert? Lingener Georgianum hat digitale Alternative

Haben sich die Idee ausgedacht (von links): Tobias Bako (Musiklehrer), Lena Holthus, Alexander Neubauer (Musiklehrer) und Till Schulz. Foto: Georgianum Lingen

Wegen der Corona-Pandemie muss das Georgianum in diesem Jahr auf sein traditionelles Weihnachtskonzert verzichten. Doch: Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen – und auch am Lingener Gymnasium gab es eine solche.

Normalerweise versammeln sich Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde des Gymnasiums in der Kirche Maria Königin, um vorweihnachtlichen Beiträgen einzelner Schüler oder Ensembles zu lauschen. Aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden Konzertverbot haben sich die Schüler Lena Holthus und Till Schulz aus dem 13. Jahrgang etwas Besonderes ausgedacht: Adventskonzerte im Wohnzimmer.

Lehrer stolz auf die Schüler

Mit ihrem Musiklehrer Alexander Neubauer wurde die Idee ausgestaltet, anschließend mit der Fachschaft geplant und am ersten Adventssonntag war das erste Video online. Schüler haben bis mittwochs Zeit, ihre Beiträge aufzunehmen und einzureichen, sodass genügend Zeit zum Zusammenschneiden bleibt. Fachobmann Tobias Bako freut sich über die Mitgestaltung seiner Schüler: “Ich bin sehr stolz darauf, dass wir so engagierte Schülerinnen und Schüler, die trotz Klausurenphase und besonders in dieser schwierigen Zeit aktiv im Fachbereich der Musik sind, in unserer Schulgemeinschaft haben“, wird er in einer Pressemitteilung der Schule zitiert.

Den Auftakt gab es Ende November auf dem Youtube-Kanal der Schule – mit dem Menuett aus der Feuerwerksmusik überzeugte die Klasse 7c unter der Leitung von Johannes Badde. Zudem wurden mit gesanglicher Untermalung des Auftrittes des Oberstufenchors aus dem vergangenen Jahr einige Bilder des vergangenen Weihnachtskonzertes präsentiert.

Am 2. Advent spielten Santiago Badde Reyes und Philipp Hofmann aus der Klasse 5c den Klassiker “Jingle Bells” überzeugend auf der Geige, gefolgt von Klavierbeiträgen der Schülerinnen Theresa Degenhardt aus der 11c (“River Flows In You”) und Alina Helming aus dem 13. Jahrgang (“Believe”). 

Für den dritten Advent spielte Lucia Bauermann aus der Klasse 5c die Klassiker „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Tochter Zion“ auf der Querflöte,  Jonas Krieger (Abi 2018) und Oskar Heskamp (10f) eine ganze eigen Interpretation von „Jingle Bell Rock“ und Paulina Degenhardt (8d) „Shallow“ von Lady Gaga am Klavier. Mit der Ballade „Angel“ von Sarah McLachlan, gesungen von Natalia Scherrmann und am Klavier begleitet von Tobias Bako, gab es zum Abschluss eine ruhige Ballade.

Weitere Konzerte geplant

Weitere digitale vorweihnachtliche Beiträge aus der Schulgemeinschaft sind geplant. Die Videos werden jeden Adventssonntag auf Youtube veröffentlicht und der Link kann ebenfalls auf der Schulwebsite abgerufen werden.

https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/2188444/digitale-alternative-am-georgianum-lingen-zum-weihnachtskonzert; 16.12.2020

Vorlesewettbewerb 2020

„Mit Vorlesen weiterkommen!“ Unter diesem Motto stand der Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 6, der jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerufen wird. Am 09.12. trafen sich vier Schülerinnen (Mara Wortmann,6a/Lisa Theißing,6c/Julia Beck, 6e/ Josefine Podeswa,6f) und zwei Schüler (Matti Duisen, 6b/ Danny Stuhler, 6d) zum Schulentscheid im Vorraum der Mensa, um sich der Jury (bestehend aus Frau Greiser, Frau Lux, Frau Rolfes, Frau Stein-Schlicher und der Vorjahressiegerin Leni Storm aus der 7d) zu stellen.

Die Klassensieger lasen zunächst aus einem Buch ihrer Wahl sowie anschließend einen Ausschnitt aus dem Jugendroman „Chris, der größte Retter aller Zeiten“ von Salah Naoura vor. Entscheidend für die Bewertung sind dabei die Lesetechnik und die Interpretation.

Die Auszählung der Punkte ergab ein knappes, aber eindeutiges Ergebnis. Schulsiegerin wurde Josefine Podeswa aus der 6f. Sie wird unsere Schule Anfang 2021 beim Kreisentscheid vertreten.


Wir drücken Josefine die Daumen für die nächste Runde und danken allen VorleserInnen sowie den Jurymitgliedern für die engagierte Teilnahme.
Danke auch an alle Deutschlehrkräfte, die den Wettbewerb in Ihren Klassen so hervorragend vorbereitet haben.

Die Vorjahressiegerin Leni Storm überreicht Josefine Podeswa die Siegerurkunde.
Unsere diesjährigen Vorleserinnen und Vorleser: (v.l.) : Lisa Theißing, Julia Beck, Josefine Podeswa, Mara Wortmann, Matti Duisen und Danny Stuhler.

Text: Petra Lux
Fotos: Stefan Roters

Ausstellung im Gymnasium eröffnet: Georgianer in Lingen im Einsatz für die Menschenrechte

Dass alle Menschen gleich sind, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Foto: Sebastian Hamel

Was mit einem Anti-Rassismus-Workshop einer zehnten Klasse begann, wurde zu einem Projekt der ganzen Schule: Im Unterricht und in ihrer Freizeit haben sich Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen des Gymnasiums Georgianum in Lingen mit Themen wie Ausländerfeindlichkeit, Homo- und Transphobie sowie Ungleichbehandlung der Geschlechter auseinandergesetzt und ihren Gedanken in Form von kreativen Werken Ausdruck verliehen.

Pünktlich zum Tag der Menschenrechte, der jährlich am 10. Dezember begangen wird, wurde nun eine Ausstellung mit mehr als 90 Arbeiten eröffnet. Mit dem Projekt möchte das Georgianum, das die Siegel „Europaschule“ und „Schule ohne Rassismus“ trägt, ein Zeichen setzen für einen fairen und menschlichen Umgang miteinander.

Im Gymnasium Georgianum wurde jetzt eine Ausstellung zum Thema Menschenrechte eröffnet. Foto: Sebastian Hamel

Bereits vor den Herbstferien hatte die Klasse 10c der Klassenlehrerin Judith Reinefeld einen Workshop besucht, in welchem sie erfuhren, wie tief rassistisches Denken und Handeln im alltäglichen Leben verwurzelt sind. Nach dem Seminar war des Thema für die Jugendlichen noch nicht erledigt und sie wollten auch den übrigen Schülerinnen und Schülern etwas davon mitgeben. So entstand die Idee einer Ausstellung zum Thema Menschenrechte und es folgte ein entsprechender Aufruf. Schülerin Laura Sadykov fertigte sogar ein eindrucksvolles Erklärvideo an. Von der fünften Klasse bis in die Oberstufe reichten nun interessierte Mitwirkende ihre selbstgezeichneten und -designten Werke ein.

Für die Wahrung der Menschenrechte machen sich Lingener Georgianer stark.
Foto: Sebastian Hamel

Die Ausstellung ist in verschiedene Themenbereiche untergliedert: Zu Beginn werden Begrifflichkeiten wie Rassismus und Antisemitismus erläutert und entsprechende Arbeiten gezeigt. Es folgen Werke zur „Black lives matter“-Bewegung, welche sich gegen die Gewalt an Schwarzen richtet, ehe es im nächsten Abschnitt um Fragen der sexuellen Orientierung beziehungsweise der geschlechtlichen Identität geht. Anschließend wird der Fokus auf das Thema Frauenrechte gerichtet. Als interaktives Element haben die Beteiligten eine „Wand gegen Hass“ errichtet, auf welcher die Besucher ihre Eindrücke und Gedanken notieren können.

Mit großem Engagement hat die Klasse 10c in den zurückliegenden Wochen die organisatorischen Herausforderungen gestemmt. Durch die Beschäftigung mit dieser Materie konnten die Jugendlichen selbst neue Einsichten gewinnen. Für Emma Ludden ist es etwa ein Anliegen, zu betonen, dass Frauen auch heute noch und auch in Deutschland vielfach mit Benachteiligungen zu kämpfen haben. Hanna Dobbelaere, die am Donnerstag auch die Eröffnungsrede hielt, ist es wichtig, beim Thema Menschenrechte die jüngeren Leute mitzunehmen – damit diese schon früh erfahren, dass man etwas verändern kann.

Lehrerin Judith Reinefeld ist stolz auf ihre Schüler. Ihr Dank gilt auch den Klassen 9a und 9c sowie deren Kunstlehrerin Anna Oeldig, die viele der Werke beisteuerten. Sie hebt zudem das Engagement der Helping-Hearts-AG unter Leitung von Britta Rolfes hervor, welche in den Pausen Kekse verkauft und den Erlös der Obdachlosenhilfe in Lingen spendet – auf dass die Ausstellung den Menschen auch in direkter Form hilft. Judith Reinefeld berichtet darüber hinaus, dass bereits nach der Ankündigung der Menschenrechtsaktion in der Lingener Tagespost Spendengelder aus der Bevölkerung eingegangen seien. Das Geld soll für eine langfristige, möglicherweise aus Glas gefertigte Installation zum Thema genutzt werden.

Schulleiter Manfred Heuer betont, es bedürfe einer hohen Sensibilität, Äußerungen wahrzunehmen, die den gleichen Wert aller Menschen in Frage stellten. Mitunter wirke auch die aktuelle Corona-Krise wie ein Katalysator, der zu Tage bringe, wie antidemokratisches Denken im Bewusstsein der Menschen verankert sei. Insofern lobt er die Ausstellung als „hervorragende Aktion, die hundertprozentig zum Profil der Schule passt“.

Wer nun einen Eindruck von dem Projekt gewinnen möchte: Der Schüler Janis Badde wird einen Film über die Ausstellung drehen und diesen bearbeiten. Dieser wird unter www.georgianum-lingen.de sowie auf dem Youtube-Kanal des Georgianums zu sehen sein.

Text und Fotos: Sebastian Hamel

Lingener Tagespost vom 13.12.2020

Adventskonzert im Wohnzimmer zum 3. Advent

Auch zum dritten Advent stimmen unsere Schülerinnen und Schüler mit der Konzertreihe „Adventskonzert im Wohnzimmer“ mit besinnlichen und adventlichen Stücken auf die Weihnachtszeit ein. Lucia Bauermann aus der Klasse 5c spielt mit den Klassikern „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Tochter Zion“ zwei weihnachtliche Stücke an der Querflöte. Mit einer ganz eigenen Interpretation des Stückes „Jingle Bell Rock“ treffen sich auch Schülergenerationen musikalisch wieder, wenn Jonas Kramer aus dem Abiturjahrgang 2018 an der Gitarre von Oskar Heskamp aus der Klasse 10f am E-Bass unterstützt wird. Im Anschluss daran trägt Paulina Degenhardt aus der Klasse 8d „Shallow“ von Lady Gaga am Klavier vor und schafft damit gekonnt eine musikalische Überleitung zwischen den vorangehenden Stücken und dem letzten Stück für diese Woche, bei dem auch unsere Lehrer musikalische Grüße senden. Mit der Ballade „Angel“ von Sarah McLachlan, gesungen von Natalia Scherrmann und am Klavier begleitet von Tobias Bako, gibt es zum Abschluss des heutigen Kurzkonzertes wieder eine ruhige Ballade.

Etwas nachdenklicher ist das Zitat von Joachim Ringelnatz. Bei all den vielen Wünschen ist es gerade in diesen Tagen um so wichtiger an seine Liebsten zu denken und ihnen zumindest im Herzen nah zu sein.
In diesem Sinne verbleiben wir mit musikalischen Grüßen und wünschen einen schönen dritten Advent.

Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist und ohne List
Sei eingedenk
Dass dein Geschenk –
Du selber bist

Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)

Informationen des Kultusministeriums vom 10. Dezember 2020

Die Briefe des Niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne mit wichtigen Informationen zum Schulbesuch vor den Weihnachtsferien stehen hier zum Download (PDF) zur Verfügung:

Adventskonzert im Wohnzimmer zum 2. Advent

Pünktlich zum zweiten Advent setzen wir auch in dieser Woche unsere Konzertreihe „Adventskonzert im Wohnzimmer“ mit drei Beiträgen fort. Santiago Badde Reyes und Philipp Hofmann, beide aus der Klasse 5c, präsentieren mit dem Klassiker „Jingle Bells“ von James Lord Pierpont eine musikalische Schlittenfahrt. Im Anschluss daran laden die beiden Klaviersolistinnen Theresa Degenhardt (Klasse 11c) und Alina Helming (Jahrgang 13) mit „River Flows in You“ von Yiruma und „Believe“ von Alan Silvesti zum Träumen ein.

Und ganz im Sinne des Zitats von Friedrich Wilhelm Kritzinger wünschen wir allen eine hoffnungsvolle und besinnliche Adventszeit.

Es ist Advent!

Die Blumen sind verblüht im Tal,
Die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl,
Es brausen kalt die Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt:
Es ist Advent!

Es zieht ein Hoffen durch die Welt,
Ein starkes, frohes Hoffen;
Das schließet auf der Armen Zelt
Und macht Paläste offen;
Das kleinste Kind die Ursach kennt:
Es ist Advent!

Advent, Advent, du Lerchensang
Von Weihnachtsfrühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang
Vom neuem Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt!
Es ist Advent.

Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816 – 1890)

PROJEKT VON GEORGIANUM UND CAMPUS HANDWERK – Lingener Gymnasiasten blicken am Montag gespannt nach Berlin

Gymnasiasten des Georgianum Lingen schauen am Montag gebannt nach Berlin. Nur zu gern, wären sie selbst live dabei gewesen, wenn ihr Projektleiter David Schwenen in der Bundeshauptstadt ihre Erfindungen wie ein Air-Hockeyspieler präsentiert.

Der Livestream startet um 13.00 Uhr, das Modellprojekt zur beruflichen Orientierung wird ab 13.45 Uhr vorgestellt.

Um sich beruflich zu orientieren, nahmen 51 Schüler des Gymnasiums Georgianum in Kooperation mit dem BTZ, jetzt Campus Handwerk, am Technikprojekt teil. Nun schauen alle gespannt auf die Online-Veranstaltung ab Montag in Berlin. Von links: Projektleiter David Schwenen, Merle Drees, Sina Köppen, Studiendirektor Martin Heß, Jens Brüggemann, Schulleiter Manfred Heuer und Niklas Roling. Foto: Johannes Franke

51 Schüler hatten im Frühjahr 2020 für zwei Wochen am Modellprojekt „Beruflichen Orientierung an Gymnasien“ des Campus Handwerk in Lingen teilgenommen. Der Campus, ehemals Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ), hatte sich 2019 mit dem Georgianum beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beworben. „Wir freuten uns damals sehr, dass wir unter 180 deutschlandweit eingereichten Konzepten zu den 15 ausgewählten Modellprojekten gehören“, sagt Studiendirektor Martin Heß.

Das BMBF und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) unterstützten dieses Kooperationsprojekt in Lingen mit 70.000 Euro. Vom 7. bis zum 12. Dezember 2020 werden die Ergebnisse der ehemaligen Zehntklässler in Berlin während der Online-Tagung des Berufsorientierungsprogramms 2020 „Entdecke dein Talent“ vorgestellt. Wegen der Corona-Pandemie können Lingener Schüler nicht selbst nach Berlin reisen. Projektleiter David Schwenen vom Campus Handwerk wird als Praxisexperte vor Ort sein, um den Kurzfilm über das Modellprojekt erstmalig der Öffentlichkeit vorzustellen. 

Merle Drees, Stina Köppen, Niklas Roling und Jens Brüggemann gehören zu den Schülern, die in handwerklichen und studienorientierten Berufsfeldern ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten.

3D-Drucker und CNC-Fräsen

„In Kleingruppen lernten wir vier Arbeitsbereiche kennen, arbeiteten mit den neuesten Maschinen wie 3D-Drucker oder CNC-Fräsen, erlernten den Umgang mit Holz und anderen Materialien“, erzählt der 16-jährige Jens. Stina fand es sehr gut, „dass ich hier meine Stärken und Schwächen erkannte, von den Experten dazu ein Feedback bekam, was im Zertifikat attestiert wurde.“ Auch der 17-jährige Nico fand es „interessant, was Personen außerhalb der Schule über mich sagen, sodass ich mich quasi neu entdeckte.“ Ebenso Merle, die aufgrund der neuen Rolle „unbekannte Fähigkeiten kennenlernte.“ Allen half dieses Praxisprojekt, Entscheidungen für ihr späteres Berufsleben wohl schon jetzt zu treffen.

Hochmotivierte Gruppen

Handwerkliche Fähigkeiten waren genauso gefragt wie reine Kopfarbeit, logisches Denken in mathematischen und physikalischen Bereichen, strategisches Vorgehen und die Übernahme von Führungsaufgaben. „Wir waren hochmotivierte Gruppen, die im Team auch bohren, schrauben, schweißen, löten oder feilen mussten, um ihr Produkt zu erstellen“, berichtet Jens. So entstanden in der berufsfeldübergreifenden Zusammenarbeit ein Air-Hockey-Roboter und automatisiertes Gewächshaus. „Wir haben das Programm für die Software mit einer Beleuchtungs- und Befeuchtungsanlage sowie die für den Roboterspieler des Air-Hockeyspiels geschrieben und Schaltpläne erstellt“, berichten die Schüler. Daten wurden mit Exceltabellen ausgewertet und Graphiken am Computer erstellt.

Handwerksmeister, Geschäftsführer und Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufen vermittelten praktische und theoretische Kenntnisse, unter anderem für die Marketing-Präsentation. Das „hochwertige Angebot“ habe allen „wertvolle Erfahrungen“ vermittelt, betont Martin Heß. Für Schulleiter Manfred Heuer ist dieses handwerkliche Modellprojekt „eine Bereicherung in der Palette, was wir den Schülern auf ihrem Lebensweg vermitteln können.“ Nicht nur die Schüler schauen ab Montag gebannt auf die Veranstaltung, die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek eröffnet und unter www.berufsorientierungsprogramm.de/livestream im Livestream verfolgt werden kann.

Lingener Tagespost vom 5. Dezember 2020
Text und Foto: Johannes Franke

Adventskonzert im Wohnzimmer zum 1. Advent

Die Adventszeit – eine wunderschöne Zeit, in der man Familie und Freunde trifft und sich freut, dass wieder Weihnachten ist – Zusammensein, Geschenke einpacken, gemeinsam Kekse backen und sich durch Musik auf Weihnachten einstimmen. Traditionell machen wir das am Gymnasium Georgianum bei unserem Adventskonzert. Auch in diesem Jahr wollen wir diese Tradition fortsetzen, allerdings in einem etwas anderen Rahmen. Mit dem „Adventskonzert im Wohnzimmer“ wandert unsere Bühne an die Orte, an denen das aktive Musikmachen auch in Zeiten von Corona erlaubt ist. Und so bieten wir auch in diesem Jahr festliche Musik in der Vorweihnachtszeit.

In dieser Woche starten wir mit zwei Beiträgen. Den ersten Titel „Menuett aus der Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel steuert die Klasse 7c bei. Und als zweites Stück hören wir „Carol of the Drum“ von Katherine K. Davis, präsentiert vom Oberstufenchor in der Version vom Adventskonzert 2019. Dazu sehen wir Bilder vom entsprechenden Konzert und erinnern uns an die tolle Atmosphäre in der Kirche Maria Königin.

Aktuelle Mitteilungen und Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Übersicht der Regelungen ab dem 1. Dezember 2020 (PDF)

Brief des Kultusministers an die Eltern und Erziehungsberechtigten vom 26.11.20 (PDF)

Brief des Kultusministers an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 vom 26.11.20 (PDF)

Brief des Kultusministers an die Schülerinnen und Schüler des Sekundarbereichs II vom 26.11.20 (PDF)

Befreiung vom Präsenzunterricht am 17. und 18.12.2020 (Anschreiben) (PDF)

Antrag auf Befreiung vom Präsenzunterricht am 17. und 18.12.20 (PDF)

Digitaler Energieworkshop

Zusammenarbeit von Hochschule Osnabrück und Gymnasium Georgianum

Die Hochschule Osnabrück veranstaltete einen digitalen Workshop am Gymnasium Georgianum.

Am digitalen Workshop „Energieversorgung der Zukunft – 100 Prozent Erneuerbar“ haben jetzt die Schüler des Seminarfachs Erneuerbare Energien des Gymnasiums Georgianum Lingen teilgenommen. Referentinnen waren Theresa Gothe und Helena Karatassios, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Hochschule Osnabrück.

Wie die Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, in einer Pressemitteilung schreibt, stellen die Schüler zum Abschluss des Workshops fest, dass es viele Optionen gibt, aber gleichzeitig auch viele Hindernisse wie die Kosten, die politischen Rahmenbedingungen und das gesellschaftliche Umdenken. Eines sei allerdings sicher: „Ein Energiesystem aus 100 Prozent erneuerbaren Energien ist theoretisch möglich.“

In dem Workshop wurde erklärt, wie der Klimawandel und CO2-Einsparungen mit der Energiewende zusammenhängen. Darüber hinaus wurde ein „Energieszenario“ modelliert. Es wurde beleuchtet, wie die Energiewelt der Zukunft aussieht, welche erneuerbaren Energien es gibt und dass diese nicht nur im Bereich Strom benötigt werden, sondern auch in den Sektoren Wärme und Verkehr.

Im Themenbereich Verkehr wird neben den effizienten Technologien auch das Konsumentenverhalten unter die Lupe genommen.

Beim Thema Wärme beschäftigten sich die Schüler mit der Frage, wo Gebäude Wärme verlieren und was dies bedeutet. Im Themenbereich Windenergie stimmten die Schüler darüber ab, auf welchem prozentualen Flächenanteil man Windenergieanlagen an Land und im Meer aufstellen sollte, und produzierten für ihre modellierte Energiewelt noch ein Extra an Energie.

Der Workshop war Teil des Projekts „Zukunftsdiskurse in der Umweltkommunikation“. Das Projekt wird gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Text und Foto: Reinhard Fink

Lingener Tagespost vom 19.11.2020

Schule ohne Rassismus – Lektürearbeit im Deutschunterricht

Felicitas aus der Klasse 6c:

„Man sollte das Buch in jedem Fall lesen, weil es zeigt, dass man nicht einfach jemanden verdächtigen darf. Man sollte andere einfach so akzeptieren, wie sie sind. Das Buch ist sehr lehrreich und deswegen würde ich es auf jeden Fall lesen.“

Diese Äußerung formuliert Felicitas zu dem Arbeitsauftrag, in dem es darum ging, eine Rezension über die Lektüre „Es geschah im Nachbarhaus“ von Willi Fährmann zu schreiben.

Zum Inhalt der Handlung (Klappentext des Buches):

„Der Autor schildert, wie Ende des 19. Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein durch grundlosen Hass und Vorurteile eine unschuldige Familie um ihre Existenz gebracht wurde. Weil man den Verbrecher nicht sofort findet, wird von einigen Böswilligen der Verdacht auf den jüdischen Viehhändler Waldhoff gelenkt. Ein wahres Kesseltreiben beginnt, bei dem selbst die Gutwilligen aus Feigheit schweigend zusehen. Nur ein halbwüchsiger Junge wagt es, gegen den Strom zu schwimmen; er hält die unerschütterliche Freundschaft zu dem Sohn des Verdächtigen. Die geschilderten Ereignisse beruhen auf einen tatsächlichen Kriminalfall und sie haben uns alle etwas zu sagen: Jugendlichen und Erwachsenen.“                                                 Bayerischer Rundfunk

Die Schülerinnen und Schüler haben sich zunächst auf vielfältige Art und Weise mit den verschiedenen Handlungssträngen auseinandergesetzt. Hiernach ging es im Unterricht darum, Anhaltspunkte für uns heute zu erkennen: Wo existieren Vorurteile, wo werden Menschen unschuldig zum Sündenbock abgestempelt? So entwickelten die Schülerinnen und Schüler hierzu Rollenspiele, Geschichten und Gedichte und auch einen Rap, der hier zu sehen ist (Klick aufs Bild):

Die nachfolgenden Fotos zeigen die Darstellung von Rollenspielen. Sie thematisierten Konfliktlösungen im Zusammenhang mit Vorurteilen, Diskriminierungen und Rassismus: