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Fünfter „Tag des Sports“ in Niedersachsen

Pistorius: „Wollen die ganze Vielfalt des Sportangebots in Niedersachsen präsentieren“

Bereits zum fünften Mal findet im September dieses Jahres der „Tag des Sports” in Niedersachsen statt. Unter dem Motto „Spiel, Spaß, Sport!” wird allen Sportbegeisterten am Sonntag, den 23. September 2018, ein abwechslungsreiches Programm geboten. Von 10 bis 17 Uhr können die Besucherinnen und Besucher sich in Holzminden, Lingen (Ems) und Osnabrück über zahlreiche Sportarten informieren und diese direkt vor Ort ausprobieren.

Niedersachsens Sportminister, Boris Pistorius, sagt: „In Niedersachsen spielt der Sport von jeher eine große Rolle. Das zeigen nicht nur die Erfolge niedersächsischer Spitzensportlerinnen und Sportler, sondern insbesondere auch das große Interesse am Breitensport, in den Ballungszentren genauso wie in den ländlicheren Regionen. Sport gehört dazu! Am Tag des Sports wollen wir deshalb die ganze Vielfalt des Sportangebotes in Niedersachsen präsentieren. Das bunte und abwechslungsreiche Angebot kann sicherlich den ein oder anderen dazu motivieren, wieder aktiv Sport zu treiben – oder auch einmal eine ganz neue Sportart auszuprobieren.”

Der Kreissportbund Holzminden (KSB) wird allen Interessierten auf der Sportfreianlage des Liebigstadions in Holzminden Gelegenheit geben, diverse Sportarten auszuprobieren und zahlreiche Mitmachaktionen für Jung und Alt präsentieren.

In Lingen (Ems) veranstaltet der KSB Emsland auf den Sportanlagen rund um das Gymnasium Georgianum sein Sportfest. Neben vielfältigen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche wird der KSB Emsland gemeinsam mit der Stadt Lingen (Ems) über Themen wie Ernährung und Gesundheitssport informieren sowie verschiedene weitere Bewegungsangebote vorstellen.

Der Sportpark Illoshöhe in Osnabrück ist bereits zum dritten Mal der Austragungsort für das von Stadtsportbund Osnabrück organisierte Familiensportfest für Jung und Alt. Hier besteht die Möglichkeit viele verschiedene Vereine und diverse unterschiedliche Sportarten kennenzulernen, das Sportabzeichen abzulegen und ein buntes Bühnenprogramm mit Showelementen zu erleben.

Wie in den Jahren zuvor unterstützt das Land Niedersachsen den „Tag des Sports” mit insgesamt 100.000 Euro.

https://www.mi.niedersachsen.de/aktuelles/presse_informationen/fuenfter-tag-des-sports-in-niedersachsen-163734.html

Sonne, Schnee und Sport – Wintersporttage 2018

Die jährlichen Wintersporttage der Jahrgangsstufe 7 sind fester Bestandteil unserer Sportkonzepts. Diese werden dem besonderen Lernfeld “Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten” zugeordnet. Dabei werden folgende sportpraktische Inhaltsbereiche herangezogen: Ski alpin, Skilanglauf, Rodeln und Biathlon.

Wintersporttage 2018

“Das Wichtigste zum Skifahren ist natürlich der Schnee und davon gab es in diesem Jahr mehr als reichlich!”, so Reinhard Fink, einer der verantwortlichen Sportlehrer.  Vom 04.02.2018 bis 09.02.2018 fuhren 53 Schülerinnen und Schüler auf die Wintersporttage in den Bayrischen Wald. 

Begleitet und betreut wurden die Siebtklässler von  Katharina Börger, Wolfgang Stehr, Hanjo Vocks, Dominik Stauber, Reinhard Fink und Marc Kaufhold. Diese Sportlehrer besitzen allesamt die Zusatzqualifikation zur Begleitung von Schulklassen auf Skifahrten und fungierten somit als Skilehrer.

Die Georgianer fielen nicht nur durch ihre gelben Leibchen auf: Das Verhalten der Gruppe auf – und abseits der Pisten war vorbildlich.

Die Schülerinnen und Schüler lernten sehr eifrig und schnell. Bereits nach der Mittagspause am ersten Skitag konnten alle Anfänger den Almwiesenlift hochfahren und die erste blaue Piste bewältigen. Eine tolle Leistung!

Bei “Kaiserwetter” brachte der zweite Skitag einen erneuten Lernzuwachs: Die roten Pisten in Mitterdorf wurden von den Anfängern bewältigt.  Die fortgeschrittenen Skifahrer konnten ihr Können in speziellen Gruppen verbessern: Dazu wurde auch die schwarze Piste in Mitterdorf herangezogen.

Die “Almwiese” in Mitterfirmiantsreuth. Hervorragende Schneeverhältnisse bei Topp-Wetter.
Bis zu 90 cm Schnee in Mitterfirmiantsreuth machten das Skifahren zu einem besonderen Erlebnis!

Der dritte Skitag stand unter dem Motto “weniger ist mehr”: Bis mittags wurde in Mitterdorf Ski gefahren. Am Nachmittag fand der erste Biathlon-Wettkampf aller Schüler statt.

Herr Stehr, Herr Kaufhold, Herr Stauber und Herr Fink geben wertvolle Tipps beim Schießen.

Ob Fangspiele oder Staffeln: Aufwärmen musste bei Temperaturen bis zu -7°C sein.
“Schneefreude” pur!

Mit viel Vorfreude ging es dann am vierten Skitag mit allen 53 Schülern nach Hochficht. Somit konnten alle Schüler dieses schöne Familienskigebiet kennen lernen und ihr Fahrkönnen auf langen und breiten Pisten verbessern.

Rasante Abfahrten in Hochficht: Tolle Schneebedingungen.
Im Vierersessel in Hochficht.

Am letzten Skitag gab es das Angebot einen Skilanglaufkurs zu besuchen. Mehrere Schülerinnen und Schüler waren neugierig Neues zu lernen und meldeten sich dazu an. Die andere Gruppe verbrachte einen letzten Skitag in Hochficht.

Schnell ging es im klassischen Stil in den “Frauenberger-Wald”.
Franziska absolvierte die Übung zielsicher. “Das hat mir richtig Spass gemacht! Ich möchte gerne wieder Skifahren!” so ihr Fazit.

Neben den wintersportlichen Aktivitäten wurde abends auch ein großes Tischtennisturnier durchgeführt: Mädchen-Einzel und -Doppel sowie Jungen-Einzel und -Doppel. Es gab viele spannende Spiele zu sehen, die allesamt sehr fair abliefen.

Die Gewinner der Tischtennisturniere: Rosa beim Mädchen-Einzel, Malte und Lasse beim Jungen-Doppel, Paul und Riccardo als zweite im Doppel und Lasse im Jungen-Einzel.

 Fazit:

Eine rundum gelungene Fahrt, bei der die Schülerinnen und Schüler viel lernten und sehr viel Spaß und Freude hatten!

 

Bilder: Reinhard Fink, Dominik Stauber, Katharina Börger, Hanjo Vocks und Marc Kaufhold

Text: Marc Kaufhold

 

Weitergehende Links

DJH Haidmühle

Skizentrum Mitterdorf

Hochficht Österreich

Informationen zu den Wintersporttagen hier>>

SEMINARFACH „GEORGIANER FÜR MENSCHEN IN NOT“ IM FRIEDENSDORF IN OBERHAUSEN

„Die Ausgelassenheit der Kinder zu erleben, das hat mich total berührt!“. Nicht nur Elisa war tief ergriffen von dem, was sie 2 Tage im Friedensdorf in Oberhausen erlebt hat. Die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Georgianer für Menschen in Not“ befassten sich im Vorfeld intensiv mit der Arbeit des Friedensdorfes. Doch was sie vor Ort erfuhren und erlebten, lässt sich theoretisch nicht erarbeiten. Die meisten Kinder des Friedensdorfes stammen aus Angola, ein in der öffentlichen Wahrnehmung vergessenes Land. Hier gibt es mehr Landminen als Einwohner, das Trinkwasser ist teurer als Benzin, das Durchschnittseinkommen einer zehnköpfigen Familie liegt bei knapp 200 US-Dollar im Monat. Eine Folge davon ist zum Beispiel, dass sich Familien gezwungen sehen, die Gasflaschen ihrer provisorischen Kochstellen selbst nachzufüllen. Laienhaft durchgeführte Arbeiten bringen sie in Lebensgefahr. Die Schüler treffen im Friedensdorf auf Kinder, die Opfer explodierter Gasflaschen oder Landminen sind. Ihre Augen und Nasen sind stark deformiert, das Gesicht teils unkenntlich, ihre Haut in weiten Teilen verbrannt. Andere Kinder leiden an Knochenhautentzündungen, die mit unfassbaren Schmerzen verbunden sind. Nachdem der Ansprechpartner in Angola, Dr. Rosalino Neto, zwei Mal im Jahr Kinder auswählt, deren Überleben nur durch Operationen und Behandlungen in Deutschland gewährleistet werden kann, werden diese schließlich nach Deutschland ausgeflogen und hier in Krankenhäusern kostenlos mehrfach operiert und betreut, bevor sie im Friedensdorf in Oberhausen dann wieder auf ihre Heimkehr vorbereitet werden. Die Arbeit der Einrichtung „Friedensdorf international“ finanziert sich zu 100% aus Spenden und ist ohne ehrenamtliche Arbeit undenkbar. Die Schüler des Georgianums erfahren hier von Manuel, der bereits in Angola fünf Monate im Krankenhaus behandelt wurde. Seine Mutter schlief die ganze Zeit vor der Klinik unter einem Baum, um ihn tagsüber in der Klinik betreuen zu können. Der Vater kümmerte sich in ihrem Heimatdorf unterdessen um die übrigen Kinder und ging arbeiten. Manuel ertrug dreißig Minuten dauernde Verbandswechsel, die in Deutschland nur unter Vollnarkose denkbar wären. Die Mullbinden sind mit seiner Haut zusammengewachsen. Manuel half hierbei nur seine Tapferkeit. Der Transport nach Deutschland und die weitere Behandlung hier bedeuteten sein Überleben. Dennoch weinte er bitterlich, weil er nicht verstand, warum er von seiner Mutter losgerissen wurde. Als er schließlich nach seinen Krankenhausaufenthalten im Friedensdorf ankommt, trifft er auf Kinder, deren Schicksal er noch schlimmer einstuft als sein eigenes. Diese Erfahrungen schweißen die Kinder zusammen. Sie entwickeln eine gemeinsame Ausgelassenheit, Zufriedenheit und Fröhlichkeit, die es leicht machen ihnen zu begegnen. Dazu hatten die Schüler des Georgianums zwei Möglichkeiten. Abends waren sie auf dem Abschiedsfest eingeladen, das immer dann stattfindet, wenn Kinder wieder in ihre Heimat zurückkehren. Zuvor werden sie von der Dorfgemeinschaft mit einer großen Feier, auf der gesungen, getanzt und gelacht wird, verabschiedet. Nach kurzer anfänglicher Scheu fanden sich schließlich alle Schüler auf der Tanzfläche wieder, links und rechts mit Kindern an ihren Händen, mit denen sie tanzten oder einfach herumtobten. Marlon traf auf einen kleinen Jungen, der gerne boxte und ihm gleich ein paar freundschaftliche Hiebe verpasste. Am zweiten Tag führten die jungen Erwachsenen Bastel-, Kreativ- und Malworkshops durch, die sie zuvor im Unterricht planten und alles Notwendige hierfür besorgten. So freuten sich die Kinder am Ende des Vormittags darüber, dass sie selbstgestaltete Stoffbeutel, Armbänder und Ketten als Erinnerung an die Begegnung mit den Schülern des Georgianums mitnehmen durften. Darüber hinaus spendete das Seminarfach dem Friedensdorf noch 100€, die sie mit Plätzchen- und Brotverkauf auf dem Tag der offenen Tür der Schule erwirtschafteten. In der abschließenden Reflexionsrunde fasste Christine zusammen, was einhellige Meinung war: “Das Lachen der Kinder zu erleben, gibt einem unwahrscheinlich viel. Das Friedensdorf muss jeder kennen.“

Text und Fotos: Frank Kösters

Gymnasium Georgianum sehr erfolgreich beim Schach Unterbezirksfinale 2018

Die Schachteams des Georgianum haben sehr erfolgreich am Unterbezirksfinale in Papenburg teilgenommen. Am Ende standen zwei Turniersiege und ein dritter Platz für unsere drei Teams, sodass die beteiligten Schülerinnen und Schüler und ihr AG-Leiter Jürgen Herbrüggen hocherfreut und beladen mit Urkunden, Pokalen und Medaillen den Heimweg antreten konnten.

In der WK 3 (Jg. 2003 und jünger) konnte unser Team aus Mattis Lindemann, Matthis Mohaupt, Fabian Bücker und Max Hautmann alle Gegner schlagen, sodass am Ende klar der erste Platz erreicht wurde. Dies ist umso erfreulicher, da mit Khaled Aljuosef und Justin Wunsch zwei weitere starke Spiele nicht an dem Turnier teilnehmen konnten. Besonders erfolgreich waren Matthis und Max, die alle ihre Spiele gewinnen konnten. Das Team ist durch den Turniersieg für das Weser-Ems-Finale qualifiziert.

In der WK 2 (Jg. 2001 und jünger) stand am Ende zwar „nur“ der dritte Platz, die noch sehr junge Mannschaft, in der mit Justin Wunsch auch ein „WK 3-er“ aushelfen musste, verpasste aber sogar den zweiten Platz nach drei Siegen und einem Unentschieden bei nur einer Niederlage in einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld nur denkbar knapp. Am Ende fehlte nur ein Brettpunkt, um am Gymnasium Papenburg vorbeizuziehen. Im direkten Vergleich hatte es lange nach einem Sieg für unser Team ausgesehen, bis sich unser starkes Brett 1 David Rein in einer superspannenden Partie letztendlich unter Zeitnot geschlagen geben musste. Komplettiert wurde unsere Mannschaft von Lennard Bruns und dem sehr erfolgreichen Yannik Swarte, der vier seiner fünf Partien gewinnen konnte.
Er verlor
lediglich sein Spiel im Match gegen das souveräne Siegerteam vom Gymnasium Nordhorn, dass alle Spiel klar gewann.

Überraschend und sehr erfreulich war der souveräne Turniersieg unseres Mädchenteams in der M3. Hier konnte unser Team mit Noèmi Heinen, Charleen Albers, Kiara Möller, Tamara Kaminski und Sara-Marie Hofstee in einem gemeinsamen Turnier der M3 und M4 alle fünf Gegner besiegen. Kiara gelang es sogar, alle ihre vier Spiele zu gewinnen. Und auch Tamara schaffte beachtliche 4,5 von möglichen 5 Punkten. Wie die Jungen aus der WK 3 sind damit auch die Mädchen für das Weser-Ems-Finale im Februar qualifiziert.

Text und Fotos: Jürgen Herbrüggen

Tag der offenen Tür – 19. Januar 2018

Das Georgianum lädt herzlich zum Tag der offenen Tür am 19. Januar 2018 ein.

Programmhinweise:

15.00 Uhr – Begrüßung in der Aula durch Herrn Heuer; musikalisch begleitet durch die Sinfonietta und den Streicherchor
15.15 Uhr Führungen der Schülervertretung, Treffpunkt: Mensavorraum
15.30 Uhr – Führungen der Schulleitung (Herr Heuer, Herr Kösters), Treffpunkt: Mensavorraum
16.00 Uhr – C243: Interviews – Fünftklässler erzählen von ihren ersten Tagen am Georgianum

– Führungen der Schülervertretung, Treffpunkt: Mensavorraum

– Präsentation Sportklasse (Tribüne große Sporthalle)

– Profil international: Puppenspiel (5a) und Rollenspiel (6a) in C010

16.15 Uhr – Führungen der Schulleitung (Herr Vogel, Herr Hess), Treffpunkt: Mensavorraum
16.30 Uhr – C243: Interviews – Fünftklässler erzählen von ihren ersten Tagen am Georgianum

– Informationen Sportklasse (ca. 15‘) + Sportklassenfilm 2017 im Mensavorraum

17.00 Uhr – Präsentation Sportklasse (Tribüne große Sporthalle)

– Profil international: Puppenspiel (5a) und Rollenspiel (6a) in C010

17.15 Uhr – Sport-LK: Turnfeuerwerk (Tribüne große Sporthalle)
17.30 Uhr – Präsentation Sportklasse (Tribüne große Sporthalle)
17.45 Uhr – Sport-LK: Turnfeuerwerk (Tribüne große Sporthalle)

Ende: 18.00 Uhr

Programmgestaltung und Raumplan (Info als PDF zum Download)

Arbeitsgemeinschaften am Gymnasium Georgianum Lingen

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ganztagsangebot am Gymnasium Georgianum bietet Euch ein breites Spektrum an sportlichen, musischen, kulturellen, technischen sowie sprachlichen Inhalten. In der Mittagspause zwischen 13.15 Uhr und 14.00 Uhr könnt Ihr in unserer Mensa aus einem reichhaltigen Mittagsangebot auswählen und Euch für die in der Regel um 14.00 Uhr beginnenden Arbeitsgemeinschaften stärken.

Unter dem Menüpunkt Leben und Lernen / Arbeitsgemeinschaften könnt Ihr auf unserer Homepage die große Auswahl an AGs einsehen. Unter folgendem Link:

findet ihr die neue AG-Broschüre, mit der das Georgianum Euch über das Angebot der Arbeitsgemeinschaften für das 2. Halbjahr 2017 / 18 informieren möchte.
In der Broschüre werden alle Arbeitsgemeinschaften vorgestellt und erläutert. Neben inhaltlichen Aspekten werden zudem bereits der Wochentag, Zeit und Ort sowie die Jahrgangsstufen angegeben, für die die jeweilige AG angeboten wird.
Neben den Arbeitsgemeinschaften wird im kommenden Schulhalbjahr auch wieder die verbindliche Hausaufgabenbetreuung angeboten, die montags bis donnerstags von Oberstufenschülern geleitet wird. Ihr könnt Euch für alle vier Tage oder auch tageweise anmelden. Nach dem Anfertigen der Hausaufgaben könnt ihr dann unseren Freizeitbereich nutzen und spielen (Gesellschaftsspiele, Sportspiele, etc.).

Ferner bietet das Gymnasium Georgianum die erfolgreich gestartete Nachhilfebörse „Schüler helfen Schülern“ auch weiterhin an. Nähere Informationen entnehmt bitte dieser Broschüre.
Es besteht die Möglichkeit bis zu drei Arbeitsgemeinschaften (1, 2, 3) zu wählen. Wird die gleichzeitige Teilnahme an zwei oder vielleicht sogar drei AGs im zweiten Halbjahr gewünscht, müssen die Zahlen eingekreist werden. Die Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften ist für das zweite Schulhalbjahr verbindlich, die Kursleiter führen Anwesenheitslisten. Nur bei einer regelmäßigen Teilnahme wird auch ein entsprechender Vermerk auf dem Zeugnis erscheinen.
Sollte die Teilnahme an einer AG auch im zweiten Schulhalbjahr fortgesetzt werden, so ist eine erneute Anmeldung NICHT erforderlich. Die jeweiligen AG-Leiter sollten jedoch über die fortgeführte Teilnahme Kenntnis gesetzt werden. Bei einer ABMELDUNG von einer AG, sollten ebenfalls die jeweiligen AG-Leiter direkt informiert werden.

Der AG-Anmeldebogen, der sich auf der letzten Seite der Broschüre befindet, muss abgetrennt und bis spätestens Freitag, 26.01.2018, 13.15 Uhr im Sekretariat eingereicht werden. Eine spätere Abgabe kann aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden.

Die neuen AG-Listen sowie die Raumpläne hängen dann ab Mittwoch, 31.01.2018, am „AG-Brett“ (schwarzes Brett im Erdgeschoss des Gebäudes C) aus. Bitte haben Sie Verständnis, dass die jeweiligen AGs nur bei entsprechender Teilnehmerzahl stattfinden können.

Die Arbeitsgemeinschaften beginnen in der Regel dann wieder ab Montag, 05.02.2018.

Falls es Rückfragen zu den Angeboten/ Inhalten der AGs gibt, können Sie mich gerne telefonisch (05906 / 933747) oder per E-Mail (michael.wilmes@gg-lin.de) kontaktieren. Überprüft bitte regelmäßig die Aushänge der Kursleiter am AG-Brett, da es vereinzelt noch Vorbesprechungen geben wird und auch dort kurzfristige Terminänderungen veröffentlicht werden. Sollte eine AG wegen Abwesenheit des Kursleiters ausfallen, ist dies dem Vertretungsplan zu entnehmen.

Ich wünsche Euch viel Freude in den AGs und verbleibe mit freundlichen Grüßen

M. Wilmes

Das besondere Sportprofil am GG: Die Neigungsgruppen

Über 100 Schüler am Georgianum in den Sportklassen und Neigungsgruppen aktiv

Mittlerweile läuft das besondere Sportprofil in der Sekundarstufe I, bestehend aus Sportklassen und Neigungsgruppen, am Georgianum im fünften Jahr. Das Angebot ist hochgewachsen und erstmals werden alle Lerngruppen ausgebracht.

Ausgewählte Sportarten der Neigungsgruppen 7 bis 9 auf einen Blick.

Über einhundert Schüler nehmen in 5 Lerngruppen, aufgeteilt in zwei Sportklassen (Jahrgang 5 und 6 ) und 3 Neigungsgruppen (Jahrgang 7 bis 9), freiwillig daran teil. Diese Schüler haben somit vier statt nur zwei Stunden Sportunterricht in der Woche.

Film: Das besondere Sportprofil am GG

Der Film zeigt schwerpunktmäßig Inhalte aus den Neigungsgruppen. Zudem besondere sportliche Schwerpunkte aus den Projekttagen. Die Arbeit in den Sportklassen wird gesondert gezeigt (Zum Sportklassenfilm hier>>).

Es handelt sich nicht um ein AG-Angebot. Bei der Umsetzung helfen auch Vereine und Verbände, die als Kooperationspartner gewonnen werden konnten.

Neigungsgruppe 7: Schwerpunkt Rudern in Kooperation mit  dem LRG (Herr Fink/ Herr Dr. Kaufhold). Bild: LRG Lingen.
Neigungsgruppe 8: Schwerpunkt Inlineskaten in Kooperation mit dem Emsland Inliner e. V. (Herr Stauber).

In den Neigungsgruppen werden spezielle Inhalte vertieft.  Zudem gibt es eine hohe Durchlässigkeit. So können interessierte Schülerinnen und Schüler, die nicht in der Sportklasse waren, auch am Angebot der Neigungsgruppen ab dem Jahrgang 7, 8 oder 9 teilnehmen.

Der Leistungskurs Sport ist ein mögliches Fernziel, aber kein zwingendes. Kein Schüler, der die Sportklassen oder Neigungsgruppen gewählt hat muss später einen Leistungskurs Sport wählen. Natürlich kann auch jeder Schüler einen Leistungskurs Sport wählen, der nicht an diesem besonderen Angebot teilgenommen hat.

Ansprechpartner:

Dr. Marc Kaufhold

 

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Informationen hier>>

Neigungsgruppe Sport  Jahrgang 7 hier>>

Neigungsgruppe Sport Jahrgang 8 hier>>

Neigungsgruppe Sport Jahrgang 9 hier>>

Text: Marc Kaufhold

Bilder: Stefan Roters, Dominik Stauber und Roland Westers

Lesung der Hannoverschen Kammerspiele beeindruckt SchülerInnen und LehrerInnen

Am Donnerstag, dem 07.12.2017, besuchten die Hannoverschen Kammerspiele mit ihrer Szenischen Lesung aus den Eichmann-Protokollen “Arzt hätt’ ich nicht werden dürfen” das Gymnasium Georgianum.

Zielgruppe waren unsere Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler, die einen Einblick in die Thematik des Holocausts aus einer anderen Perspektive erhielten: die Perspektive der Täter. Die Lesung ging der Frage nach, was Adolf Eichmann – der als Inbegriff des Schreibtischtäters gilt – antrieb. Grundlage der szenischen Lesung waren die über 3400 Seiten der Verhör-Protokolle, aus denen zitiert wurde. Originalzitate, Zeitungsschlagzeilen, aber auch Liedtexte, Briefe und Anordnungen der NSDAP-Parteileitung, die ergänzend vorgetragen wurden, verdeutlichten den historischen Kontext.

Nach der 45-minütigen Lesung, in der die beiden Darsteller (Harald Schandry und Bernd Surholt) durch Mimik, Gestik und Rhetorik überzeugten, schloss sich eine Diskussion an, in der Schülerinnen und Schüler eigene Fragen zur Thematik stellen konnten, die umfassend und mit vielen weiteren Informationen beantwortet wurden.

Das Fazit der beteiligten KollegInnen und SchülerInnen: Ein sehr lohnenswertes Erlebnis, das neue Einblicke in die Thematik des Holocausts ermöglicht!

Text: Jennifer Beel
Fotos: Stefan Roters

Sportklassenunterricht der etwas anderen Art

Fachbereich Sport kooperiert mit dem KTV Lingen

Aus einer engen Zusammenarbeit des Gymnasiums Georgianum mit dem KTV Lingen ist ein interessantes Konzept für den Sportunterricht der Sportklassen entstanden.

 

Frau Petra Krämer (KTV Lingen) und Dr. Marc-André Kaufhold (Fachobmann Sport) leiten dieses fortschrittliche Projekt und erhoffen sich für die Schüler der Sportklassen des 5. und 6. Jahrganges eine Erweiterung ihres sportlichen Horizontes. Die Erfahrung, gefühlte körperliche Grenzen durch Technik und Teamgeist zu durchbrechen, soll den rund 56 teilnehmenden Kindern eine neue Selbstwahrnehmung und ein besseres Körperbewusstsein ermöglichen.

Die beiden Sportklassen mit ihren Trainerinnen Kerstin und Sophie Kahlert, sowie den Klassenlehrerinnen Frau Börger und Frau Clasen. Herr Heuer, Herr Fink, Herr Dr. Kaufhold und Frau Krämer sind auch zu Besuch.

Seit über 30 Jahren betreibt der bekannte Lingener Kunstturnverein intensive Wettkampf- und Nachwuchsförderung in der Sportakrobatik, die in ihrem Ursprung zu den weltweit ältesten, speziell trainierten Körperübungen zählt. Sie ist eine gelungene Mischung aus Partner- und Bodenakrobatik, bei der Handstände, Hebungen, Saltos, Wurfelemente und Sprungreihen zu ausdrucksstarker Musik choreographiert werden. Durch den sportlichen Anspruch und das Zusammenwirken mehrerer Sportler meist unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Konstitution werden bei diesem Sport nicht nur körperliche sondern auch mentale Fähigkeiten wie Vertrauen, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein gefördert.

Aktiv an dem Projekt beteiligt sind die Klassen- und Sportlehrerinnen der Sportklassen des Jahrgangs 5 und 6, Katharina Börger und Astrid Clasen. Sie erarbeiten gemeinsam mit Kathrin und Sophie Kahlert aus dem Trainer-Team des KTV ein ca. 6 minütiges Schauturnen, das die 34 Jungen und 22 Mädchen im Rahmen des Tages der offenen Tür des Gymnasiums Georgianum präsentieren werden.

Hierfür ist ein zeitlicher Rahmen von vier 3-stündigen Trainingsterminen vorgesehen. Das erforderliche Material, eine hochwertige blaue 12×12 Meter große Federbodenfläche, Weichböden und Schnitzelgrube wurden vom KTV Lingen in der Gymnastikhalle des Georgianums aufgebaut. Dort stehen sie für den Zeitraum der Kooperation auch Unterrichtzwecken zur Verfügung. Im Gegenzug nutzt der Kunstturnverein die Gymnastikhalle als vorübergehende Trainingsstätte, da sich hier die seltene Möglichkeit bietet, den aufwändig aufzubauenden Wettkampfboden dauerhaft zu nutzen.

Vorübungen müssen sein!

Das Ergebnis des Sportklassenunterrichts der etwas anderen Art, ein musikalischer Mix aus Tanz, Bodenturnen und Partnerakrobatik, darf dann von Eltern, Schülern und allen Interessenten am 19. Januar zum Tag der offenen Tür im Sportkomplex des Georginanums bestaunt werden.

Auch spektakuläre Elemente werden gezeigt.

Text: Ulrike Wollschläger (KTV)

Bild: Thorben Bruns (Stadt Lingen)

 

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Rund um die Sportklassen hier>>

Rund um die Neigungsgruppen hier>>

Volleyball meets Georgianum

Kooperationsvertrag mit dem MTV Volleyball Lingen unterzeichnet

Ab diesem Schuljahr bereichert unsere neu eingerichtete Volleyball-AG für die Jahrgänge 5 und 6 das Programm unserer Arbeitsgemeinschaften. Grundlage hierfür ist eine Kooperation zwischen dem Gymnasium Georgianum und dem ortsansässigen MTV Lingen. Federführend beteiligt sind dabei Vorstandsmitglied Heinz Gödde, Schulleiter Manfred Heuer und Sportobmann Dr. Marc Kaufhold sowie Sportlehrerin Jennifer Beel.

Die AG richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schülern, die bisher wenig bis kaum Erfahrungen im Volleyball gesammelt haben und die Sportart gerne kennenlernen und erlernen wollen. Es wird eine wöchentliche Trainingsstunde (dienstags 14:00-15:30 Uhr) angeboten, um die Grundlagen des volley spielens zu erlernen.

Spielerische Heranführung: Die AG Teilnehmer demonstrierten das Erlernte

Durch eine spielerische Heranführung nach dem Prinzip „Spielen vor Techniklernen“ mit verschiedensten Wurf-, Geschicklichkeits-, Schnelligkeits- und Koordinationsspielen lernen die Kids im ersten Jahr das Spiel 2:2 mit fangen und pritschen sowie das direkte Spiel 3:3.

Willkommen sind natürlich auch Schülerinnen und Schüler, die bereits Volleyball spielen oder gespielt haben, da sie unsere Gruppe mit ihrem Know-how bereichern können.

Zwei Höhepunkte zeichnen diese AG aus

Zum einen erwerben die Kids das Volleyball-Spielabzeichen in Bronze, Silber oder Gold, wobei ihr Erfolg mit einer Urkunde und einem Abzeichen belohnt werden wird.

Zum anderen erfolgt eine Teilnahme an so genannten Großspieltagen des Kreis-Volleyball-Verbandes Emsland (KVV), die uns durch die Zusammenarbeit mit dem MTV Lingen ermöglicht wird (Zum Großspieltag hier>>). Dadurch können die Schülerinnen und Schüler ihre erworbenen taktischen und technischen Fertigkeiten in Turnieren einsetzen und sich mit umliegenden Vereinsspielerinnen und Vereinsspielern messen.

Die erfolgreichen Teilnehmer am Großspieltag des MTV mit ihren Urkunden.

Ebenfalls erhalten die Kids die Möglichkeit, am Trainingsbetrieb des MTV Lingen teilzunehmen und Vereinsluft im Volleyball zu schnuppern.

Kooperation mit dem MTV ist eine win-win-Situation

Eine win-win-Situation für Schule und Verein: Talentsichtung mit Erwerb neuer Vereinsspieler, die gleichzeitig unsere Schule bei der Teilnahme an JtfO Volleyball vertreten werden.

Die Parteien unterzeichneten den Kooperationsvetrag: Herr Dr. Kaufhold (1. v. li), Fr. Beel, (2. v. li) und Herr Gödde (2. v. re) und Herr Heuer (1. v. re) zusammen mit den Spielerinnen und Spielern.

Text: Jenny Beel

Fotos: Stefan Roters

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Zum MTV Volleyball hier>>
Wettbewerbe hier>>
Schulteam Volleyball und Volleyball AG hier>>
Informationen zu den Sportklassen 5 und 6 hier>>

Team des Georgianums gewinnt 1. Preis bei der 5. Emsland Filmklappe

Bei der Preisverleihung der Emsland Flimklappe am Freitag, dem 27. Oktober 2017, konnte  auch ein Team des Georgianums einen 1. Preis gewinnen:

Die Namen des Siegerteams: Maximilian Zaksek, Bjarne Hüter, Morten Bund, Paul Weigold, Maximilian Eckart, Adrian Schneider und Jona Kleeb (Mitglieder der Medien AG von Herrn Roters: Glückwunsch!!)
Titel des Films: Wahre Freundschaften (Kategorie: Sek. II Klasse 5-7)

Der musikalische Rahmen wurde von Schülerinnen und Schülern unserer Schule unter Leitung von Herrn Bako überzeugend gestaltet. Die Musikerinnen und Musiker erhielten sogar ein dickes Lob von der Filmmusikkomponistin Annette Focks, die als Ehrengast zur fünfjährigen Preisverleihung anwesend war.

Weitere Informationen gibt es hier:

Artikel der Lingener Tagespost
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Lernen durch Lehren

17 Junior-Coaches erfolgreich am Gymnasium Georgianum Lingen ausgebildet.

Unter dem Motto “Lernen durch Lehren” erschienen am Freitag, dem 13.10.2017, 17 fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren pünktlich am Gymnasium Georgianum Lingen.

Heute ging es für sie nicht in den Klassenraum – obwohl sie Schreibutensilien dabei hatten. Insgesamt fünf Tage verbrachten sie in dem modernisierten Sportkomplex des Gymnasiums Georgianum und nahmen an einem fünftägigen Ausbildungslehrgang zum Junior-Coach teil, den der Kreisfußballverband Emsland in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV) durchgeführt hat. An diesen Tagen verbrachten sie täglich bis zu acht Stunden in der Sporthalle oder im Seminarraum!

Die Teilnehmer des Lehrgangs 2017 mit den Vertretern des NFV: Thomas Rodenbücher (1. v. links), Sascha Bremsteller(2. v. rechts) und Friedhelm Forbriger (1. v. rechts)

Der Fachbereich Sport des Georgianums unterstützt dabei bereits zum dritten Mal nach 2014 und 2016 die Ausbildung zum Junior Coach. Die Junior-Coach-Ausbildung ist die Schulfußballassistenten-Ausbildung des NFV und damit das Pendant zur Schulsportassistentenausbildung durch die Sportjugend im Kreissportbund Emsland (KSB Emsland). Das bedeutet, dass die Junior-Coaches beispielsweise im Rahmen eines Ganztagsschulangebotes eigenverantwortlich eine Fußball-Arbeitsgemeinschaft betreuen dürfen.

„Der verantwortliche Lehrer muss nicht in der Sporthalle sitzen, er muss nur in Rufbereitschaft sein und könnte z.B. seine Unterricht vorbereitenden Arbeiten irgendwo im Schulgebäude erledigen“, betont Friedhelm Forbriger, Beauftragter für Schulfußball im NFV-Kreis Emsland und Organisator der Junior-Coach-Lehrgänge in der Region.

Freiwillig hatten sich die Schüler online angemeldet und wurden aus einer Vielzahl von Bewerbern auserwählt. Acht verschiedene Schulen aus der Region waren dabei vertreten: Gymnasium Georgianum Lingen, BBS Lingen, Hauptschule Emlichheim, Gesamtschule Emsland Lingen, Franziskusgymnasium Lingen, Friedensschule Lingen, Windthorst-Gymnasium Meppen und das Gymnasium Leoninum Handrup. Zudem gehörten die Schülerinnen und Schüler vielen verschiedenen Vereinen an, wie z.B. Olympia Laxten, SV Teglingen, ASV Altenlingen, SV Hoogstede und Concordia Emsbüren,

Die beiden Junior-Coach-Referenten des NFV, Thomas Rodenbücher und Sascha Bremsteller, leiteten kompetent diese Ausbildung. Unter ihrer fachkundigen Leitung wurden die Schülerinnen und Schüler in Theorie und Praxis ausgebildet. In mehreren Lehreinheiten lernten sie das Wesentliche zum Vorbereiten und Durchführen von Trainingseinheiten. Dieses Wissen wurde in der Praxis angewendet und am Samstag und Sonntag in Lehrproben gezeigt. Als Demonstrationsteams fungierten dabei in diesem Jahr drei Jugendmannschaften von SV Olympia Laxten: Die E1, E2 und D2. An den Gesichtern der Kinder konnte man den Spaß am Fußball und den Erfolg der Ausbildung ablesen.

Die Lehrproben gehören zum Pflichtprogramm, um das Junior-Coach-Zertifikat erwerben zu können. Mit diesem Zertifikat erhielten die Schülerinnen und Schüler die Befähigung, im Sportverein oder in der Schule Trainingseinheiten leiten zu dürfen.

Nun ist es wichtig, dass man die Junior-Coaches an die Hand nimmt und sie im Verein oder in der Schule mitarbeiten lässt“, so Thomas Rodenbücher, „Dabei ist besonders wichtig, dass sie selber Training planen und umsetzen dürfen und von einem erfahrenen Trainer begleitet werden. Nur so kann das enorme Potenzial der Jugendlichen ausgeschöpft werden und nur so können sie sich weiterentwickeln.“

Darin besteht bei den Verantwortlichen Einigkeit, so dass z. B. am Georgianum schon entsprechende Projekte im Fachbereich Sport in Planung sind. So haben etwa in der Vergangenheit schon Junior-Coaches bei der DFB-Fußball-AG des Georgianums unterstützt. „Wir gehen mit dem Einsatz der Schüler als Junior-Coaches oder als Schulsportassistenten mit sehr viel Fingerspitzengefühl an die Sache heran“, erklärt Dr. Marc Kaufhold. „Die Nachwuchstrainer sollen nicht überfordert werden und das Schulische hat natürlich oberste Priorität. Trotzdem finden sich immer einige, die bei AG´s helfen.“

Zudem werden auch die o.g. Vereine durch den NFV über ihre neuen Junior-Coaches informiert. Da im Emsland und in der Grafschaft Bentheim – seit Einführung dieses erfolgreichen NFV-Projektes im Jahre 2012 – inzwischen mehr als 400 Junior-Coaches ausgebildet wurden, von denen die Mehrzahl bereits im Jugendbereich der Vereine tätig ist, kann man das Projekt in unserer Region als etabliert betrachten, und die meisten Vereine haben erkannt, dass durch diese konkrete Art der Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen die Gewinnung von jungen und engagierten MitarbeiterInnen möglich ist.

Weder für Schulen und Vereine noch für die Teilnehmer entstehen Kosten. Die werden vom NFV getragen. Außerdem werden die Junior-Coaches für eine erfolgreiche Ausbildung und ihr Engagement in Schule oder Verein mit Prämien belohnt. Ferner wird diese Veranstaltung als Grundlehrgang der Trainer-C-Lizenz -Breitensport Ausbildung Fußball anerkannt. Somit profitieren alle Seiten von dieser Ausbildung!

Im Seminarraum wurden die Lehrproben vorbereitet
Die JuniorCoaches wählten gute Organisationsformen.
Die JuniorCoaches (schwarzes T-Shirt) erklären den Spielern die Übung.
Nach den Lehrproben wurde reflektiert.
Die neuen JuniorCoaches des Georgianum

NFV Kreis Emsland hier>>

Zu den JuniorCoaches am Georgianum hier>>

Bilder: Thomas Rodenbücher, Friedhelm Forbriger, Marc Kaufhold

Text:  Friedhelm Forbriger und Marc Kaufhold

Georgianer gewinnen alle Altkreismeisterschaften im Fußball

“Das gab es noch nie”, so das Fazit der Sportlehrer nach einer intensiven Turnierwoche.

Alle sechs Fußballteams der Schule überzeugten bei den Altkreismeisterschaften und gewannen alle sechs Altkreismeistertitel! Somit sind wir die erfolgreichste Schule im Bereich Emsland.

“Das zeigt, welche hohe sportliche Qualität an unserer Schule vorhanden ist”, so Herr Heuer. Das Konzept der Sportklassen geht demnach voll auf, denn mittlerweile spielen in allen Jahrgängen Schüler aus den Sport- bzw. ehemaligen Sportklassen. Zudem kommt, dass wir als DFB-Talentschule seit mehreren Jahren in den Jahrgängen 5 und 6 eine leistungsorientierte Fußball-AG für Jungen und Mädchen anbieten, die von lizensierten Trainern geleitet wird.

Die Mädchenmannschaft von Frau Börger belegte eine Woche zuvor bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin einen tollen 8. Platz. In dieser Woche startete der Wettbewerb für das Schuljahr 2017/ 2018 neu. Es ging um den Einzug in die nächste Runde bei Jugend trainiert für Olympia. Die “Hausaufgaben” wurden gemacht. Alle Spieler, die in dieser Woche eingesetzt wurden, waren hochmotiviert und wollten das beste Ergebnis für ihre Mannschaft und für ihre Schule.

Somit gelang das, was noch nie dagewesen war: Alle Teams belegten am Ende ihres Turniertages den 1. Platz und qualifizierten sich für die nächste Runde: Die Emslandmeisterschaft.

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Lob an alle Spielerinnen und Spieler für diese herausragende Leistung!

 

Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse IV: Das Team von Trainer Marc Kaufhold.
Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse III: Das Team von Trainer Hanjo Vocks.
Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse II: Das Team von Trainer Roland Westers.
Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse IV: Das Team von Trainer Marc Kaufhold.

 

Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse III: Das Team von Trainerin Katharina Börger.

 

Altkreismeister 2017 der Wettkampfklasse II: Das Team von Trainer Hanjo Vocks

Weitere Informationen finden Sie unter:

sport.gymnasium-georgianum.de

Mädchen-Team des Georgianums beim Bundesfinale erfolgreich und fair

Bereits im dritten Jahr in Folge qualifizierte sich eine Mädchenfußballmannschaft für das Bundesfinale.

Nach zwei äußerst erfolgreichen Turnieren in Bad Blankenburg (Deutscher Meister 2015 und Deutscher Vizemeister 2016) ging die Reise in diesem Jahr nach Berlin.

Im Poststadion in Moabit waren am ersten Tag das Rotteck-Gymnasium aus Freiburg, das Alstergymnasium aus Henstedt-Ulzburg und mit dem Sportgymnasium Jena die Vorjahressiegerinnen unsere Gegner in einer starken Vorrundengruppe.

Zum Start gelang uns ein 0:0-Remis gegen die Kooperationsschule des SC Freiburg. Gegen Schleswig-Holstein gingen wir durch Treffer von Maria Blanke und Marie Wiechers mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer per Neunmeter pfiff der Schiedsrichter allerdings nicht mehr an, sodass wir mit vier Punkten ins abschließende Spiel gegen die Favoritinnen aus Jena gingen. Mit einer starken Leistung in der Defensive um Maja Pollmann, Anna Silies, Theresa Degenhardt und Emma Keuter wehrten wir uns gegen die Thüringerinnen, die zuvor 5:0 und 6:0 gewonnen hatten, mussten uns aber dennoch mit 0:1 geschlagen geben.

Am nächsten Tag trafen wir im Viertelfinale auf die Bertolt-Brecht-Schule aus Bayern. Die Kooperationsschule des 1. FC Nürnberg kam besser ins Spiel und erzielte den Führungstreffer nach einem Eckball. Vorausgegangen war eine faire Aktion unserer Torhüterin Milena Winn, die zugab, dass sie als letzte den Ball berührt hatte, woraufhin der Schiedsrichter seine Entscheidung korrigierte. Nachdem die Nürnbergerinnen auch noch die 2:0-Führung schossen, kamen wir besser ins Spiel. Dem Anschlustreffer von Anna Herbers nach toller Vorarbeit von Celine Grote folgte eine äußerst spannende Schlussphase. In der Schlussminute bekamen wir dann tatsächlich noch einen Neunmeter zugesprochen. Maria Blanke übernahm die Verantwortung und brachte uns mit dem Ausgleichstreffer ins Neunmeterschießen. Hier zeigten sich aber die Bayerinnen kaltschnäuziger und zogen ins Halbfinale ein.

Nach dem unglücklichen Aus war die Enttäuschung groß. So verloren wir auch im anschließenden Spiel gegen das Sportgymnasium Magdeburg aus Sachsen-Anhalt mit 0:2. Die starke Torhüterin machte unsere zahlreichen Chancen mit einigen Glanzparaden gegen u. a. auch Alia Tiebel zunichte. Erneut zeigten wir großes FairPlay, als wir zugaben, dass ein Schuss der Magdeburgerinnen im Tor war. Dies hatte der Schiedsrichter nicht erkannt.

Im Spiel um Platz 7 gegen das Pascal-Gymnasium aus Münster verschliefen wir am nächsten Morgen die Anfangsphase und lagen nach sechs Minuten bereits mit 0:4 zurück. Zwar waren wir trotzdem im gesamten Spiel technisch stärker und spielten uns auch mehr Chancen heraus, erzielten aber nur noch einen Doppelpack durch Anna Herbers zum 2:4.

Alles in allem waren wir zurecht mächtig stolz auf die Leistungen im Turnier und den 8. Platz bei der Deutschen Meisterschaft sowie auf das vorbildliche FairPlay-Verhalten. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch die vorbildliche Unterstützung von vielen mitgereisten Eltern, die die Mädchen stets angefeuert haben und den Lehrern helfend zur Seite standen.

Abgerundet wurde die Fahrt durch eine Führung durch das Olympiastadion, den Besuch der Glaskuppel im Reichtagsgebäude, Shopping in der Mall of Berlin, einen Empfang bei der niedersächsischen Landesvertretung und die große Abschlussveranstaltung mit allen Sportlern in der Max-Schmeling-Halle.

Hier einige Eindrücke aus Berlin…

Selfie vorm Bundestag

 

Konzentriertes Aufwärmen
Die Mannschaft vorm Brandenburger Tor…
und im Olympiastadion
Handvergleich mit großen Fußballern, wie Oliver Kahn…
und Frank Rost. (Noch) sind die Hände etwas kleiner.

Text: Katharina Börger
Fotos: Katharina Börger, Hanjo Vocks

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„Musik wie vom Himmel!“ – Klangraum Kirche

Konzert der Musikschule des Emslandes und des Georgianums in der Bonifatiuskirche

„Musik wie vom Himmel!“ Zum Abschluss spielte das Sinfonieorchester der Musikschule des Emslandes Bachs Toccata und Fuge d-Moll in der Bonifatiuskirche. Foto: Johannes Franke

Von Johannes Franke

Im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage haben die Musikschule des Emslandes in Kooperation mit dem Gymnasium Georgianum in der Bonifatiuskirche vier Werke unter dem Motto „Musik wie vom Himmel!“ – Klangraum Kirche aufgeführt und interpretiert.

Kirchenmusikdirektor Joachim Diedrichs intonierte an der Orgel, der „Königin der Instrumente“, mit Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge d-Moll BWV 565“ die Konzerteröffnung. Das Orgelwerk verstummt nach dem Vorspiel, unterschiedlich positionierte Schüler der Klasse 10 e sprechen einzeln, durcheinander oder gemeinsam: „Toccata, frei gestaltet, Fuge, Raum, Raumklang, Klangraum.“ Leise spielt Diedrichs Ausschnitte der Toccata dazu. Die Schüler in der fast vollbesetzten Kirche erfahren: „Mit ihren strengen Regeln bildet die Fuge einen Gegenpol zur freien Toccata! Die Fuge ist eine Komposition mit nacheinander einsetzenden Stimmen. Das Thema zuerst, dann der Kontrapunkt.“ Musikpädagogin Maria Tillmann-Bürger hat diese Konzertdarbietung mit ihren Schülern erarbeitet, und Joachim Diedrichs intoniert das Thema der Fuge zu den Aussagen in der ersten und kontrastierenden Registrierung.

Mit seiner „Venezianischen Mehrchörigkeit“ hat der Komponist Giovanni Gabriele den Übergang von der Renaissance zum Barock markiert und mit seinen Werken viele farbige Klangwirkungen erzielt. Das mehrchörige Komponieren und Musizieren wurde mit der „Canzon a 12“ von 1608 verdeutlicht. Unterschiedliche Positionierungen der Holz- und Blechbläser, die Streicher in der Mitte, versinnbildlichten die Idee des Stückes. In die heutige Zeit übertragen ein eindrucksvolles Dolby-surround-Hörvergnügen. Die Klänge verbreiteten sich im Raum und drei Musik-Leistungskursschüler interpretierten in Wechselgesprächen die Darbietungen.

Vivaldis „Concerto A-Dur per in Iontano“ verbindet auf reizvolle Weise die Form des barocken Concerto mit der räumlichen Idee, das gewohnte Streicherensemble mit der Violinsolistin Rabea Goldschweer und ihrem Spezialeffekt, dem Echosolo „in der Ferne“, begleitet von drei Spielern in einem „Wettbewerb“ spielend zu positionieren. Auch Teile dieses Werkes deuteten die Schüler im Gespräch mit dem Dirigenten Martin Nieswandt.

Am Ende der einstündigen Veranstaltung erklang noch einmal das Anfangsstück, Bachs „Toccata und Fuge d-Moll“, doch diesmal als Sinfonieorchesterfassung. Ein Konzertabschluss mit einem sich schließenden Spannungsbogen.

„Es war eine gelungene Konzeption mit eindrucksvollen Musikbeiträgen und inhaltlich gut vorbereiteten und dargebotenen Schülerbeiträgen“, freute sich Musikpädagoge Tobias Bako.

Foto: Johannes Franke

Lingener Tagespost vom 22.09.2017

Georgianum in Lingen stärkt Profil als Europaschule

47.000 Euro für Gymnasium

von Carsten van Bevern

Das Gymnasium Georgianum in Lingen kooperiert für ein Filmprojekt zum Thema Heimat mit Schulen in Italien und Ungarn: (von links) Manfred Heuer, Peter Boda (Ungarn), Tatiana Grossi (Italien), Bernadette Kovacs (Ungarn), Patrizia Favati (Italien) sowie Gerd Höckner. Foto: Gymnasium Georgianum

Seit Zusammenlegung des Georgianum mit dem Johanneum 2009 ist das Gymnasium auch Europaschule. Zur Stärkung dieser Ausrichtung erhält die Schule jetzt mehr als 47.000 Euro Fördergelder. Unter anderem sollen mit Partnerschulen in Italien und Ungarn Filme zum Thema Heimat entstehen und Lehrkräfte fortgebildet werden.

Was ist meine Heimat? Wo habe ich meine Wurzeln? Wo bin ich zu Hause? Unter anderem diesen Fragen werden die Teilnehmer des Erasmus-Projektes „Heimatkunde 2.0 – von der Heimat digital erzählen“ daher nun detaillierter nachgehen können. Rund 120 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren werden von der Stoffsammlung, dem Schreiben des Drehbuchs bis zum Dreh den Film selbstständig produzieren und dazu bis 2019 die vielfältigen Möglichkeiten des Smartphones nutzen. Das Gymnasium mit seinen aktuell rund 1200 Schülern arbeitet dabei auch mit dem Lingener Standort der Hochschule Osnabrück zusammen.

Erfahrungen von Flüchtlingen sind gefragt

„Die unsere Schule besuchenden Flüchtlinge erhalten dabei die Gelegenheit, von ihrer alten Heimat zu erzählen und gleichzeitig ihre neue Heimat zu entdecken“, erklärte der Projektkoordinator am Georgianum, Gerd Höckner, auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Ergebnisse sollen anschließend in örtlichen Kinos präsentiert und auf DVD veröffentlicht werden und zu weiteren Diskussionen anregen. Der Pädagoge ist im Bereich Film sehr erfahren, engagiert er sich doch seit vielen Jahren in europaweit laufenden Commenius-Filmprojekten, beim regionalen Kurzfilmwettbewerb „Emsland-Filmklappe“ sowie als Leiter vom Medienzentrum Emsland.

Projekt für 120 Jugendliche

Der Einfluss europa- und weltweiter Ereignisse wurden für die Schüler sowie das Kollegium des Georgianum dabei erst im Herbst 2015 hautnah erfahrbar, als innerhalb von knapp 48 Stunden Turnhalle und Mensagebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet wurden. Anschließend hatte es viele Hilfsangebote von Schülern, Eltern und Lehrern gegeben. Zudem wurden auf Wunsch der Schüler Projekttage zum Thema Flüchtlinge durchgeführt. „Es entstand einfach das Bedürfnis, etwas über die Heimat der Flüchtlinge zu erfahren“, heißt es in der Projektbeschreibung.

Was ist meine Heimat? Dieser Frage können Schüler vom Gymnasium Georgianum in Lingen und Partnerschulen in Italien und Ungarn mit filmischen Mitteln nachgehen. Der Projektkoordinator Gerd Höckner arbeitet auch als Leiter des Medienzentrums Emsland in Lingen schon lange mit Schülern mit diesem Medium. Archivfoto: Gerd Höckner

Fortbildungen für Lehrkräfte

Im Rahmen eines zweiten Projektes sollen Lehrkräfte des Gymnasiums durch Fortbildungen und durch „Jobshadowing“ – dem Zuschauen anderer bei ihrer Arbeit – Fähigkeiten und Fertigkeiten unter anderem für die Integration von Flüchtlingen in der Schule und Gesellschaft erwerben. Ferner sind Fortbildungen im Bereich des bilingualen Unterrichts, des Projektmanagements und zu neuen Lehrmethoden im musisch-künstlerischen und im Filmbereich geplant. „Jobshadowing“-Projekte sind zudem im Bereich des Französisch-, Spanisch- und Englischunterrichts sowie des Unterrichts für Flüchtlinge geplant – zumeist an Partnerschulen. Zentrales Ziel ist, die Lehrkräfte dabei zu unterstützen, neue internationale Projekte zu entwickeln. Für das Filmprojekt stehen 26.665 Euro Fördermittel und für das Fortbildungsprojekt 20.658 Euro zur Verfügung.

Erstes Projekttreffen in Lingen

Zu einem ersten Projekttreffen hatte das Gymnasium Georgianum als koordinierende Schule jetzt Vertreter der teilnehmenden Schulen aus Lucca in Italien und Mezöberény in Ungarn nach Lingen eingeladen. „Wir sind sehr froh, dass unser Antrag angenommen worden ist und das Georgianum durch diese Projekte sein Profil als Europaschule weiter ausbauen kann“, sagte Projektkoordinator Höckner. Und Schulleiter Heuer ergänzte: „Durch die Erasmusprojekte werden unsere Schüler internationale Freundschaften schließen können und unsere europäischen Nachbarn besser verstehen.“

Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/artikel/954385
Veröffentlicht am: 20.09.2017 um 13:28 Uhr

ERGEBNISSE DER PROJEKTTAGE GEZEIGT – Gymnasium Georgianum in Lingen feiert Schulfest

Strahlender Sonnenschein lag auf dem Schulgelände des Georgianums, auf dem die vielen Besucher zum diesjährigen Schulfest zusammenkamen, um dort die Ergebnisse der Projekttage zu begutachten und zu bestaunen.

Zu Beginn des Schulfestes, das unter dem Thema „Wir bewegen unser Georgianum! Unser Georgianum bewegt uns“ stand, begrüßte Schulleiter Manfred Heuer die zahlreichen Gäste herzlich.

Projekte aus vielen Bereichen

Viele Projekte aus den Bereichen Musik, Sport und Tanz standen an diesem Tag im Vordergrund. Das Projektorchester, bestehend aus dem Streicherchor, der Sinfonietta und dem für die Projekttage gegründeten Orchester spielten moderne Songs wie das Intro von Game of Thrones. Die schuleigene Band, das Georgies-Grove-Orchestra (GGO), präsentierte ebenso stolz seine geprobten Stücke wie der Chor der Schule. Der sportliche Aspekt des Festes wurde in Geschicklichkeitsübungen, Dartspielen und an einstudierten Tänzen besonders deutlich. So wurden im Laufe des Nachmittages die Tänze aus verschiedensten Epochen in der Turnhalle aufgeführt.

Mitmachaktionen für alle

Aber nicht nur solche Projekte begeisterten die Besucher des Schulfestes, sondern auch die Projekte der Kunst-Leistungskurse und die Spiele der Schülervertretung, wie „Hau den Lukas“ und Kinder schminken, fanden großen Anklang. Das Theater „Mit allen Sinnen“, bei dem ein Theaterstück mit Geschmack- und Tastsinn dargestellt wurde, war ebenso umringt wie die englischsprachigen Theaterszenen der Internationalen Klasse des Georgianums. Schüler, verkleidet als Märchen- und Filmfiguren, motivierten die Besucher zur Teilnahme an den Mitmachaktionen.

Mausefalle als Autoantrieb

In einigen Projekten trat der wissenschaftliche bzw. technische Aspekt hervor: zum Beispiel in Form des Mausefallen-Autos, bei dem Schüler aus der Unterstufe ihr eigenes selbst gebasteltes Auto, angetrieben von einer Mausefalle, mit Rädern aus alten CDs oder Schallplatten gebaut hatten. In einem Rennen fuhr eins dieser Autos mehr als 20 Meter weit. Technikbegeisterte ältere Schüler, für die das Robotik-Projekt angeboten wurde, zeigten, wie sich kleine Roboter einen Weg aus einem Labyrinth suchten.

Verpflegung vom Krümelmonster

Auch für Verpflegung war von den Schülern, Eltern und Lehrern gesorgt: Schüler, verkleidet als Olaf, der Schneemann, oder Keks, das Krümelmonster, verkauften Muffins und Süßigkeiten. Die Schülervertretung sorgte für kühle, alkoholfreie Cocktails. Lange Schlangen bildeten sich vor dem Waffelstand einiger Oberstufenschüler, Lehrer verkauften Grillwürste und in der Mensa wurde von der Elternvertretung Kaffee und Kuchen angeboten, von dem am Ende des Tages nichts mehr übrig war. Unter anderem konnte man auch das Tierheim Lingen mit Futterspenden unterstützen, was begeistert getan wurde.

Ein Artikel von Alina Helming, Merit Hövels und Maike Rohmann, Schülerinnen der Klasse 10 des Georgianums
Foto: Stefan Roters

Lingener Tagespost vom 04.09.2017

“Reformation Day” – Teilnahme unserer Schule

Am „Reformation Day” am 26.10. nehmen alle ev. und kath. Religionsgruppen sowie die WuN – Lerngruppe des Jahrgangs 10 mit ihren Lehrkräften teil. Alle Schüler, die am Schülerwettbewerb teilgenommen haben, sind ebenfalls angemeldet. Weitere Lerngruppen bzw. Einzelschüler ab Klasse 9, die teilnehmen wollen, besprechen dies mit ihrem Fachlehrer und melden sich über Frau Hörnig an.

gez. Vogt

Ein bunter Nachmittag im Pflegeheim

Als alle Schülerinnen und Schüler wegen der Fortbildung mit Prof. Dr. Struck am 17.09. unterrichtsfrei hatten, waren die Teilnehmer des Seminarfachs „Georgianer für Menschen in Not“ in zwei Gruppen aufgeteilt in Lingener Pflegeheimen, um gesellige Stunden mit Seniorinnen und Senioren zu verbringen. Im Vorfeld planten sie hierfür verschiedene Aktivitäten, nahmen Kontakt mit den Pflegeheimleitungen auf, organisierten Materialien und bereiteten sich gewissenhaft auf ihren Besuch vor. Sie erlebten Senioren, die voller Freude mit ihnen bastelten, spielten, malten und musizierten, lernten aber auch die Schwierigkeiten im Umgang mit zum Beispiel demenzkranken Menschen kennen. Während einige viel erzählten, hörten andere nur zu, so dass sich die jungen Leute immer wieder neu auf die jeweilige Situation einstellen mussten. Toll, dass einige sogar so mutig waren und ihr musisches Talent einbrachten. Profitiert haben am Ende alle durch Einblicke und Erfahrungen in einem beruflichen Umfeld, das äußerst anspruchsvoll ist. Respekt und Anerkennung für diese tolle Leistung!

Text und Fotos: Frank Kösters

21 neue Ersthelfer ausgebildet

Was mache ich wenn…

…lautete der Titel des Projekts 31 bei den Projekttagen. 21 Schülerinnen und Schüler hatten dieses Projekt gewählt und beschäftigten sich an drei Tagen mit Erster Hilfe und dem Schulsantitätsdienst.

Heiner (DRK Emsland) und die neuen Ersthelfer am 2. Projekttag

Unterstützt wurde die Ausbildung durch erfahrene Ausbilder des Deutschen Roten Kreuzes, die ihre Sache sehr gut machten. Alle hatten Spaß dabei und lernten viel. Vielen Dank!

 

Erfahrungsbericht von Johannes Krämer :

Mit 21 Schülern starteten wir am Mittwoch, den 23.08.2017 in unser Projekt „Erste Hilfe – was wäre wenn…“

In kleinen Gruppen gestalteten wir Plakate rund um unser Thema. Diese sollen beim Schulfest an Stellwänden ausgehängt werden und die Besucher informieren.

Des Weiteren zeigte uns Herr Dr. Kaufhold, wo die Krankenzimmer der Schule sind, in denen im Ernstfall Verletzte versorgt werden.

Richtig interessant wurde es dann am Tag darauf, als Heiner vom DRK uns Techniken und Griffe beibrachte, mit denen Leben gerettet werden können. Spannend daran war, dass Heiner bei jeder Übung “ein neues Opfer” aus unserer Mitte suchte an dem er uns zeigte, wie wir reagieren müssen, wenn es ernst wird. Danach mussten wir in Partnerarbeit die Übungen wiederholen.

Somit lernten alle von uns wie man das Opfer vor Verlust der Körperwärme schützt, wie man es in die stabile Seitenlage bringt, wie man bei einem verunfallten Motorradfahrer den Helm richtig abnimmt und viele Kleinigkeiten mehr (richtiges Reagieren bei Zeckenbiss, Nasenbluten,…).

In Partnerarbeit wird der Motorradhelm abgenommen

Außerdem wurde uns gezeigt, wie man eine Unfallstelle absichert und Verunglückte aus einem PKW holt.

Hannes wird von Friedel aus dem Auto gerettet

Auch über den Inhalt von Verbandskästen wurden wir gründlich informiert. Wir lernten sogar, uns gegenseitig verschiedene Verbände anzulegen.

Am dritten und somit letzten Projekttag wiederholten wir mit Heiners Kollegin die wichtige stabile Seitenlage. Heiner überraschte uns, indem er mit einem Krankenwagen vorbeikam.

Die neuen Ersthelfer vor dem Rettungswagen des DRK

Er informierte uns gründlich und, gut gelaunt uns wiederzusehen, über den Inhalt des Krankenwagens. Es durfte sich sogar eine Schülerin auf die Bahre legen und die verschiedenen Funktionen testen. Abschließend schaltete Heiner noch einmal die Sirene und das Blaulicht an.

Danach kamen wir zu einem ganz wichtigen Punkt: Wie reanimiere ich eine Person die atmungsunfähig ist? Die Reanimation gliedert sich in 2 Teile: Herzmassage und Beatmung. Natürlich führten wir auch diese Übung praktisch durch.

Levi bei der Reanimation

Wir trainierten an 2 Puppen. Jeder Schüler übte, wie man 30 mal Herzmassage und 2 mal Beatmung richtig durchführt. In diesem Zusammenhang lernten wir auch, wie man ein AED-Gerät (automatisierter externer Defibrilator) benutzt. Dies nahm einen großen Teil der Zeit in Anspruch, da es wirklich wichtig ist, die Reanimation zu beherrschen.

Nachdem wir abschließende Vorbereitungen für das Schulfest getroffen hatten, waren wir uns einig: Wir hatten ein cooles Projekt!

 

Weitere Impressionen

Bei Verletzungen am Kopf müssen Kopfverbände her!
Diese durften alle machen…
Übungssituation am Rettungswagen: Eine verunglückte Person muss aus dem Gefahrenbereich heraus…da ist Teamwork gefragt!
Golli probiert ihre Kamera aus…
Besuch aus Finnlad! Unsere Gastschülerin Oona (dritte von links) freute sich dabei zu sein: “So eine Ausbildung gibt es nicht in finnischen Schulen.”

Zu den Schulsanitätern hier>>

AGs und Mittagsbetreuung während der Projekttage

Die AGs fallen während der Projekttage aus, sofern die AG-Leiter keine andere Regelung getroffen haben. In der Mensa wird es Mittwoch und Donnerstag kein Mittagessen geben. Falls Eltern Bedarf an einer Betreuungszeit haben, könnten die Kinder zwischen 14.00 Uhr und 15.30 Uhr betreut werden. Für Verpflegung müsste dann selbst gesorgt werden.

Wie lernen Kinder heute? – SCHULKRITIKER IN LINGEN

Über „Multimedial vernetzte Kinderzimmer, Smartphones, gewandelte Hirnvernetzungen heutiger junger Menschen und ihr ganz anderes Lernen“ sprach Professor Dr. Peter Struck in der Aula des Gymnasiums Georgianum. Foto: Johannes Franke


Lingen. Vor über 400 Besuchern hat im Gymnasium Georgianum der Erziehungswissenschaftler Peter Struck von der Universität Hamburg über „Multimedial vernetzte Kinderzimmer, Smartphones, gewandelte Hirnvernetzungen heutiger junger Menschen und ihr ganz anderes Lernen“ referiert. Er plädierte dabei für eine möglichst frühkindliche Förderung, denn „auf den Anfang kommt es an“.

„Kinder lernen heute aufgrund völlig anderer Hirnvernetzungen anders als frühere Generationen“, lautet die These, die Struck aufgrund lernpsychologischer Erkenntnisse der Hirnforscher ausführlich belegte und veranschaulichte. Zudem lernten Mädchen anders als Jungen und Kinder anders als Jugendliche. Auf die neuen Herausforderungen nach dem „Pisa-Schock“ im Jahre 2001 ging er hinsichtlich der Individualisierung, Rhythmisierung und jahrgangsübergreifenden Lernfamilien ein. Zudem plädierte er für flexible Eingangsphasen auf dem Weg zur gebundenen Ganztagsschule.

Schule heute mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen

„Da sich das Leben verändert hat, ist Schule heute weit mehr als nur Lesen, Schreiben, Rechnen. In Zeiten von multimedialen Kinderzimmern wissen die Hirnforscher, was beim Lernen im Kopf eines Schülers passiert, und deshalb müssen Schulen heute anders geplant und gebaut werden“, erklärte der Fachmann. So werde nach dem Vorbild der schweizer „Primaria-Schule“ im Kanton St. Gallen das gesamte Schulsystem reformiert. Altersübergreifend werde unterrichtet, die Schüler lernen „permanent mit einem enormen Ernst und gewissenhaft mit und vor allem voneinander. Partnerarbeit, Lernen durch Handeln, Ausprobieren, Aussprechen, Präsentieren, Rollen- und Theaterspiel, Chorsprechen, Bewegung und über sogenannte Dritte sind die Bausteine, die laut Struck das vernetzte Denken fördern.

Mehr Freude am Lernen

Die Lehrerbelastung im „Raubtierkäfig Schule“ schwinde, die Freude am Lehren und selbständigen Lernen wachse. Vor allem die Ganztagsschule eröffne Möglichkeiten für neue Teamwelten, und Struck lobte die „außerordentlich leistungsstarken deutschen Schulen“ für ihr schülerorientiertes Lernen.

Die leidigen Hausaufgaben brauche es nicht mehr, denn Schüler bewältigen ihre individuellen Lehrpläne mittels Wochenplan, Logbüchern oder Pensenheften, dokumentieren ihre Ergebnisse im Portfolio. Somit werden persönliche Stärken aufgebaut, Schwächen abgetragen. „Es geht im Spannungsfeld bei der Arbeit mit Kindern auch darum, die Freiheit beim Lernen zu erhöhen – ohne jedoch die Verantwortung und Kontrolle auf beiden Seiten zu vernachlässigen.“

Noten erst ab 14. Lebensjahr?

Lernen benötige dabei Zeit für Übungs- und Anwendungsphasen, eine Rhythmisierung von Anspannung und Entspannung. Die 45 oder 90-minütigen Schulstunden seien dabei nicht förderlich. Ebensowenig Noten, die aber ab dem 14. Lebensjahr gegeben werden müssen. Gibt man sie zu früh, lernen Kinder für die Noten, nicht für die Sache. „Es muss aber mehr Wert auf das Können als auf das Wissen gelegt werden“, betonte Struck auch im Hinblick auf den Standort Deutschland.

Zudem sprach er sich für eine Einschulung bereits im fünften Lebensjahr aus, um frühzeitig das Selbstwertgefühl der Kinder zu festigen und zu steigern. Die gemeinsam gesprochene Erkenntnis des Schweizer Entwicklungspsychologen Jean Piaget lautete nach drei Stunden abschließend: „Alles, was einem beigebracht wird, hat den Nachteil, dass man nicht mehr selbst drauf kommen kann.“

Zur Sache:

Struck – Kritiker des deutschen Schulsystems

Peter Struck, geboren 1942 in Hamburg, hat dort an der Universität seit 1979 eine Professur für Erziehungswissenschaften.

Struck hat Pädagogik, Biologie und Kriminologie studiert, war zehn Jahre Volks- und Realschullehrer und vier Jahre Schulgestalter in der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung. Seit 1979 hat er eine Professur für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Sozial- und Schulpädagogik, Bildungspolitik, Jugendforschung, Familienerziehung und Medienpädagogik.

Struck hat mehrere populäre Bücher verfasst, in denen er Schulen verfehlte Ausrichtungen vorwirft. So bekämpft er das Fachlehrerprinzip und fordert den sozial engagierten Klassenlehrer, der auch etwas von Ernährung, Bewegung, Verhaltensstörungen, Gewalt- und Suchtprävention sowie Medienerziehung versteht.

Mit Verweis auf Ergebnisse der Hirnforschung fordert er eine Lernkultur, die berücksichtigt, dass Kinder am besten zu zweit lernen.

Kinder lernen laut Struck besser durch eigenes Handeln und Sprechen als durch Zuhören. Nötig sei auch eine andere Fehlerkultur, da Kinder über Um- und Irrwege lernen. Noten sollen erst ältere Schüler erhalten. Die Informationsvermittlung könne dabei den Neuen Medien anvertraut werden, dafür könnten mehr Projektarbeit und Förderung von Sozialkompetenz geleistet werden.

Von: Johannes Franke

Lingener Tagespost vom 21. August 2017

Die neue AG-Broschüre ist online!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ganztagsangebot am Gymnasium Georgianum bietet Euch ein breites Spektrum an sportlichen, musischen, kulturellen, technischen sowie sprachlichen Inhalten.

In der Mittagspause zwischen 13.15 Uhr und 14.00 Uhr könnt Ihr in unserer Mensa aus einem reichhaltigen Mittagsangebot auswählen und Euch für die in der Regel um 14.00 Uhr beginnenden Arbeitsgemeinschaften stärken.

Unter dem Menüpunkt Aktivitäten / Arbeitsgemeinschaften könnt Ihr auf unserer Homepage die große Auswahl an AGs einsehen. Unter folgendem Link:

findet ihr die neue AG-Broschüre, mit der das Georgianum Euch über das Angebot der Arbeitsgemeinschaften für das 1. Halbjahr 2017/18 informieren möchte.

In dieser Broschüre werden alle Arbeitsgemeinschaften vorgestellt und erläutert. Neben inhaltlichen Aspekten werden zudem bereits der Wochentag, Zeit und Ort sowie die Jahrgangsstufen angegeben, für die die jeweilige AG angeboten wird.

Weitere Informationen gibt es hier…