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#fridaysforfuture: 400 Schüler demonstrieren in Lingen gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung

Rund 400 Schüler haben auf dem Lingener Marktplatz gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung protestiert. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Die Bewegung #fridaysforfuture, bei der Schüler während der Unterrichtszeit gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung demonstrieren, hat auch Lingen erreicht. Am Freitagvormittag versammelten sich rund 400 junge Leute auf dem Marktplatz und setzten sich lautstark für eine bessere Umwelt ein.

“Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut”, rufen die jungen Demonstranten. Jetzt müsse in Sachen Klimawandel gehandelt werden, denn “es ist NOCH nicht zu spät”, wie es auf einem Plakat zu lesen ist. Auf die Verschmutzung der Weltmeere mit Mikroplastik macht ein anderes Schild aufmerksam: “Früher war der Fisch in der Packung, heute ist die Verpackung im Fisch.” Anfangs können sich die Sprechchöre, die von einigen vor dem historischen Rathaus stehenden Schülerinnen angestimmt werden, noch nicht so recht durchsetzen. “Wir bräuchten ein Megafon”, stellt Amelie fest. Doch als sich die Gruppe mitten in die Schar der Demonstranten begibt, stimmen deutlich mehr Schüler in die Sprechchöre ein.

Auch starker Nieselregen hielt rund 400 Schüler nicht davon ab, auf dem Lingener Marktplatz gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung zu protestieren. Foto: Wilfried Roggendorf

Für die 15-jährige Amelie sind Klimawandel und Umweltverschmutzung wichtige Themen. Deshalb nimmt sie an der Demonstration der Schüler teil. “Jeder einzelne, der teilnimmt, bewirkt etwas”, sagt die Schülerin des Gymnasiums Georgianum. Wenn sich jemand bei diesen Themen enthalte, sei dies leider auch eine Entscheidung. Unter ihnen ist auch der 14-jährige Lennart. “Ich möchte etwas verändern”, erklärt er. Und Lennart ist sich sicher: “Wenn das viele wollen, wird sich etwas ändern.” E rfände es besser, wenn auch Lehrer und Eltern sich an der Demonstration beteiligen würden. Doch von diesen ist am Freitag auf dem Lingener Marktplatz nichts zu sehen.

Schulleiter Heuer: Können das als Schule akzeptieren
Sanktionen, weil sie statt im Unterricht zu sitzen auf dem Marktplatz demonstrieren, müssen Amelie, Lennart und die anderen Gymnasiasten nicht fürchten. “Die Schüler wissen, dass sie nicht beurlaubt sind und das es eine Schulpflicht gibt”, erklärt Manfred Heuer, Schulleiter des Gymnasiums Georgianum. Aber die Schüler hätten abgewägt und entschieden, dass ihnen das Anliegen der Demonstration wichtiger sei. “Wenn wir diesen Abwägungspozess erleben und sehen, dass sich die Schüler ernsthaft mit diesen Fragen befassen und nach ihrem Wertegefüge entscheiden, können wir das als Schule akzeptieren”, sagt Heuer. Daher würden die Schüler für die einmalige Teilnahme nicht sanktioniert. “Wir wollen schließlich junge Menschen heranziehen, die ihrer Verantwortung gerecht werden”, erklärt Heuer.

Schulleiter Klumparendt: Aussage von Lindner nicht hinnehmbar
Ähnlich sieht dies Heuers Kollege Heinz-Michael Klumparendt vom Franziskusgymnasium. Die beiden Schulleiter haben sich im Vorfeld abgestimmt.” Das unentschuldigte Fehlen nicht zu sanktionieren, hat auch damit zu tun, dass das Anliegen sinnstiftend ist”, erklärt Klumparendt.” Er sehe durchaus eine Berechtigung, auf die Problematik des Klimawandels hinzuweisen. Für Klumparendt ist die Aussage des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, Klimaschutz “sei eine Sache für Profis und nicht für Kinder”, so nicht hinnehmbar.

Rund 400 Schüler haben auf dem Lingener Marktplatz gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung protestiert. Ob es nächsten Freitag weitere Proteste geben wird, ist noch offen. Foto: Wilfried Roggendorf

Wie es in Lingen mit den auf die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg zurückgehenden Aktionen #fridaysforfuture weitergehen wird, ist offen. Amelie und Lennart fänden es gut, wenn die Demonstrationen jeden Freitag stattfinden würden. “Wir können das in der Folgezeit nicht hinnehmen”, erklärt Klumparendt. Deshalb möchte er Anfang der nächsten Woche das Gespräch mit der Schülervertretung suchen. Heuer geht von einer einmaligen Aktion aus: “Wenn das öfter stattfindet, müssen wir miteinander reden”, kündigt auch er das Gespräch an.

Einige Papenburger Schüler bei Demo in Leer
Theo Hockmann, Schulleiter des Gymnasiums Papenburg, sagte, dass „einige Schüler heute nicht erschienen sind“. Vermutlich seien diese zur Demonstration nach Leer gefahren. Genaue Zahlen konnte er nicht nennen. Im Vorfeld sei eine Gruppe von Schülern bei ihm vorstellig geworden. Man habe sie darüber aufgeklärt, dass es sich rechtlich gesehen um unentschuldigte Fehlstunden handele. „Aber es wird jetzt nicht zu irgendwelchen Konferenzen kommen“, meinte Hockmann. „Von der Schülervertretung haben wir offiziell keine Meldung erhalten. Die Aktion läuft eher dezentral“, erklärte er. Ähnlich äußerte man sich beim Mariengymnasium Papenburg. Vereinzelt werde die Aktion von Schülerinnen unterstützt, genaue Zahlen lagen der Schule jedoch nicht vor.

Keine Beteiligung von Schülern aus Meppen
Vom Windthorst-Gymnasium in Meppen sollen keine Schüler zu den Demonstrationen gefahren sein, teilte Schulleiterin Daniela Brüsse-Haustein auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Trotzdem sei das Thema bei den Schülern präsent und man diskutiere auch im Unterricht über die Aktion und die Forderungen. Peter Diekmann, Leiter der Berufsbildenden Schule Meppen, weiß ebenfalls von keinen Schülern, die dem Unterricht ferngeblieben und stattdessen demonstrieren gegangen sind. Trotzdem lobt er, dass sich junge Menschen wieder engagierten und für ihre Meinung auf die Straße gingen. Harte Sanktionen für Schüler, die statt zur Schule auf die Straßen gingen, hält er ebenfalls für nicht zielführend. Als Berufsschule bevorzuge man immer pragmatisch-pädagogische Ansätze. Am Gymnasium in Haren haben die Schüler sich bereits vor zwei Wochen mit Schulleiter Michael Heuking an einen Tisch gesetzt. „Wir wollen eigene Projekte planen für den Klimaschutz. Wir haben nun ein Konzept entwickelt, um auch hier in Haren ein Zeichen zu setzten. Somit gab es auch kein Problem mit dem Schulrecht, denn hier blieb kein Schüler fern“.

Text: Wilfried Roggendorf, Micha Lemme, Harry de Winter und Ina Wemhöhner

Lingener Tagespost vom 15. März 2019

Frieden – um (wirklich) jeden Preis?

Im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ wurde an zwei Tagen das Planspiel h.e.l.p durchgeführt. 28 Schüler*innen aus den Jahrgängen 10, 11 und 12 nahmen an dem realitätsnahen Spiel teil, bei dem sie in verschiedenen Gruppen gemeinsam einen fiktiven afrikanischen Konflikt lösen sollten.

Die fleißigen Teilnehmer am Planspiel. Gab es nach ihrem Einsatz Frieden in der Krisenregion?

Das fiktive afrikanische Land Malea unterschlägt der im Westen Maleas liegenden Provinz Lufar ihr Ölvorkommen. Dies hat zu dramatischen Konflikten geführt.

Die Schüler*innen übernahmen die Rolle der Delegierten der beteiligten Länder Malea, Nongi, Bonin und Deutschland ein. Ebenso vertrat eine Gruppe die Provinz Lufar. Zwei weitere Gruppen bildeten das internationale Komitee vom Roten Kreuz und die  internationale Presse. Die Spielleitung vertrat die Rolle der Vereinten Nationen.

Die Leitung dieses Projekts übernahmen Janina Dierschke und Julien Fuchs, die zuvor freiwillig an einem Scoutseminar teilnahmen bei dem sie ein Wochenende selbst das Planspiel gespielt haben und im Anschluss die Bedeutung der einzelnen Teilschritte besprochen haben.

Janina und Julien führten anhand einer Landkarte in den Konflikt ein.

Der Start in das Thema gelang durch das Vorlesen eines Briefes, in dem die Geschichte eines Flüchtlingjungens erzählt wurde. Diese Ausführungen wurden durch eine Nachrichtensendung und eine Ansprache der Vereinten Nationen emotional vertieft, so dass alle Schüler*innen schnell ins Thema einsteigen konnten.

Mit entsprechenden Materialien vertieften die Schüler*innen sich in ihre Rolle. Nach der Auftaktkonferenz begann die erste Verhandlungsrunde.

Die Delegierten des fiktiven Landes Nongi während ihres Plädoyers in der Auftaktkonferenz.

Die Delegierten der einzelnen Parteien begaben sich in ihre Räume und begannen mit den Besprechungen. Sie hatten die Option, mit anderen Delegationen in Kontakt zu treten. Für persönliche Treffen mussten Anfragen über die Vereinten Nationen (bestehend aus Janina und Julien) gestellt werden. Dabei war nicht immer sichergestellt, dass eine Anfrage an eine Delegation von dieser auch akzeptiert wird. Für den Briefverkehr konnten einfache Miteillungen an die jeweilige Delegation gesendet werden. Bei Verhandlungen konnten die Parteien entscheiden, ob sie die Presse zulassen wollen, oder nicht. Die einzelnen Delegationen mussten aufpassen, welche Informationen sie preisgeben wollten und dementsprechend mit der Presse in Form eines Interviews oder mit den Delegationen in einer Verhandlung in Kontakt treten. Die Presse veröffentlichte jede halbe Stunde einen Pressebericht, der teilweise brisante Informationen ans Licht brachte und somit die Verhandlungen und Konflikte nochmals zuspitzen konnte.

Insgesamt gab es zwei Verhandlungsrunden, verteilt auf zwei Tage. Die Spielleitung hat die Delegationen immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Die Teilnehmer wurden so dazu gebracht, sich besser und besser mit der eigenen Rolle, bzw. mit der eigenen politischen Situation ihres Landes, welches sie vertraten, zu identifizieren. Im Laufe des Spiels traten die Delegationen immer authentischer auf, um ihre Rechte einzufordern. Das hat dafür gesorgt, dass die nachgestellte Situation und der fiktive Konflikt sehr realitätsnah waren.

Unsere internationale Presseabteilung arbeitete fleißig und stellte kritische Fragen.

In der Abschlussverhandlung versuchten die Delegationen, den Konflikt endgültig zu lösen und ihre Ansichten durchzusetzen und gegebenenfalls Kompromisse einzugehen.

Lufar und Malea haben sich am Ende versöhnt und haben mit den anderen Delegationen unterschiedliche Verträge zur Sicherung des Friedens abgeschlossen.

In einer anschließenden Besprechung haben alle Teilnehmer über ihre Erfahrungen im Planspiel reflektiert und waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Spiels. Alle Teilnehmer würden dieses Spiel gerne ein weiteres Mal spielen.

Alle Delegationen im Plenarsaal. Die Leitung haben die Vereinten Nationen.

Insgesamt war das eine tolle Erfahrung. Wir danken Janina und Julien für die professionelle Umsetzung und freuen uns auf das nun folgende humanitäre Projekt.

Text: Sina Barkmann, Eve Gerling, Jasmin Ufelmann, Jan-Phillip Krey
Fotos: Stefan Roters

Mathe-Olympiade in Göttingen: Jaira Hibbel aus Lingen Zweite bei Mathe-Olympiade

Jaira Hibbel (links) und Imke Claußen belegten bei der Mathe-Olympiade in Göttingen jeweils einen zweiten Platz. Foto: Stiftung Niedersachsen Metall

Göttingen. Olympisches Flair herrschte mitten in Göttingen: Rund 200 niedersächsische Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 stellten ihr Können beim 58. Landesentscheid der Mathe-Olympiade unter Beweis.

In zwei vierstündigen Klausuren rechneten sich die Schüler mit logischem Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativem Umgang mit mathematischen Methoden auf das Siegertreppchen. Aus dem Landkreis Emsland errangen die Fünftklässlerin Jaira Hibbel vom Gymnasium Georgianum Lingen und die Zehntklässlerin Imke Claußen vom Gymnasium Papenburg jeweils einen zweiten Preis. In der Gesamtwertung der erfolgreichsten Schulen konnte in diesem Jahr das Wilhelm-Gymnasium aus Braunschweig den Pokal mit nach Hause nehmen.

Begeisterung und Ehrgeiz

Wie schon in den vergangenen Jahren diente das Mathematische Institut der Georg-August-Universität Göttingen als Austragungsort für den geistigen Spitzensport. “Es ist immer wieder großartig, mit welcher Begeisterung und auch Ehrgeiz die Teilnehmer bei der Sache sind”, freut sich Inga Noack, Vorsitzende des Vereins “Mathematik-Olympiade in Niedersachsen”.

125.000 Schüler nehmen jährlich teil

Die Mathe-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem mehr als 125.000 Schüler teilnehmen. Die finanzielle Unterstützung des Wettbewerbs in Niedersachsen sichert die Stiftung Niedersachsen Metall. “Wir wollen helfen, bei jungen Menschen Lust auf Mathematik und Naturwissenschaften zu wecken. Natürlich unterstützen wir sie auch, wenn die Begeisterung schon so hoch lodert wie hier”, zeigt sich Geschäftsführer Olaf Brandes von dem Elan und Ehrgeiz der Teilnehmer beeindruckt.

Vorlesewettbewerb – Paulina Degenhardt eine Runde weiter

Paulina Degenhardt aus der 6b nahm am 25.02.2019 mit elf weiteren Schulsiegerinnen und Schulsiegern aus dem südlichen Emsland am Kreisentscheid teil, der am Gymnasium Leoninum in Handrup stattfand.
Es gelang ihr bereits im ersten Teil des Wettbewerbs ihre selbst ausgesuchte Textpassage aus dem Buch „Die Duftapotheke “ von Anna Ruhe souverän vorzutragen und zudem überzeugte sie im zweiten Teil, als es darum ging, eine Passage aus einem ihr unbekannten Buch („Eine Macke kommt selten allein“ von Birgit Schlieper) flüssig und ausdrucksstark vorzulesen.
Eine tolle Leistung, denn die Konkurrenz war in diesem Jahr besonders groß. Dies bekräftigte auch die Jury am Ende der Veranstaltung.
Paulina wird unsere Schule am 29.04. im Professorenhaus in Lingen auf Bezirksebene vertreten.

Wir drücken die Daumen!

Text und Foto: Petra Lux

FSJ im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) und im Georgianum

Seit dem Schuljahr 2018-19 teilen wir uns in Kooperation mit dem LWH eine FSJ Stelle.

Zum Arbeitsalltag:

Der Dienst im LWH beginnt morgens um 8.00 Uhr (Küchen- und Hausmeistertätigkeiten) und endet dort um 12.00 Uhr. Zwischen 12.00-13.00 Uhr ist Mittagspause inklusive Dienststellenwechsel.

Die Dienstzeit im Georgianum beginnt um 13.00 Uhr mit der Aufsichtsführung in der Mensa. Hiernach findet von Montag bis Donnerstag die Betreuung der Hausaufgaben-AG, deren Ende um 15.35 Uhr ist, statt.

Weitere Aufgaben liegen in der Mitarbeit in Bereichen der Schulverwaltung. Die Bewerbung erfolgt über das Bistum Osnabrück, genauere Informationen erhalten Sie hier:

http://alltagshelden-gesucht.de/freiwilligendienste/fsj/index.html

oder direkt bei mir: frank.koesters@gg-lin.de

Ich freue mich, von Ihnen zu hören

Frank Kösters

Wintersporttage bei “Kaiserwetter”

Die jährlichen Wintersporttage der Jahrgangsstufe 7 sind ein fester Bestandteil unseres Sportkonzepts in der Sekundarstufe I. Diese werden dem besonderen Lernfeld “Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten” zugeordnet. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Ski alpin und Skilanglauf. 

Die Teilnehmer der Fahrt am Gipfelkreuz in Mitterfirmiantsreuth.

 

Die diesjährigen Wintersporttage werden uns noch lange in Erinnerung bleiben:

  • Traumhaftes Kaiserwetter:  Alle Tage Sonnenschein, bis zu -12°C, Kein Regen oder Schneefall!
  • “Live-Skiunterricht für die Eltern”: Wir waren auf der Homepage des Skigebietes täglich in der Webcam zu sehen!
  • Unfassbare 170 cm- 205 cm Schneehöhe!
  • Alle Teilnehmer der Fahrt waren am 4. Tag in Hochficht!
  • Eine Super-Skigruppe!
  • Schön aufgeräumte Zimmer!
  • Spannende Tischtennis-Turniere!
  • Gute Kenntnisse der FIS-Regeln!


“Das Wichtigste zum Skifahren ist natürlich der Schnee und davon gab es in diesem Jahr mehr als reichlich!”
, so Reinhard Fink, einer der verantwortlichen Sportlehrer.  Vom 03.02.2019 bis 09.02.2019 fuhren 52 Schülerinnen und Schüler auf die Wintersporttage in die Jugendherberge Haidmühle/ Frauenberg.

Ein tolles Bild: Die eingeschneite Jugendherberge Haidmühle/ Frauenberg.

Begleitet und betreut wurden die Siebtklässler von  Katharina Börger, Heinz Buss, Hanjo Vocks, Dominik Stauber, Helmut Stauber, Reinhard Fink und Marc Kaufhold. Die Sportlehrer besitzen allesamt die Zusatzqualifikation zur Begleitung von Schulklassen auf Skifahrten und fungierten somit als Skilehrer.

Die Skigebiete, die befahren wurden, waren Mitterdorf (Mitterfirmiantsreuth) und Hochficht. Die Georgianer fielen auf diesen Pisten nicht nur durch ihre gelben Leibchen auf: Das Verhalten der Gruppe auf – und abseits der Pisten war “fast immer” vorbildlich.

Leicht von der Piste abgekommen.

Die Schülerinnen und Schüler lernten sehr eifrig und schnell. Bereits nach der Mittagspause am ersten Skitag konnten einige Anfänger den Almwiesenlift hochfahren und ihre erste blaue Piste bewältigen.

Die Almwiese (blaue Piste).
Der Kirchenlift (blaue Piste).

Spätestens am dritten Tag hatten die Anfängerinnen und Anfänger in Mitterdorf die roten Pisten gemeistert und einige sogar auch die schwarze. Eine tolle Leistung! Die fortgeschrittenen Skifahrer konnten ihr Können in einer speziellen Gruppe verbessern.

Der Almberg-Sesselbahn (rote Piste).
Skifreude pur!
Gerlernt wurde in Kleingruppen.

Liftfahren muss gelernt sein!

Mit viel Vorfreude ging es dann am vierten Skitag mit allen 52 Schülern nach Hochficht. Somit konnten alle Schüler dieses schöne Familienskigebiet kennen lernen und ihr Fahrkönnen auf langen und breiten Pisten verbessern.

Auch die Klasse 7a war in Hochficht dabei!

Am letzten Skitag gab es das Angebot einen Skilanglaufkurs zu besuchen. Mehrere Schülerinnen und Schüler waren neugierig Neues zu lernen und meldeten sich dazu an. Die andere Gruppe verbrachte einen letzten Skitag in Hochficht.

Schnell ging es im klassischen Stil in den “Frauenberger-Wald”.
Kurze Pause am “gefrorenem Wasserfall” im Frauenberger Wald.
Das war eigentlich als eine kleine Pause gedacht, stellte sich dann aber doch als Schwerstarbeit heraus: Schneemann bauen!

Das Ergebnis des Schneemann-Bauens überraschte – aber kann sich trotzdem sehen lassen!

Neben den wintersportlichen Aktivitäten wurden abends auch verschiedene Tischtennisturniere durchgeführt: Mädchen-Einzel, Jungen-Einzel und Mixed-Doppel.

Atmosphäre pur: Spannende Spiele mit vielen Zuschauern.

Fazit:

Eine rundum gelungene Fahrt, bei extrem gutem Wetter, bei der die Schülerinnen und Schüler viel lernten und sehr viel Spaß und Freude hatten!

 

Bilder: Reinhard Fink, Dominik Stauber, Katharina Börger, Hanjo Vocks und Marc Kaufhold

Text: Marc Kaufhold

 

Weitergehende Links

DJH Haidmühle

Skizentrum Mitterdorf

Hochficht Österreich

Informationen zu den Wintersporttagen hier>>

Erasmus-Projekttreffen am Georgianum

Dass Europa auch durchaus positive Seiten haben kann, das erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Gästen aus Ungarn.

Die Ungarn besuchten das Georgianum im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Heimatkunde 2.0 – digital von der Heimat erzählen“, das für zwei Jahre läuft und an dem neben dem Lingener Gymnasium noch eine Schule aus Ungarn und Italien beteiligt ist.

Die ungarischen und deutschen Schülerinnen und Schüler nahmen zusammen an einem Planspiel im Rahmen eines „Projekttages Europa“ im Ludwig-Windthorst-Haus teil.

Weitere Programmpunkte des Projekttreffens waren die Arbeit an einem Kurzfilm zum Thema Europa und eine Fahrt nach Münster.

Text und Fotos: Gerd Höckner

Schüler erleben in Lingen, wie Europa funktioniert (Lingener Tagespost vom 22.01.2019)

 

Kreismeistertitel für das Georgianum

Schulschachmannschaftsmeisterschaften WK 4 – Kreisfinale 2018/2019

Am 10. Januar 2019 hat das Georgianum das diesjährige Kreisfinale für Schulschachmannschaften der WK 4 ausgerichtet. Insgesamt 16 Mannschaften von fünf Schulen aus Lingen, Meppen und Papenburg waren dabei. Unsere Schule war mit vier Teams vertreten, die von Herrn Herbrüggen, der ebenfalls als Turnierleiter im Einsatz war, betreut wurden.

Es ging neben dem Titel des Kreismeisters auch um die Qualifikation für das Unterbezirksfinale, die am Ende des in sieben Runden nach dem Schweizer System gespielten Turniers die drei erfolgreichsten Mannschaften erreicht haben.

Unsere zweite, dritte und vierte Mannschaft waren als Außenseiter ins Turnier gegangen und konnten am Ende allesamt Plätze im Mittelfeld erreichen.

Das Team Georgianum 4 mit Ben Uhlich, Malte Lüger, Fabian Saatkamp und Egor Sutke konnte zwei Siege und ein Unentschieden erzielen. Besonders stark war hierbei Fabian, der sechs seiner sieben Partien gewinnen konnte.

Die Mannschaften Georgianum 2 (Ali Tuaima, Nico Vogt, Bente Koops, Lukas Krüger und Jannis Grunert) und Georgianum 3 (Paul Renemann, Rafael Löpker, Johannes Bölter und Josef Menger) konnten jeweils drei Siege erringen und waren daher noch etwas erfolgreicher.

Hochspannend bis zur letzten Partie war der Kampf um die Qualifikationsplätze, allerdings gilt dies nur für die Plätze 2 und 3.

Denn als Sieger stand bereits nach der sechsten Runde unsere erste Mannschaft fest, die auch die abschließende Partie gewinnen konnte, und letztendlich deutlich vor den übrigen Mannschaften mit 7 Siegen und 24,5:3,5 Brettpunkten das Turnier gewinnen konnten.

Dabei zeigten Moustafa Wati, Ward Aljousef, Maik Steinle und Isaak Kerti allesamt tolle Leistungen. Überragend war Moustafa, der an Brett 1 alle sieben Partien gewinnen konnte.

Die Mannschaften auf den Plätzen 2-4 hatten mit jeweils 10 Mannschaftspunkten vier Punkte Rückstand auf unser siegreiches Team. Hier führten die unterschiedlichen Brettpunktzahlen (BP) zur denkbar knappen Entscheidung.

Zweiter wurde die Johannesschule 1 mit 18 BP, vor dem Team Gymnasium Papenburg 1 (17,5 BP) und dem Team Windthorst-Gymnasium Meppen 1 (17 BP).

Ein besonderer Dank gilt dem Schachverein Lingen, der das Material für das Turnier zur Verfügung gestellt hat.

Text und Fotos: Jürgen Herbrüggen

Tag der offenen Tür – Freitag, 11. Januar 2019 – 15.00 – 18.00 Uhr

Zeitplan – Tag der offenen Tür

Uhrzeit

Angebot

Raum

15.00 Uhr

Begrüßung durch Herrn Heuer und den Streicherchor

Aula

15.30 Uhr

Schulführung durch SL

Aula

Die Schulband Relics „unplugged“

C 232

Bewegungsangebote für Klein und Groß (durchgehend bis 18.00 Uhr)

Einblicke in die Hausaufgaben-Betreuung (bis 16.30 Uhr)

Schnupperstunde Französisch

kleine Halle

C 041

C 141

15.45 Uhr

Präsentation der Cajon-AG

C 232

Turnhallenführung

Schattentheater

Lateinischer Sketch Klasse 6

große Halle

C 213

C 123

16.00 Uhr

Schnupperstunde Chemie

C 013

Theaterstück Spanisch

C 010

Der Übergang zur Klasse 5:

Fünftklässler berichten von ihren Erfahrungen

C 243

Vorführung – Sport-Neigungsgruppen/ Profilklassen

große Halle

Einblicke in das musisch-künstlerische Profil

C 232

16.15 Uhr

Turn-Feuerwerk

Klasse 11: Wettbewerbsbeitrag – Eigenkomposition

große Halle

Pausenhalle C

16.30 Uhr

Führungen der Schülervertretung

Aula

Turnhallenführung

Einblicke in das musisch-künstlerische Profil

Schnupperstunde Französisch

C 232

C 141

16.45 Uhr

Präsentation der Cajon-AG

Schattentheater

Lateinischer Sketch Klasse 6

C 232

C 213

C 123

17.00 Uhr

Der Übergang zur Klasse 5:

Fünftklässler berichten von ihren Erfahrungen

C 243

Theaterstück Spanisch

C 010

Vorführung – Sport-Neigungsgruppen/ Profilklassen

große Halle

17.15 Uhr

Turn-Feuerwerk

große Halle

17.45 Uhr

Siegerehrung Mathe-Quiz

C 219

Programmgestaltung (Info als pdf)

Scannen Sie den QR-Code, um den Zeitplan herunterzuladen:

Der Raumplan zum Download (PDF)

Ende: 18.00 Uhr

Arbeitsgemeinschaften am Gymnasium Georgianum Lingen – 2. Halbjahr 2018/19

Gymnasium Georgianum Lingen

Herr Wilmes

 

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ganztagsangebot am Gymnasium Georgianum bietet Euch ein breites Spektrum an sportlichen, musischen, kulturellen, technischen sowie sprachlichen Inhalten. In der Mittagspause zwischen 13.15 Uhr und 14.00 Uhr könnt Ihr in unserer Mensa aus einem reichhaltigen Mittagsangebot auswählen und Euch für die in der Regel um 14.00 Uhr beginnenden Arbeitsgemeinschaften stärken.

Unter dem Menüpunkt Leben und Lernen / Arbeitsgemeinschaften könnt Ihr auf unserer Homepage die große Auswahl an AGs einsehen. Unter folgendem Link:

findet ihr die neue AG-Broschüre, mit der das Georgianum Euch über das Angebot der Arbeitsgemeinschaften für das 2. Halbjahr 2018/19 informieren möchte.

In der Broschüre werden alle Arbeitsgemeinschaften vorgestellt und erläutert. Neben inhaltlichen Aspekten werden zudem bereits der Wochentag, Zeit und Ort sowie die Jahrgangsstufen angegeben, für die die jeweilige AG angeboten wird.

Neben den Arbeitsgemeinschaften wird im kommenden Schulhalbjahr auch wieder die verbindliche Hausaufgabenbetreuung angeboten, die montags bis donnerstags von unserem Bundesfreiwilligendienstleistenden Herrn Teich geleitet wird. Ihr könnt Euch für alle vier Tage oder auch tageweise anmelden. Nach dem Anfertigen der Hausaufgaben könnt ihr dann unseren Freizeitbereich nutzen und spielen (Gesellschaftsspiele, Sportspiele, etc.). Ferner bietet das Gymnasium Georgianum die erfolgreich gestartete Nachhilfebörse „Schüler helfen Schülern“ auch weiterhin an. Nähere Informationen entnehmt bitte dieser Broschüre.

Es besteht die Möglichkeit bis zu drei Arbeitsgemeinschaften (1, 2, 3) zu wählen. Wird die gleichzeitige Teilnahme an zwei oder vielleicht sogar drei AGs im zweiten Halbjahr gewünscht, müssen die Zahlen eingekreist werden. Die Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften ist für das zweite Schulhalbjahr verbindlich, die Kursleiter führen Anwesenheitslisten. Nur bei einer regelmäßigen Teilnahme wird auch ein entsprechender Vermerk auf dem Zeugnis erscheinen.

Sollte die Teilnahme an einer AG auch im zweiten Schulhalbjahr fortgesetzt werden, so ist eine erneute Anmeldung NICHT erforderlich. Die jeweiligen AG-Leiter sollten jedoch über die fortgeführte Teilnahme Kenntnis gesetzt werden. Bei einer ABMELDUNG von einer AG, sollten ebenfalls die jeweiligen AG-Leiter direkt informiert werden.

Der AG-Anmeldebogen, der sich auf der letzten Seite der Broschüre befindet, muss abgetrennt und bis spätestens Freitag, 25.01.2019, 13.15 Uhr im Sekretariat eingereicht werden. Eine spätere Abgabe kann aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden. Die neuen AG-Listen sowie die Raumpläne hängen dann ab Mittwoch, 30.01.2019, am „AG-Brett“ (schwarzes Brett im Erdgeschoss des Gebäudes C) aus. Bitte haben Sie Verständnis, dass die jeweiligen AGs nur bei entsprechender Teilnehmerzahl stattfinden können.

Die Arbeitsgemeinschaften beginnen in der Regel dann wieder ab Montag, 04.02.2019.

Falls es Rückfragen zu den Angeboten/ Inhalten der AGs gibt, können Sie mich gerne telefonisch (05906 / 933747) oder per E-Mail (michael.wilmes@gg-lin.de) kontaktieren. Überprüft bitte regelmäßig die Aushänge der Kursleiter am AG-Brett, da es vereinzelt noch Vorbesprechungen geben wird und auch dort kurzfristige Terminänderungen veröffentlicht werden. Sollte eine AG wegen Abwesenheit des Kursleiters ausfallen, ist dies dem Vertretungsplan zu entnehmen.

Ich wünsche Euch viel Freude in den AGs und verbleibe mit freundlichen Grüßen

M. Wilmes

Schüler und Schülerinnen des Seminarfachs „Film“ besuchen Kongress „Vision Kino“ in Erfurt

Eine Podiumsdiskussion mit Experten vor einer Zuschauerschaft von 100 Leuten zu führen- das klang für uns Schüler des Georgianums, Sophie Kösters, Kim Kemmer und Maximilian Zaksek auf Anhieb sehr spannend. Zusammen mit unserem Lehrer Gerd Höckner wurden wir eingeladen, den Kongress „Vision Kino“ vom 21.-23. November 2018 in Erfurt zu besuchen und uns bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Digitale Filmbildung in Schulen“ zu beteiligen.

Auf dem Podium vor großem Publikum nahmen (von links) Gerd Höckner, Max Zaksek, Kim Kemmer und Sophie Kösters Platz. Foto: Konrad Behr

Kurz bevor die Diskussion begann, stieg unsere Aufregung, nicht zuletzt aufgrund der eindrucksvollen Atmosphäre des Kaisersaals in Erfurt, in dem der Kongress stattfand. Doch als es dann losging, schreckten wir nicht davor zurück, unsere Meinung zum Thema Filmbildung in unserer Schule kundzutun und Probleme offen anzusprechen. Obwohl unsere Schule sehr gut ausgestattet ist mit digitalen Smartboards und Computerräumen machen sich nicht alle Lehrer diese zu Nutze. Wir finden, dass dadurch die Unterrichtsqualität und das Interesse der Schüler erheblich gesteigert werden würde. Wir betonten, dass es durchaus sehr sinnvoll ist, Filme in den Unterricht zu integrieren, um den Schülern und Schülerinnen Themen noch besser näherzubringen. Außerdem halten wir das eigenständige Erstellen kurzer (Erklär-)Filme zu bestimmten Themen durch die Schüler für eine überzeugende Unterrichtsmethode. Von den Vorteilen der digitalen Filmbildung konnten wir uns selbst durch die Teilnahme an unserem Seminarfach „Film“, das von Herrn Höckner geleitet wird, überzeugen. Als wir Kurzfilme zum Thema „Heimat“ in Form einer filmpraktischen Arbeit erstellten, konnten wir das zuvor Erlernte über filmsprachliche Mittel anwenden. Das Arbeiten mit Filmen macht nicht nur außerordentlich Spaß, sondern steigert auch erheblich die Lernbereitschaft und das Engagement der Schüler und Schülerinnen.

Die Tatsache, dass leider noch viel zu wenig Lehrer deutschlandweit von dem Einsatz des Mediums Film im Unterricht Gebrauch machen, bestätigten in der Diskussion auch Ingo Kriebisch, der die Medienpädagogikabteilung der Hamburger Lehrerbildungs- und Schulentwicklungsinstituts leitet sowie Prof. Dr. Ursulsa von Keitz, die in der Filmforschung und Filmbildung tätig ist.

Max Zaksek während der Podiumsdiskussion

Wir kamen in der Diskussion zu dem Schluss, dass sich Lehrer offener gegenüber Vorschlägen seitens der Schüler zum Einsatz der Medien zeigen sollten. Außerdem muss, so gab auch Ingo Kriebisch zu, welcher außerdem Sprecher der Länderkonferenz MedienBildung ist, die Filmanalyse und -arbeit eine zentralere Stellung im Kerncurriculum der Schulen sowie in der Ausbildung junger Lehrer einnehmen.

Sophie Kösters während der Podiumsdiskussion

Nach der Diskussion hatten wir Georgianer die Möglichkeit, an einem der fünf Workshops teilzunehmen. Wir entschieden uns für einen Workshop, in dem wir uns abermals mit dem Erstellen und Analysieren von sog. Erklärfilmen beschäftigten. Auch zahlreiche Lehrer aus verschiedenen Bundesländern, die an diesem Workshop teilnahmen, waren am Ende begeistert davon, auf was für eine schnelle und einfache Art und Weise teils komplizierte Themen durch die Erklärfilme gut erfasst werden können.

Über die unverhoffte Begegnung mit Filmregisseur Wim Wenders (vierter von links) freuten sich (von links) Sophie Kösters, Kim Kemmer, Max Zaksek und Gerd Höckner: Foto: Konrad Behr

Am Ende unserer Reise hielten wir fest, dass wir gute Beiträge zur Diskussion rund um den Filmeinsatz im Unterricht leisten konnten und wir uns in diesem Zusammenhang ernst genommen und verstanden durch die weiteren Podiumsteilnehmer fühlten. Dafür hat sich die anfängliche Aufregung allemal bezahlt gemacht!

Max Zaksek, Kim Kemmer, Gerd Höckner, Sophie Kösters (v.l.) im Kaisersaal in Erfurt

Text: Sophie Kösters

Begegnung mit Wim Wenders – Georgianer bei Kongress „Vision Kino“ in Erfurt (Lingener Tagespost vom 02.01.2019)

Georgianum und KSB erneuern Kooperationsvereinbarung

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Georgianum und dem Kreissportbund Emsland hat Modellcharakter. Es ist lobenswert, wie die Kooperation zwischen Schule und Verein hier praktiziert wird“, so Michael Koop (KSB Präsident).

Zu einem wichtigen Treffen kam es an vergangenem Freitag am Georgianum: Michael Koop und Wolfgang Stehr (KSB Schulprojektkoordinator) besuchten die Handball-AG des Gymnasiums Georgianum. Diese AG wird von Manfred Heuer (Schulleiter des Gymnasiums Georgianum) geleitet und in Zusammenarbeit mit dem HCLingen ausgebracht.

Die Handball-AG von Herrn Heuer läuft auf Hochtouren. Luke Stricker und Hannes Korte unterstützen bei die motorischen Ausbildung der Kinder.

„Hier wird die Kooperation Schule und Verein gelebt“, so Manfred Heuer. „Mittlerweile haben wir vier Schul-Handballmannschaften, die aktiv an Jugend trainiert für Olympia teilnehmen. Das Training in der AG wird von HCLingen unterstützt und ist mit dem Vereinstraining vernetzt. Das Besondere ist, dass Spielerinnen und Spieler der AG zusätzlich das Vereinstraining des HCLingen besuchen können.“

Der Anlass des Besuchs war die Erneuerung der Kooperation zwischen dem Gymnasium Georgianum Lingen und dem Kreissportbund Emsland.

„Die Kooperation gibt es schon viele Jahre. Mehrere erfolgreiche Projekte wurden gemeinsam auf den Weg gebracht“, so Wolfgang Stehr. Erst vor kurzem konnte aufgrund der engen Zusammenarbeit das Großevent „Der Tag des Sports“ am Georgianum durchgeführt werden.

Das wohl bekannteste Ergebnis der Zusammenarbeit ist die Übungsleiter-C-Initiative Emsland. Diese Ausbildung vermittelt nicht nur wichtige fachliche Inhalte im Sport, sondern unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler in besonderer Art und Weise.

Die Fachgruppe Sport des Gymnasiums Georgianum hat in intensiver Zusammenarbeit mit dem KSB Emsland, der Sportschule Sögel und dem LSB Niedersachsen im Jahr 2013 dieses äußerst attraktive Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Sport entwickelt.

Am Ende der Ausbildung steht eine vollwertige und offiziell anerkannte DOSB Übungsleiter C-Lizenz Breitensport (1. Lizenzstufe), die in vielerlei Hinsicht für sportbegeisterte Vorteile bietet. „Auf der einen Seite können die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler mit der Lizenz in ihrem Sportverein aktiv werden“, so Marc Kaufhold (Fachobmann Sport am Georgianum). „Darüber hinaus hilft die Ausbildung jedoch auch einen vertieften Blick auf ihr eigenes sportliches Handeln zu entwickeln. Das könnte hilfreich im Leistungskurs Sport werden, denn in diesem Kurs werden die sportpraktischen und sporttheoretischen Inhalte 1:1 gewichtet.“

Das Georgianum führte das Projekt als erste Schule in der Projektphase (2012-2015) durch. Die „Übungsleiter C-Initiative Emsland“ erlang niedersachsenweite Beachtung und wird nun in dieser Form auch an anderen Schulen im Emsland umgesetzt.

Vor dem Hintergrund der Änderung der Anforderungen für das Abitur nach neun Jahren (G9), war dieses Treffen wichtig, um die notwendigen Rahmenbedingen für die weitere, etwas modifizierte Zusammenarbeit festzulegen.

Die Handballerinnen und Handballer der Schule mit Michael Koop und Wolfgang Stehr (links), sowie Marc Kaufhold und Manfred Heuer (rechts). Hannes und Luke knien in der ersten Reihe.

So fällt die Übungsleiter-C-Initiative mit Beginn des Schuljahres 2019/ 2020 in den Jahrgang 12. Weiterhin können Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Sport freiwillig an dieser hochwertigen Ausbildung teilnehmen.

Betont wurden die sehr gute Erfahrungen, die in den letzten Jahren mit der Schulsportassistenausbildung gemacht wurden. Insgesamt konnten 32 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7-10 in den Jahren 2017 und 2018 ausgebildet werden.

Die Aufgaben der ausgebildeten Schulsportassistenten am Georgianum sind vielseitig. Zur Zeit wirken in den AGs, Schulmannschaften oder Neigungsgruppen folgende Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit ehrenamtlich mit: Milena Winn (DFB-AG), Patrick Funke-Rapp (Tennis-AG), Felix Scheyk (Tennis-AG), Marie Reiners (Schulmannschaft Fußball), David Zecics (Schulmannschaft Basketball), Linus Hammer (Handball-AG), Eva Prigge (Schulmannschaft Volleyball), Celine Beel (Schulmannschaft Volleyball) und Jan Michaelsen (Turn-AG und Neigungsgruppe 10).

Die positiven Erfahrungen führen dazu, dass die Schulsportassistentenausbildung jährlich am Georgianum angeboten wird.

Die beiden Säulen der Zusammenarbeit „Übungsleiter-C-Initiative Emsland“ und „Schulsportassistentenausbildung“ wurden im Schulprogramm der Schule und im Schulprofil des Gymnasiums Georgianum fest verankert.

Aufgrund des innovativen Ansatzes wurde das besondere Sportangebot des Gymnasiums Georgianum in der Fachzeit SportPraxis publiziert:

Marc-André Kaufhold, Martin Glosemeyer und Wolfgang Stehr (2018): SportPraxis reflektiert: Das besondere Sportangebot am Georgianum Lingen. In: SportPraxis, 11+12, S. 31-34.).

WEITERFÜHRENDE LINKS

Rund um die Schulteams hier>>

Rund um die Sportklassen hier>>

Rund um die Neigungsgruppen hier>>

Text: Marc Kaufhold

Freude im Advent und zu Weihnachten schenken!

Die Mitglieder der Schulpastoral-AG haben sich wie in den Jahren zuvor dafür eingesetzt, anderen Menschen in der Adventszeit Freude zu bereiten. Einige von ihnen backten Plätzchen vor den Elternsprechtagen und verkauften den wartenden Eltern liebevoll gestaltete Tüten auf den Fluren. Andere verkauften in den großen Pausen der Adventszeit Waffeln:

Eine weitere Gruppe zeichnete sich verantwortlich für die Organisation von insgesamt 54 Geschenken, die von Familien aus unserer Schülerschaft gespendet wurden:

Diese Geschenke wurden am Wochenende des dritten Advents Mutter-Kind-Gruppen des Sozialdienstes katholischer Frauen und den Kindern im Edith-Stein-Haus (Einrichtung des Jugendamtes Lingen) überreicht.

Kinder des gemeinsamen Schulverbundes mit den Grundschulen Altenlingen, Holthausen-Biene, Damaschke, Wilhelm-Berning, Matthias-Claudius und Paul-Gerhardt waren am Donnerstagnachmittag vor dem dritten Advent zu einem Kinonachmittag ins Centralkino eingeladen, um hier gemeinsam den Film „Es ist ein Elch entsprungen“ zu gucken:

Versorgt wurden sie mit Süßem und Getränken:

Finanziert wurde der Kinonachmittag u.a. aus dem Erlös des Waffel- und Plätzchenverkaufs.

Allen Aktiven und Spendern möchten wir ein herzliches Dankeschön aussprechen und ein schönes Weihnachtsfest wünschen!

Text und Fotos: Frank Kösters

Malteser bilden 54 Jugendliche zu Ersthelfern aus

54 Ersthelfer KAU Dezember 2018

“Medizinische Erstversorgung mit Selbsthilfeinhalten für Jugendliche” hieß die Fortbildung, die unsere Schülerinnen und Schüler im November 2018 an unserer Schule durchlaufen konnten. Das Besondere an diesem Kurs war, dass er über 12 Unterrichtseinheiten à 45 min lief.

Mit Förderung des Bundesministeriums für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz konnten Schüler*innen im Alter von von 10 bis 18 Jahren kostenlos an diesem Lehrgang teilnehmen.

Die zentralen Ziele dieses Lehrgangs waren, dass die Schülerinnen eine abgeschlossene Erste Hilfe Ausbildung erwerben konnten. Zudem erschlossen sie in speziellen Lehreinheiten die Begriffe Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz und Zivilschutz und erkannten die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im gesellschaftlichen Gefüge. Darüber hinaus wurden Maßnahmen für die persönliche Notfallvorsorge und den Selbstschutz im Haus erarbeitet, indem sie ihre eigene Selbsthilfefähigkeit analysieren konnten.

Ein positiver Nebeneffekt und Anreiz für die Schüler*innen war, das Einsparen eines Kurses Erste Hilfe Ausbildung für den Führerschein.

Ein positiver Nebeneffekt für die Schule ist, dass viele Teilnehmer ihr Interesse am Schulsanitätsdienst bekundet haben. Im 2. Halbjahr können Sie daran teilnehmen und werden im Kampagnenjahr „Humanitäre Schule“ eingebunden.

Wir bedanken uns bei den Maltesern in Lingen für das ehrenamtliche Engagement und für die fundierte Ausbildung!

Kontaktdaten Malteser Lingen:

Verwaltung Ausbildung (Service- und Koordinierungsstelle Lingen)

Malteser Hilfsdienst e.V.
Stadtgeschäftsstelle Lingen
Diözese Osnabrück
Lengericher Str. 39, D-49809 Lingen

www.malteser.de

http://www.facebook.com/malteser.lingen

Weitere Informationen zum Schulsanitätsdienst am Georgainum

https://www.georgianum-lingen.de/leben-und-lernen/schulsanitaetsdienst/

Text und Bilder: Marc Kaufhold

Startschuss für das Kampagnenjahr Humanitäre Schule

Direkt nach den Sommerferien wurden die Einladungen zur Teilnahme an der Kampagne „Humanitäre Schule“ an alle in Frage kommenden niedersächsischen Schulen gesendet. Unser Schulsanitätsdienst war sofort interessiert an der Teilnahme. Daher hat unsere Schule sich beworben und ist nun eine von knapp 70 Schulen, die an dieser Kampagne teilnehmen dürfen.

Auf der entsprechenden Homepage wird die Kampagne wie folgt beschrieben:

Die Kampagne „Humanitäre Schule“ wurde 2004 vom Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Niedersachsen e. V. ins Leben gerufen. Das Ziel ist die Förderung sozialen Engagements durch die Sensibilisierung von Schüler*innen für Themen wie Menschlichkeit und aktuelle Probleme und Fragestellungen unserer Zeit. Soziales Engagement seitens junger Menschen, trägt dazu bei, die Zukunft zu gestalten, zu prägen und zu verbessern. Daher liegt ein weiteres Ziel in der Auszeichnung von Schulen und Schüler*innen, die sich mit diesen Themen in besonderer Weise auseinandergesetzt haben. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das humanitäre Projekt, welches jede beteiligte Schule im Laufe des Schuljahres durchführt.
(Quelle: https://www.humanitaereschule.de/index.php?id=91)

Die Schüler*innen des Schulsanitätsdienstes werden schwerpunktmäßig an dieser Kampagne teilnehmen. Besonders ausgebildetete und qualifizierte Schüler*innen unserer Schule werden die Maßnahmen leiten. Diese Schülerinen müssen dazu eine Ausbildung zu humanitären Scouts durchlaufen.

Unsere Humanitären Scouts

An unserer Schule waren viele interessierte Schulsanitäter*innen, die die Ausbildung zu humanitären Scouts durchlaufen wollten.

Letztendlich haben sich die Schüler*innen des Schulsanitätsdienst auf folgende drei Schüler*innen festgelegt:

Laura-Celine Wilbers

Janina Dierschke

Julien Fuchs

Teilnehmer Humanitäre Schule

Die Scouts haben während des Kampagnen- bzw. Schuljahres folgende Aufgaben:

  • Sie führen in der Schule das Planspiel h.e.l.p. mit ihren Mitschüler*innen des Schulsanitätsdienstes durch und leiten dieses.

  • Sie sind für die Organisation und Durchführung des eigenen humanitären Projektes zuständig.

  • Sie stellen die Kontaktpersonen zwischen der Schule und den Ansprechpartner*innen im Jugendrotkreuz dar.

Damit die Scouts ihre Rolle auch entsprechend einnehmen und füllen können, bildet das Jugendrotkreuz sie im Rahmen der Scoutseminare entsprechend aus. An diesem Seminar nehmen Laura-Celine, Janina und Julien vom 18.01.2019 bis zum 20.01.2019 in Einbeck teil.

Im Frühjahr findet zudem das Scoutevent statt, in dessen Rahmen die Schüler*innen vom Jugendrotkreuz weiter begleitet und unterstützt werden.

Die Scouts erhalten auf der Zertifizierungsfeier im Sommer eine besondere Urkunde, die ihr humanitäres Engagement hervorhebt.

Weitere Informationen:

www.humanitaereschule.de

www.haus-des-jugendrotkreuzes.de

www.jugendrotkreuz-nds.de

Weitere Informationen zum Schulsanitätsdienst am Georgainum

https://www.georgianum-lingen.de/leben-und-lernen/schulsanitaetsdienst/

Text und Bilder: Marc Kaufhold

Orgelbauer Menno Kaat zu Besuch in der 6e

Heute bekam die 6e Besuch vom international renommierten Orgelbauer Menno Kaat. Als Abschluss einer ausführlichen Einheit zum Thema Instrumentenkunde stellte Menno gleichermaßen informativ wie unterhaltsam die „Königin der Instrumente“ vor und stellte sich den zahlreichen Fragen seiner jungen Zuhörer. Von den Anfängen der Orgel-Geschichte bis hin zu deren Aufbau und der komplexen Funktionsweise, berichtete Menno von seinen zahlreichen Projekten, die ihn in Sachen Orgelbau bereits um den ganzen Globus geführt haben. Dabei interessierten sich die Schüler der 6e vor allem für die größten, kleinsten und teuersten Exemplare der Orgelgattung, wobei sie ihr Vorwissen zu den Aerophonen geschickt in den Vortrag des niederländischen Orgelbauers einbrachten. Dieser wurde am Ende seiner Ausführungen mit einem stürmischen Applaus und einem selbstgebastelten Dankesgeschenk der 6e aufs Herzlichste verabschiedet. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen, Menno!!

Text und Foto: Tobias Bako

Die 6f on Ice

Wie auch schon im letzten Jahr traf sich die Klasse 6f mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Stein-Schlicher und Frau Kamps am ersten Adventssamstag von 10-12 Uhr zum Schlittschuhlaufen auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadt. Leider verzögerte sich wie schon in den vorherigen Jahren der Start aufgrund von organisatorischen Problemen seitens des Betreibers, aber als gegen 10.40 Uhr endlich alle die Schlittschuhe geschnürt hatten, waren die 21 Schülerinnen und Schüler kaum noch zu halten.


Auch wenn sich mittlerweile alle mehr oder weniger sicher auf den Kufen fühlten, waren die blauen Wale heißbegehrt.

Kreisspiele on Ice.

Eine Polonaise geht eigentlich überall.

Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß und konnten unseren Teamgeist noch weiter stärken.

Text und Fotos: Melanie Kamps

„Wer sagt denn, dass das Leben immer leicht sein muss?”

Unsere 9. Klassen waren bei der mit über 2500 Besuchern sehr gut besuchten Präventionsveranstaltung „Vom Junkie zum Ironman“ in der Emsland-Arena.

Zum Hintergrund der Veranstaltung:

Andreas Niedrig, Hochleistungssportler und Motivator, ist nach einem bewegten Leben als Drogensüchtiger in die Spitzenklasse der Triathleten aufgestiegen. Mit der Veröffentlichung seiner Lebensgeschichte als Buch “Vom Junkie zum Ironman” im Jahr 2000 wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In den letzten Jahren war er in zahlreichen Talkshows, Radiosendungen und Interviews zu Gast. Am 24. April 2008 kam der Spielfilm “Lauf um dein Leben”, basierend auf seinem Buch, in die Kinos. Er erzählt die Geschichte seines bisherigen Lebens mit allen Höhen und Tiefen. Weitere Informationen zu Andreas Niedrigs turbulenten Lebenslauf sind auf seiner Website zu finden: www.andreas-niedrig.com und www.traumwaerts.de

Rede und Antwort stehen:

Nachdem die Besucher den bewegenden Film des Lebens von Andreas Niedrig sahen, stand er im Anschluss für die Fragen der Schüler zur Verfügung. Hierbei blieb keine Frage unbeantwortet und so erfuhren die Besucher vom Betroffenen selbst, wie es war, 1000 DM am Tag für Drogen zu brauchen, alles zu verlieren, um sich dann selbst wieder aus diesem Sumpf heraus zu ziehen. Nachdem Herr Niedrig ein Jahr auf der Straße lebte, stand er vor der Wahl: Therapie oder 4 Jahre Gefängnis? Er begann eine Therapie und kämpfte sich über Hilfsarbeiter-Jobs, die er durch Hartnäckigkeit und Willenskraft erreichte, aus seinem Tief Schritt für Schritt wieder heraus.

„Entwickelt ein Gespür für euch selbst!“

Andreas Niedrig schaffte es, mithilfe seiner persönlichen Lebenserfahrungen Sätze wie „Wer sagt denn, dass das Leben immer leicht sein muss?“ oder „Abhängigkeit macht einsam“ seine Zuhörer zu erreichen, sie zum Nachdenken auch über ihr eigenes Leben zu bewegen und erkennen zu lassen, dass kleine gesteckte und erreichte Ziele einmal zu einem ganz großen Sieg führen können, wenn man Selbstwertgefühl aufzubauen und anzuerkennen weiß.

Text: Frank Kösters

Gedenken zum Volkstrauertag in Lingen

Erinnerung und Friedensmahnung von Schülern des Gymnasiums Georgianum

Von Johannes Franke

In vielen Ortschaften des südlichen Emslandes fanden am Samstag und Sonntag zahlreiche Gedenkfeiern aus Anlass des diesjährigen Volkstrauertags statt. Die Erinnerung an Unrecht und Gewaltherrschaft sowie der millionenfachen Opfer der beiden Weltkriege, vor allem aber die Mahnung, sich für Frieden und Freiheit einzusetzen, prägten die Veranstaltungen.

Die Feierstunde in der Kapelle des Alten Friedhofs und am Ehrenmal stand im Zeichen des 100-jährigen Endes des Ersten Weltkrieges. Dr. Britta Rolfes und Sebastian Zermann hatten als begleitende Lehrer mit fünf Schülern des Gymnasiums Georgianum Beiträge zur Gedenkveranstaltung erstellt. Sie erinnerten an die Schrecken, Grauen, Schicksale und das Massensterben von 1914 bis 1918. In den vier Kriegsjahren hatten mehr als neun Millionen Menschen ihr Leben verloren, 20 Millionen wurden verwundet. Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten mit rund 1,4 Milliarden Menschen im Kriegszustand. Von der einen Katastrophe des 20. Jahrhunderts schlitterte Europa in die nächste: den Zweite Weltkrieg. Unglaublich ist die Zahl der Menschen, welche seit dem Kriegsbeginn in Europa am 1. September 1939 bis zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 durch direkte Kriegshandlungen getötet wurden. Schätzungsweise 60 bis 65 Millionen Menschen. Die Kriegsopfer aller Länder seien ein Aufruf, sich für den Frieden einzusetzen. Heute leben wir in einem überwiegend geeinten und friedlichen Europa, vor allem in einem Europa der Freiheit. Das „Friedensprojekt Europa“ skizzierten die Schüler anhand einiger wichtiger Stationen wie der „Montanunion“ von 1952, der „Römischen Verträge“ von 1957, vor allem aber dem Ende des Kalten Kriegs ab 1990. In dem Gedicht „Europa der Freiheit“ werden die Menschen verpflichtet, Lehren aus Elend, Leid und Krieg zu ziehen und „Menschen zu achten, ob Freund oder auch Feind.“

Pastor Paul-Gerhard Meißner von der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche ging in seiner Rede auf die Inschrift „Die Toten mahnen“ näher ein und appellierte, nationalen Egoismen zu wiederstehen, das friedliche Zusammenleben der Menschen, ob Freund oder Feind, in den Vordergrund zu rücken. Jesus sagt: „Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen.“ Meißners dringender Aufruf: „Dreht nicht an der Aufrüstungsspirale, ächtet die Atomwaffen, haltet die Abrüstungsverträge ein – denn: Die Toten mahnen!“

Der Musikverein Holthausen-Biene und das Ensemble des Lingener Kammerchores begleiteten die Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Unter den Klängen des Liedes „Vom guten Kameraden“ gedachten Abordnungen Lingener Vereine und der Bundeswehr, Oberbürgermeister Dieter Krone, Ratsvorsitzender Werner Hartke sowie Vorstandsmitglieder und Offiziere der Kivelinge der Gefallenen beider Weltkriege und legten Kränze nieder.

Zum Volkstrauertag in Lingen sprachen Schüler des Gymnasiums Georgianum (Elisa Horas, Viktoria Tuppek, Milena Winn, Lisa Goldschmidt und Enno Stemann v.l.) über den Ersten Weltkrieg. Sie legen ihre Hoffnungen auf gegenwärtigen und zukünftigen Frieden in die Europäische Union. Das Ensemble des Lingener Kammerorchesters spielte zwei Musikstücke. Foto: Johannes Franke
Nach den Redebeiträgen und Musikstücken in der Kapelle des Alten Friedhofes erfolgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal durch den Ratsvorsitzenden Werner Hardke, Oberbürgermeister Dieter Krone und Abordnungen der Bundeswehr. (v.l.). Foto: Johannes Franke

Text und Fotos: Johannes Franke

WhatsApp, Instagram und Snapchat – Was geht uns Eltern das an?

Veranstaltung im Rahmen der Reihe ElternBildung-Lingen

Wie soll eine Erwachsenengeneration Kindern und Jugendlichen einen kompetenten Umgang mit Internet und Smartphones vermitteln, wenn sie selbst komplett ohne diese Dinge groß geworden ist? Kindern und Jugendlichen fehlen die Vorbilder in der Mediennutzung; leider auch Schule und Eltern die Vorbilder in der Medienerziehung. Ständig verändert sich das Medienangebot: war gestern noch die Rede von Facebook, fragen sich viele Eltern heute, was überhaupt Snapchat ist.

Auf sehr nachvollziehbare, bisweilen nachdenkliche – aber auch auf überaus unterhaltsame Art und Weise stellt Moritz Becker die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen dar und gibt Hilfestellungen in der (Medien-) Erziehung und Argumente für Zuhause.

Das Angebot ist eine Kooperationsveranstaltung von ElternBildung-Lingen, der Fachdienste Jugendarbeit und Kultur, der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und der Beratungsstelle Logo.

Moritz Becker ist Sozialpädagoge, Eltern-Medien-Trainer und „nebenbei“ selbst Vater. Er arbeitet für den Verein smiley e.V. aus Hannover. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Universität Hannover und freiberuflich unter anderem für die niedersächsische Landesmedienanstalt tätig. smiley e.V. bietet Elternveranstaltungen an, führt Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrern durch und besucht jährlich über 1.100 Schulklassen.

Datum: Dienstag, 20.11.2018
Ort: Theater, An der Wilhelmshöhe
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Eintrittspreis: Kostenlos

 

LANDSCAPE – EINE AUSSTELLUNG DES GYMNASIUMS GEORGIANUM

Zum Thema Landschaftsmalerei stellt der Schwerpunktkurs der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums Georgianum aus. 18 vielfältige farbige Acrylarbeiten wurden unter der Leitung der Kunstlehrerin Heidrun Pannebäcker gefertigt. Collagen, Skizzen sowie Fotos bildeten die Quelle unterschiedlicher Assoziationen und Imaginationen. Aus diesen individuellen Blickwinkeln entstanden fantastische bis realistische Landschaftsräume.

74 Schüler lernen in Lingen auch in den Herbstferien

16. Schülerakademie in Lingen

Von Jessica Lehbrink


“Was Politik aus Serien lernen kann” war das Thema einer der Workshops. Bei einem Spiel konnte sich das ganze Publikum beteiligen, um zwischen Realität und Fiktion zu entscheiden. Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. Lernen in den Herbstferien: für manche Schüler unvorstellbar. 47 Teilnehmer aus emsländischen und 27 von Gymnasien aus der Grafschaft jedoch haben eine Woche lang genau dies getan. Sie haben an der 16. Schülerakademie teilgenommen. Die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten haben die Jugendlichen nun am Freitag im Lingener Ludwig-Windthorst-Haus vorgestellt.

Sie wurden zu Poetry-Slammern, Analysten und Erfindern, Diskutanten und Experten für die fernöstliche Kultur: Die Teilnehmer der Schülerakademie der Gymnasien des Emslandes und der Grafschaft Bentheim waren, trotz der Herbstferien, wissbegierig. Bereits zum 16. Mal hat die Veranstaltung des LWH in Kooperation mit Förderern, darunter beispielsweise die Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim sowie der Wirtschaftsverband Emsland, stattgefunden. „Ihr habt das LWH eine Woche lang mit Leben gefüllt“, richtete sich Michael Brendel, Leiter der Schülerakademie, an die Teilnehmer im Publikum. Schon vor den Darbietungen der Schüler zeigte er sich beeindruckt von deren Einsatzbereitschaft.

„Ausgeprägte Kreativität”

Dem schloss sich Manfred Rojahn von der Niedersächsischen Direktionsvereinigung wohlwollend an. Er habe einige Tage der Akademie erlebt und sprach von einer „ausgeprägten Kreativität der Teilnehmer“. Auch seien sie sehr harmonisch in ihrer Zusammenarbeit miteinander umgegangen. „Leistungsstärkere Schüler werden oft zu selten berücksichtigt“, merkte Rojahn an, weshalb er das Konzept der Schülerakademie als sehr wichtig empfindet. „Es war fast so, als ob die Schüler darauf gewartet hätten, mehr gefordert zu werden.“

Real oder fiktiv?

Die Kreativität der Schüler wurde bei der Abschlussveranstaltung im LWH deutlich. „Was Politik aus Serien lernen kann“: vor allem in Zeiten von Online-Portalen für Filme und Serien ein zeitgemäßes Thema. Die Jugendlichen dieses Workshops bedienten sich insbesondere an der Netflix-Serie „House of Cards“, die sie als „sehr realitätsnah empfinden“. Wie wenig fiktiv sie wirklich ist, bewies ein Spiel, an dem sich das Publikum beteiligte. Es galt spitzfindige Zitate des Serien-Präsidenten mit ebenso konfliktbehafteten Aussagen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu unterscheiden. Dies sorgte nicht nur für Gelächter, sondern auch für Verblüffung.


74 Teilnehmer hatte die 16. Schülerakademie im Lingener LWH. Foto: Jesscia Lehbrink

Ebenfalls angelehnt an Problemthemen waren die Texte des Workshops Slam Poetry: Aufgeteilt in drei Akte boten die Jugendlichen Texte, die unter anderem von Sexismus, Homophobie und dem Wandel im Alltag handelten. Dafür ernteten die jungen Poeten großen Applaus, brachten sie ihre Gesellschaftskritik doch klar auf den Punkt. Andere wiederum wurden zu Konstrukteuren. Sie entwickelten die Idee des Smart Homes weiter, also dem durch Technik vereinfachten Leben in den eigenen vier Wänden. Nicht nur das: Auch für die Gartenpflege präsentierten sie clevere Innovationen wie zum Beispiel eine Anlage zur Fütterung der Fische im Teich.

Brisante Themen

Die Schüler des Seminars „Ethik in der Medizin“ scheuten sich nicht vor brisanten Themen wie Schwangerschaftsabbruch und aktive Sterbehilfe; andere beschäftigten sich in einer inszenierten Gerichtsverhandlung mit der „Einführung in das Strafrecht“. Die letzte Akademiegruppe „Japan Now!“ erlernte binnen einer Woche sogar, einfache Dialoge auf Japanisch zu führen, und brachte das Publikum bei einem fernöstlichen Lied zum Mitsingen. Begleitet wurden sie dabei von Brendel am Klavier.

Ein Workshop der Akademie widmete sich der japanischen Kultur. Diese brachten die Schüler dem Publikum unter anderem mit einem japanischen Lied näher. Foto: Jessica Lehbrink

Redner der Abschlussveranstaltung waren neben Rojahn auch Maria Borgmann vom Wirtschaftsverband Emsland, Martin Gehrenkamp vom Landkreis Emsland, Uwe Fietzek vom Landkreis Grafschaft Bentheim sowie Staatssekretärin Gaby Willamowius vom niedersächsischen Kultusministerium. „Ich bin tief beeindruckt“, sagte sie und schloss sich somit ihren Vorrednern an. Willamowius appellierte an die Schüler neugierig zu bleiben und mutig zu sein, denn: „Es ist wichtig zu erkennen, dass es nach der Schule eine Bandbreite an Möglichkeiten gibt.“ Borgmann ging noch einen Schritt weiter und meinte: „Hier sitzen die Fach- und Führungskräfte, vielleicht sogar die Politiker von morgen.“

Lingener Tagespost vom 14. Oktober 2018