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Team des Georgianums gewinnt 1. Preis bei der 5. Emsland Filmklappe

Bei der Preisverleihung der Emsland Flimklappe am Freitag, dem 27. Oktober 2017, konnte  auch ein Team des Georgianums einen 1. Preis gewinnen:

Die Namen des Siegerteams: Maximilian Zaksek, Bjarne Hüter, Morten Bund, Paul Weigold, Maximilian Eckart, Adrian Schneider und Jona Kleeb (Mitglieder der Medien AG von Herrn Roters: Glückwunsch!!)
Titel des Films: Wahre Freundschaften (Kategorie: Sek. II Klasse 5-7)

Der musikalische Rahmen wurde von Schülerinnen und Schülern unserer Schule unter Leitung von Herrn Bako überzeugend gestaltet. Die Musikerinnen und Musiker erhielten sogar ein dickes Lob von der Filmmusikkomponistin Annette Focks, die als Ehrengast zur fünfjährigen Preisverleihung anwesend war.

Weitere Informationen gibt es hier:

Artikel der Lingener Tagespost
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Lernen durch Lehren

17 Junior-Coaches erfolgreich am Gymnasium Georgianum Lingen ausgebildet.

Unter dem Motto “Lernen durch Lehren” erschienen am Freitag, dem 13.10.2017, 17 fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren pünktlich am Gymnasium Georgianum Lingen.

Heute ging es für sie nicht in den Klassenraum – obwohl sie Schreibutensilien dabei hatten. Insgesamt fünf Tage verbrachten sie in dem modernisierten Sportkomplex des Gymnasiums Georgianum und nahmen an einem fünftägigen Ausbildungslehrgang zum Junior-Coach teil, den der Kreisfußballverband Emsland in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV) durchgeführt hat. An diesen Tagen verbrachten sie täglich bis zu acht Stunden in der Sporthalle oder im Seminarraum!

Die Teilnehmer des Lehrgangs 2017 mit den Vertretern des NFV: Thomas Rodenbücher (1. v. links), Sascha Bremsteller(2. v. rechts) und Friedhelm Forbriger (1. v. rechts)

Der Fachbereich Sport des Georgianums unterstützt dabei bereits zum dritten Mal nach 2014 und 2016 die Ausbildung zum Junior Coach. Die Junior-Coach-Ausbildung ist die Schulfußballassistenten-Ausbildung des NFV und damit das Pendant zur Schulsportassistentenausbildung durch die Sportjugend im Kreissportbund Emsland (KSB Emsland). Das bedeutet, dass die Junior-Coaches beispielsweise im Rahmen eines Ganztagsschulangebotes eigenverantwortlich eine Fußball-Arbeitsgemeinschaft betreuen dürfen.

„Der verantwortliche Lehrer muss nicht in der Sporthalle sitzen, er muss nur in Rufbereitschaft sein und könnte z.B. seine Unterricht vorbereitenden Arbeiten irgendwo im Schulgebäude erledigen“, betont Friedhelm Forbriger, Beauftragter für Schulfußball im NFV-Kreis Emsland und Organisator der Junior-Coach-Lehrgänge in der Region.

Freiwillig hatten sich die Schüler online angemeldet und wurden aus einer Vielzahl von Bewerbern auserwählt. Acht verschiedene Schulen aus der Region waren dabei vertreten: Gymnasium Georgianum Lingen, BBS Lingen, Hauptschule Emlichheim, Gesamtschule Emsland Lingen, Franziskusgymnasium Lingen, Friedensschule Lingen, Windthorst-Gymnasium Meppen und das Gymnasium Leoninum Handrup. Zudem gehörten die Schülerinnen und Schüler vielen verschiedenen Vereinen an, wie z.B. Olympia Laxten, SV Teglingen, ASV Altenlingen, SV Hoogstede und Concordia Emsbüren,

Die beiden Junior-Coach-Referenten des NFV, Thomas Rodenbücher und Sascha Bremsteller, leiteten kompetent diese Ausbildung. Unter ihrer fachkundigen Leitung wurden die Schülerinnen und Schüler in Theorie und Praxis ausgebildet. In mehreren Lehreinheiten lernten sie das Wesentliche zum Vorbereiten und Durchführen von Trainingseinheiten. Dieses Wissen wurde in der Praxis angewendet und am Samstag und Sonntag in Lehrproben gezeigt. Als Demonstrationsteams fungierten dabei in diesem Jahr drei Jugendmannschaften von SV Olympia Laxten: Die E1, E2 und D2. An den Gesichtern der Kinder konnte man den Spaß am Fußball und den Erfolg der Ausbildung ablesen.

Die Lehrproben gehören zum Pflichtprogramm, um das Junior-Coach-Zertifikat erwerben zu können. Mit diesem Zertifikat erhielten die Schülerinnen und Schüler die Befähigung, im Sportverein oder in der Schule Trainingseinheiten leiten zu dürfen.

Nun ist es wichtig, dass man die Junior-Coaches an die Hand nimmt und sie im Verein oder in der Schule mitarbeiten lässt“, so Thomas Rodenbücher, „Dabei ist besonders wichtig, dass sie selber Training planen und umsetzen dürfen und von einem erfahrenen Trainer begleitet werden. Nur so kann das enorme Potenzial der Jugendlichen ausgeschöpft werden und nur so können sie sich weiterentwickeln.“

Darin besteht bei den Verantwortlichen Einigkeit, so dass z. B. am Georgianum schon entsprechende Projekte im Fachbereich Sport in Planung sind. So haben etwa in der Vergangenheit schon Junior-Coaches bei der DFB-Fußball-AG des Georgianums unterstützt. „Wir gehen mit dem Einsatz der Schüler als Junior-Coaches oder als Schulsportassistenten mit sehr viel Fingerspitzengefühl an die Sache heran“, erklärt Dr. Marc Kaufhold. „Die Nachwuchstrainer sollen nicht überfordert werden und das Schulische hat natürlich oberste Priorität. Trotzdem finden sich immer einige, die bei AG´s helfen.“

Zudem werden auch die o.g. Vereine durch den NFV über ihre neuen Junior-Coaches informiert. Da im Emsland und in der Grafschaft Bentheim – seit Einführung dieses erfolgreichen NFV-Projektes im Jahre 2012 – inzwischen mehr als 400 Junior-Coaches ausgebildet wurden, von denen die Mehrzahl bereits im Jugendbereich der Vereine tätig ist, kann man das Projekt in unserer Region als etabliert betrachten, und die meisten Vereine haben erkannt, dass durch diese konkrete Art der Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen die Gewinnung von jungen und engagierten MitarbeiterInnen möglich ist.

Weder für Schulen und Vereine noch für die Teilnehmer entstehen Kosten. Die werden vom NFV getragen. Außerdem werden die Junior-Coaches für eine erfolgreiche Ausbildung und ihr Engagement in Schule oder Verein mit Prämien belohnt. Ferner wird diese Veranstaltung als Grundlehrgang der Trainer-C-Lizenz -Breitensport Ausbildung Fußball anerkannt. Somit profitieren alle Seiten von dieser Ausbildung!

Im Seminarraum wurden die Lehrproben vorbereitet
Die JuniorCoaches wählten gute Organisationsformen.
Die JuniorCoaches (schwarzes T-Shirt) erklären den Spielern die Übung.
Nach den Lehrproben wurde reflektiert.
Die neuen JuniorCoaches des Georgianum

NFV Kreis Emsland hier>>

Zu den JuniorCoaches am Georgianum hier>>

Bilder: Thomas Rodenbücher, Friedhelm Forbriger, Marc Kaufhold

Text:  Friedhelm Forbriger und Marc Kaufhold

Georgianer gewinnen alle Altkreismeisterschaften im Fußball

“Das gab es noch nie”, so das Fazit der Sportlehrer nach einer intensiven Turnierwoche.

Alle sechs Fußballteams der Schule überzeugten bei den Altkreismeisterschaften und gewannen alle sechs Altkreismeistertitel! Somit sind wir die erfolgreichste Schule im Bereich Emsland.

“Das zeigt, welche hohe sportliche Qualität an unserer Schule vorhanden ist”, so Herr Heuer. Das Konzept der Sportklassen geht demnach voll auf, denn mittlerweile spielen in allen Jahrgängen Schüler aus den Sport- bzw. ehemaligen Sportklassen. Zudem kommt, dass wir als DFB-Talentschule seit mehreren Jahren in den Jahrgängen 5 und 6 eine leistungsorientierte Fußball-AG für Jungen und Mädchen anbieten, die von lizensierten Trainern geleitet wird.

Die Mädchenmannschaft von Frau Börger belegte eine Woche zuvor bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin einen tollen 8. Platz. In dieser Woche startete der Wettbewerb für das Schuljahr 2017/ 2018 neu. Es ging um den Einzug in die nächste Runde bei Jugend trainiert für Olympia. Die “Hausaufgaben” wurden gemacht. Alle Spieler, die in dieser Woche eingesetzt wurden, waren hochmotiviert und wollten das beste Ergebnis für ihre Mannschaft und für ihre Schule.

Somit gelang das, was noch nie dagewesen war: Alle Teams belegten am Ende ihres Turniertages den 1. Platz und qualifizierten sich für die nächste Runde: Die Emslandmeisterschaft.

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Lob an alle Spielerinnen und Spieler für diese herausragende Leistung!

 

Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse IV: Das Team von Trainer Marc Kaufhold.
Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse III: Das Team von Trainer Hanjo Vocks.
Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse II: Das Team von Trainer Roland Westers.
Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse IV: Das Team von Trainer Marc Kaufhold.

 

Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse III: Das Team von Trainerin Katharina Börger.

 

Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse II: Das Team von Trainer Hanjo Vocks

Weitere Informationen finden Sie unter:

sport.gymnasium-georgianum.de

Mädchen-Team des Georgianums beim Bundesfinale erfolgreich und fair

Bereits im dritten Jahr in Folge qualifizierte sich eine Mädchenfußballmannschaft für das Bundesfinale.

Nach zwei äußerst erfolgreichen Turnieren in Bad Blankenburg (Deutscher Meister 2015 und Deutscher Vizemeister 2016) ging die Reise in diesem Jahr nach Berlin.

Im Poststadion in Moabit waren am ersten Tag das Rotteck-Gymnasium aus Freiburg, das Alstergymnasium aus Henstedt-Ulzburg und mit dem Sportgymnasium Jena die Vorjahressiegerinnen unsere Gegner in einer starken Vorrundengruppe.

Zum Start gelang uns ein 0:0-Remis gegen die Kooperationsschule des SC Freiburg. Gegen Schleswig-Holstein gingen wir durch Treffer von Maria Blanke und Marie Wiechers mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer per Neunmeter pfiff der Schiedsrichter allerdings nicht mehr an, sodass wir mit vier Punkten ins abschließende Spiel gegen die Favoritinnen aus Jena gingen. Mit einer starken Leistung in der Defensive um Maja Pollmann, Anna Silies, Theresa Degenhardt und Emma Keuter wehrten wir uns gegen die Thüringerinnen, die zuvor 5:0 und 6:0 gewonnen hatten, mussten uns aber dennoch mit 0:1 geschlagen geben.

Am nächsten Tag trafen wir im Viertelfinale auf die Bertolt-Brecht-Schule aus Bayern. Die Kooperationsschule des 1. FC Nürnberg kam besser ins Spiel und erzielte den Führungstreffer nach einem Eckball. Vorausgegangen war eine faire Aktion unserer Torhüterin Milena Winn, die zugab, dass sie als letzte den Ball berührt hatte, woraufhin der Schiedsrichter seine Entscheidung korrigierte. Nachdem die Nürnbergerinnen auch noch die 2:0-Führung schossen, kamen wir besser ins Spiel. Dem Anschlustreffer von Anna Herbers nach toller Vorarbeit von Celine Grote folgte eine äußerst spannende Schlussphase. In der Schlussminute bekamen wir dann tatsächlich noch einen Neunmeter zugesprochen. Maria Blanke übernahm die Verantwortung und brachte uns mit dem Ausgleichstreffer ins Neunmeterschießen. Hier zeigten sich aber die Bayerinnen kaltschnäuziger und zogen ins Halbfinale ein.

Nach dem unglücklichen Aus war die Enttäuschung groß. So verloren wir auch im anschließenden Spiel gegen das Sportgymnasium Magdeburg aus Sachsen-Anhalt mit 0:2. Die starke Torhüterin machte unsere zahlreichen Chancen mit einigen Glanzparaden gegen u. a. auch Alia Tiebel zunichte. Erneut zeigten wir großes FairPlay, als wir zugaben, dass ein Schuss der Magdeburgerinnen im Tor war. Dies hatte der Schiedsrichter nicht erkannt.

Im Spiel um Platz 7 gegen das Pascal-Gymnasium aus Münster verschliefen wir am nächsten Morgen die Anfangsphase und lagen nach sechs Minuten bereits mit 0:4 zurück. Zwar waren wir trotzdem im gesamten Spiel technisch stärker und spielten uns auch mehr Chancen heraus, erzielten aber nur noch einen Doppelpack durch Anna Herbers zum 2:4.

Alles in allem waren wir zurecht mächtig stolz auf die Leistungen im Turnier und den 8. Platz bei der Deutschen Meisterschaft sowie auf das vorbildliche FairPlay-Verhalten. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch die vorbildliche Unterstützung von vielen mitgereisten Eltern, die die Mädchen stets angefeuert haben und den Lehrern helfend zur Seite standen.

Abgerundet wurde die Fahrt durch eine Führung durch das Olympiastadion, den Besuch der Glaskuppel im Reichtagsgebäude, Shopping in der Mall of Berlin, einen Empfang bei der niedersächsischen Landesvertretung und die große Abschlussveranstaltung mit allen Sportlern in der Max-Schmeling-Halle.

Hier einige Eindrücke aus Berlin…

Selfie vorm Bundestag

 

Konzentriertes Aufwärmen
Die Mannschaft vorm Brandenburger Tor…
und im Olympiastadion
Handvergleich mit großen Fußballern, wie Oliver Kahn…
und Frank Rost. (Noch) sind die Hände etwas kleiner.

Text: Katharina Börger
Fotos: Katharina Börger, Hanjo Vocks

Zur DFB-Talentschule hier>>

Zu den Schulteams hier>>

„Musik wie vom Himmel!“ – Klangraum Kirche

Konzert der Musikschule des Emslandes und des Georgianums in der Bonifatiuskirche

„Musik wie vom Himmel!“ Zum Abschluss spielte das Sinfonieorchester der Musikschule des Emslandes Bachs Toccata und Fuge d-Moll in der Bonifatiuskirche. Foto: Johannes Franke

Von Johannes Franke

Im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage haben die Musikschule des Emslandes in Kooperation mit dem Gymnasium Georgianum in der Bonifatiuskirche vier Werke unter dem Motto „Musik wie vom Himmel!“ – Klangraum Kirche aufgeführt und interpretiert.

Kirchenmusikdirektor Joachim Diedrichs intonierte an der Orgel, der „Königin der Instrumente“, mit Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge d-Moll BWV 565“ die Konzerteröffnung. Das Orgelwerk verstummt nach dem Vorspiel, unterschiedlich positionierte Schüler der Klasse 10 e sprechen einzeln, durcheinander oder gemeinsam: „Toccata, frei gestaltet, Fuge, Raum, Raumklang, Klangraum.“ Leise spielt Diedrichs Ausschnitte der Toccata dazu. Die Schüler in der fast vollbesetzten Kirche erfahren: „Mit ihren strengen Regeln bildet die Fuge einen Gegenpol zur freien Toccata! Die Fuge ist eine Komposition mit nacheinander einsetzenden Stimmen. Das Thema zuerst, dann der Kontrapunkt.“ Musikpädagogin Maria Tillmann-Bürger hat diese Konzertdarbietung mit ihren Schülern erarbeitet, und Joachim Diedrichs intoniert das Thema der Fuge zu den Aussagen in der ersten und kontrastierenden Registrierung.

Mit seiner „Venezianischen Mehrchörigkeit“ hat der Komponist Giovanni Gabriele den Übergang von der Renaissance zum Barock markiert und mit seinen Werken viele farbige Klangwirkungen erzielt. Das mehrchörige Komponieren und Musizieren wurde mit der „Canzon a 12“ von 1608 verdeutlicht. Unterschiedliche Positionierungen der Holz- und Blechbläser, die Streicher in der Mitte, versinnbildlichten die Idee des Stückes. In die heutige Zeit übertragen ein eindrucksvolles Dolby-surround-Hörvergnügen. Die Klänge verbreiteten sich im Raum und drei Musik-Leistungskursschüler interpretierten in Wechselgesprächen die Darbietungen.

Vivaldis „Concerto A-Dur per in Iontano“ verbindet auf reizvolle Weise die Form des barocken Concerto mit der räumlichen Idee, das gewohnte Streicherensemble mit der Violinsolistin Rabea Goldschweer und ihrem Spezialeffekt, dem Echosolo „in der Ferne“, begleitet von drei Spielern in einem „Wettbewerb“ spielend zu positionieren. Auch Teile dieses Werkes deuteten die Schüler im Gespräch mit dem Dirigenten Martin Nieswandt.

Am Ende der einstündigen Veranstaltung erklang noch einmal das Anfangsstück, Bachs „Toccata und Fuge d-Moll“, doch diesmal als Sinfonieorchesterfassung. Ein Konzertabschluss mit einem sich schließenden Spannungsbogen.

„Es war eine gelungene Konzeption mit eindrucksvollen Musikbeiträgen und inhaltlich gut vorbereiteten und dargebotenen Schülerbeiträgen“, freute sich Musikpädagoge Tobias Bako.

Foto: Johannes Franke

Lingener Tagespost vom 22.09.2017

Georgianum in Lingen stärkt Profil als Europaschule

47.000 Euro für Gymnasium

von Carsten van Bevern

Das Gymnasium Georgianum in Lingen kooperiert für ein Filmprojekt zum Thema Heimat mit Schulen in Italien und Ungarn: (von links) Manfred Heuer, Peter Boda (Ungarn), Tatiana Grossi (Italien), Bernadette Kovacs (Ungarn), Patrizia Favati (Italien) sowie Gerd Höckner. Foto: Gymnasium Georgianum

Seit Zusammenlegung des Georgianum mit dem Johanneum 2009 ist das Gymnasium auch Europaschule. Zur Stärkung dieser Ausrichtung erhält die Schule jetzt mehr als 47.000 Euro Fördergelder. Unter anderem sollen mit Partnerschulen in Italien und Ungarn Filme zum Thema Heimat entstehen und Lehrkräfte fortgebildet werden.

Was ist meine Heimat? Wo habe ich meine Wurzeln? Wo bin ich zu Hause? Unter anderem diesen Fragen werden die Teilnehmer des Erasmus-Projektes „Heimatkunde 2.0 – von der Heimat digital erzählen“ daher nun detaillierter nachgehen können. Rund 120 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren werden von der Stoffsammlung, dem Schreiben des Drehbuchs bis zum Dreh den Film selbstständig produzieren und dazu bis 2019 die vielfältigen Möglichkeiten des Smartphones nutzen. Das Gymnasium mit seinen aktuell rund 1200 Schülern arbeitet dabei auch mit dem Lingener Standort der Hochschule Osnabrück zusammen.

Erfahrungen von Flüchtlingen sind gefragt

„Die unsere Schule besuchenden Flüchtlinge erhalten dabei die Gelegenheit, von ihrer alten Heimat zu erzählen und gleichzeitig ihre neue Heimat zu entdecken“, erklärte der Projektkoordinator am Georgianum, Gerd Höckner, auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Ergebnisse sollen anschließend in örtlichen Kinos präsentiert und auf DVD veröffentlicht werden und zu weiteren Diskussionen anregen. Der Pädagoge ist im Bereich Film sehr erfahren, engagiert er sich doch seit vielen Jahren in europaweit laufenden Commenius-Filmprojekten, beim regionalen Kurzfilmwettbewerb „Emsland-Filmklappe“ sowie als Leiter vom Medienzentrum Emsland.

Projekt für 120 Jugendliche

Der Einfluss europa- und weltweiter Ereignisse wurden für die Schüler sowie das Kollegium des Georgianum dabei erst im Herbst 2015 hautnah erfahrbar, als innerhalb von knapp 48 Stunden Turnhalle und Mensagebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet wurden. Anschließend hatte es viele Hilfsangebote von Schülern, Eltern und Lehrern gegeben. Zudem wurden auf Wunsch der Schüler Projekttage zum Thema Flüchtlinge durchgeführt. „Es entstand einfach das Bedürfnis, etwas über die Heimat der Flüchtlinge zu erfahren“, heißt es in der Projektbeschreibung.

Was ist meine Heimat? Dieser Frage können Schüler vom Gymnasium Georgianum in Lingen und Partnerschulen in Italien und Ungarn mit filmischen Mitteln nachgehen. Der Projektkoordinator Gerd Höckner arbeitet auch als Leiter des Medienzentrums Emsland in Lingen schon lange mit Schülern mit diesem Medium. Archivfoto: Gerd Höckner

Fortbildungen für Lehrkräfte

Im Rahmen eines zweiten Projektes sollen Lehrkräfte des Gymnasiums durch Fortbildungen und durch „Jobshadowing“ – dem Zuschauen anderer bei ihrer Arbeit – Fähigkeiten und Fertigkeiten unter anderem für die Integration von Flüchtlingen in der Schule und Gesellschaft erwerben. Ferner sind Fortbildungen im Bereich des bilingualen Unterrichts, des Projektmanagements und zu neuen Lehrmethoden im musisch-künstlerischen und im Filmbereich geplant. „Jobshadowing“-Projekte sind zudem im Bereich des Französisch-, Spanisch- und Englischunterrichts sowie des Unterrichts für Flüchtlinge geplant – zumeist an Partnerschulen. Zentrales Ziel ist, die Lehrkräfte dabei zu unterstützen, neue internationale Projekte zu entwickeln. Für das Filmprojekt stehen 26.665 Euro Fördermittel und für das Fortbildungsprojekt 20.658 Euro zur Verfügung.

Erstes Projekttreffen in Lingen

Zu einem ersten Projekttreffen hatte das Gymnasium Georgianum als koordinierende Schule jetzt Vertreter der teilnehmenden Schulen aus Lucca in Italien und Mezöberény in Ungarn nach Lingen eingeladen. „Wir sind sehr froh, dass unser Antrag angenommen worden ist und das Georgianum durch diese Projekte sein Profil als Europaschule weiter ausbauen kann“, sagte Projektkoordinator Höckner. Und Schulleiter Heuer ergänzte: „Durch die Erasmusprojekte werden unsere Schüler internationale Freundschaften schließen können und unsere europäischen Nachbarn besser verstehen.“

Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/artikel/954385
Veröffentlicht am: 20.09.2017 um 13:28 Uhr

ERGEBNISSE DER PROJEKTTAGE GEZEIGT – Gymnasium Georgianum in Lingen feiert Schulfest

Strahlender Sonnenschein lag auf dem Schulgelände des Georgianums, auf dem die vielen Besucher zum diesjährigen Schulfest zusammenkamen, um dort die Ergebnisse der Projekttage zu begutachten und zu bestaunen.

Zu Beginn des Schulfestes, das unter dem Thema „Wir bewegen unser Georgianum! Unser Georgianum bewegt uns“ stand, begrüßte Schulleiter Manfred Heuer die zahlreichen Gäste herzlich.

Projekte aus vielen Bereichen

Viele Projekte aus den Bereichen Musik, Sport und Tanz standen an diesem Tag im Vordergrund. Das Projektorchester, bestehend aus dem Streicherchor, der Sinfonietta und dem für die Projekttage gegründeten Orchester spielten moderne Songs wie das Intro von Game of Thrones. Die schuleigene Band, das Georgies-Grove-Orchestra (GGO), präsentierte ebenso stolz seine geprobten Stücke wie der Chor der Schule. Der sportliche Aspekt des Festes wurde in Geschicklichkeitsübungen, Dartspielen und an einstudierten Tänzen besonders deutlich. So wurden im Laufe des Nachmittages die Tänze aus verschiedensten Epochen in der Turnhalle aufgeführt.

Mitmachaktionen für alle

Aber nicht nur solche Projekte begeisterten die Besucher des Schulfestes, sondern auch die Projekte der Kunst-Leistungskurse und die Spiele der Schülervertretung, wie „Hau den Lukas“ und Kinder schminken, fanden großen Anklang. Das Theater „Mit allen Sinnen“, bei dem ein Theaterstück mit Geschmack- und Tastsinn dargestellt wurde, war ebenso umringt wie die englischsprachigen Theaterszenen der Internationalen Klasse des Georgianums. Schüler, verkleidet als Märchen- und Filmfiguren, motivierten die Besucher zur Teilnahme an den Mitmachaktionen.

Mausefalle als Autoantrieb

In einigen Projekten trat der wissenschaftliche bzw. technische Aspekt hervor: zum Beispiel in Form des Mausefallen-Autos, bei dem Schüler aus der Unterstufe ihr eigenes selbst gebasteltes Auto, angetrieben von einer Mausefalle, mit Rädern aus alten CDs oder Schallplatten gebaut hatten. In einem Rennen fuhr eins dieser Autos mehr als 20 Meter weit. Technikbegeisterte ältere Schüler, für die das Robotik-Projekt angeboten wurde, zeigten, wie sich kleine Roboter einen Weg aus einem Labyrinth suchten.

Verpflegung vom Krümelmonster

Auch für Verpflegung war von den Schülern, Eltern und Lehrern gesorgt: Schüler, verkleidet als Olaf, der Schneemann, oder Keks, das Krümelmonster, verkauften Muffins und Süßigkeiten. Die Schülervertretung sorgte für kühle, alkoholfreie Cocktails. Lange Schlangen bildeten sich vor dem Waffelstand einiger Oberstufenschüler, Lehrer verkauften Grillwürste und in der Mensa wurde von der Elternvertretung Kaffee und Kuchen angeboten, von dem am Ende des Tages nichts mehr übrig war. Unter anderem konnte man auch das Tierheim Lingen mit Futterspenden unterstützen, was begeistert getan wurde.

Ein Artikel von Alina Helming, Merit Hövels und Maike Rohmann, Schülerinnen der Klasse 10 des Georgianums
Foto: Stefan Roters

Lingener Tagespost vom 04.09.2017

“Reformation Day” – Teilnahme unserer Schule

Am „Reformation Day” am 26.10. nehmen alle ev. und kath. Religionsgruppen sowie die WuN – Lerngruppe des Jahrgangs 10 mit ihren Lehrkräften teil. Alle Schüler, die am Schülerwettbewerb teilgenommen haben, sind ebenfalls angemeldet. Weitere Lerngruppen bzw. Einzelschüler ab Klasse 9, die teilnehmen wollen, besprechen dies mit ihrem Fachlehrer und melden sich über Frau Hörnig an.

gez. Vogt

Ein bunter Nachmittag im Pflegeheim

Als alle Schülerinnen und Schüler wegen der Fortbildung mit Prof. Dr. Struck am 17.09. unterrichtsfrei hatten, waren die Teilnehmer des Seminarfachs „Georgianer für Menschen in Not“ in zwei Gruppen aufgeteilt in Lingener Pflegeheimen, um gesellige Stunden mit Seniorinnen und Senioren zu verbringen. Im Vorfeld planten sie hierfür verschiedene Aktivitäten, nahmen Kontakt mit den Pflegeheimleitungen auf, organisierten Materialien und bereiteten sich gewissenhaft auf ihren Besuch vor. Sie erlebten Senioren, die voller Freude mit ihnen bastelten, spielten, malten und musizierten, lernten aber auch die Schwierigkeiten im Umgang mit zum Beispiel demenzkranken Menschen kennen. Während einige viel erzählten, hörten andere nur zu, so dass sich die jungen Leute immer wieder neu auf die jeweilige Situation einstellen mussten. Toll, dass einige sogar so mutig waren und ihr musisches Talent einbrachten. Profitiert haben am Ende alle durch Einblicke und Erfahrungen in einem beruflichen Umfeld, das äußerst anspruchsvoll ist. Respekt und Anerkennung für diese tolle Leistung!

Text und Fotos: Frank Kösters

21 neue Ersthelfer ausgebildet

Was mache ich wenn…

…lautete der Titel des Projekts 31 bei den Projekttagen. 21 Schülerinnen und Schüler hatten dieses Projekt gewählt und beschäftigten sich an drei Tagen mit Erster Hilfe und dem Schulsantitätsdienst.

Heiner (DRK Emsland) und die neuen Ersthelfer am 2. Projekttag

Unterstützt wurde die Ausbildung durch erfahrene Ausbilder des Deutschen Roten Kreuzes, die ihre Sache sehr gut machten. Alle hatten Spaß dabei und lernten viel. Vielen Dank!

 

Erfahrungsbericht von Johannes Krämer :

Mit 21 Schülern starteten wir am Mittwoch, den 23.08.2017 in unser Projekt „Erste Hilfe – was wäre wenn…“

In kleinen Gruppen gestalteten wir Plakate rund um unser Thema. Diese sollen beim Schulfest an Stellwänden ausgehängt werden und die Besucher informieren.

Des Weiteren zeigte uns Herr Dr. Kaufhold, wo die Krankenzimmer der Schule sind, in denen im Ernstfall Verletzte versorgt werden.

Richtig interessant wurde es dann am Tag darauf, als Heiner vom DRK uns Techniken und Griffe beibrachte, mit denen Leben gerettet werden können. Spannend daran war, dass Heiner bei jeder Übung “ein neues Opfer” aus unserer Mitte suchte an dem er uns zeigte, wie wir reagieren müssen, wenn es ernst wird. Danach mussten wir in Partnerarbeit die Übungen wiederholen.

Somit lernten alle von uns wie man das Opfer vor Verlust der Körperwärme schützt, wie man es in die stabile Seitenlage bringt, wie man bei einem verunfallten Motorradfahrer den Helm richtig abnimmt und viele Kleinigkeiten mehr (richtiges Reagieren bei Zeckenbiss, Nasenbluten,…).

In Partnerarbeit wird der Motorradhelm abgenommen

Außerdem wurde uns gezeigt, wie man eine Unfallstelle absichert und Verunglückte aus einem PKW holt.

Hannes wird von Friedel aus dem Auto gerettet

Auch über den Inhalt von Verbandskästen wurden wir gründlich informiert. Wir lernten sogar, uns gegenseitig verschiedene Verbände anzulegen.

Am dritten und somit letzten Projekttag wiederholten wir mit Heiners Kollegin die wichtige stabile Seitenlage. Heiner überraschte uns, indem er mit einem Krankenwagen vorbeikam.

Die neuen Ersthelfer vor dem Rettungswagen des DRK

Er informierte uns gründlich und, gut gelaunt uns wiederzusehen, über den Inhalt des Krankenwagens. Es durfte sich sogar eine Schülerin auf die Bahre legen und die verschiedenen Funktionen testen. Abschließend schaltete Heiner noch einmal die Sirene und das Blaulicht an.

Danach kamen wir zu einem ganz wichtigen Punkt: Wie reanimiere ich eine Person die atmungsunfähig ist? Die Reanimation gliedert sich in 2 Teile: Herzmassage und Beatmung. Natürlich führten wir auch diese Übung praktisch durch.

Levi bei der Reanimation

Wir trainierten an 2 Puppen. Jeder Schüler übte, wie man 30 mal Herzmassage und 2 mal Beatmung richtig durchführt. In diesem Zusammenhang lernten wir auch, wie man ein AED-Gerät (automatisierter externer Defibrilator) benutzt. Dies nahm einen großen Teil der Zeit in Anspruch, da es wirklich wichtig ist, die Reanimation zu beherrschen.

Nachdem wir abschließende Vorbereitungen für das Schulfest getroffen hatten, waren wir uns einig: Wir hatten ein cooles Projekt!

 

Weitere Impressionen

Bei Verletzungen am Kopf müssen Kopfverbände her!
Diese durften alle machen…
Übungssituation am Rettungswagen: Eine verunglückte Person muss aus dem Gefahrenbereich heraus…da ist Teamwork gefragt!
Golli probiert ihre Kamera aus…
Besuch aus Finnlad! Unsere Gastschülerin Oona (dritte von links) freute sich dabei zu sein: “So eine Ausbildung gibt es nicht in finnischen Schulen.”

Zu den Schulsanitätern hier>>

AGs und Mittagsbetreuung während der Projekttage

Die AGs fallen während der Projekttage aus, sofern die AG-Leiter keine andere Regelung getroffen haben. In der Mensa wird es Mittwoch und Donnerstag kein Mittagessen geben. Falls Eltern Bedarf an einer Betreuungszeit haben, könnten die Kinder zwischen 14.00 Uhr und 15.30 Uhr betreut werden. Für Verpflegung müsste dann selbst gesorgt werden.

Wie lernen Kinder heute? – SCHULKRITIKER IN LINGEN

Über „Multimedial vernetzte Kinderzimmer, Smartphones, gewandelte Hirnvernetzungen heutiger junger Menschen und ihr ganz anderes Lernen“ sprach Professor Dr. Peter Struck in der Aula des Gymnasiums Georgianum. Foto: Johannes Franke


Lingen. Vor über 400 Besuchern hat im Gymnasium Georgianum der Erziehungswissenschaftler Peter Struck von der Universität Hamburg über „Multimedial vernetzte Kinderzimmer, Smartphones, gewandelte Hirnvernetzungen heutiger junger Menschen und ihr ganz anderes Lernen“ referiert. Er plädierte dabei für eine möglichst frühkindliche Förderung, denn „auf den Anfang kommt es an“.

„Kinder lernen heute aufgrund völlig anderer Hirnvernetzungen anders als frühere Generationen“, lautet die These, die Struck aufgrund lernpsychologischer Erkenntnisse der Hirnforscher ausführlich belegte und veranschaulichte. Zudem lernten Mädchen anders als Jungen und Kinder anders als Jugendliche. Auf die neuen Herausforderungen nach dem „Pisa-Schock“ im Jahre 2001 ging er hinsichtlich der Individualisierung, Rhythmisierung und jahrgangsübergreifenden Lernfamilien ein. Zudem plädierte er für flexible Eingangsphasen auf dem Weg zur gebundenen Ganztagsschule.

Schule heute mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen

„Da sich das Leben verändert hat, ist Schule heute weit mehr als nur Lesen, Schreiben, Rechnen. In Zeiten von multimedialen Kinderzimmern wissen die Hirnforscher, was beim Lernen im Kopf eines Schülers passiert, und deshalb müssen Schulen heute anders geplant und gebaut werden“, erklärte der Fachmann. So werde nach dem Vorbild der schweizer „Primaria-Schule“ im Kanton St. Gallen das gesamte Schulsystem reformiert. Altersübergreifend werde unterrichtet, die Schüler lernen „permanent mit einem enormen Ernst und gewissenhaft mit und vor allem voneinander. Partnerarbeit, Lernen durch Handeln, Ausprobieren, Aussprechen, Präsentieren, Rollen- und Theaterspiel, Chorsprechen, Bewegung und über sogenannte Dritte sind die Bausteine, die laut Struck das vernetzte Denken fördern.

Mehr Freude am Lernen

Die Lehrerbelastung im „Raubtierkäfig Schule“ schwinde, die Freude am Lehren und selbständigen Lernen wachse. Vor allem die Ganztagsschule eröffne Möglichkeiten für neue Teamwelten, und Struck lobte die „außerordentlich leistungsstarken deutschen Schulen“ für ihr schülerorientiertes Lernen.

Die leidigen Hausaufgaben brauche es nicht mehr, denn Schüler bewältigen ihre individuellen Lehrpläne mittels Wochenplan, Logbüchern oder Pensenheften, dokumentieren ihre Ergebnisse im Portfolio. Somit werden persönliche Stärken aufgebaut, Schwächen abgetragen. „Es geht im Spannungsfeld bei der Arbeit mit Kindern auch darum, die Freiheit beim Lernen zu erhöhen – ohne jedoch die Verantwortung und Kontrolle auf beiden Seiten zu vernachlässigen.“

Noten erst ab 14. Lebensjahr?

Lernen benötige dabei Zeit für Übungs- und Anwendungsphasen, eine Rhythmisierung von Anspannung und Entspannung. Die 45 oder 90-minütigen Schulstunden seien dabei nicht förderlich. Ebensowenig Noten, die aber ab dem 14. Lebensjahr gegeben werden müssen. Gibt man sie zu früh, lernen Kinder für die Noten, nicht für die Sache. „Es muss aber mehr Wert auf das Können als auf das Wissen gelegt werden“, betonte Struck auch im Hinblick auf den Standort Deutschland.

Zudem sprach er sich für eine Einschulung bereits im fünften Lebensjahr aus, um frühzeitig das Selbstwertgefühl der Kinder zu festigen und zu steigern. Die gemeinsam gesprochene Erkenntnis des Schweizer Entwicklungspsychologen Jean Piaget lautete nach drei Stunden abschließend: „Alles, was einem beigebracht wird, hat den Nachteil, dass man nicht mehr selbst drauf kommen kann.“

Zur Sache:

Struck – Kritiker des deutschen Schulsystems

Peter Struck, geboren 1942 in Hamburg, hat dort an der Universität seit 1979 eine Professur für Erziehungswissenschaften.

Struck hat Pädagogik, Biologie und Kriminologie studiert, war zehn Jahre Volks- und Realschullehrer und vier Jahre Schulgestalter in der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung. Seit 1979 hat er eine Professur für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Sozial- und Schulpädagogik, Bildungspolitik, Jugendforschung, Familienerziehung und Medienpädagogik.

Struck hat mehrere populäre Bücher verfasst, in denen er Schulen verfehlte Ausrichtungen vorwirft. So bekämpft er das Fachlehrerprinzip und fordert den sozial engagierten Klassenlehrer, der auch etwas von Ernährung, Bewegung, Verhaltensstörungen, Gewalt- und Suchtprävention sowie Medienerziehung versteht.

Mit Verweis auf Ergebnisse der Hirnforschung fordert er eine Lernkultur, die berücksichtigt, dass Kinder am besten zu zweit lernen.

Kinder lernen laut Struck besser durch eigenes Handeln und Sprechen als durch Zuhören. Nötig sei auch eine andere Fehlerkultur, da Kinder über Um- und Irrwege lernen. Noten sollen erst ältere Schüler erhalten. Die Informationsvermittlung könne dabei den Neuen Medien anvertraut werden, dafür könnten mehr Projektarbeit und Förderung von Sozialkompetenz geleistet werden.

Von: Johannes Franke

Lingener Tagespost vom 21. August 2017

Die neue AG-Broschüre ist online!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ganztagsangebot am Gymnasium Georgianum bietet Euch ein breites Spektrum an sportlichen, musischen, kulturellen, technischen sowie sprachlichen Inhalten.

In der Mittagspause zwischen 13.15 Uhr und 14.00 Uhr könnt Ihr in unserer Mensa aus einem reichhaltigen Mittagsangebot auswählen und Euch für die in der Regel um 14.00 Uhr beginnenden Arbeitsgemeinschaften stärken.

Unter dem Menüpunkt Aktivitäten / Arbeitsgemeinschaften könnt Ihr auf unserer Homepage die große Auswahl an AGs einsehen. Unter folgendem Link:

findet ihr die neue AG-Broschüre, mit der das Georgianum Euch über das Angebot der Arbeitsgemeinschaften für das 1. Halbjahr 2017/18 informieren möchte.

In dieser Broschüre werden alle Arbeitsgemeinschaften vorgestellt und erläutert. Neben inhaltlichen Aspekten werden zudem bereits der Wochentag, Zeit und Ort sowie die Jahrgangsstufen angegeben, für die die jeweilige AG angeboten wird.

Weitere Informationen gibt es hier…

Erlös des Abigottesdienstes wird dem Hospiz in Thuine gespendet

Übergabe des Erlöses aus dem Abigottesdienst (540 Euro) durch Philipp Heitker (li.) und Ole Börner (re.) an die Leiterin des Hospizes Frau Anke Robbe

Der Erlös aus dem Abigottesdienst (540 Euro), den die Religions-Prüfungskurse von Frau Lühle und Frau Johanning gestaltet haben, wurde in den Sommerferien an das Hospiz in Thuine übergeben. In ihrer Oberstufenzeit waren einige Schüler zu einem Informationsgespräch im Hospiz, daher lag ihnen diese Einrichtung sehr am Herzen und sie hatten angeregt, die Kollekte ihres Abiturgottesdienstes dem Hospiz zukommen zu lassen.

Text und Foto: Bianca Johanning

Georgianum sammelt Briefmarken für Bethel

Initiative des evangelischen Religionsunterrichtes

Seit einem Jahr sammeln Schüler und Lehrkräfte des Gymnasium Georgianum gebrauchte Briefmarken für Bethel. Hunderte von Briefmarken packten die die Aktion betreuenden Schülerinnen Lena Koch, Erika Kopnov und Charlotte Schupe (alle 7f /evangelischer Religionsunterricht) und überreichten sie dem verantwortlichen Lehrer Michael Vogt, der die Fachleitung Evangelische Religion innehat, nun zum erstmaligen Versand nach Bethel.

Die Initiative entwickelte sich aus dem Unterricht bei dem Thema “Diakonie” (Dienst am Nächsten), wo die Arbeit der von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel thematisiert wurde. In diesem Bielefelder Stadtteil leben Behinderte und Nichtbehinderte zusammen. Eine Schülergruppe hatte sich mit der dortigen Briefmarkenstelle beschäftigt, die zahlreiche Arbeitsplätze für Behinderte bietet. Die Briefmarken werden dort vom Papier gelöst, sortiert und an Sammler verkauft. Im Bielefelder Stadtteil Bethel leben Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. In vier Sammelboxen werden in der Schule gebrauchte Briefmarken gesammelt.

Text und Fotos: Michael Vogt

Georgianer für project:help – Ein Dankeschön (Brief und Video!) aus Südafrika

Mr. Koesters,

We want to thank you and the amazing students at Gymnasium Georgianum for raising money for our school. We heard how much time and effort the students put into it and we feel so blessed that your whole school would go to all of this trouble just for our little South African school.

The students were so happy to hear about the money being raised but they were even more happy to be able to see and speak to your students. It really meant a lot to them to be able to see what it is like in other countries and meet students that are just like them!

We really appreciate all of your efforts in organizing this fundraiser. The students would be very thankful to be able to Skype with a classroom in your school next year even on an ongoing basis so they can learn more about your school and culture.

The following YouTube link is a thank you video from our grade 2 class to your school. We hope this begins to convey our gratitude for your efforts.

Das Video auf youtube:

https://youtu.be/298FOA1-znI

Schöne Sommerferien!

Das Gymnasium Georgianum wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schöne Sommerferien und erholsame Tage bis zum Start in das neue Schuljahr 2017/18 am Donnerstag, den 3. August 2017!

25-MAL DIE 1 VOR DEM KOMMA – 125 Abiturienten erhalten Zeugnis am Georgianum in Lingen

Für ihre Traumnoten 1,0 und somit Jahrgangsbeste wurden Jana Bruns und Lina Jäckering (1. und 2. von links) geehrt. Das besondere Engagement von Simon Raming, Aylin Thole und Sebastian Sdchwald würdigte Patricia Uchtmann vom Förderverein des Georgianums, worüber sich ebenfalls Schulleiter Manfred Heuer freut.

125 Abiturienten haben am 16. Juni 2017 ihre Zeugnisse am Gymnasium Georgianum in Lingen erhalten. 25 von ihnen dürfen sich über eine 1 vor dem Komma freuen.

Die Geschichte von Aladin und der Wunderlampe hatten die Abiturienten zum Motto „Alabin: In jeder Flasche steckt ein Genie“ abgewandelt. Schulleiter Manfred Heuer ging in seiner Festrede auf das Märchen ein, übertrug es auf die zwölfjährige Schulzeit der Schüler, die sich auf den Weg gemacht hätten und während dieser Reise so Manches inner- und außerschulische Abenteuer erlebten. „Die Öllampe, die Sie gesucht haben, war das Licht der Erkenntnis, des Wissens, des Forschens, das Licht, das Ihnen hilft, die Wahrheit zu erkennen. Treue Wegbegleiter waren Ihnen Ihre Eltern, die alle Höhen und Klippen miterklommen, aber auch Täler mit Ihnen durchquerten und Durststrecken überwanden.“

Licht der Erkenntnis aufgegangen

Er dankte dem Kollegium als „zuverlässige Wegbegleiter, das Sie erfolgreich durch die Prüfungen führte“. In der „magischen Höhle“ des Georgianums sei ihnen zunehmend das Licht der Erkenntnis aufgegangen. Mit dem Abitur und dem Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife stehe ihnen nun die Tür zu einer neuen Welt offen. Nach der zwölfjährigen Reise durch die Schulzeit seien die Schüler am Zielpunkt angelangt, ein „märchenhafter Tag“ für alle. Heuer wünschte weitere „sorgenfreie Tage auf dem neuen Reiseabschnitt.“

Zweimal 1,0

Aylin Thole und Tom-Hendrik Bojer deklinierten in ihrer Rede das Wort Abitur wie Anfang, Anstrengung, Aufregung, Begeisterung, Ideal, Talente, Unabhängigkeit, Respekt und richtig, denn alles wurde gut. 25 Abiturienten dürfen sich über eine Eins vor dem Komma freuen. Patricia Uchtmann gratulierte und ehrte im Namen des Fördervereins die Abiturientinnen Jana Bruns und Lina Jäckering als Jahrgangsbeste mit der Traumnote 1,0. Für ihr besonderes schulisches, soziales und musikalisches Engagement würdigte sie auch Simon Raming, Sebastian Schwald und Aylin Thole.

Freude am Lehren und Lernen

Für die Elternschaft gratulierte Michael Buchmann für die „großartige Leistung“ und lobte die Abiturienten: „Wir sind alle sehr stolz auf Sie.“ Heute sei ein Festtag und eine Chance innezuhalten und sich zu besinnen. In dieser traditionsreichen Schule merke man bei allen die Freude am Lehren und Lernen. Dafür dankte er und drückte seine „tiefste Wertschätzung“ für die Arbeit, die Bandbreite und tiefgreifende Bildung sowie die Wissensvermittlung aus. Durch das „herausragende Engagement“ sei ein stabiles Fundament gelegt worden, das sicher auch in kommenden Zeiten für Standfestigkeit sorgen werde.

Herr Völpel und Herr Heuer bei der Vergabe der Abiturzeugnisse

Für klassische und populäre Musik sorgten die Musikpädagogen mit dem Streicherchor, Sinfonietta und das Projektorchester des Georgianums sowie Georgie‘s Groove Orchestra.

Gruppenbild Abiturientia 2017125 Abiturienten des Gymnasiums Georgianum in Lingen halten nun ihre Abi-Zeugnisse in den Händen.

Text und Fotos: Johannes Franke

Lingener Tagespost vom 17. Juni 2017

Schulschach-Stadtmeisterschaften 2017

Am 12. Juni 2017 fanden die jährlichen Schulschach-Stadtmeisterschaften am Franziskusgymnasium statt.

Im Teilnehmerfeld der insgesamt 16 Mannschaften im Wettbewerb der weiterführenden Schulen war das Georgianum erstmals mit fünf Teams vertreten. In vier Vorrundengruppen wurde die Qualifikation für die Platzierungs-Playoffs ausgespielt.

In der Gruppe A musste sich unsere dritte Mannschaft mit Max Hautmann, Max Brinker, Paul Krämer und Hussain Al Tuaima erwartungsgemäß dem Team Franziskus 1 geschlagen geben und belegte einen guten zweiten Platz, was für die Platzierungsspiele für die Plätze 5-8 qualifizierte.

Um Platz 5-8 spielte auch unser Team Georgianum 2 mit Jens Brüggemann, Malte Derda, Mathis Mohaupt und Fabian Bücker. Dieses musste sich dem Team von Franziskus 3 geschlagen geben, konnten aber gegen Gesamtschule Emsland 1 und unser fünftes Team mit Nino Krasnenko, Kevin Pleuß, Ben Uhlich, Hamza Abu Shammala und Jiranon Striegler gewinnen. Das Georgianum 5, das ausschließlich aus Fünftklässlern bestand, hatte in der starken Gruppe keine Chance, konnte aber in der Platzierungsrunde noch einmal deutlich mit 3,5-0,5 gewinnen und wurde letztlich 14.

Unsere vierte Mannschaft mit Noémi Heinen, Charleen Albers, Daja Iserlohe und Kiara Möller verpasste knapp den zweiten Platz in der Gruppe und wurde letztendlich 10.

In der Gruppe B konnte sich unsere erste Mannschaft mit David Rein, Yannik Swarte, Justin Wunsch und Mathis Lindemann souverän mit 11,5-0,5 Brettpunkten durchsetzen. Das immer noch relativ junge Team – alle Spieler sind im 8. Jahrgang – konnte sich im Halbfinale gegen das Team Franziskus 2 mit 3-1 durchsetzen.

Auch wenn es im Finale gegen die hohen Favoriten vom Franziskus 1 letztendlich nach einer 1-3 Niederlage nicht zum ganz großen Triumph gereicht hat, ist der zweite Platz ein toller Erfolg. Durch seinen überraschenden Sieg in der Finalrunde gegen Hannah Möller gelang es David sogar, ein perfektes Turnier zu spielen, er gewann alle seine Partien.

Georgianum 2 und 3 lieferten in der Zwischenrunde eines der größten Highlights. Nachdem die reguläre Partie selbst nach Berliner Wertung unentschieden war, musste ein Blitzrunde die Entscheidung bringen, die unser drittes Team für sich entscheiden konnte.

Letztendlich wurde dieses Team 6., unser zweites Team errang den 7. Platz. Am Ende eines tollen Turniertages konnten wir mit unseren Ergebnissen zufrieden sein.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Stefan Kewe und seinen Helfern, die die Veranstaltung auch in diesem Jahr toll organisiert hatten.

Text und Fotos: Jürgen Herbrüggen

Teilnahmerekord bei Schulschach-Stadtmeisterschaft in Lingen – Lingener Tagespost vom 13. Juni 2017

Georgianer spenden 500€ für Kimba

 

„Hilfe für die Schwächsten der Schwachen“ ist laut Wilhelm Krümpel, Kimbabeauftragter des Lions-Clubs Lingen, Leitgedanke des Vereins. Vor allem junge Menschen ohne Schulabschluss sind Zielgruppe der Unterstützung. Die Mitglieder des Seminarfachs „Georgianer für Menschen in Not“ des Gymnasiums Georgianum erfuhren letzte Woche von Giesela Hofschröer-Krümpel, dass alle Aktiven im Lions-Club ehrenamtlich motiviert sind und aus verschiedensten beruflichen Kontexten stammen. Dadurch gelingt es auch immer wieder, jungen Menschen Praktika zu vermitteln, in denen sie ihre Stärken auch ohne schulische Qualifikationen unter Beweis stellen können. Vielen ist es so bereits gelungen, im Anschluss daran einen Ausbildungsplatz zu bekommen, den sie ohne die Unterstützung von Kimba nicht erlangt hätten. Anlass des Zusammenkommens war eine Spendenübergabe. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich im Unterricht u.a. auch mit dem Projekt Kimba auseinander und entschieden sich dafür, an den Elternsprechtagen und am Tag der offenen Tür im Georgianum einen Brot-, und Plätzchenverkauf zu organisieren. Freudestrahlend übergaben sie dem Ehepaar einen symbolischen Scheck über 500€. In einer kurzweiligen Runde erfuhren sie, dass allein im Jahr 2017 bereits 1700 Anträge an den Verein gerichtet wurden mit unterschiedlichen Bitten. Neben der Übernahme von Vereins- und Zeltlagerbeiträgen kommt es immer wieder auch zur Unterstützung mit skf-Fashionshop-Gutscheinen, Haushaltsgeräten, gebrauchten und mit Garantie versehenen Fahrrädern, Sportbekleidung, Schulmaterialien u.v.a.m. Deswegen entschieden sich die Schüler auch dafür, Kimba zu überlassen, wofür das Geld verwendet werden soll, denn sie entließen das Ehepaar Hofschröer-Krümpel in der Gewissheit, dass sie dadurch Not in Lingen lindern werden.

Text und Fotos: Frank Kösters

Helfen für Kinder in Not

Im katholischen Religionsunterricht der Klassen 5a, b, d haben wir das Thema „Kinder in Not“ bearbeitet. In kleinen Gruppen haben wir uns dabei auch Gedanken gemacht, wie wir den notleidenden Kindern helfen könnten. Eine Gruppe hatte die
Idee, einen Sponsorenlauf zu organisieren, was die größte Begeisterung auslöste. Herr Kösters entwickelte eine Sponsorenliste auf der unser Vorhaben erklärt wurde und somit konnten sich dann alle auf den Weg machen, Sponsoren zu finden. Am Dienstag, 04.04.2017, sind wir dann alle für die Kinder in Not eine große Runde auf unserem Schulgelände gelaufen. Nach jeder Runde bekam man einen Stempel von Herrn Kösters. Die meisten Kinder sind über 10 Runden gelaufen. Das gespendete Geld geht an ein SOS-Kinderdorf in Kalkutta nach Indien. Unsere FSJlerin Katharina Weerts ist in den Osterferien nach Indien geflogen. Dort wollte sie auch das SOS-Kinderdorf besuchen. Leider ging das nicht, aber dennoch hat sie uns viele Eindrücke aus Indien in einer Fotoshow zeigen können. Besonders beeindruckt waren wir, dass der Besuch einer Privatschule in Indien nur 10€ im Monat kostet und die Kinder hiervon dort auch schlafen können, beköstigt werden und Schulmaterialien bekommen.

Nach den Osterferien sammelte Herr Kösters das erlaufene Geld ein. Die Gruppe hat 1389,05€ gesammelt und für das SOS-Kinderdorf in Indien gespendet.

Text und Fotos: Frank Kösters

Georgianer engagieren sich wieder für „project: help“

Am 12.05. sind unsere Schülerinnen und Schüler über die Aktion „Georgianer für project: help“ informiert worden. Der Zeitraum des Arbeitseinsatzes ist vom 12.-28. Mai 2017. In dieser Zeit ist unsere Schülerschaft wieder aufgerufen, sich nachmittags, abends oder am Wochenende Arbeitgeber im privaten Bereich zu suchen, für die sie gegen eine Spende tätig werden können, indem sie einkaufen, Babysitten, Gartenarbeit verrichten o.v.a.m. Ein ausführlicher Bericht hierüber mit weiteren Fotos folgt demnächst an dieser Stelle. In den Versammlungen haben wir auch mit Südafrika geskypt und uns u.a. auch darüber gefreut, dass die Kinder unserer Partnerschule bei „Immanuels Haven“ ein Lied für uns gesungen haben:

Die Sponsorenliste zum Download (PDF)

Schulpastorales Projekt am Georgianum: Teilnahme an der Aktion „ Eins mehr“ am kommenden Samstag (6. Mai 2017)

Bei der jährlichen Aktion „Eins mehr!“ in Kooperation mit dem Jugendbüro Emsland-Süd, dem Stadtjugendring Lingen und der Lingener Tafel werden am kommenden Samstag, den 6. Mai 2017, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr Kunden der Aldi-Märkte in Lingen-Laxten, an der Meppener Straße in Lingen und in Emsbüren eingeladen, eine Ware mehr, „Eins Mehr!“, in ihren Einkaufswagen zu legen und der Lingener Tafel und damit bedürftigen Menschen vor Ort zu spenden.

Schülerinnen und Schüler der AG „Schulpastorales Projekt am Georgianum“ informieren die Kunden und nehmen insbesondere haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel nach dem Einkauf vor dem jeweiligen Supermarkt an.

Nachmittags werden die Spenden dann von Mitarbeitern der Lingener Tafel abgeholt.

Vielleicht ergibt sich für euch und eure Familien ein Besuch der Supermärkte am Samstag und eine Möglichkeit die Aktion zu unterstützen?!

Vielen Dank dafür im Voraus!

WIEDER AKTION „EINS MEHR“

Jugendliche sammeln für Bedürftige im südlichen Emsland

Auch Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments in Lingen stellen sich in den Dienst der guten Sache. Foto: Kath. Jugendbüro Emsland-SüdAuch Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments in Lingen stellen sich in den Dienst der guten Sache. Foto: Kath. Jugendbüro Emsland-Süd

 

Lingen. In Kooperation mit der Lingener Tafel und dem Stadtjugendring Lingen führt das Katholische Jugendbüro Emsland-Süd am 5. und 6. Mai erneut die Aktion „Eins Mehr! durch.

Bereits am Freitagnachmittag, 5. Mai, sind Kunden von Supermärkten in Lingen eingeladen, eine Ware mehr ( „Eins Mehr!“) in ihren Einkaufswagen zu legen und der Lingener Tafel und damit bedürftigen Menschen vor Ort zu spenden. Am Samstag, 6. Mai, gibt es von 10 bis 16 Uhr diese Möglichkeit dann auch für die Supermarktkunden in Emsbüren, Lingen, Lengerich, Bawinkel, Freren und Beesten.

Haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sind gefragt

Lebensmittel von langer Haltbarkeit (Nudeln, Reis, Mehl, Kaffee, Kakao, Konserven, usw.) und Hygieneartikel sind laut einer Mitteilung des Jugendbüros besonders gewünscht. Die Lebensmittel werden am Ausgang der beteiligten Märkte von Jugendlichen aus unterschiedlichen Gruppen und Verbänden eingesammelt und der Lingener Tafel zur Verfügung gestellt. Die Außenstelle der Lingener Tafel in Freren wird ebenfalls bei der Verteilung der Waren bedacht.

Menschen für Soziales sensibilisieren

Tanja Günther, Referentin für Offene Jugendarbeit im Katholischen Jugendbüro Emsland Süd ist überzeugt von den positiven Effekten der Aktion, die in dieser Form bereits zum elften Mal organisiert wird. „Mit relativ geringem Aufwand werden Menschen für Soziales, insbesondere für die Situation von sozial und wirtschaftlich Benachteiligten sensibilisiert. Das gilt nicht nur für die teilnehmenden Jugendgruppen, sondern auch für die Kunden. Die beteiligten Märkte nehmen durch die Aktion soziale Verantwortung für Bedürftige wahr. Und an erster Stelle steht, dass hilfsbedürftige Menschen in Lingen und Umgebung unterstützt werden.“

Weitere Informationen gibt es im Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd, Burgstraße 21b in Lingen, Tel.: 0591/1522 und im Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd, Goldstraße 13 in Freren, Tel.: 05902/1209)

Lingener Tagespost vom 02.05.2017